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§ 68d RStDG

Fassungen
01.01.1995 bis 31.12.1998
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 68d01.01.199531.12.1998 § → § aufgehoben durch BGBl. I Nr. 5/1999
§ 68d01.01.199431.12.1994 § → § BGBl. Nr. 16/1994
§ 68d01.01.199331.12.1993 § → § BGBl. Nr. 873/1992
§ 68d01.01.199231.12.1992 § → § BGBl. Nr. 12/1992
§ 68d01.01.199131.12.1991 § → § BGBl. Nr. 24/1991
§ 68d01.01.199031.12.1990 § → § BGBl. Nr. 655/1989
§ 68d01.01.198931.12.1989 § → § BGBl. Nr. 737/1988
§ 68d01.07.198831.12.1988 § → § BGBl. Nr. 288/1988
§ 68d01.01.198730.06.1988 BGBl. Nr. 237/1987

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Richter- und Staatsanwaltschaftsdienstgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 305 aus 1961, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 5 aus 1999,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 68 d

Inkrafttretensdatum

01.01.1995

Außerkrafttretensdatum

31.12.1998aufgehoben durch BGBl. I Nr. 5/1999

Abkürzung

RStDG

Index

64/05 Sonstiges Besonderes Dienst- und Besoldungsrecht

Text

Paragraph 68 d, (1) Die Zeit, die ein Richter in den Jahren 1938 bis 1945 wegen seiner politischen Gesinnung oder wegen tatsächlicher oder angeblicher Betätigung gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft oder in den Jahren 1933 bis 1938 wegen Betätigung für eine aufgelöste Partei, ausgenommen die NSDAP und den Heimatschutz (Richtung Kammerhofer), in gerichtlicher oder polizeilicher Haft zugebracht hat, ist, wenn die Zeit nach den geltenden Vorschriften für die Vorrückung anrechenbar ist und wenn die Haft nicht auf Handlungen zurückgeht, die den Betroffenen der Begünstigung unwürdig erscheinen lassen, in doppeltem Ausmaß anzurechnen.

  1. Absatz 2,Einem Richter, der dem im Absatz eins, umschriebenen Personenkreis angehört, gebührt nach zwei in der Gehaltsstufe 16 verbrachten Jahren eine Erhöhung des Gehaltes um 3 724 S. Die Paragraphen 8 und 10 des Gehaltsgesetzes 1956 und Paragraph 66, Absatz 6 bis 9 und 14 sind auf diesen Zeitraum anzuwenden.
  2. Absatz 3,Absatz 2, ist auf die im Paragraph 66, Absatz 2, letzter Satz genannten Richter anzuwenden, wenn deren gemäß Paragraph 66, Absatz 3, für die Vorrückung anrechenbare Dienstzeit die für den Anfall der Erhöhung des Gehaltes gemäß Absatz 2, erforderliche Dauer erreicht.

Schlagworte

politisch Verfolgte, Entlohnung

Gesetzesnummer

10008187

Dokumentnummer

NOR12110071

alte Dokumentnummer

N6199543668J