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Anl. 3

Fassungen
01.09.1989 bis 31.08.2009 — BGBl. Nr. 104/1990
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Anl. 301.09.200931.08.2016 § → § · 1 Dokument · aufgehoben durch BGBl. II Nr. 75/2016
Anl. 301.09.200631.08.2009 § → § BGBl. II Nr. 226/2006 · 2 Dokumente
Anl. 301.09.198931.08.2009 BGBl. Nr. 104/1990

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Lehrplan für den katholischen Religionsunterricht an allgemeinbildenden höheren Schulen

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 89 aus 1984, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 104 aus 1990,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage 3

Inkrafttretensdatum

01.09.1989BGBl. Nr. 104/1990

Außerkrafttretensdatum

31.08.2009

Index

70/07 Schule und Kirche

Beachte

Gestaffeltes In-Kraft-Treten (Absatz 3, in der Fassung Bundesgesetzblatt Nr.

104 aus 1990,).

Text

Anlage 3

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LEHRPLAN FÜR DEN WAHLPFLICHTGEGENSTAND R.-K. RELIGION

Bildungsziele und Lehraufgaben:

Es gelten dieselben Bildungsziele, Lehraufgaben und Erziehungsanliegen wie für den Pflichtgegenstand R.-k. Religion. Die Themen des Lehrstoffes sind in Korrelation von jenen theologischen (A-E) und anthropologischen (1-4) Richtzielen wahrzunehmen, die im Lehrplan für den Pflichtgegenstand Religion genannt sind. Hinweise auf die Richtziele, denen ein Inhalt schwerpunktmäßig zuzuordnen ist, geben die Klammerausdrücke nach den Themen und Inhalten. Darüber hinaus soll der Wahlpflichtgegenstand R.-k. Religion jenen Schülern, die an religiösen Phänomenen und Fragen besonders interessiert sind, Kenntnisse und Erfahrungen erschließen, die im Rahmen des zugeordneten Pflichtgegenstandes nicht genügend berücksichtigt oder vertieft werden können.

Unterrichtsprinzipien und Erziehungsanliegen:

Es gelten dieselben allgemeinen didaktischen Grundsätze und die allgemeinen Unterrichtsprinzipien, die für die entsprechende Schultype Geltung haben, insbesondere aber die Unterrichtsprinzipien und Erziehungsanliegen, die im Lehrplan für den Pflichtgegenstand RELIGION genannt sind.

Darüber hinaus muß der Schüler im Wahlpflichtgegenstand mit seinen speziellen theologischen Interessengebieten berücksichtigt werden und Hilfen für eine spätere fachliche Beschäftigung erfahren. Durch Zusammenarbeit mit Lehrern anderer Unterrichtsgegenstände, durch Heranziehung von Fachleuten aus verschiedenen Bereichen und durch das Kennenlernen von Persönlichkeiten und Institutionen, die sich bei der Behandlung von Themen anbieten, soll ein tieferer Einblick in die jeweilige Thematik geboten und die umfassende Bedeutung für das Leben aufgezeigt werden. Als spezifische Arbeitsweisen sollen vor allem auch Exkursionen und Schülerreferate beachtet werden. Zunehmend mögen auch studienvorbereitende Arbeitsweisen herangezogen werden.

Lehrinhalte:

In gemeinsamer Beratung mit den Schülern sind aus den folgenden 33 Themenfeldern pro Schuljahr fünf bis zehn Themenfelder auszuwählen. Dabei ist zu berücksichtigen, daß sich mehrere der Lehrinhalte überschneiden, da sie sinngemäß gleichzeitig verschiedenen Themenfeldern angehören.

An Stelle einzelner Themenfelder können aus den Lehrinhalten des Pflichtgegenstandes Religion vor allem jene Erweiterungsstoffe herangezogen werden, die im Pflichtgegenstand nicht zur Sprache kommen. Im besonderen ist dabei auf die Aktualität, die einem Thema zukommt, zu achten. In Anbetracht der Aktualität können auch Inhalte der Kernstoffe des Pflichtgegenstandes Religion (zB Naturwissenschaft und Theologie) im Wahlpflichtgegenstand erweitert und vertieft werden.

Die im folgenden detaillierten Lehrinhalte, die mit 1-9 bezeichnet sind, sind als Kernstoffe, die mit 11 ff. bezeichneten als Erweiterungsstoffe anzusehen.

  1. Ziffer eins
    Christliche Anthropologie (A 4)
    1. Ziffer eins
      Fragen und Aufgaben einer philosophischen Anthropologie (A 4)
    2. Ziffer 2
      Fragen und Aufgaben einer theologischen Anthropologie (A 4)
    3. Ziffer 3
      Grundzüge des christlichen Menschenbildes (B 4)
    4. Ziffer 4
      Bedeutung der Humanwissenschaften für das christliche Menschenverständnis (D 4)
    5. Ziffer 5
      Die Zusammenhänge zwischen weltgeschichtlicher und geistesgeschichtlicher Situation und Anthropologie (A 4)

*

  1. Ziffer 11
    Der Beitrag der Psychologie für ein christliches Menschenverständnis (D 4)
  2. Ziffer 12
    Geisteshaltungen (Positivismus, Materialismus, Biologismus, Existentialismus, Personalismus, Atheismus, Nihilismus, Agnostizismus uä.) im Gegensatz zur christlichen Anthropologie (E 1)
  3. Ziffer 13
    Texte des Zweiten Vaticanums und der Christlichen Soziallehre zum Verständnis des Menschen (B 1)
  4. Ziffer 14
    Mögliche Konsequenzen aus nichtchristlichen Sichtweisen des Menschen (A 4)

  1. Ziffer 2
    Identitätsfindung und Glaube (A 1/E 1)
    1. Ziffer eins
      Identitätskrise und Identitätsfindung: ein menschliches Grundphänomen (A 1)
    2. Ziffer 2
      Sexualität und Identitätsfindung (E 1)
    3. Ziffer 3
      Identitätsfindung als Voraussetzung für eine Partnerschaft bzw. für Leben in der Gemeinschaft (E 1)
    4. Ziffer 4
      Leitbilder und Vorbilder als Hilfe für die Identitätsfindung (E 1)
    5. Ziffer 5
      Die Bedeutung von Sinnfindung und Glaube für die Persönlichkeitsentwicklung (A 4)
    6. Ziffer 6
      Identitätsfindung und Gebet (E 1)

*

  1. Ziffer 11
    Einzelne Persönlichkeiten als geeignete Beispiele für geglückte Lebensbewältigung (D 2)
  2. Ziffer 12
    Kirchliche Jugendgemeinschaften als Möglichkeit für Persönlichkeitsfindung und mitmenschliche Begegnung (E 3)
  3. Ziffer 13
    Die Bedeutung des Lernens für die Persönlichkeitsentwicklung (E 1)
  4. Ziffer 14
    Orientierung junger Menschen durch Massenmedien: Chancen und Gefahren (A 1)

  1. Ziffer 3
    Normenfindung und Normenbegründung (E 1)
    1. Ziffer eins
      Aktuelle sittliche Problemfelder (E 1)
    2. Ziffer 2
      Die Dienstfunktion von Normen für das Gelingen menschlichen Lebens (E 1)
    3. Ziffer 3
      Gewissenserziehung und Gewissensbildung (E 1)
    4. Ziffer 4
      Gewissensentscheidungen anhand von biblischen, historischen und literarischen Zeugnissen (C 2, D 2)
    5. Ziffer 5
      Autorität und Gewissen (E 2)

*

  1. Ziffer 11
    Autonomes Handeln in Freiheit und christlicher Verantwortung (E 1)
  2. Ziffer 12
    Kriterien für eine verantwortete Berufs- und Lebensentscheidung (E 1)

  1. Ziffer 4
    Vergänglichkeit von Mensch und Welt (A 4)
    1. Ziffer eins
      Die Sterblichkeit des Menschen und die Vergänglichkeit der Welt aus biblischer Sicht (C 4)
    2. Ziffer 2
      Außerchristliche Deutungen des Todes (A 4)
    3. Ziffer 3
      Innerweltliche Utopien (A 4)
    4. Ziffer 4
      Zukunftserwartungen in den Religionen (A 4)

*

  1. Ziffer 11
    Reich-Gottes-Gleichnisse und eschatologische Reden Jesu (C 3)
  2. Ziffer 12
    Exemplarische Aussagen der Offenbarung des Johannes (C 1)
  3. Ziffer 13
    Tod und Vergänglichkeit in der modernen Literatur (D 4)
  4. Ziffer 14
    Sterbepastoral (E 2)
  5. Ziffer 15
    Wahrsagerei - Astrologie - Spiritismus - Esoterik (A 3)

  1. Ziffer 5
    Der Mensch auf dem Weg zur Vollendung (B 4)
    1. Ziffer eins
      Christliche eschatologische Aussagen in Vergangenheit und Gegenwart (B 4)
    2. Ziffer 2
      Das Christusgeschehen als eschatologisches Ereignis (B 4)
    3. Ziffer 3
      Individuelle und universale Vollendung (B 4)
    4. Ziffer 4
      Hoffnung auf das Reich Gottes als Grundlage für die christliche Verantwortung an der Welt (B 4)
    5. Ziffer 5
      Der Zusammenhang von Schöpfung, Erlösung und Vollendung (B 4)
    6. Ziffer 6
      Liturgie und Sakramente als Zeichen unserer Berufung auf die ewige Gemeinschaft mit Gott (B 4)
    7. Ziffer 7
      Die Bedeutung der ,Gnadenlehre` für das christliche Verständnis des Menschen (B 1)

*

  1. Ziffer 11
    Das Leib-Seele-Problem (A 4)
  2. Ziffer 12
    Historische Entwicklung der Vorstellung von der Auferstehung des Menschen in „Leiblichkeit” (D 4)
  3. Ziffer 13
    Moderne Literatur zum Thema Eschata (D 4)

  1. Ziffer 6
    Religion als anthropologisches Grundphänomen (A 1)
    1. Ziffer eins
      Religiosität in der modernen Gesellschaft (A 2)
    2. Ziffer 2
      Der Mensch als homo religiosus (A 1)
    3. Ziffer 3
      Die Antwort der Religionen auf Grundfragen des Menschen (A 4)
    4. Ziffer 4
      Das Wachhalten der transzendenten Dimension als Aufgabe der Religion (A 1)

*

  1. Ziffer 11
    Frühgeschichtliche Religionen (A 2)
  2. Ziffer 12
    Ersatzreligionen und Religionsersatz in Vergangenheit und Gegenwart (A 2)
  3. Ziffer 13
    Religion in Literatur und Film der Gegenwart (D 2)
  4. Ziffer 14
    Ausdrucksformen der Religiosität in Musik, bildender und darstellender Kunst (D 2)

  1. Ziffer 7
    Der Mensch auf der Suche nach Gott (A 4)
    1. Ziffer eins
      Die individuelle Entwicklung der Gottesbeziehung (A 4)
    2. Ziffer 2
      Erkenntnis- und Erfahrungsmöglichkeiten Gottes (B 2)
    3. Ziffer 3
      Die Begrenztheit menschlichen Redens von Gott (B 2)
    4. Ziffer 4
      Beten - Menschsein vor Gott (E 2)
    5. Ziffer 5
      Das Theodizee-Problem (B 4)
    6. Ziffer 6
      Das Spezifische der christlichen Gottesbeziehung (B 4)

*

  1. Ziffer 11
    Mystik als Möglichkeit der Gottesbegegnung (A 4)
  2. Ziffer 12
    Das Gottesbild in Kunst und Literatur (D 4)
  3. Ziffer 13
    Das Suchen nach Gott im Laufe der Geschichte (A 4)
  4. Ziffer 14
    Die Gottesvorstellungen in nichtchristlichen Weltreligionen (A 4)
  5. Ziffer 15
    Die Entwicklung der Gottesbeziehung in Israel (C 4)

  1. Ziffer 8
    Christentum und nichtchristliche Religionen (A 2)
    1. Ziffer eins
      Toleranz und Wahrheitsanspruch in den Religionen (A 2)
    2. Ziffer 2
      Verbreitung der großen Religionen in Vergangenheit und Gegenwart (A 2)
    3. Ziffer 3
      Überblick über das Gemeinsame und Trennende in den Weltreligionen: Vergleich von Gottes-, Menschen- und Weltbild (A 4)
    4. Ziffer 4
      Beziehung der Kirchen zu Judentum und Islam (A 2)
    5. Ziffer 5
      Ursprung, Entstehung und Entwicklung der Stammes- und Naturreligionen (A 2)

*

  1. Ziffer 11
    Wege zum Heil, Tod und Vollendung, Ethik, Ritual und Institutionen im Vergleich der Weltreligionen (A 3)
  2. Ziffer 12
    Synkretistische Religionsformen, der gegenseitige Einfluß der verschiedenen Religionen und das Bemühen um je eigene Identität (A 2)
  3. Ziffer 13
    Symbole, Riten, Mythen, Feste, heilige Orte, heilige Zeiten, religiöse Sprache, Spiritualität und Gebetskultur als Elemente der Religionen (A 3)

  1. Ziffer 9
    Jesus Christus in der Sicht der nichtchristlichen Religionen
(A 2)
  1. Ziffer eins
    Christologische Kernaussagen (B 4)
  2. Ziffer 2
    Jesus Christus in der Sicht des Islam (A 2)
  3. Ziffer 3
    Jesus Christus in der Sicht des Judentums (A 2)
  4. Ziffer 4
    Jesus Christus in der Sicht von Sekten (A 2)
  5. Ziffer 5
    Jesus Christus im Vergleich zu anderen Religionsstiftern (B 2)

*

  1. Ziffer 11
    Religionswissenschaftliche Arbeitsweisen (D 2)
  2. Ziffer 12
    Aussagen über Jesus Christus in nichtchristlichen religiösen Dokumenten (A 2)

  1. Ziffer 10
    Pseudoreligiöse Erscheinungsformen (A 4)
    1. Ziffer eins
      Ersatzreligionen und Religionsersatz heute (A 3)
    2. Ziffer 2
      Esoterik und Aberglaube (A 2)
    3. Ziffer 3
      Neugnosis und heutige fernöstliche Praktiken (A 4)
    4. Ziffer 4
      Sekten als religiöse Subkulturen (A 4)
    5. Ziffer 5
      Magisches Gebets- und Sakramentenverständnis (A 2)

*

  1. Ziffer 11
    Die Profanierung religiöser Elemente (D 4)
  2. Ziffer 12
    Die pseudoreligiösen Elemente in einer konkreten Jugendsekte (A 4)
  3. Ziffer 13
    Die Deutung paranormaler Phänomene (A 4)

  1. Ziffer 11
    Religionsverständnis und Religionskritik (A 4)
    1. Ziffer eins
      Der Religionsbegriff in theologischer, psychologischer, soziologischer und philosophischer Sicht (A 4)
    2. Ziffer 2
      Religionskritik im Alltag (A 2)
    3. Ziffer 3
      Religion und Ideologie (A 4)
    4. Ziffer 4
      Formen von Religionskritik in Positivismus, Marxismus, Psychoanalyse, Agnostizismus und deren Grundanliegen (A 4)
    5. Ziffer 5
      Christentum und Atheismus (A 4/E 4)

*

  1. Ziffer 11
    Charakteristische religionskritische Texte, ihre kritischen Bedingungen und ihre Deutung heute (A 4)
  2. Ziffer 12
    Konsequenzen für den Christen aus der Religionskritik (A 4)
  3. Ziffer 13
    Fehlformen christlicher Erziehung als Ursache von Religionskritik (E 2)

  1. Ziffer 12
    Theologie im Kontext der Wissenschaften (D 3)
    1. Ziffer eins
      Das theologisch-wissenschaftliche Denken und der Wissenschaftsanspruch der Theologie (D 3)
    2. Ziffer 2
      Anliegen der Gegenwartstheologie (B 3)
    3. Ziffer 3
      Theologie im Spannungsfeld von Natur- und Geisteswissenschaften (D 3)

*

  1. Ziffer 11
    Einzeldisziplinen und ihre Grundanliegen (D 3)
  2. Ziffer 12
    Bedeutende christliche Theologen (D 3)
  3. Ziffer 13
    Arbeitsmethoden der Bibelwissenschaft (C 3)
  4. Ziffer 14
    Theologische Denkmodelle (B 3)

  1. Ziffer 13
    Bedeutung heiliger Schriften in den Weltreligionen (A 2)
    1. Ziffer eins
      Der Stellenwert der heiligen Schriften in einzelnen Weltreligionen (A 2)
    2. Ziffer 2
      Der religiös-kulturgeschichtliche Hintergrund heiliger Schriften (A 2)
    3. Ziffer 3
      Heilige Schriften: ihre Antworten auf spezifische Problemkreise im Vergleich (A 2)
    4. Ziffer 4
      Der Offenbarungsanspruch der heiligen Schriften (A 2)
    5. Ziffer 5
      Die Bibel im Leben des Katholiken (E 2)

*

  1. Ziffer 11
    Der Einfluß der Bibel auf den Islam (C 2)
  2. Ziffer 12
    Schriftdeutung und wissenschaftliches Denken (A 2)
  3. Ziffer 13
    Die Offenbarungsgeschichte der Bibel (C 2)

  1. Ziffer 14
    Das Heilshandeln Gottes im Alten und Neuen Testament (C 4)
    1. Ziffer eins
      Die Heilserwartungen des Menschen im Licht der Bibel (C 4)
    2. Ziffer 2
      Verheißung und Erfüllung des Heilshandelns Gottes in der Heiligen Schrift (C 4)
    3. Ziffer 3
      Die biblischen Schriften als Zeugnis der Geschichte Gottes mit seinem Volk (C 4)
    4. Ziffer 4
      Gegenwart und Kommen des Reiches Gottes (C 4)

*

  1. Ziffer 11
    Das Erlösungsverständnis im Alten Testament und in den benachbarten Kulturen und Religionen (A 4/C 4)
  2. Ziffer 12
    Heilssymbole in der Bibel (C 3)
  3. Ziffer 13
    Die kirchliche Lehre von den Engeln und ihr Zusammenhang mit dem Heilshandeln Gottes (B 4)
  4. Ziffer 14
    „Exodus” als Grundhaltung des christlichen Lebens (E 4)
  5. Ziffer 15
    Das Zusammenwirken von göttlicher Gnade und menschlicher Entscheidung und dessen unterschiedliche Deutungen im Laufe der Kirchengeschichte (B 2)

  1. Ziffer 15
    Die Bibel im Lichte des Glaubens und der Wissenschaften (C 4)
    1. Ziffer eins
      Möglichkeiten und Grenzen der Auswertung schriftlicher Quellen (C 2)
    2. Ziffer 2
      Die Heilige Schrift im Licht der modernen Bibelwissenschaft (C 2)
    3. Ziffer 3
      Die Bibel als Verkündigung des Heilshandelns Gottes (C 4)
    4. Ziffer 4
      Die Bibel als Quelle christlichen Lebens (E 4)

*

  1. Ziffer 11
    Arbeitsmethoden der Exegese (C 2)
  2. Ziffer 12
    Das Problem der Entmythologisierung (C 3)
  3. Ziffer 13
    Literarische Gattungen im Alten und Neuen Testament (C 2)
  4. Ziffer 14
    Die Bibel als inspiriertes Buch (C 4)
  5. Ziffer 15
    Überlieferungen und Übersetzungen der Heiligen Schrift (C 2)
  6. Ziffer 16
    Kriterien für den Umgang mit der Bibel (E 2)

  1. Ziffer 16
    Fortlaufende Schriftlesung Altes Testament (C 4)

Im Wahlpflichtgegenstand KATHOLISCHE RELIGION besteht die Möglichkeit, über längere Zeit hin ein biblisches Buch (mit entsprechendem Kommentar) zu lesen.

Die Auswahl aus dem Alten Testament möge beachten:

  • Strichaufzählung
    Querverbindungen zum Lehrstoff des Pflichtgegenstandes RELIGION;
  • Strichaufzählung
    Querverbindungen zu Literatur, Musik, bildender und darstellender Kunst;
  • Strichaufzählung
    Bezüge zu aktuellen Ereignissen.

  1. Ziffer 17
    Fortlaufende Schriftlesung Neues Testament (C 4)
Für eine fortlaufende Schriftlesung (mit entsprechendem Kommentar) bietet sich aus dem Neuen Testament vor allem die vollständige Lesung eines der vier Evangelien an, aber auch ein kürzerer Brief oder die Apostelgeschichte.

  1. Ziffer 18
    Der politische und religiöse Hintergrund des Lebens und der Lehre Jesu (C 3)
  2. Ziffer eins
    Jesus als gläubiger Jude (C 3)
  3. Ziffer 2
    Die Stellung Jesu zum Volk, zum Tempel und zur politischen Obrigkeit (C 3)
  4. Ziffer 3
    Messianische Erwartungen zur Zeit Jesu (C 3)
  5. Ziffer 4
    Die Grundlagen der Lehre Jesu im Kontext seiner Zeit (C 3)
  6. Ziffer 5
    Die weltverändernde Kraft der Botschaft Jesu Christi (E 4)

*

  1. Ziffer 11
    Biblische und außerbiblische Wunderberichte (C 3)
  2. Ziffer 12
    Das Jesusbild der Synoptiker (C 3)
  3. Ziffer 13
    Das Johanneische Jesusbild (C 3)
  4. Ziffer 14
    Das Paulinische Jesusbild (C 3)

  1. Ziffer 19
    Jesus, der Christus (B 4)
    1. Ziffer eins
      Der historische Jesus und das Christusbild der Urkirche (B 4)
    2. Ziffer 2
      Christologische Entwürfe in Vergangenheit und Gegenwart (B 4)
    3. Ziffer 3
      Christologische Dogmen im historischen Kontext (B 4)
    4. Ziffer 4
      Die Bedeutung der Zwei-Naturen-Lehre für das christliche Menschenbild und das christliche Handeln (B 4/E 4)

*

  1. Ziffer 11
    Grundtypen christlicher und nichtchristlicher Jesusdeutung (D 4)
  2. Ziffer 12
    Jesus als Gottmensch und Erlöser in Kunst und Literatur (D 4)
  3. Ziffer 13
    Der Glaube an Jesus Christus als Herausforderung zur Nachfolge (E 2)
  4. Ziffer 14
    Der Christ im Spannungsfeld von Heilsbegründung und Heilsvollendung (E 4)

  1. Ziffer 20
    Christlicher Lebensvollzug als Nachfolge Christi (E 2)
    1. Ziffer eins
      Der Entscheidungscharakter der Nachfolge Christi (B 1)
    2. Ziffer 2
      Die Christen als „Salz der Erde” (E 3)
    3. Ziffer 3
      Die Bedeutung der spirituellen Dimension für das menschliche Leben (A 1)
    4. Ziffer 4
      Das Leben vor Gott zur Sprache bringen (Möglichkeiten und Formen des Gebetes) (E 1)
    5. Ziffer 5
      Der personal-kommunikative Aspekt sakramentalen Geschehens (E 2)

*

  1. Ziffer 11
    Neue Wege der Nachfolge Christi (katholische Intensivgemeinschaften und Erneuerungsbewegungen in Österreich) (D 2)
  2. Ziffer 12
    Echte und falsche Leitbilder für die Nachfolge Christi (E 2)
  3. Ziffer 13
    Fernöstliche Meditationsformen und Psychotechniken im Lichte des christlichen Glaubens (D 2)

  1. Ziffer 21
    Kirche - Gemeinschaft im Heiligen Geist (E 4)
    1. Ziffer eins
      Glaube und seine Verwirklichung in Gemeinschaft (E 4)
    2. Ziffer 2
      Heilsindividualismus und Glaube in Gemeinschaft (E 4)
    3. Ziffer 3
      Die Bedeutung der Bibel für das Leben aus dem Glauben (C 1)
    4. Ziffer 4
      Gemeinsames Handeln aus dem Glauben - Solidarisierung mit regionalen und globalen kirchlichen Aktionen (E 2)
    5. Ziffer 5
      Reifung im Glauben durch spirituelle und theologische Weiterbildung (E 1)

*

  1. Ziffer 11
    Die fundamentale Bedeutung der christlichen Erziehung, ihre Inhalte und Formen (E 4)
  2. Ziffer 12
    Eltern als Katecheten (E 2)
  3. Ziffer 13
    Glaubensbekenntnis als Basis gemeinsamen Glaubens (B 2)
  4. Ziffer 14
    Katholische Vereine und Verbände und ihre Zielsetzungen (D 2)
  5. Ziffer 15
    Modelle und Formen kirchlicher Erwachsenenbildung in Österreich (D 2)

  1. Ziffer 22
    Ökumene als Aufgabe und Ziel (E 2)
    1. Ziffer eins
      Impulse des römisch zwei. Vaticanums für die Ökumene als Einheit in Vielfalt (E 2)
    2. Ziffer 2
      Einendes und Trennendes in christlichen Kirchen und Gemeinschaften (B 2)
    3. Ziffer 3
      Die Beziehung der katholischen Kirche zu anderen christlichen Kirchen in Vergangenheit und Gegenwart (E 2)
    4. Ziffer 4
      Sinn, Bedeutung und Verwirklichung der Ökumene (B 2/E 3)
    5. Ziffer 5
      Ökumene in gemischtkonfessionellen Ehen und Familien (E 2)

*

  1. Ziffer 11
    Die Entwicklung der ökumenischen Bewegung (D 2)
  2. Ziffer 12
    Die Begrenztheit der ökumenischen Zusammenarbeit (E 2)
  3. Ziffer 13
    Ökumenische Institutionen (D 2)
  4. Ziffer 14
    Modelle gelebter Ökumene (E 4)

  1. Ziffer 23
    Kirche als Gemeinschaft und Institution (B 2)
    1. Ziffer eins
      Das Kirchenverständnis im Laufe der Geschichte (D 2)
    2. Ziffer 2
      Das Kirchenbild des römisch zwei. Vaticanums (B 3)
    3. Ziffer 3
      Tradition und Lehramt (B 2)
    4. Ziffer 4
      Das Verhältnis von Kirche und Staat in der Geschichte (D 2)

*

  1. Ziffer 11
    Heilsindividualismus und Heilsgemeinschaft (B 2)
  2. Ziffer 12
    Das Verständnis des Lehramtes im Laufe der Geschichte (D 2)
  3. Ziffer 13
    Kirchliche Dienste und ihre Entwicklung (D 2)
  4. Ziffer 14
    Wesen und Aufgabe des Primates (B 2)

  1. Ziffer 24
    Kirchliche Gemeinschaftsstrukturen und Konzepte (B 2)
    1. Ziffer eins
      Christliches Gemeindeleben im Lichte des Neuen Testaments (C 4)
    2. Ziffer 2
      Seelsorgestrukturen in Pfarre, Dekanat und Diözese (E 2)
    3. Ziffer 3
      Möglichkeiten und Formen neuer Gemeindestrukturen (B 2)
    4. Ziffer 4
      Neue Gemeinschaften im Dienste pastoraler Verkündigung (B 2)
    5. Ziffer 5
      Konkrete Möglichkeiten der Mitverantwortung in der Pfarrgemeinde (E 2)

*

  1. Ziffer 11
    Der Pfarrgemeinderat (B 2)
  2. Ziffer 12
    Die priesterlose Gemeinde (B 2)
  3. Ziffer 13
    Neue Formen des Lebens nach den evangelischen Räten (E 2)

  1. Ziffer 25
    Kirchliche Berufe und Dienste (E 2)
    1. Ziffer eins
      Kirche als Ort religiöser und sozialer Kommunikation (E 4)
    2. Ziffer 2
      Kirchliche Berufe und Dienste: Voraussetzungen, Ausbildungswege und Einsatzmöglichkeiten (E 2)
    3. Ziffer 3
      Allgemeines und besonderes (gemeinsames) Priestertum (B 2)
    4. Ziffer 4
      Stellung und Aufgabe des Diakons in der Gemeinde (B 2)
    5. Ziffer 5
      Das Laienapostolat (E 2)

*

  1. Ziffer 11
    Der Dienstcharakter des Zölibats (B 2)
  2. Ziffer 12
    Sozialarbeit der Kirche als Verwirklichung von Diakonie (E 2)
  3. Ziffer 13
    Materielle Grundlagen der kirchlichen Dienste (Kirchenbeitrag, Spenden . . .) (E 2)
  4. Ziffer 14
    Die Firmung als sakramentale Grundlage des Laienapostolats (B 2)

  1. Ziffer 26
    Formen kirchlicher Verkündigung (E 2)
    1. Ziffer eins
      Gelebter Glaube als Verkündigung (E 2)
    2. Ziffer 2
      Exemplarische Darstellung kirchlicher Verkündigungsformen (B 2)
    3. Ziffer 3
      Altersspezifische Formen der Verkündigung (E 2)
    4. Ziffer 4
      Die Kirche als Bildungsträger (D 2)

*

  1. Ziffer 11
    „Fernstehende” als Adressaten der Verkündigung (E 3)
  2. Ziffer 12
    Das Problem der „Auswahlchristen” (Partialidentifikation in Glaube und Lebensführung) (E 2)
  3. Ziffer 13
    Medien und Verkündigung (D 3)
  4. Ziffer 14
    Enzykliken und Hirtenbriefe als Formen der Verkündigung (B 2)

  1. Ziffer 27
    Liturgie - Feier des Glaubens (B 3/D 3)
    1. Ziffer eins
      Die Bedeutung der Liturgie im Alten und Neuen Testament (C 3)
    2. Ziffer 2
      Liturgie als sichtbares und erfahrbares Tun der Kirche (D 3)
    3. Ziffer 3
      Sakramente als Zeichen der Hoffnung (B 3)
    4. Ziffer 4
      Sakramente als festliche Höhepunkte in den entscheidenden Lebenssituationen der Gläubigen (B 3)
    5. Ziffer 5
      Sakrament und Alltag (E 2)
    6. Ziffer 6
      Liturgisches Feiern im Laufe des Kirchenjahres (D 3)

*

  1. Ziffer 11
    Die Liturgiereform des römisch zwei. Vaticanums (D 3)
  2. Ziffer 12
    Formen des liturgischen Gebetes (D 3)
  3. Ziffer 13
    Wichtige Grundformeln in der Liturgie (Kreuzzeichen, Taufgelübde, Doxologien, Apostolikum, Meßkanon) (B 3)
  4. Ziffer 14
    Sakramentalien (B 3)
  5. Ziffer 15
    Die Bedeutung liturgischer Handlungen in der Ost- und Westkirche im Vergleich (D 3)

  1. Ziffer 28
    Religiöse Traditionen in der modernen Gesellschaft (D 3)
    1. Ziffer eins
      Christliche Traditionen und ihr religiös-kulturgeschichtlicher Hintergrund (D 3)
    2. Ziffer 2
      Inkulturation als permanente Aufgabe der Kirche (D 4)
    3. Ziffer 3
      Deutung von christlichen Symbolen und Symbolhandlungen (D 3)
    4. Ziffer 4
      Feier, Gestaltung und Brauchtum in säkularisierter Umgebung (D 3)
    5. Ziffer 5
      Die Neubelebung christlicher Lebensvollzüge als beständige Notwendigkeit (E 3)

*

  1. Ziffer 11
    Religiöse Traditionen im Wandel (Kirchenbau, Lied, Gebet) (E 3)
  2. Ziffer 12
    Christliche Zeugnisse in den verschiedenen Kulturen der Erde (D 3)
  3. Ziffer 13
    Religiöse Traditionen im heutigen Kulturgeschehen (D 3)
  4. Ziffer 14
    Engel- und Heiligenverehrung in Liturgie, Frömmigkeit und Brauchtum (D 3/E 2)

  1. Ziffer 29
    Kirche in der pluralistischen Gesellschaft (B 3/D 3)
    1. Ziffer eins
      Kirchenverständnis und Gemeindestrukturen im Wandel (B 3)
    2. Ziffer 2
      Die Kirche in den verschiedenen weltanschaulichen und politischen Systemen der Gegenwart (D 3)
    3. Ziffer 3
      Kirche in der Spannung von Wahrheitsanspruch und Toleranz (B 3)
    4. Ziffer 4
      Das Missionsverständnis nach dem römisch zwei. Vaticanum (E 2)
    5. Ziffer 5
      Das Verhältnis von Kirche und Staat in Österreich (B 2)
    6. Ziffer 6
      Christliche Spiritualität heute (E 1)

*

  1. Ziffer 11
    Religiös distanzierte Menschen und Gruppen als Herausforderung für die Kirche (E 3)
  2. Ziffer 12
    Säkularisierung - Chance oder Gefahr? (D 3)
  3. Ziffer 13
    Christsein zwischen Anpassung und Widerstand (E 2)

  1. Ziffer 30
    Der Christ im öffentlichen Leben (E 3)
    1. Ziffer eins
      Die Pastoralkonstitution „Gaudium et spes” (D 3)
    2. Ziffer 2
      Die soziale Dimension christlicher Moral (E 3)
    3. Ziffer 3
      Das gesellschaftspolitische Engagement als christlicher Auftrag (E 3)
    4. Ziffer 4
      Das Gewissen in demokratischen Entscheidungsprozessen (E 1)

*

  1. Ziffer 11
    Christen im Dienst an Schwachen, Armen, Gefährdeten, Behinderten . . . (E 3)
  2. Ziffer 12
    Beispiele gelebter christlicher Verantwortung (E 2)
  3. Ziffer 13
    Dienste der Kirche zur Überwindung geistiger und materieller Verarmung (E 3)
  4. Ziffer 14
    Friede und Friedensstrategien als Aufgabe der Christen (E 2)

  1. Ziffer 31
    Kirche und soziale Gerechtigkeit (E 3)
    1. Ziffer eins
      Das soziale Engagement der Kirche in Geschichte und Gegenwart (E 3)
    2. Ziffer 2
      Kirchliche Dokumente zur sozialen Frage und ihr gesellschaftspolitischer Hintergrund (D 3)
    3. Ziffer 3
      Grundzüge der kirchlichen Soziallehre (E 3)
    4. Ziffer 4
      Sozialeinrichtungen der Kirche in Österreich (E 3)

*

  1. Ziffer 11
    Leben und Werk sozial engagierter Christen (D 3)
  2. Ziffer 12
    Arbeitswelt und Wirtschaft in christlicher Sicht (E 3)
  3. Ziffer 13
    Die Anwendung der christlichen Soziallehre auf Einzelfragen (Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Unternehmer, Landwirtschaft, Gewerkschaft, Genossenschaftswesen uä.) (E 3)
  4. Ziffer 14
    Abendländische Kirche und Kirche in der Dritten Welt (D 3)
  5. Ziffer 15
    Entwicklungshilfe als Dienst am Frieden (E 3)

  1. Ziffer 32
    Die Weltverantwortung der Christen (E 3)
    1. Ziffer eins
      Der Mensch als Mitschöpfer und Mitgestalter der Welt (B 3/E 3)
    2. Ziffer 2
      Die Weltverantwortung des Christen in biblischer Sicht (C 3/E 3)
    3. Ziffer 3
      Kirchliche Aussagen zur Verantwortung des Menschen für die Welt (B 3/E 3)
    4. Ziffer 4
      Das Konfliktfeld „Naturwissenschaft - Ethik” (A 4/E 3)

*

  1. Ziffer 11
    Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlichen Forschens anhand aktueller Probleme (A 2)
  2. Ziffer 12
    Fortschrittsglaube und christliche Verantwortung (A 4)
  3. Ziffer 13
    Der Beitrag der Christen zur Erhaltung des Friedens (E 4)
  4. Ziffer 14
    Christen im Dienst von internationaler Zusammenarbeit, Entwicklungshilfe, Mission (E 2)

  1. Ziffer 33
    Österreichische Kirchengeschichte - Diözesangeschichte (D 2)

In Ergänzung und Erweiterung der kirchengeschichtlichen Themenfelder des Pflichtgegenstandes Religion können im Wahlpflichtgegenstand Themenfelder in die Jahresplanung aufgenommen werden, die spezielle Aspekte der Diözesangeschichte oder der österreichischen Kirchengeschichte behandeln. Dabei ist zu vermeiden, daß bloß kirchengeschichtliche Fakten vermittelt werden. Besonders das Lehrplanprinzip der „doppelten Treue” (Korrelation) ist auch bei den kirchengeschichtlichen Lehrinhalten zu wahren.

Zuletzt aktualisiert am

15.04.2016

Gesetzesnummer

10009555

Dokumentnummer

NOR12121342

Alte Dokumentnummer

N7198420190J