Rechtstracker.at

§ 6 PStV

Fassungen
28.10.1999 bis 01.01.2010 — BGBl. II Nr. 410/1999
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 6 heute02.01.2010 § → § BGBl. II Nr. 1/2010
§ 628.10.199901.01.2010 § → § BGBl. II Nr. 410/1999
§ 601.07.198927.10.1999 § → § BGBl. Nr. 305/1989
§ 601.01.198430.06.1989 BGBl. Nr. 629/1983 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Personenstandsverordnung

Kundmachungsorgan

BGBl.Nr. 629 aus 1983, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 410 aus 1999,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 6

Inkrafttretensdatum

28.10.1999BGBl. II Nr. 410/1999

Außerkrafttretensdatum

01.01.2010danach: BGBl. II Nr. 1/2010

Abkürzung

PStV

Index

41/03 Personenstandsrecht

Text

Zu Paragraph 10, Absatz 2

Paragraph 6,

  1. Absatz eins,Jeder von einer anerkannten in- oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung verliehene akademische Grad ist in der abgekürzten Form, die aus der Verleihungsurkunde hervorgeht, einzutragen (Paragraph 67, des Universitäts-Studiengesetzes - UniStG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 48 aus 1997,, in der geltenden Fassung). Ist in der Verleihungsurkunde keine abgekürzte Form enthalten, so hat die Eintragung in geeigneter abgekürzter Form zu erfolgen.

  1. Absatz 2,Die von österreichischen Universitäten verliehenen Diplom-, Magister- und Doktorgrade (Paragraph 4, Ziffer 7, 7 b und 11 UniStG) sowie die akademischen Grade auf Grund von Fachhochschul-Studiengängen (Paragraph 5, des Fachhochschul-Studiengesetzes - FHStG, Bundesgesetzblatt Nr. 340 aus 1993,, in der geltenden Fassung) sind vor dem Namen, die in Österreich verliehenen Bakkalaureats- und Master-Grade (Paragraph 4, Ziffer 7 a und 19 UniStG) nach dem Namen einzutragen. Ausländische akademische Grade sind je nach Regelung bzw. Praxis im Herkunftsstaat vor oder nach dem Namen einzutragen.

  1. Absatz 3,Wenn ein ausländischer akademischer Grad in Österreich nostrifiziert (Paragraphen 70 bis 73 UniStG; Paragraph 6, Ziffer 2, FHStG) oder auf Grund eines bilateralen Abkommens voll gleich gestellt wurde, ist ausschließlich der im entsprechenden Bescheid genannte österreichische akademische Grad einzutragen vergleiche Paragraph 72, Absatz eins, UniStG).

  1. Absatz 4,Vor dem Familiennamen einzutragen sind auch die vom Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten oder vom Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft verliehenen Standesbezeichnungen „Ingenieur” bzw. „Ingenieurin”, „Diplom-HTL-Ingenieur” bzw. „Diplom-HTL-Ingenieurin” und „Diplom-HLFL-Ingenieur” bzw. „Diplom-HLFL-Ingenieurin” (Ingenieurgesetz 1990, BGBl. Nr. 461, zuletzt geändert durch die Kundmachung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 116 aus 1997,).

  1. Absatz 5,Für die Eintragung eines akademischen Grades oder einer Standesbezeichnung im Geburtenbuch (Eltern des Kindes) und im Sterbebuch sowie im Buch für Todeserklärungen genügt die Vorlage einer inländischen Personenstandsurkunde, in der der akademische Grad oder die Standesbezeichnung eingetragen worden ist.

Schlagworte

Diplomgrad, Magistergrad, BGBl. Nr. 461/1990

Zuletzt aktualisiert am

13.04.2010

Gesetzesnummer

10005544

Dokumentnummer

NOR40001612