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Art. 1 § 8 MedienG

384 Rechtssätze zu MedienG
Fassungen
ab 01.01.2002
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Art. 1 § 801.07.200531.12.2007 § → § BGBl. I Nr. 49/2005 · aufgehoben
Art. 1 § 801.01.199830.06.2005 § → § BGBl. I Nr. 105/1997
Art. 1 § 801.07.199331.12.1997 § → § BGBl. Nr. 20/1993
Art. 1 § 801.01.198230.06.1993 BGBl. Nr. 314/1981 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Mediengesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 314 aus 1981, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 105 aus 1997,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel eins, Paragraph 8

Inkrafttretensdatum

01.01.2002BGBl. I Nr. 105/1997

Außerkrafttretensdatum

31.12.2001

Abkürzung

MedienG

Index

16/01 Medien, Presseförderung

Beachte

zum Inkrafttretensdatum vergleiche Artikel römisch sieben,, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 105 aus 1997,

Text

Gemeinsame Bestimmungen

Paragraph 8,

  1. Absatz eins,Den Anspruch auf einen Entschädigungsbetrag nach den Paragraphen 6, 7, 7 a, oder 7b kann der Betroffene in dem strafgerichtlichen Verfahren, an dem der Medieninhaber (Verleger) als Beschuldigter oder nach dem Paragraph 41, Absatz 6, beteiligt ist, bis zum Schluß der Hauptverhandlung oder Verhandlung geltend machen. Kommt es nicht zu einem solchen strafgerichtlichen Verfahren, so kann der Anspruch mit einem selbständigen Antrag geltend gemacht werden.
  2. Absatz 2,Das Gericht ist bei der Entscheidung über einen Entschädigungsanspruch nach den Paragraphen 6, 7, 7 a, oder 7b an die rechtliche Beurteilung des Betroffenen nicht gebunden. Hat ein Betroffener auf Grund einer Veröffentlichung nach mehreren Bestimmungen Anspruch auf Entschädigung, so ist ein einziger Entschädigungsbetrag zu bestimmen, der das Höchstmaß des höchsten in Betracht kommenden Entschädigungsanspruchs nicht übersteigen darf; das Zusammentreffen mehrerer Ansprüche ist bei der Bemessung zu berücksichtigen.
  3. Absatz 3,Das Vorliegen der Ausschlußgründe nach Paragraph 6, Absatz 2,, Paragraph 7, Absatz 2,, Paragraph 7 a, Absatz 3 und Paragraph 7 b, Absatz 2, hat der Medieninhaber (Verleger) zu beweisen. Beweise darüber sind nur aufzunehmen, wenn sich der Medieninhaber (Verleger) auf einen solchen Ausschlußgrund beruft.

Anmerkung

ÜR: Art. III, BGBl. Nr. 20/1993

Zuletzt aktualisiert am

29.01.2025

Gesetzesnummer

10000719

Dokumentnummer

NOR12016335

Alte Dokumentnummer

N1199749038L