Rechtstracker.at

§ 18

Fassungen
01.10.2006 bis 14.08.2012 — BGBl. I Nr. 135/2006
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 1802.08.201631.05.2021 § → § BGBl. I Nr. 66/2016 · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 171/2021
§ 1815.08.201201.08.2016 § → § BGBl. I Nr. 86/2012
§ 1801.10.200614.08.2012 § → § BGBl. I Nr. 135/2006
§ 1801.09.200230.09.2006 § → § BGBl. I Nr. 95/2002
§ 1801.01.198831.08.2002 BGBl. Nr. 643/1987

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Tierärztegesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 16 aus 1975, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 135 aus 2006,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 18

Inkrafttretensdatum

01.10.2006BGBl. I Nr. 135/2006

Außerkrafttretensdatum

14.08.2012danach: BGBl. I Nr. 86/2012

Index

86/02 Tierärzte

Text

Paragraph 18,

  1. Absatz eins,Die Kammer hat eine für das ganze Bundesgebiet gültige Honorarordnung für tierärztliche Leistungen zu erstellen. Die Honorarsätze sind unter Bedachtnahme auf die Art der tierärztlichen Leistung, vor allem die damit verbundene besondere Gefahr, den damit verbundenen Sach- und Zeitaufwand und die Art der Tiere festzusetzen. Die Honorarordnung bedarf der Genehmigung durch die Bundesministerin für Gesundheit und Frauen. Die Genehmigung ist nach Anhörung der Kammer der gewerblichen Wirtschaft, des Österreichischen Arbeiterkammertages, des Österreichischen Gewerkschaftsbundes und der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Österreichs zu erteilen, wenn den vorstehend angeführten Gesichtspunkten Rechnung getragen wurde.
  2. Absatz 2,Die Honorarordnung findet keine Anwendung auf tierärztliche Leistungen, deren Entgelt durch Rechtsvorschriften des Bundes geregelt ist.
  3. Absatz 3,Der Tierarzt ist verpflichtet, die Bestimmungen und Tarife der Honorarordnung einzuhalten.
  4. Absatz 4,Gutachten über Angemessenheit einer Honorarnote für tierärztliche Leistungen hat die Kammer zu erstellen. Von Behörden angeforderte Gutachten sind unentgeltlich zu erstatten.
  5. Absatz 5,Für die Entlohnung von Tierärzten, die ihren Beruf im Anstellungsverhältnis zu freiberuflich tätigen Tierärzten ausüben, für Tierärzte im Praxisjahr sowie für Praxisvertretungen hat die Hauptversammlung der Kammer ein Mindestentgelt vorzusehen.

Anmerkung

Z 19 der Novelle BGBl. I Nr. 135/2006 lautet: "In § 18 Abs. 1 erster
Satz wird die Wortfolge „durch den Bundeskanzler“ durch die
Wortfolge „durch die Bundesministerin für Gesundheit und Frauen“
ersetzt.". Die zu ersetzende Wortfolge befindet sich in Abs. 1
dritter Satz.

Schlagworte

Sachaufwand

Zuletzt aktualisiert am

16.08.2012

Gesetzesnummer

10010369

Dokumentnummer

NOR40080868