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§ 65b KDV 1967

Fassungen
01.01.2006 bis 20.10.2016 — BGBl. II Nr. 412/2005
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 65b heute29.03.2024 § → § BGBl. II Nr. 91/2024
§ 65b27.11.201928.03.2024 § → § BGBl. II Nr. 350/2019
§ 65b21.10.201626.11.2019 § → § BGBl. II Nr. 287/2016
§ 65b01.01.200620.10.2016 § → § BGBl. II Nr. 412/2005
§ 65b01.12.200131.12.2005 BGBl. II Nr. 414/2001

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Kraftfahrgesetz-Durchführungsverordnung 1967

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 399 aus 1967, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 412 aus 2005,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 65 b

Inkrafttretensdatum

01.01.2006BGBl. II Nr. 412/2005

Außerkrafttretensdatum

20.10.2016danach: BGBl. II Nr. 287/2016

Abkürzung

KDV 1967

Index

90/02 Kraftfahrrecht

Text

Mindestschulung

Paragraph 65 b,

  1. Absatz eins,Im Rahmen der Mindestschulung in einer Fahrschule in Verbindung mit Übungsfahrten mit einem privaten Begleiter sind
    1. Ziffer eins
      eine theoretische Schulung im Ausmaß von mindestens 8 Unterrichtseinheiten (UE),
    2. Ziffer 2
      eine theoretische Einweisung gemeinsam mit dem Begleiter im Ausmaß von 1 UE und
    3. Ziffer 3
      eine praktische Ausbildung im Ausmaß von mindestens 12 Unterrichtseinheiten
    zu absolvieren. Paragraph 64 b, Absatz 3 und 5 gelten sinngemäß.
  2. Absatz 2,In der theoretischen Schulung sind die theoretischen Grundlagen zum Praktikum und für das Verhalten im Verkehr zu vermitteln, insbesondere
    1. Ziffer eins
      Wahl der Fahrgeschwindigkeit, wie Sicherheitsabstand, Annäherung an Kreuzungen, Kurvenfahren
    2. Ziffer 2
      Fahren auf Gefahrensicht, wie Reaktionszeit, Reaktionsweg, Gefahrenstellen, Entfernungsschätzungen
    3. Ziffer 3
      Überholen, wie Faktoren für Überholmanöver, Einflüsse von Beladung und Anhängern
    4. Ziffer 4
      Partnerkunde, wie Partner im Verkehr, wahrnehmbare und hinweisende Signale von Partnern
    5. Ziffer 5
      Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit des Lenkers, wie Alkohol, Drogen, Medikamente, Erregung, Ermüdung, Auswirkungen
    6. Ziffer 6
      Erarbeiten von Entscheidungen zu verschiedenen Verkehrssituationen
    7. Ziffer 7
      Gefahrenlehre
    8. Ziffer 8
      Verhalten auf Straßen im Ortsgebiet, auf Freilandstraßen und auf Autobahnen.
  3. Absatz 3,Die praktische Ausbildung besteht aus folgenden Teilen jeweils mindestens im Ausmaß der angegebenen Unterrichtseinheiten (UE):
    1. Ziffer eins
      Vorschulung 3 UE
    2. Ziffer 2
      Grundschulung 3 UE
    3. Ziffer 3
      Beobachtungsfahrt gemeinsam mit dem Begleiter nach mindestens 1 000 gefahrenen km 1 UE
    4. Ziffer 4
      Perfektionsschulung 4 UE, einschließlich Sonderfahrten im Ausmaß von 2 UE (die Sonderfahrten umfassen jeweils 1 UE Nachtfahrt und 1 UE Autobahnfahrt),
    5. Ziffer 5
      Prüfungsvorbereitung 1 UE
    Die Beobachtungsfahrt dürfen nur Fahrschullehrer oder Fahrlehrer durchführen, die die besondere Qualifikation gemäß Paragraph 7, der Verordnung über die vorgezogene Lenkberechtigung für die Klasse B (FSG-VBV), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 54 aus 1999,, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 496 aus 2002,, aufweisen.

Zuletzt aktualisiert am

21.10.2016

Gesetzesnummer

10011385

Dokumentnummer

NOR40072427