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§ 75e RStDG

Fassungen
31.12.2004 bis 31.12.2005 — BGBl. I Nr. 176/2004
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 75e heute15.08.2018 § → § BGBl. I Nr. 60/2018
§ 75e31.07.201614.08.2018 § → § BGBl. I Nr. 64/2016
§ 75e01.01.201430.07.2016 § → § BGBl. I Nr. 210/2013
§ 75e01.08.201331.12.2013 § → § BGBl. I Nr. 147/2013
§ 75e01.01.201331.07.2013 § → § BGBl. I Nr. 120/2012
§ 75e01.01.201031.12.2012 § → § BGBl. I Nr. 135/2009
§ 75e01.07.200631.12.2009 § → § BGBl. I Nr. 117/2006
§ 75e01.01.200630.06.2006 § → § BGBl. I Nr. 165/2005
§ 75e31.12.200431.12.2005 § → § BGBl. I Nr. 176/2004
§ 75e31.12.200330.12.2004 BGBl. I Nr. 130/2003

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Richter- und Staatsanwaltschaftsdienstgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 305 aus 1961, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 176 aus 2004,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 75 e

Inkrafttretensdatum

31.12.2004BGBl. I Nr. 176/2004

Außerkrafttretensdatum

31.12.2005danach: BGBl. I Nr. 165/2005

Abkürzung

RStDG

Index

64/05 Sonstiges Besonderes Dienst- und Besoldungsrecht

Text

Familienhospizfreistellung

Paragraph 75 e, (1) Dem Richter ist auf sein Ansuchen die zum Zwecke der Sterbebegleitung eines nahen Angehörigen im Sinne des Paragraph 76 b, Absatz 2, sowie eines Schwiegerkindes für einen bestimmten, drei Monate nicht übersteigenden Zeitraum erforderliche

  1. Ziffer eins
    Ermäßigung des regelmäßigen Dienstes auf die Hälfte (Herabsetzung der Auslastung) unter anteiliger Kürzung seiner Bezüge oder
  2. Ziffer 2
    gänzliche Dienstfreistellung gegen Entfall der Bezüge
zu gewähren. Auf die Ermäßigung des regelmäßigen Dienstes ist Paragraph 76 c, Absatz eins bis 3 anzuwenden. Dem Richter ist auf sein Ansuchen eine Verlängerung der Maßnahme zu gewähren, wobei die Gesamtdauer der Maßnahmen pro Anlassfall sechs Monate nicht überschreiten darf.
  1. Absatz 2,Der Richter hat sowohl den Grund für die Maßnahme und deren Verlängerung als auch das Angehörigenverhältnis glaubhaft zu machen. Auf Verlangen des Dienstgebers ist eine schriftliche Bescheinigung über das Angehörigenverhältnis vorzulegen.
  2. Absatz 3,Die Absatz eins und 2 sind auch bei der Betreuung von im gemeinsamen Haushalt lebenden schwerst erkrankten Kindern (Wahl- oder Pflegekindern) des Richters anzuwenden.

Schlagworte

Wahlkind

Gesetzesnummer

10008187

Dokumentnummer

NOR40060472