Text
Anlage
Projektprogramm nach § 17a Abs. 9 des Bundeshaushaltsgesetzes (BHG)Projektprogramm nach Paragraph 17 a, Absatz 9, des Bundeshaushaltsgesetzes (BHG)
Die Heeresunteroffiziersakademie (HUAk) erfüllt als nachgeordnete Dienststelle des Bundesministeriums für Landesverteidigung ihre Schlüsselaufgaben in den zugewiesenen Objekten der Liegenschaft TOWAREK Schulkaserne Enns sowie in der Außenstelle HILLER – Kaserne in Ebelsberg.
Die Heeresunteroffiziersakademie ist Teil der Heeresorganisation und unterliegt somit den verfassungsgesetzlichen Vorgaben des Art. 79Die Heeresunteroffiziersakademie ist Teil der Heeresorganisation und unterliegt somit den verfassungsgesetzlichen Vorgaben des Artikel 79
B-VG.
Die Heeresunteroffiziersakademie ist als Institution zur Entwicklung des Unteroffizierskorps Trägerin für die allgemeine Aus-, Weiter- und Fortbildung der Unteroffiziere des Österreichischen Bundesheeres.
Die Heeresunteroffiziersakademie führt auch die Grundausbildung von Zivilbediensteten des Bundesministeriums für Landesverteidigung durch.
Strategische Ziele
Die Heeresunteroffiziersakademie bildet auf der Grundlage eines positiven Menschenbildes und einer nach innen und außen gelebten Unternehmensphilosophie Unteroffiziere, Zivilbedienstete des Bundesministeriums für Landesverteidigung und weitere Personen vergleichbarer inländischer und ausländischer Organisationen aus.
Die Ausbildung erfolgt in Übereinstimmung mit der jeweiligen Einsatzkonzeption des Österreichischen Bundesheeres im nationalen und internationalen Kontext unter Anwendung moderner Ausbildungsmittel in der Präsenz- und Fernausbildung nach den Prinzipien der Erwachsenenbildung und berücksichtigt sowohl die fachliche als auch die soziale Kompetenz.
Als Forschungsinstitution gemäß Forschungskonzept des Österreichischen Bundesheeres gestaltet die Heeresunteroffiziersakademie vorrangig die Entwicklung des Unteroffizierskorps und kooperiert in diesem Zusammenhang mit nationalen und internationalen Bildungs- und Forschungseinrichtungen.
Die Auftragserfüllung erfolgt unter Anwendung von Managementmethoden der öffentlichen Verwaltung und Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Grundsätze in einer zeitgemäßen infrastrukturellen Umgebung.
Fachbezogene Ziele
Steigerung der Anzahl der zugelassenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Unteroffiziers-Grundausbildung durch Optimierung der Wirkung von Fördermaßnahmen im Rahmen der Vorbereitungslehrgänge.
Intensivierung der Kooperationen mit ähnlichen nationalen und internationalen, militärischen und zivilen Bildungseinrichtungen.
Optimierung der Übereinstimmung von Vorgaben in Durchführungsbestimmungen und curricularen Grundlagen für die Aus,- Weiter- und Fortbildung von Unteroffizieren mit den tatsächlich geleisteten Ausbildungsstunden/Manntagen.
Steigerung der Leistungszeiten der Bediensteten in den Kernbereichen.
Managementziele
Optimierung der Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Führung und Arbeitsbedingungen.
Positionierung der Heeresunteroffiziersakademie als Forschungseinrichtung des Österreichischen Bundesheeres durch aktive Mitwirkung im Forschungsmanagement des Bundesministeriums für Landesverteidigung (BMLV).
Implementierung eines Fachzentrums für Fernausbildung an der Heeresunteroffiziersakademie durch Weiterentwicklung von Fernausbildungsabschnitten im Rahmen von 4 Lehrgängen/Seminaren bis Ende 2010.
Verbesserung der Ergebnisse des „Common Assessment Framework (CAF)“ 2006.
Effizienzsteigerungen im Bereich der Durchführung von Lehrgängen/Seminaren.
Der Heeresunteroffiziersakademie obliegt
die Entwicklung des österreichischen Unteroffizierskorps durch Bildungsmaßnahmen im nationalen und internationalen Rahmen sowie selbständige Grundlagen- und Forschungsarbeit,
die Schaffung und Sicherstellung aller notwendigen Rahmenbedingungen für Führung, Ausbildung, Logistik, Personal, Kommunikation und Administration zur Auftragserfüllung,
der Ausbau und die Weiterentwicklung nationaler und internationaler Kontakte zur Förderung von Ausbildungskooperationen vor allem zur Erhöhung der Vergleichbarkeit von Bildungsabschlüssen im europäischen Kontext,
die bedarfsorientierte Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Lehrgängen sowie sonstiger Bildungsmaßnahmen für Unteroffiziere des Österreichischen Bundesheeres,
die bedarfsorientierte Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Grundausbildungen für die Bediensteten der Verwendungsgruppen A 3, A 4 und A 5, der Facharbeiter–Aufstiegsausbildung und der erforderlichen Einführungsmodule für alle Verwendungsgruppen,
die bedarfsorientierte Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Trainerausbildung Führungsverhalten und der Ausbildung zum Schulungsleiter für Ausbildungsmethodik und
die Bereitstellung von Fachkompetenz und strukturiertem Wissen sowie Erarbeitung von Grundlagen nach Vorgabe des Bundesministeriums für Landesverteidigung.
Rechtsgrundlagen
Art. 79 B-VGArtikel 79, B-VG
Wehrgesetz 2001 (WG 2001), BGBl. I Nr. 146Wehrgesetz 2001 (WG 2001), Bundesgesetzblatt , römisch eins Nr. 146
Bundesgesetz vom 4. April 1986 über die Führung des Bundeshaushaltes (Bundeshaushaltsgesetz – BHG), BGBl. Nr. 213/1986Bundesgesetz vom 4. April 1986 über die Führung des Bundeshaushaltes (Bundeshaushaltsgesetz – BHG), Bundesgesetzblatt Nr. 213 aus 1986,
Bundesgesetz vom 27. Juni 1979 über das Dienstrecht der Beamten (Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979 – BDG 1979), BGBl. Nr. 333Bundesgesetz vom 27. Juni 1979 über das Dienstrecht der Beamten (Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979 – BDG 1979), Bundesgesetzblatt Nr. 333
Bundesgesetz vom 17. März 1948 über das Dienst- und Besoldungsrecht der Vertragsbediensteten des Bundes (Vertragsbedienstetengesetz 1948 – VBG), BGBl. Nr. 86Bundesgesetz vom 17. März 1948 über das Dienst- und Besoldungsrecht der Vertragsbediensteten des Bundes (Vertragsbedienstetengesetz 1948 – VBG), Bundesgesetzblatt Nr. 86
Verordnung des Bundesministers für Finanzen vom 14. September 1989 über die Durchführung des Bundeshaushaltsgesetzes (Bundeshaushaltsverordnung 1989 – BHV 1989), BGBl. Nr. 570Verordnung des Bundesministers für Finanzen vom 14. September 1989 über die Durchführung des Bundeshaushaltsgesetzes (Bundeshaushaltsverordnung 1989 – BHV 1989), Bundesgesetzblatt Nr. 570
Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppe M BUO 1, BGBl. II Nr. 518/2003Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppe M BUO 1, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 518 aus 2003,
Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppe M BUO 2, BGBl. II Nr. 519/2003Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppe M BUO 2, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 519 aus 2003,
Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppe A 1, BGBl. II Nr. 220/2007Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppe A 1, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 220 aus 2007,
Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppe A 2, BGBl. II Nr. 221/2007Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppe A 2, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 221 aus 2007,
Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppe A 3, BGBl. II Nr. 222/2007Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppe A 3, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 222 aus 2007,
Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung vom über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppen A 4 und A 5 sowie über die Facharbeiter–Aufstiegsausbildung, BGBl. II Nr. 223/2007Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung vom über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppen A 4 und A 5 sowie über die Facharbeiter–Aufstiegsausbildung, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 223 aus 2007,
Quantitative Leistungskennzahlen:
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2007 2008 2009 2010
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Anzahl der zugelassenen
Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur
Unteroffiziers-Grundausbildung
[Verhältnis der positiven 50% größer größer 80%
Prüfungsabschlüsse zur Anzahl der 60% 70%
Zulassungswerberinnen und
Zulassungswerber für die Teilnahme an
der Unteroffiziers-Grundausbildung]
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Bemerkungen:
Die Überprüfung der Zulassungswerberinnen und Zulassungswerber erfolgt nach einem standardisierten Verfahren („Assessment“) im Rahmen des Vorbereitungslehrganges. Durch zusätzliche Schulungen in den verschiedensten Unterrichtsthemen (Fördermaßnahmen) soll eine Verbesserung erreicht werden.
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2007 2008 2009 2010
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Anzahl Bedienstete,
Ausbildungsteilnehmerinnen und
Ausbildungsteilnehmer der HUAk bei
ausländischen Einrichtungen. 110 130 130 150
[Manntage]
Anzahl der ausländischen
Ausbildungsteilnehmerinnen und
Ausbildungsteilnehmer an der HUAk. 480 550 550 600
[Manntage]
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2007 2008 2009 2010
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Aus- und Fortbildung der 86.600 95.600 78.300 81.900
Unteroffiziere und anderer
Bediensteten des Ressortbereiches
des BMLV
[Manntage]
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Weiterbildung der Unteroffiziere
[Manntage] 3.790 3.790 3.790 3.790
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Bemerkungen:
Die Entwicklung der Manntage bei der Aus- und Fortbildung der Unteroffiziere bildet sich aus folgenden Gründen nicht parallel in der Budgetvorschau ab:
Im Projektzeitraum wird im Unterschied zum Referenzjahr 2007 ein größerer Anteil von Ausbildungsleistungen durch neu zuversetztes Personal anstatt von dienstzugeteiltem Personal abgedeckt.
Beginnend mit 2009 erfolgt im Rahmen der Implementierung der „Unteroffiziersausbildung NEU“ die ausgabenintensive Englischausbildung.
Die Schwankungen bei den Lehrgangs- beziehungsweise Seminarteilnehmerinnen und Lehrgangsbeziehungsweise Seminarteilnehmern begründen nicht generell die Durchführung von zusätzlichen Lehrgängen/Seminaren, sondern können teilweise durch unterschiedliche Lehrgangsgrößen beziehungsweise eine unterschiedliche Seminarteilnehmerinnen- und Seminarteilnehmeranzahl abgefangen werden.
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2007 2008 2009 2010
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Verhältnis Zeitaufwand
Kernleistungen (Ausbildung)
zu Gesamtanwesenheitszeit
der Bediensteten der HUAk 30% größer/ größer/ größer/
[%] gleich gleich gleich
30% 30% 30%
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2007 2008 2009 2010
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Kosten pro Kursteilnehmerin
oder Kursteilnehmer pro
Kurstag € 76 kleiner/ kleiner/ kleiner/
[€] gleich gleich gleich
€ 76 € 76 € 76
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Bemerkungen:
Als Kernleistung wird die Durchführung von Lehrgängen/Seminaren an der HUAk (Aus-/Fort- und Weiterbildung) definiert. Der Referenzwert 2007 ergibt sich aus einer Monatsbetrachtung im Rahmen der Einführung der Kosten- und Leistungsrechnung an der Heeresunteroffiziersakademie.
Für die Kosten pro Kursteilnehmerin oder Kursteilnehmer pro Kurstag für 2007 wurden als Referenzwert die Kosten einer ähnlichen Bildungseinrichtung im Bereich des Bundesministeriums für Landesverteidigung herangezogen.
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2007 2008 2009 2010
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Anzahl der im
Forschungsbereich durch die
HUAk herausgegebenen
Publikationen 2 2 3 4
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2007 2008 2009 2010
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Anzahl der Lehrgänge/Seminare
mit Fernausbildungsabschnitt 1 2 3 4
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Qualitative Leistungskennzahlen:
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2007 2008 2009 2010
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Mitarbeiter- und
Mitarbeiterinnenzufriedenheit
(Bedienstete der HUAk)
[%] 70 80 80 90
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Mitarbeiter- und
Mitarbeiterinnenzufriedenheit
(Rekruten) [%] 60 70 70 80
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Bemerkungen:
- Die Bediensteten der Heeresunteroffiziersakademie sollen einmal
jährlich mittels elektronischem Fragebogen befragt werden. Die
Befragung der Rekruten erfolgt jeweils im 4. Ausbildungsmonat.
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2007 2008 2009 2010
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Verbesserung des
Gesamtergebnisses im Bereich
der CAF Selbstbewertung 1 2 2 3
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Bemerkungen:
Durch eine jährlich durchgeführte Selbstevaluierung nach den Prinzipien des „Common Assessment Framework (CAF)“ soll eine Verbesserung in ausgewählten Bereichen erreicht werden.
Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen
Planstellen:
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Plan- Plan- Plan-
stellen stellen stellen
Prognose Vorschau Vorschau Vorschau
Stellenplan 2007 2008 2009 2010
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M1 3 3 3 3
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M2 25 25 25 25
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M3 80 80 80 80
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M4 8 10 12 14
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A 1 2 2 2 2
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A 2 2 2 2 2
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A 3 3 3 3 3
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Gesamtsumme 123 125 127 129
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Bemerkungen:
Gemäß Punkt 4 des allgemeinen Teils des Stellenplanes kann die Deckung der Bediensteten im Stellenplan gefunden werden (z. B. A 4 könnte durch A 3 oder M BUO 2 gedeckt werden). Diese Maßnahme ist Voraussetzung für eine flexiblere Personalsteuerung. Grundlage hiezu bildet der Organisationsplan.
Teile von dienstzugeteiltem Personal wurde/wird im Referenzjahr 2007 durch Aufnahme an der Heeresunteroffiziersakademie planstellenwirksam.
Die Darstellung der in der Budgetvorschau kalkulierten Personalausgaben werden unter Punkt 9. (UT 0 – Personalbereich) näher erläutert.
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SOLL Kontin- Kontin- Kontin- Kontin-
OrgPlan gent gen- gen- gen-
NEU tierung tierung tierung
IST PLAN PLAN PLAN
Besoldungsgruppe 2007 2008 2009 2010
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Rekruten 50 138 138 144 144
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Bemerkungen:
Bei den Rekruten ist zu berücksichtigen, dass diese nur während der Verwendung an der Heeresunteroffiziersakademie bei dieser budgetwirksam sind.
Pro Jahr stehen der Heeresunteroffiziersakademie 3 Einrückungskontingente zur Verfügung.
Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen
Ausgaben und Einnahmen (Budgetvorschau):
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2007 2008 2009 2010
UT prognos- Vor- Vor- Vor-
tizierter an- an- an-
Ausgaben in Mio € Erfolg schlag schlag schlag
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Personalausgaben UT 0 4,891 5,176 5,369 5,576
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Gesetzliche
Verpflichtungen UT 7 0,253 0,266 0,277 0,284
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Ermessensausgaben UT 8 1,353 1,293 1,273 1,376
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GESAMTAUSGABEN 6,497 6,735 6,919 7,236
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GESAMTEINNAHMEN UT 4 0,000 0,010 0,010 0,010
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SALDO (Budgetunterdeckung) 6,497 6,725 6,909 7,226
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Fiktiver Zuschlag
Personalausgaben UT 0 0,630 0,283 0,160 0,000
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Fiktiver Abschlag
Personalausgaben UT 0 0,066 0,000 0,000 0,000
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Fiktiver Zuschlag
Sachausgaben UT 7 0,011 0,011 0,000 0,000
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Fiktiver Zuschlag
Ermessensausgaben UT 8 0,155 0,113 0,067 0,000
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Fiktiver Saldo
(Budgetunterdeckung) 7,226 7,132 7,136 7,226
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Bemerkungen:
Abweichungen bei den Summenbildungen ergeben sich aufgrund von Rundungsfehlern.
Die fiktiven Zuschläge/Abschläge ergeben sich aufgrund der Implementierung der neuen Ausbildungskonzeption für Unteroffiziere im Projektzeitraum. Um eine Vergleichbarkeit über den Projektzeitraum (einschließlich dem Referenzjahr 2007) zu ermöglichen, erfolgt die Darstellung in der Budgetvorschau derart, dass der Ressourcenbedarf für einen gleichen Aufgabenumfang dargestellt wird (z. B. Die Intensivierung der Englischausbildung im Rahmen der neuen Ausbildungskonzeption für Unteroffiziere beginnt mit 2009. Es wären daher Zuschläge für das Referenzjahr 2007 sowie für 2008 vorzunehmen.).
Soweit keine konkreten Planungswerte verfügbar waren, wurden die fiktiven Zuschläge/Abschläge auf Basis der Verordnung des Bundesministers für Finanzen betreffend Richtlinien für die Ermittlung und Darstellung der finanziellen Auswirkungen neuer rechtsetzender Maßnahmen, BGBl. II Nr. 50/1999, kalkuliert. Aufgrund dieser fiktiven Zuschläge/Abschläge ergibt sich keine Saldoverschlechterung im Projektzeitraum.Soweit keine konkreten Planungswerte verfügbar waren, wurden die fiktiven Zuschläge/Abschläge auf Basis der Verordnung des Bundesministers für Finanzen betreffend Richtlinien für die Ermittlung und Darstellung der finanziellen Auswirkungen neuer rechtsetzender Maßnahmen, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 50 aus 1999,, kalkuliert. Aufgrund dieser fiktiven Zuschläge/Abschläge ergibt sich keine Saldoverschlechterung im Projektzeitraum.
Ausgaben:
UT 0 – Personalbereich:
Der Personalaufwand für die Jahre 2008 bis 2010 ist auf der Basis einer Prognose für das Jahr 2007, unter Berücksichtigung der Planstellenentwicklung berechnet worden. Die Hochrechnung für den Projektzeitraum erfolgte durch eine Anpassung von 2,5% (Gehaltserhöhung sowie Struktureffekt). Die Erhöhung der Personalaufwendungen ab dem Jahr 2008 ergibt sich insbesondere aufgrund einer Organisationsänderung.
Die in der Budgetvorschau budgetierten Personalausgaben ergeben sich
aus der nachfolgenden Aufstellung
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VBÄ-
Prognose VBÄ-Plan VBÄ-Plan VBÄ-Plan
Besoldungsgruppe 2007 2008 2009 2010
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M BO 1 2 3 3 3
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M BO 2 18 19 20 21
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M BUO 1 64 70 72 74
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M BUO 2 5 5 5 6
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A 1 2 2 2 2
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A 2 3 3 3 3
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A 3 2 2 2 2
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A 4 8 8 8 8
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Versetzung über Stand 3 3 3 3
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„900“ M BUO 1 2 2 2 2
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Chance 55 1 1 1 1
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Auslandseinsatz - 2 - 2 - 2
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budgetierte VBÄ 110 116 119 123
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Dienstzuteilungen 11 7 6 4
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Gesamtsumme: 121 123 125 127
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Bemerkungen:
Es wird davon ausgegangen, dass sich durchschnittlich 2 VBÄ im Auslandseinsatz befinden. Die Budgetierung erfolgt durch das Bundesministerium für Landesverteidigung. Der fiktive Abschlag UT 0 im Referenzjahr 2007 ergibt sich dadurch, dass diese 2 VBÄ noch in der Budgetvorschau enthalten sind.
Die fiktiven Zuschläge UT 0 erfolgen aufgrund der Einnahme des neuen Organisationsplanes der Heeresunteroffiziersakademie. Diese Personalsteigerung begründet sich durch zusätzliche Aufgaben im Rahmen der Implementierung der neuen Ausbildungskonzeption für Unteroffiziere bei gleichzeitiger Reduzierung von Dienstzuteilungen. Die Nachbesetzungen an der Heeresunteroffiziersakademie erfolgen grundsätzlich durch ressortinternes Personal.
Aufwendungen für Personal (z. B. Lehrpersonal, Ersatz für Personal im Auslandseinsatz), welches Aufgaben für die Heeresunteroffiziersakademie wahrzunehmen hat, sind durch die Heeresunteroffiziersakademie zu bedecken (z. B. Gastlehrgebühren).
UT 7 – Gesetzliche Verpflichtungen:
Diese umfassen die Gebühren nach dem Heeresgebührengesetz 2001 (HGG 2001), BGBl. I Nr. 31, sowie der Familienbeihilfen. Die Berechnung erfolgte auf der Basis der Prognose 2007 unter Berücksichtigung der Kontingentierungszahlen für den Projektzeitraum sowie der Valorisierung der Barbezüge.Diese umfassen die Gebühren nach dem Heeresgebührengesetz 2001 (HGG 2001), Bundesgesetzblatt , römisch eins Nr. 31, sowie der Familienbeihilfen. Die Berechnung erfolgte auf der Basis der Prognose 2007 unter Berücksichtigung der Kontingentierungszahlen für den Projektzeitraum sowie der Valorisierung der Barbezüge.
Der fiktive Zuschlag UT 7 ergibt sicht aufgrund der Erhöhung der Kontingente für Rekruten im Zusammenhang mit der Erweiterung des Aufgabenumfanges durch die „Implementierung der neuen Ausbildungskonzeption für Unteroffiziere“.
UT 8 – Aufwendungen:
Der Sachaufwand wurde auf Grundlage der tatsächlich zu erwartenden
Aufwendungen budgetiert.
Der fiktive Zuschlag UT 8 ergibt sich aufgrund der Intensivierung der Englischausbildung (Gastlehrentgelte) sowie der Erhöhung der Sachausgaben im Zusammenhang mit der Einnahme des neuen Organisationsplanes.
Eine Reihe von Gütern und Dienstleistungen, welche auch weiterhin zentral durch das Ressort beschafft/bereitgestellt werden, sind nicht in der Budgetvorschau der Heeresunteroffiziersakademie berücksichtigt (z. B. Gebäudeinstandsetzung, EDV-Ausstattung der 3. Verarbeitungsebene u. a.). Diese Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen durch das Ressort wird im Erlasswege geregelt (detaillierte Aufzählung).
Einnahmen:
Aufgrund der verfassungsgesetzlichen Vorgaben des Art. 79 B-VG sind kaum Einnahmen zu erwarten. Die Einnahmen aufgrund der Teilnahme an der Truppenverpflegung, Geldstrafen sowie Einnahmen aus Verlusten verbleiben im Ressortbudget des Bundesministeriums für Landesverteidigung.Aufgrund der verfassungsgesetzlichen Vorgaben des Artikel 79, B-VG sind kaum Einnahmen zu erwarten. Die Einnahmen aufgrund der Teilnahme an der Truppenverpflegung, Geldstrafen sowie Einnahmen aus Verlusten verbleiben im Ressortbudget des Bundesministeriums für Landesverteidigung.