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§ 24 AußStrG

Fassungen
01.01.1979 bis 31.12.1994 — BGBl. Nr. 304/1978
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 2401.01.199531.12.2004 § → § aufgehoben durch BGBl. I Nr. 111/2003
§ 2401.01.197931.12.1994 BGBl. Nr. 304/1978

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Außerstreitgesetz

Kundmachungsorgan

RGBl. Nr. 208 aus 1854, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 304 aus 1978,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 24

Inkrafttretensdatum

01.01.1979BGBl. Nr. 304/1978

Außerkrafttretensdatum

31.12.1994

Abkürzung

AußStrG

Index

22/03 Außerstreitverfahren

Text

Paragraph 24,

Sollten in dem Falle, als über den Nachlaß eines Ausländers, welcher seinen ordentlichen Wohnsitz in dem österreichischen Staate genommen hat, nach den angeführten Bestimmungen (Paragraph 23,) die Abhandlung von der ausländischen Behörde zu pflegen wäre, die hierlandes befindlichen Betheiligten um die Abhandlungspflege durch die österreichische Gerichtsbehörde ansuchen, so hat die letztere die Erbverhandlung vorzunehmen, soferne über vorausgegangene Edictal-Vorladung auch die auswärtigen Betheiligten, von welchen etwa Erbrechtsansprüche angemeldet wurden, sich dieser Verhandlung unterwerfen.

Wie sich hiebei zu benehmen, und wie insbesondere hinsichtlich der Verlassenschaften der in dem österreichischen Staate verstorbenen türkischen Unterthanen zu verfahren sei, wird in den Paragraphen 140 -, 144, bestimmt.

Anmerkung

1. Siehe §§ 105 bis 108 JN, RGBl. Nr. 111/1895, sowie §§ 3 und 4
des BG BGBl. Nr. 177/1962.
2. Siehe auch §§ 28 bis 30 und 51 Abs. 2 Z 2 IPR-Gesetz, BGBl.
Nr. 304/1978.
3. Zur Anwendbarkeit der §§ 141 bis 144 AußStrG siehe Art. 10
Abs. 1 BGBl. Nr. 392/1924.
4. Siehe auch Art. VIII Z 3 EGJN, RGBl. Nr. 110/1895.

Schlagworte

Edikt, Beteiligte, Gericht, Österreich, Verlassenschaftsabhandlung, Untertanen, Staatsangehörige

Gesetzesnummer

10001659

Dokumentnummer

NOR12019367

Alte Dokumentnummer

N2185416428T