§/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage
Anl. 2/m1Anlage 2 /, m, eins
Beachte
1. klassenweise gestaffeltes Inkrafttreten (vgl. Art. III § 2 Abs. 10 Z 3)1. klassenweise gestaffeltes Inkrafttreten vergleiche Artikel römisch drei, Paragraph 2, Absatz 10, Ziffer 3,)
2. klassenweise gestaffeltes Außerkrafttreten (vgl. Art. III § 2 Abs. 20)2. klassenweise gestaffeltes Außerkrafttreten vergleiche Artikel römisch drei, Paragraph 2, Absatz 20,)
Text
Anlage B/m1
LEHRPLAN DES OBERSTUFENREALGYMNASIUMS UNTER BESONDERER BERÜCKSICHTIGUNG DER MUSISCHEN AUSBILDUNG
ERSTER TEIL
ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Wie Anlage A, unter Bedachtnahme auf die besondere Berücksichtigung der musischen Ausbildung.
ZWEITER TEIL
ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Wie Anlage A, unter Bedachtnahme auf die besondere Berücksichtigung der musischen Ausbildung.
DRITTER TEIL
SCHUL- UND UNTERRICHTSPLANUNG
Wie Anlage A.
VIERTER TEIL: STUNDENTAFEL
a) PFLICHTGEGENSTÄNDE
aa) Pflichtgegenstände | Klassen und Wochenstunden | Summe | Lehrverpflichtungsgruppe |
5. Kl. | 6. Kl. | 7. Kl. | 8. Kl. | Oberstufe |
Religion | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | (III)(römisch drei) |
Deutsch | 4 | 3 | 3 | 3 | 13 | (I)(römisch eins) |
Erste lebende Fremdsprache | 3 | 3 | 3 | 3 | 12 | (I)(römisch eins) |
Zweite lebende Fremdsprache / Latein | 4 | 3 | 3 | 3 | 13 | (I)(römisch eins) |
Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung | 1 | 2 | 2 | 2 | 7 | IIIrömisch drei |
Geographie und Wirtschaftskunde | 2 | 1 | 2 | 2 | 7 | (III)(römisch drei) |
Mathematik | 4 | 3 | 3 | 3 | 13 | (II)(römisch zwei) |
Biologie und Umweltkunde | 2 | 2 | – | 2 | 6 | IIIrömisch drei |
Chemie | – | – | 2 | 2 | 4 | (III)(römisch drei) |
Physik | – | 2 | 2 | 2 | 6 | (III)(römisch drei) |
Psychologie und Philosophie | – | – | 2 | 2 | 4 | IIIrömisch drei |
| 1) | 1) | 1) | 1) | | Irömisch eins |
Musikerziehung *) | 4/4/2/– | 5/5/2/– | 4/4/2/– | 3/3/2/– | 
| | (IVa) 3)(römisch vier a) 3) |
Instrumentalunterricht *) | 2/–/–/– | 2/–/–/– | 2/–/–/– | 2/–/–/– | 24 2) | IVrömisch vier |
Bildnerische Erziehung *) | –/2/4/6 | –/2/5/7 | –/2/4/6 | –/2/3/5 | | (IVa) 3)(römisch vier a) 3) |
Werkerziehung *) | 2 | – | – | – | 2 | (IV)(römisch vier) |
Informatik | 2 | – | – | – | 2 | IIrömisch zwei |
Bewegung und Sport *) | 3 | 2 | 2 | 2 | 9 | (IVa)(römisch vier a) |
Summe der Pflichtgegenstände | 35 | 30 | 32 | 33 | 130 | |
| | 
| | |
bb) Wahlpflichtgegenstände | | | 6 | | 6 | |
Gesamtwochenstundenzahl aa) + bb) | 136 | |
| | | | | | | | | |
_________________________
*) Typenbildende Pflichtgegenstände.
1) Alternativ.
2) Summe in der 5. und 7. Klasse jeweils 6, in der 6. Klasse 7 und in der 8. Klasse 5 Wochenstunden.
3) In der Schwerpunktform 7. und 8. Klasse jedoch (IV b).3) In der Schwerpunktform 7. und 8. Klasse jedoch (römisch vier b).
Im übrigen wie Anlage B für das Oberstufenrealgymnasium mit Instrumentalunterricht bzw. mit Bildnerischem Gestalten und Werkerziehung.
FÜNFTER TEIL
LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Wie Anlage A.
SECHSTER TEIL
LEHRPLÄNE DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE
Wie Anlage B, mit folgenden Abweichungen:
MUSIKERZIEHUNG Bildungs- und Lehraufgabe:
Wie Lehrplan des Realgymnasiums unter besonderer Berücksichtigung der musischen Ausbildung, Anlage A/m2, wobei auf die Möglichkeiten eines Oberstufenrealgymnasiums Bedacht zu nehmen ist.
Lehrstoff: 5. bis 8. Klasse:
Bei 2 Wochenstunden pro Klasse wie Anlage A, bei mehr als 2 Wochenstunden pro Klasse wie Anlage A/m1.
INSTRUMENTALUNTERRICHT
Wie Anlage A/m2.
BILDNERISCHE ERZIEHUNG
Bei 2 Wochenstunden pro Klasse wie Anlage A, bei mehr als 2 Wochenstunden pro Klasse wie Anlage A/m1.
WERKERZIEHUNG Bildungs- und Lehraufgabe:
Wie im Pflichtgegenstand Technisches Werken der Unterstufe (Anlage A). Darüber hinaus gilt für den Unterricht in der Oberstufe:
Der Unterricht soll technisches Grundwissen und Technikverständnis sowie manuelle Fertigkeiten und technische Fähigkeiten weiter ausbilden und altersadäquate Zugänge zur technisch orientierten Lebenswelt erschließen.
Die praktische und theoretische Auseinandersetzung mit technischen Produkten und Bildungsinhalten soll:
Einsichten in funktionale und formale Strukturen und Aspekte technischer Produkte und Systeme
Erfahrungen im Umgang mit Werkzeug, Maschinen, Werkstoffen und Technologien und in der Umsetzung von technischen Verfahren, Methoden und Arbeitsorganisationen
Sach- und Methodenkompetenz für Problemlösungsprozesse
Erfahrungen mit rational-analytischen und emotional-intuitiven Denkweisen
sowohl kreatives und intuitives als auch systembezogenes und planmäßig organisiertes Handeln
den bewussten Umgang und die kritische Auseinandersetzung mit den Gegenständen der alltäglichen Umwelt im Hinblick auf ihren Funktions-, Gebrauchs- und Symbolwert sowie Einsichten in ökonomische und ökologische Aspekte
die Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen, Interessen, Fähigkeiten, Vorstellungen und Erwartungen
die Einschätzung für Machbares im Hinblick auf die zur Verfügung stehenden Ressourcen (materielle, instrumentelle, räumliche, finanzielle, persönliche bzw. personelle Ressourcen, Zeitbudget usw.)
Einsichten in technische Entstehungs- und Verwendungszusammenhänge im sozio-kulturellen Kontext
Qualitätsbewusstein, Urteilsfähigkeit und Werthaltungen
Gestaltungswillen und Freude an der eigenen Arbeit und Leistung
entwickeln und fördern sowie einen wesentlichen Beitrag
zur Orientierung in der technischen Umwelt
zur Entwicklung und Pflege der persönlichen schöpferischen und handwerklichen Ressourcen in Form eines kontinuierlichen, lebensbegleitenden Prozesses
zur Identitätsfindung und Persönlichkeitsbildung
für den Erwerb von Schlüsselqualifikationen und dynamischen Fähigkeiten
zur kritischen Auseinandersetzung mit Klischees und Rollenbildern
zur kompetenten Mitgestaltung des Lebensraums
zum verantwortungsvollen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen (menschliche, natürliche, materielle usw.)
zur Entwicklung von Gesundheits- und Sicherheitsbewusstsein
zur Aneignung von elementaren technischen Kompetenzen, auch im Vorfeld facheinschlägiger Studien und Berufe
zur sinnerfüllten Lebensgestaltung sowie Studierfähigkeit und Berufsorientierung
leisten.
Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:
Die im Lehrplan der Unterstufe definierten Beiträge sind altersadäquat weiter zu entwickeln und zu vertiefen.
Beiträge zu den Bildungsbereichen:
Sprache und Kommunikation:
Erweitern des Fachvokabulars und Professionalisieren der Kommunikationsfähigkeit über bildhafte Darstellungsformen (zB Planzeichnungen); Entwickeln und Anwenden sprachlicher Fähigkeiten im Rahmen fachspezifischer Aufgaben wie zB Produktanalysen
Mensch und Gesellschaft:
Bewusst machen von technischen Entstehungs-, Verwendungs- und Wirkungszusammenhängen im Rahmen gesellschaftlich geprägten menschlichen Handelns; Entwickeln von Kompetenz und Verantwortung für die Gestaltung des Lebensraums; Erwerb von Teamfähigkeit im Rahmen komplexer Aufgabenbewältigung; Beiträge zur sinnerfüllten Lebensgestaltung sowie Studierfähigkeit und Berufsorientierung
Natur und Technik:
Einsichten in das Wesen technischer Strukturen; Verständnis für funktionelle und formale Zusammenhänge technischer Produkte und Systeme; Erfahrungen im Umgang mit Werkstoffen, Arbeitsmitteln, Werkzeugen und Maschinen; Umsetzen von Verfahren und Methoden sowie Organisation von Arbeitsabläufen; Erkenntnisse über Strukturen und Funktionen der Natur im Hinblick auf ihre technische Verwertbarkeit (“Bionik”); Anwenden von Kenntnissen und Erfahrungen aus dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich; bewusster Umgang und kritische Auseinandersetzung mit technischen Einrichtungen und Gegenständen der alltäglichen Umwelt auch im Hinblick auf Effizienz und ökologische Vertretbarkeit; Entwickeln von Grundlagen zur sachkompetenten Mitgestaltung der Umwelt
Kreativität und Gestaltung:
Entwickeln von Problemlösungsstrategien, experimentellen Verfahren, rational-analytischen und emotional-intuitiven Vorgangsweisen, Versuch-Irrtum-Lernen, Modellkonstruktionen
Gesundheit und Bewegung:
Erkennen ergonomischer Aspekte bei Gebrauchsgegenständen und ihre Bedeutung in Architektur und Design; Steigern der Lebensqualität durch kompetenten Umgang mit technischen Einrichtungen; Entwickeln von elementaren technischen Kompetenzen und von Gesundheits- und Sicherheitsbewusstsein
Didaktische Grundsätze:
Die im Lehrplan der Unterstufe definierten Grundsätze sind altersadäquat anzuwenden. Die Vorgaben im Abschnitt “Lehrstoff” sind auf die Sachbereiche “Gebaute Umwelt”, “Technik”
und “Produktgestaltung bzw. Design” (vgl. Lehrplan der Unterstufe) zu beziehen.und “Produktgestaltung bzw. Design” vergleiche Lehrplan der Unterstufe) zu beziehen.
Gehobene Anforderungen im Rahmen anspruchsvoller Aufgaben, die den Einsatz aller gewonnenen Einsichten und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler herausfordern, sind zu stellen.
Problemorientierte und praxisbezogene Aufgabenstellungen aus den drei Sachbereichen sind in einem sinnvoll aufgebauten Arbeitsprogramm nach Art, Schwierigkeitsgrad und curricularer Bedeutung zu strukturieren. Bei der Auswahl und Vermittlung der Inhalte ist auf das Motivationspotential und auch auf den Interessens- und Lebensbereich der Schülerinnen und Schüler bedacht zu nehmen.
Bei der Umsetzung der Gestaltungsideen und im Problemlösungsprozess ist kognitives, interaktives und affektives ganzheitliches Lernen (“Lernen mit allen Sinnen”) im Rahmen größtmöglicher Eigenständigkeit zu ermöglichen.
Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen und Zusammenarbeit mit geeigneten Institutionen sowie Expertinnen und Experten sind im Hinblick auf inhaltliche Bereicherung und angewandte Einbettung der Lernziele zu nutzen. Die Auseinandersetzung mit Fachliteratur, Lehrausgänge (Ausstellungen, Atelierbesuche, Museen usw.) und das Einbeziehen aktueller Anlässe sind wichtige Bestandteile des Unterrichts.
Schwerpunktsetzungen aufgrund lokaler Gegebenheiten und infolge der Interessen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrerinnen und Lehrer sind möglich.
Lehrstoff: 5. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
sich praktisch mit Werk- und Arbeitsaufgaben, die einen vorgegebenen Zweck erfüllen und den Einsatz vielfältiger Einsichten und Erfahrungen herausfordern, auseinander setzen
Erfahrungen im Einsatz von Werkstoffen und Sicherheit in der Handhabung von Werkzeugen aufbauen und ihre handwerklichen (manuellen) Fähigkeiten perfektionieren
Einsichten in Konstruktions- und Funktionsstrukturen von zweckgebundenen Gegenständen und Objekten (wie zB einfache Gebrauchsgegenstände, Architektur, Gebrauchskeramik, einfache Musikinstrumente, Spielzeug) gewinnen
funktionelle, räumliche, statische und kinetische Zusammenhänge von technischen Systemen erkennen und gestalten (dreidimensionale Funktionsmodelle, Verständigungsmodelle, Modellbaukasten usw.)
funktionelle, räumliche und statische Zusammenhänge zeichnerisch darstellen (Ideenskizzen, Werkzeichnungen, Planzeichnungen, räumlich-perspektivische Darstellungsformen usw.)
zweidimensionale Werkstoffe in dreidimensionale raumplastische Gebilde überführen
Erfahrungen in der Verarbeitung und Verbindung unterschiedlicher Werkstoffe machen
funktionelle Zusammenhänge von technischen Systemen erfahren
klassische Handwerkstechniken und Konstruktionsprinzipien kennen lernen
Einsichten in das Wesen technischer Strukturen, wie Funktion und Form, Konstruktion und Statik, sowie in kinetische Vorgänge gewinnen
Einsichten in einfache serielle und automatisierte Fertigungsabläufe erlangen
den bewussten Vollzug der Realisierung eines Objekts von der Idee bis zur Verwirklichung erleben
Die Schülerinnen und Schüler sollen
sich reflektorisch mit technischen Objekten und Bildungsinhalten auseinander setzen
Einsichten in Funktionstüchtigkeit, Zweck und Nutzen, ästhetische und symbolische Qualität, Produktionsaufwand sowie Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit von Gebrauchsgegenständen, zB über Produktanalysen, gewinnen
klassische und zeitgenössische Designvorstellungen sowie innovative Produkte und Designlösungen in ihrer sozio-kulturellen Einbettung kennen lernen
Kenntnisse über Werkstoffe, Werkzeug und Maschinen erwerben
Einblicke in Gegebenheiten und Entwicklungen in der technisch geprägten Umwelt sowie moderne Werkstoffe und Technologien erhalten
Einsichten in den Zusammenhang von Auftrag, Entwurf, Planung und Ausführung (Designprozess) gewinnen
die Bedeutung des Designs für die Produktentwicklung erkennen
Kenntnisse über die Verflechtung von Technik, Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Kultur erwerben
manuelle und industrielle Produktionsformen und Bedingungen der Berufs- und Arbeitswelt kennen lernen
Die Schülerinnen und Schüler sollen
sich mit den eigenen Arbeiten praktisch und reflektorisch in Form einer repräsentativen Werkdokumentation zur anschaulichen und informativen Darstellung der Werkstücke auseinandersetzen
mittels Werkpräsentationen ihre Leistungen darstellen lernen und Feedback und Reflexion erfahren können