Rechtstracker.at

§ 6

Fassungen
17.02.2004 bis 10.07.2013 — BGBl. II Nr. 83/2004 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 6 heute14.06.2026 § → § BGBl. II Nr. 51/2026
§ 611.07.201313.06.2026 § → § BGBl. II Nr. 206/2013
§ 617.02.200410.07.2013 BGBl. II Nr. 83/2004 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Fruchtsaftverordnung

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 83 aus 2004,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 6

Inkrafttretensdatum

17.02.2004BGBl. II Nr. 83/2004

Außerkrafttretensdatum

10.07.2013danach: BGBl. II Nr. 206/2013

Index

82/05 Lebensmittelrecht

Text

Zugelassene Behandlungen und Stoffe

Paragraph 6,

Zur Herstellung der im Paragraph eins, Ziffer 5 bis 8 beschriebenen Erzeugnisse sind unbeschadet des Paragraph 2, folgende Behandlungen und Stoffe zulässig:

  1. Ziffer eins
    mechanische Extraktionsverfahren;
  2. Ziffer 2
    die üblichen physikalischen Verfahren, einschließlich der Extraktion des Wassers (“in-line”-Verfahren) aus dem essbaren Teil der Früchte, ausgenommen Weintrauben, zur Herstellung der Fruchtsaftkonzentrate, sofern die so gewonnenen Fruchtsäfte den Anforderungen von Paragraph eins, Ziffer 5, Litera a und b entsprechen;
  3. Ziffer 3
    bei Traubensäften ist für den Fall, dass die Trauben mit Schwefeldioxid behandelt wurden, eine Entschwefelung durch physikalische Verfahren zulässig, sofern die Gesamtmenge an Schwefeldioxid im Enderzeugnis 10 mg/l nicht überschreitet;
  4. Ziffer 4
    pektolytische Enzyme;
  5. Ziffer 5
    proteolytische Enzyme;
  6. Ziffer 6
    amylolytische Enzyme;
  7. Ziffer 7
    Speisegelatine;
  8. Ziffer 8
    Tannine;
  9. Ziffer 9
    Bentonite;
  10. Ziffer 10
    Kieselsol;
  11. Ziffer 11
    Kohle;
  12. Ziffer 12
    chemisch inerte Filterstoffe und Fällungsmittel wie Perlit, Kieselgur, Zellulose, unlösliches Polyamid, Polyvinylpolypyrolidon oder Polystyren, die mit den Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft für Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen, im Einklang stehen;
  13. Ziffer 13
    chemisch inerte Adsorptionsstoffe, die mit den Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft für Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen, in Einklang stehen und dazu verwendet werden, den Limonoid- und Naringingehalt des Zitrussaftes zu verringern, ohne hierdurch die limonoiden Glukoside, die Säure, die Zucker (einschließlich der Oligosaccharide) oder den Mineralgehalt erheblich zu vermindern.

Schlagworte

Limonoidgehalt

Zuletzt aktualisiert am

22.07.2013

Gesetzesnummer

20003215

Dokumentnummer

NOR40049817