Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Diese Fassung ist nicht aktuell
Kurztitel
Jugendgerichtsgesetz 1988
Kundmachungsorgan
BGBl. Nr. 599/1988 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007Bundesgesetzblatt Nr. 599 aus 1988, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 93 aus 2007,
§/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage
§ 7Paragraph 7
Index
24/02 Jugendgerichtsbarkeit
Text
Rücktritt von der Verfolgung (Diversion)
§ 7.Paragraph 7,
(1)Absatz eins,Die Staatsanwaltschaft hat nach dem 11. Hauptstück der StPO vorzugehen und von der Verfolgung einer Jugendstraftat zurückzutreten, wenn auf Grund hinreichend geklärten Sachverhalts feststeht, dass eine Einstellung des Verfahrens nach den §§ 190 bis 192 StPO nicht in Betracht kommt, eine Bestrafung jedoch im Hinblick aufDie Staatsanwaltschaft hat nach dem 11. Hauptstück der StPO vorzugehen und von der Verfolgung einer Jugendstraftat zurückzutreten, wenn auf Grund hinreichend geklärten Sachverhalts feststeht, dass eine Einstellung des Verfahrens nach den Paragraphen 190 bis 192 StPO nicht in Betracht kommt, eine Bestrafung jedoch im Hinblick auf
die Zahlung eines Geldbetrages (§ 200 StPO) oderdie Zahlung eines Geldbetrages (Paragraph 200, StPO) oder
die Erbringung gemeinnütziger Leistungen (§ 201 StPO) oderdie Erbringung gemeinnütziger Leistungen (Paragraph 201, StPO) oder
die Bestimmung einer Probezeit, in Verbindung mit Bewährungshilfe und der Erfüllung von Pflichten (§ 203 StPO), oderdie Bestimmung einer Probezeit, in Verbindung mit Bewährungshilfe und der Erfüllung von Pflichten (Paragraph 203, StPO), oder
einen Tatausgleich (§ 204 StPO)einen Tatausgleich (Paragraph 204, StPO)
nicht geboten erscheint, um den Beschuldigten von der Begehung strafbarer Handlungen abzuhalten.
(2)Absatz 2,Ein Vorgehen gemäß Abs. 1 ist jedoch nur zulässig, wennEin Vorgehen gemäß Absatz eins, ist jedoch nur zulässig, wenn
die Schuld des Beschuldigten nicht als schwer (§ 32 StGB) anzusehen wäre, unddie Schuld des Beschuldigten nicht als schwer (Paragraph 32, StGB) anzusehen wäre, und
die Tat nicht den Tod eines Menschen zur Folge gehabt hat, es sei denn, dass ein Angehöriger des Beschuldigten fahrlässig getötet worden ist und eine Bestrafung im Hinblick auf die durch den Tod des Angehörigen beim Beschuldigten verursachte schwere psychische Belastung nicht geboten erscheint.
Zuletzt aktualisiert am
14.10.2025
Dokumentnummer
NOR40093023