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Rechtssatz RS0134264

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0134264

Geschäftszahl

6Ob143/22f

Entscheidungsdatum

25.01.2023

Norm

ABGB idF KindNamRÄG 2013 §167 Abs3
ABGB idF ErbRÄG 2015 §810 Abs2
ABGB idF 2. ErwSchG §281 Abs3

Rechtssatz

Bei Vermögensangelegenheiten, die nicht zum ordentlichen Wirtschaftsbetrieb gehören, bedürfen Vertretungshandlungen minderjähriger Erben für den ruhenden Nachlass unabhängig von der verlassenschaftsgerichtlichen Genehmigung der Genehmigung durch das Pflegschaftsgericht.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 143/22f
    Entscheidungstext OGH 25.01.2023 6 Ob 143/22f
    Beisatz: Hier: Zur Rechtslage des AußStrG 2005 und dem damit verbundenen Entfall von § 27 AußStrG 1854 [vgl zur vormaligen Rechtslage noch im Ergebnis gegenteilig 5 Ob 157/70]. (T1)
    Beisatz: Die Erteilung der verlassenschaftsgerichtlichen Genehmigung entfaltet schon wegen des unterschiedlichen Prüfungsmaßstabs keine Einmaligkeitswirkung im Hinblick auf die pflegschaftsgerichtliche Genehmigung. (T2)
    Beisatz: Auch die Veräußerung von Gesellschaftsanteilen, die nicht nachlasszugehörig sind, durch den Nachlass liegt außerhalb des gewöhnlichen Wirtschaftsbetriebs. (T3)

Schlagworte

Geschäftsanteil außerordentlicher

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2023:RS0134264

Im RIS seit

17.03.2023

Zuletzt aktualisiert am

17.03.2023

Dokumentnummer

JJR_20230125_OGH0002_0060OB00143_22F0000_001