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Rechtssatz RS0134321×

Rechtssatz RS0134321

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0134321

Geschäftszahl

14Os137/22m (14Os138/22h)

Entscheidungsdatum

28.03.2023

Rechtssatz

Die Möglichkeit einer Übertragung von (anderen) Vermögenswerten (als in behördlicher Verwahrung befindlichen körperlichen Gegenständen) an Opfer oder Privatbeteiligte schon im Ermittlungsverfahren oder vor einer die Anklage erledigenden Gerichtsentscheidung ist weder aus Paragraph 114, Absatz 2, StPO noch aus Paragraph 69, Absatz 3, oder Paragraph 367, Absatz 2, StPO abzuleiten. Eine planwidrige, durch analoge Anwendung von Paragraph 114, Absatz 2, StPO zu schließende Lücke besteht nicht.

Entscheidungstexte

  • 14 Os 137/22m
    Entscheidungstext OGH 28.03.2023 14 Os 137/22m
    Hier: Übertragung eines Bankguthabens an eine Privatbeteiligte vor einer Entscheidung über die privatrechtlichen Ansprüche ist gesetzwidrig. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2023:RS0134321

Im RIS seit

11.05.2023

Zuletzt aktualisiert am

01.06.2023

Dokumentnummer

JJR_20230328_OGH0002_0140OS00137_22M0000_000