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§ 59b

Fassungen
01.01.1998 bis 30.06.2006 — BGBl. Nr. 151/1996
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 59b heute01.01.2022 § → § BGBl. I Nr. 244/2021
§ 59b01.07.200631.12.2021 § → § BGBl. I Nr. 22/2006
§ 59b01.01.199830.06.2006 § → § BGBl. Nr. 151/1996
§ 59b01.01.199031.12.1997 BGBl. Nr. 612/1989

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Urheberrechtsgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 111 aus 1936, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 151 aus 1996,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 59 b

Inkrafttretensdatum

01.01.1998BGBl. Nr. 151/1996

Außerkrafttretensdatum

30.06.2006danach: BGBl. I Nr. 22/2006

Index

20/08 Urheberrecht

Text

Paragraph 59 b, (1) Kommt ein Vertrag über die Bewilligung der Weitersendung im Sinn des Paragraph 59 a, nicht zustande, so kann jeder der Beteiligten bei der Schiedsstelle (Artikel römisch drei, UrhGNov. 1980) Vertragshilfe beantragen. Die Schiedsstelle kann den Parteien Vorschläge unterbreiten. Ein solcher Vorschlag gilt als von den Parteien angenommen, wenn keine der Parteien binnen drei Monaten Einwände erhebt.

  1. Absatz 2,Kommt ein Vertrag über die Bewilligung einer Weitersendung im Sinn des Paragraph 59 a, Absatz eins, nur deshalb nicht zustande, weil die Verwertungsgesellschaft oder der berechtigte Rundfunkunternehmer (Paragraph 59 a, Absatz 3,) die Verhandlungen darüber nicht nach Treu und Glauben aufgenommen oder sie ohne triftigen Grund be- oder verhindert hat, dann hat der weitersendende Rundfunkunternehmer einen Anspruch auf Erteilung der Bewilligung zu angemessenen Bedingungen.

Anmerkung

1. Vgl. Art. 11, 12 RL 93/83/EWG.
2. Zu Abs. 2: Sg. Zwangslizenz.

Gesetzesnummer

10001848

Dokumentnummer

NOR12038411

alte Dokumentnummer

N2199654206J