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Rechtssatz RS0133645×

Rechtssatz RS0133645

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0133645

Geschäftszahl

13Os3/21x (13Os4/21v); 13Os122/22y (13Os123/22w); 15Os67/22z (15Os68/22x); 13Os40/26w

Entscheidungsdatum

22.07.2026

Rechtssatz

Ist das im gemeinsam geführten Hauptverfahren (Paragraphen 15, Absatz eins, 22, Absatz eins, VbVG) ergangene Urteil über die natürliche Person (Paragraph 22, Absatz eins, VbVG) ein Freispruch, wird die Verbundenheit der Verfahren gerade dadurch gelöst (Paragraph 22, Absatz 3, VbVG).

Entscheidungstexte

  • 13 Os 3/21x
    Entscheidungstext OGH 07.06.2021 13 Os 3/21x
  • 13 Os 122/22y
    Entscheidungstext OGH 28.06.2023 13 Os 122/22y
    vgl; Beisatz: § 22 Abs 3 VbVG setzt voraus, dass der Freispruch der natürlichen Person von der (präsumtiven Anknüpfungs-)Tat in einem gemäß § 22 Abs 1 VbVG gefällten Urteil ergangen ist. (T1)
    Beisatz: Dies ist dann nicht der Fall, wenn über die natürliche Person und den Verband – entgegen § 22 Abs 1 bis 3 VbVG – ein gemeinsames Urteil gefällt wird. (T2)
  • 15 Os 67/22z
    Entscheidungstext OGH 29.06.2023 15 Os 67/22z
    vgl; Beisatz: Sodann ist nur über - binnen einer Fallfrist von drei Tagen zu stellenden - Antrag des Anklägers ein selbständiges Verfahren gegen den Verband zu führen. (T3)
  • 13 Os 40/26w
    Entscheidungstext OGH 22.07.2026 13 Os 40/26w
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2021:RS0133645

Im RIS seit

12.07.2021

Zuletzt aktualisiert am

01.09.2026

Dokumentnummer

JJR_20210607_OGH0002_0130OS00003_21X0000_001