Rechtstracker.at

§ 66 LLDG 1985

Fassungen
01.01.1993 bis 31.12.1999 — BGBl. Nr. 873/1992
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 66 heute01.01.2023 § → § BGBl. I Nr. 205/2022
§ 6601.01.202131.12.2022 § → § BGBl. I Nr. 153/2020
§ 6601.08.201331.12.2020 § → § BGBl. I Nr. 147/2013
§ 6629.12.201231.07.2013 § → § BGBl. I Nr. 120/2012
§ 6601.01.201028.12.2012 § → § BGBl. I Nr. 135/2009
§ 6601.07.200731.12.2009 § → § BGBl. I Nr. 53/2007
§ 6601.09.200530.06.2007 § → § BGBl. I Nr. 87/2005
§ 6601.01.200031.08.2005 § → § BGBl. I Nr. 6/2000
§ 6601.01.199331.12.1999 § → § BGBl. Nr. 873/1992
§ 6601.09.198531.12.1992 BGBl. Nr. 296/1985 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Land- und forstwirtschaftliches Landeslehrpersonen-Dienstrechtsgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 296 aus 1985, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 873 aus 1992,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 66

Inkrafttretensdatum

01.01.1993BGBl. Nr. 873/1992

Außerkrafttretensdatum

31.12.1999danach: BGBl. I Nr. 6/2000

Abkürzung

LLDG 1985

Index

64/03 Landeslehrer

Text

Pflegefreistellung

Paragraph 66,

  1. Absatz eins,Der Lehrer hat - unbeschadet des Paragraph 64, - Anspruch auf Pflegefreistellung, wenn er aus einem der folgenden Gründe nachweislich an der Dienstleistung verhindert ist:
    1. Ziffer eins
      wegen der notwendigen Pflege eines im gemeinsamen Haushalt lebenden erkrankten oder verunglückten nahen Angehörigen oder
    2. Ziffer 2
      wegen der notwendigen Betreuung seines Kindes, Wahl- oder Pflegekindes, wenn die Person, die das Kind ständig betreut hat, aus den Gründen des Paragraph 15 b, Absatz 2, Ziffer eins bis 4 MSchG für diese Pflege ausfällt.
  2. Absatz 2,Als nahe Angehörige sind der Ehegatte und Personen anzusehen, die mit dem Lehrer in gerader Linie verwandt sind, ferner Geschwister, Stief-, Wahl- und Pflegekinder sowie die Person, mit der der Lehrer in Lebensgemeinschaft lebt.
  3. Absatz 3,Die Pflegefreistellung darf im Schuljahr sechs, im Falle der Fünftagewoche fünf Schultage nicht übersteigen.
  4. Absatz 4,Darüber hinaus besteht - unbeschadet des Paragraph 64, - Anspruch auf Pflegefreistellung bis zum Höchstausmaß von sechs, im Falle der Fünftagewoche von fünf weiteren Schultagen im Schuljahr, wenn der Lehrer
    1. Ziffer eins
      den Anspruch auf Pflegefreistellung nach Absatz eins, verbraucht hat und
    2. Ziffer 2
      wegen der notwendigen Pflege seines im gemeinsamen Haushalt lebenden erkrankten Kindes, Wahl- oder Pflegekindes, das das zwölfte Lebensjahr noch nicht überschritten hat, an der Dienstleistung neuerlich verhindert ist.

Schlagworte

Stiefkind, Wahlkind

Zuletzt aktualisiert am

05.01.2021

Gesetzesnummer

10008567

Dokumentnummer

NOR12106590

alte Dokumentnummer

N6199225295J