Kurztitel
Vermeidung und Verwertung von Abfällen von Getränkeverpackungen
Kundmachungsorgan
BGBl. Nr. 646/1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 649/1996Bundesgesetzblatt Nr. 646 aus 1992, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 649 aus 1996,
Index
83 Natur-, Umwelt- und Klimaschutz
Beachte
Tritt mit Ablauf des 31. August 1997 außer Kraft und mit 1. September
1997 neuerlich in Kraft.
vgl. BGBl. II Nr. 232/1997vergleiche Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 232 aus 1997,
Text
Restmengen an sonstigen Verpackungen
§ 3.Paragraph 3,
(1)Absatz eins,Im Kalenderjahr 1994 dürfen nur noch folgende Restmengen an Abfällen von sonstigen Verpackungen in Abfallbehandlungsanlagen, soweit es sich nicht um Anlagen zur stofflichen oder thermischen Verwertung von Abfällen handelt, behandelt werden:
1994
Glas ................................................... 70 000 t
Kunststoff ............................................. 160 000 t
Papier, Karton, Pappe und Wellpappe .................... 209 000 t
Metalle ................................................ 55 000 t
Materialverbunde ....................................... 81 000 t
(2) Die gemäß Abs. 1 vorgeschriebenen Ziele für die einzelnen
Packstoffe erhöhen sich im Falle einer Steigerung des
Inlandsaufkommens, bezogen auf die Masse, Basis 1991 im gleichen
prozentuellen Ausmaß der Steigerung. Als Index ist der massebezogene
Verpackungsverbrauch nach der Verpackungsstatistik, berichtigt um die
indirekten Verpackungsim- und -exporte, anzusehen.
(3) In den Kalenderjahren 1998 und 2001 dürfen nur noch folgende
Restmengen an Abfällen von sonstigen Verpackungen auf Deponien
abgelagert werden:
1998 2001
Glas ....................................... 54 000 t 38 000 t
Kunststoff ................................. 90 000 t 60 000 t
Papier, Karton, Pappe und Wellpappe ........140 000 t 99 000 t
Metalle .................................... 36 000 t 17 000 t
Materialverbunde ........................... 50 000 t 30 000 t.
Schlagworte
Verpackungsimport, Verpackungsexport