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Art. 1 § 10 GGG

Fassungen
01.10.1999 bis 31.12.2001 — BGBl. I Nr. 106/1999
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Art. 1 § 10 heute29.05.2021 § → § BGBl. I Nr. 61/2022
Art. 1 § 1001.06.201928.05.2021 § → § BGBl. I Nr. 38/2019
Art. 1 § 1001.07.200731.05.2019 § → § BGBl. I Nr. 24/2007
Art. 1 § 1001.01.200230.06.2007 § → § BGBl. I Nr. 131/2001
Art. 1 § 1001.10.199931.12.2001 § → § BGBl. I Nr. 106/1999
Art. 1 § 1001.01.199130.09.1999 § → § BGBl. Nr. 10/1991
Art. 1 § 1001.01.198831.12.1990 BGBl. Nr. 646/1987

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Gerichtsgebührengesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 501 aus 1984, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 106 aus 1999,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel eins, Paragraph 10

Inkrafttretensdatum

01.10.1999BGBl. I Nr. 106/1999

Außerkrafttretensdatum

31.12.2001danach: BGBl. I Nr. 131/2001

Abkürzung

GGG

Index

27/03 Gerichts- und Justizverwaltungsgebühren

Text

Persönliche Gebührenfreiheit aus anderen Gründen

Paragraph 10, (1) Der Bund, die öffentlich-rechtlichen Fonds, deren Abgang der Bund zu decken hat, die im jeweiligen Bundesfinanzgesetz bezeichneten Monopol- und Bundesbetriebe sowie die übrigen Gebietskörperschaften (einschließlich der Sozialhilfeverbände) im Rahmen ihres öffentlich-rechtlichen Wirkungskreises sind von der Zahlung der Gerichts- und Justizverwaltungsgebühren mit Ausnahme der Pauschalgebühren in zivilgerichtlichen Verfahren und Exekutionsverfahren (Tarifposten 1 bis 4), der Eintragungsgebühren für bücherliche Eintragungen im Rahmen eines Exekutionsverfahrens (Tarifpost 9 Litera b, in Verbindung mit Anmerkung 3 zur Tarifpost 4) und der Eintragungsgebühren für Vormerkungen von Pfandrechten gemäß Paragraph 38, Litera c, GBG 1955 (Tarifpost 9 Litera b, Ziffer 4, in Verbindung mit Anmerkung 9 zur Tarifpost 9) befreit.

  1. Absatz 2,Die in gesetzlichen Vorschriften vorgesehene Befreiung sonstiger Körperschaften, Vereinigungen und Personen von den Gerichts- und Justizverwaltungsgebühren tritt nur ein, wenn sie in der Eingabe, bei Aufnahme des Protokolls oder Vornahme einer sonstigen Amtshandlung unter Hinweis auf die gesetzliche Grundlage in Anspruch genommen wird. Soweit Staatsverträge nicht entgegenstehen, erstreckt sich die Gebührenfreiheit nicht auf die Gebühren für Grundbuchsauszüge (Ergänzungen, Abschriften) nach Tarifpost 9 Litera c,, auf die Abschriftgebühr nach Tarifpost 9 Litera d, sowie auf die Gebühren für Firmenbuch- und Schiffsregisterauszüge (Ergänzungen, Abschriften) nach Tarifpost 10 römisch drei.
  2. Absatz 3,Die in nicht auf Staatsverträgen beruhenden gesetzlichen Vorschriften vorgesehene Befreiung sonstiger Körperschaften, Vereinigungen und Personen (Absatz 2,) von den Gerichts- und Justizverwaltungsgebühren erstreckt sich nicht auf die Pauschalgebühren in zivilgerichtlichen Verfahren und Exekutionsverfahren (Tarifposten 1 bis 4) und die Eintragungsgebühren für bücherliche Eintragungen im Rahmen eines Exekutionsverfahrens (Tarifpost 9 Litera b, in Verbindung mit Anmerkung 3 zur Tarifpost 4).
  3. Absatz 4,Von der Zahlung der Gerichts- und Justizverwaltungsgebühren sind weiters befreit:
    1. Ziffer eins
      der Masseverwalter (Konkursmasse) und der Gläubigerausschuß, dies mit Ausnahme
      1. Litera a
        der Gebühren für Rechtsstreitigkeiten, sofern die Konkursmasse als Klägerin oder Rechtsmittelwerberin auftritt, und
      2. Litera b
        der Pauschalgebühren;
    2. Ziffer 2
      der Ausgleichsverwalter und der Gläubigerbeirat, ausgenommen bei Rechtsstreitigkeiten, die im Anschluß an das Ausgleichsverfahren geführt werden;
    3. Ziffer 3
      der Staatsanwalt, wenn er als Partei einschreitet.

Anmerkung

ÜR: Art. XXIII Abs. 14, BGBl. Nr. 10/1991
Art. XVII Z 2, BGBl. I Nr. 106/1999

Schlagworte

Gerichtsgebühr, Justizverwaltungsgebühr, Monopolbetrieb, Firmenbuchauszug

Gesetzesnummer

10002667

Dokumentnummer

NOR12041043

Alte Dokumentnummer

N2199960324L