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Art. 95 B-VG

Fassungen
01.01.1989 bis 30.04.1993 — BGBl. Nr. 685/1988
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Art. 95 heute01.01.2018 § → § BGBl. I Nr. 41/2016
Art. 9501.07.200731.12.2017 § → § BGBl. I Nr. 27/2007
Art. 9501.01.200430.06.2007 § → § BGBl. I Nr. 100/2003
Art. 9501.08.199631.12.2003 § → § BGBl. Nr. 392/1996
Art. 9509.07.199431.07.1996 § → § BGBl. Nr. 504/1994
Art. 9501.05.199308.07.1994 § → § BGBl. Nr. 470/1992
Art. 9501.01.198930.04.1993 § → § BGBl. Nr. 685/1988
Art. 9526.05.198431.12.1988 § → § BGBl. Nr. 203/1984
Art. 9501.01.198425.05.1984 § → § BGBl. Nr. 611/1983
Art. 9501.01.197831.12.1983 § → § BGBl. Nr. 539/1977
Art. 9501.01.197531.12.1977 § → § BGBl. Nr. 444/1974
Art. 9521.02.195931.12.1974 § → § BGBl. Nr. 37/1959
Art. 9519.12.194520.02.1959 § → § StGBl. Nr. 4/1945
Art. 9501.12.193230.06.1934 § → § BGBl. Nr. 244/1932
Art. 9503.01.193030.11.1932 BGBl. Nr. 1/1930 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Bundes-Verfassungsgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 1 aus 1930, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 685 aus 1988,

Typ

BVG

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel 95

Inkrafttretensdatum

01.01.1989BGBl. Nr. 685/1988

Außerkrafttretensdatum

30.04.1993danach: BGBl. Nr. 470/1992

Abkürzung

B-VG

Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)

Text

Viertes Hauptstück.

Gesetzgebung und Vollziehung der Länder.

A. Allgemeine Bestimmungen.

Artikel 95. (1) Die Gesetzgebung der Länder wird von den Landtagen ausgeübt. Deren Mitglieder werden auf Grund des gleichen, unmittelbaren, geheimen und persönlichen Verhältniswahlrechtes aller nach den Landtagswahlordnungen wahlberechtigten männlichen und weiblichen Landesbürger gewählt. Durch Landesgesetz werden die näheren Bestimmungen über das Wahlverfahren und über die allfällige Wahlpflicht getroffen. In diesem Landesgesetz sind insbesondere auch die Gründe festzusetzen, aus denen eine Nichtteilnahme an der Wahl trotz Wahlpflicht als entschuldigt gilt; sie dürfen nicht weiter gezogen sein als in der Wahlordnung zum Nationalrat.

  1. Absatz 2,Die Landtagswahlordnungen dürfen die Bedingungen des aktiven und passiven Wahlrechtes nicht enger ziehen als die Wahlordnung zum Nationalrat.
  2. Absatz 3,Die Wähler üben ihr Wahlrecht in Wahlkreisen aus, von denen jeder ein geschlossenes Gebiet umfassen muß. Die Zahl der Abgeordneten ist auf die Wahlkreise im Verhältnis der Bürgerzahl zu verteilen. Eine Gliederung der Wählerschaft in andere Wahlkörper ist nicht zulässig.
  3. Absatz 4,Öffentlichen Bediensteten, die sich um ein Mandat im Landtag bewerben oder die zu Abgeordneten eines Landtages gewählt werden, ist die für die Bewerbung um das Mandat oder für die Ausübung des Mandates erforderliche freie Zeit zu gewähren. Durch Landesverfassungsgesetz kann für solche öffentlichen Bedienstete auch im übrigen eine dem Artikel 59 a, entsprechende Regelung getroffen werden.

Schlagworte

Landtagsmitglied, Landtagsabgeordneter, aktives Wahlrecht, passives Wahlrecht, Wählbarkeit, Landesparlament, Staatsbürger, ordentlicher Wohnsitz, Nationalratswahlordnung, Wahlpflicht, Entschuldigungsgrund, Beamter, öffentlicher Bediensteter, öffentlich Bediensteter, Wahlkampf, Mandatsausübung, Dienstrecht, Homogenitätsprinzip, Landtagsmandat, Freizeit

Gesetzesnummer

10000138

Dokumentnummer

NOR12012632

Alte Dokumentnummer

N1198811014A