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Art. 1 § 84 FinStrG

Fassungen
18.08.1999 bis 31.12.2007 — BGBl. I Nr. 164/1999
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Art. 1 § 84 heute01.01.2026 § → § BGBl. I Nr. 98/2025
Art. 1 § 8401.01.202531.12.2025 § → § BGBl. I Nr. 157/2024
Art. 1 § 8418.04.202431.12.2024 § → § BGBl. I Nr. 34/2024
Art. 1 § 8420.07.202217.04.2024 § → § BGBl. I Nr. 108/2022
Art. 1 § 8402.08.201619.07.2022 § → § BGBl. I Nr. 77/2016
Art. 1 § 8401.08.201301.08.2016 § → § BGBl. I Nr. 155/2013
Art. 1 § 8401.01.200831.07.2013 § → § BGBl. I Nr. 44/2007
Art. 1 § 8418.08.199931.12.2007 § → § BGBl. I Nr. 164/1999
Art. 1 § 8401.01.197617.08.1999 BGBl. Nr. 335/1975

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Finanzstrafgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 129 aus 1958, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 164 aus 1999,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel eins, Paragraph 84

Inkrafttretensdatum

18.08.1999BGBl. I Nr. 164/1999

Außerkrafttretensdatum

31.12.2007danach: BGBl. I Nr. 44/2007

Abkürzung

FinStrG

Index

32/01 Finanzverfahren, allgemeines Abgabenrecht

Text

Paragraph 84, (1) Beschuldigte und Nebenbeteiligte sind bei Beginn ihrer ersten Vernehmung über Vor- und Zunamen, Tag und Ort der Geburt, Staatsbürgerschaft, Familienstand, Beschäftigung und Wohnort, die Beschuldigten überdies über Vermögens-, Einkommens- und Familienverhältnisse sowie über allfällige Vorstrafen wegen Finanzvergehen zu befragen. Sind die Angaben hierüber schon in den Akten enthalten, so sind sie zur Anerkennung oder Richtigstellung vorzuhalten.

  1. Absatz 2,Beschuldigte und Nebenbeteiligte dürfen zur Beantwortung der an sie gestellten Fragen nicht gezwungen werden. Die Stellung von Fragen, in welchen eine nicht zugestandene Tatsache als bereits zugestanden angenommen wird, ist zu vermeiden. Fragen, wodurch Umstände vorgehalten werden, die erst durch die Antwort festgestellt werden sollen, dürfen erst dann gestellt werden, wenn die Befragten nicht in anderer Weise zu einer Erklärung über dieselben geführt werden konnten; die Fragen sind in solchen Fällen wörtlich in die Niederschrift über die Vernehmung aufzunehmen. Beschuldigte und Nebenbeteiligte dürfen nicht durch Zwangsstrafen zur Herausgabe von Tatgegenständen und Beweismitteln verhalten werden.
  2. Absatz 3,Der Vernehmung ist ein Dolmetscher beizuziehen, wenn der Beschuldigte oder ein Nebenbeteiligter der Verhandlungssprache nicht hinreichend kundig, gehörlos oder hochgradig hörbehindert ist.

Anmerkung

ÜR: Art. VII § 3 und 4, BGBl. Nr. 335/1975.

Schlagworte

Einvernahme

Gesetzesnummer

10003898

Dokumentnummer

NOR12057320

Alte Dokumentnummer

N3199914430O