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§ 222 StGB

Fassungen
01.10.2002 bis 31.12.2015 — BGBl. I Nr. 134/2002
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 222 heute01.01.2016 § → § BGBl. I Nr. 112/2015
§ 22201.10.200231.12.2015 § → § BGBl. I Nr. 134/2002
§ 22201.01.197530.09.2002 BGBl. Nr. 60/1974 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Strafgesetzbuch

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 60 aus 1974, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 134 aus 2002,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 222

Inkrafttretensdatum

01.10.2002BGBl. I Nr. 134/2002

Außerkrafttretensdatum

31.12.2015danach: BGBl. I Nr. 112/2015

Abkürzung

StGB

Index

24/01 Strafgesetzbuch

Text

Elfter Abschnitt
Tierquälerei

Tierquälerei

Paragraph 222,

  1. Absatz eins,Wer ein Tier
    1. Ziffer eins
      roh misshandelt oder ihm unnötige Qualen zufügt,
    2. Ziffer 2
      aussetzt, obwohl es in der Freiheit zu leben unfähig ist, oder
    3. Ziffer 3
      mit dem Vorsatz, dass ein Tier Qualen erleide, auf ein anderes Tier hetzt,
    ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.
  2. Absatz 2,Ebenso ist zu bestrafen, wer, wenn auch nur fahrlässig, im Zusammenhang mit der Beförderung mehrerer Tiere diese dadurch, dass er Fütterung oder Tränke unterlässt, oder auf andere Weise längere Zeit hindurch einem qualvollen Zustand aussetzt.
  3. Absatz 3,Ebenso ist zu bestrafen, wer ein Wirbeltier mutwillig tötet.

Anmerkung

1. siehe auch Tierversuchsgesetz 1988, BGBl. Nr. 501/1989, Jagd- und Fischereigesetze und Tierschutzgesetze der Länder
3. ÜR: Art. X, BGBl. I Nr. 134/2002

Schlagworte

Lebewesen, Viehtransport, Hunger, Durst

Zuletzt aktualisiert am

14.09.2015

Gesetzesnummer

10002296

Dokumentnummer

NOR40033823