Rechtstracker.at

Anl. 1

Fassungen
01.01.2011 bis 06.08.2013
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Anl. 101.01.201106.08.2013 § → § aufgehoben durch BGBl. I Nr. 181/2013
Anl. 101.01.200831.12.2010 BGBl. II Nr. 370/2007 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Flexibilisierungsverordnung Heeresunteroffiziersakademie

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 370 aus 2007, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 181 aus 2013,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins

Inkrafttretensdatum

01.01.2011

Außerkrafttretensdatum

06.08.2013aufgehoben durch BGBl. I Nr. 181/2013

Index

31/01 Allgemeines Haushaltsrecht, Bundesbudget

Beachte

Projektzeitraum 1.1.2008 - 31.12.2012 vergleiche Paragraph 2,)

Text

Anlage Projektprogramm nach Paragraph 17 a, Absatz 9, des Bundeshaushaltsgesetzes (BHG) 1. Strategischer Rahmen

Die Heeresunteroffiziersakademie (HUAk) erfüllt als nachgeordnete Dienststelle des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport ihre Schlüsselaufgaben in den zugewiesenen Objekten der Liegenschaft TOWAREK Schulkaserne Enns sowie in der Außenstelle HILLER – Kaserne in Ebelsberg.

Die Heeresunteroffiziersakademie ist Teil der Heeresorganisation und unterliegt somit den Einschränkungen des Artikel 79, B-VG.

Die Heeresunteroffiziersakademie ist als Institution zur Entwicklung des Unteroffizierskorps Trägerin für die allgemeine Aus-, Weiter- und Fortbildung der Berufs- und Miliz-Unteroffiziere des Österreichischen Bundesheeres.

Die Heeresunteroffiziersakademie führt die Grundaus- und Fortbildung von Zivilbediensteten des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport durch.

2. Strategische Ziele

  • Strichaufzählung
    Die Heeresunteroffiziersakademie bildet auf der Grundlage eines positiven Menschenbildes und einer nach innen und außen gelebten Unternehmensphilosophie Unteroffiziere, Zivilbedienstete und weitere Personen vergleichbarer inländischer und ausländischer Organisationen aus.
  • Strichaufzählung
    Die Ausbildung erfolgt in Übereinstimmung mit der jeweiligen Einsatzkonzeption des Österreichischen Bundesheeres im nationalen und internationalen Kontext unter Anwendung moderner Ausbildungsmittel in der Präsenz- und Fernausbildung nach den Prinzipien der Erwachsenenbildung inklusive flexibler Denk- und Handlungsweisen des verantwortlichen Führungspersonals und berücksichtigt die fachliche, die methodische und auch die soziale Kompetenz.
  • Strichaufzählung
    Als Forschungsinstitution gemäß Forschungskonzept des Österreichischen Bundesheeres gestaltet die Heeresunteroffiziersakademie vorrangig die Entwicklung des Unteroffizierskorps und kooperiert in diesem Zusammenhang mit nationalen und internationalen Bildungs- und Forschungseinrichtungen.
  • Strichaufzählung
    Die Auftragserfüllung erfolgt unter Anwendung von Managementmethoden der öffentlichen Verwaltung und Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Grundsätze in einer zeitgemäßen infrastrukturellen Umgebung.

3. Fachbezogene Ziele

  • Strichaufzählung
    Steigerung der Anzahl der zugelassenen Teilnehmer zur Unteroffiziers-Grundausbildung durch Optimierung der Wirkung von Fördermaßnahmen im Rahmen der Vorbereitungslehrgänge.
  • Strichaufzählung
    Intensivierung der Kooperationen mit ähnlichen nationalen und internationalen, militärischen und zivilen Bildungseinrichtungen.
  • Strichaufzählung
    Steigerung der Leistungszeiten der Bediensteten in den Kernbereichen.

4. Managementziele

  • Strichaufzählung
    Positive Auswirkungen von Sport und gesundheitsfördernden, ganzheitlich wirkenden Führungsmaßnahmen auf die Bediensteten.
  • Strichaufzählung
    Optimierung der Zufriedenheit und Motivation der MitarbeiterInnen mit Führung und Arbeitsbedingungen.
  • Strichaufzählung
    Positionierung der Heeresunteroffiziersakademie als Forschungseinrichtung des Österreichischen Bundesheeres durch aktive Mitwirkung im Forschungsmanagement des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport.
  • Strichaufzählung
    Implementierung eines Fachzentrums für Fernausbildung an der Heeresunteroffiziersakademie unter intensiviertem Einsatz der Fernlehre als Unterrichtsmethode in der Weiterbildung von Berufs- und Milizunteroffizieren.
  • Strichaufzählung
    Steigerung der Qualität der Leistungen der Heeresunteroffiziersakademie, gemessen am Gesamtergebnis im Bereich der Common Assessment Framework (CAF) Selbstbewertung.
  • Strichaufzählung
    Effizienzsteigerung im Bereich der Durchführung von Lehrgängen/Seminaren.

5. Schlüsselaufgaben

Der Heeresunteroffiziersakademie obliegt

  • Strichaufzählung
    die Entwicklung des österreichischen Unteroffizierskorps durch Bildungsmaßnahmen im nationalen und internationalen Rahmen sowie selbständige Grundlagen- und Forschungsarbeit,
  • Strichaufzählung
    die Schaffung und Sicherstellung aller notwendigen Rahmenbedingungen für Führung, Ausbildung, Logistik, Personal, Kommunikation und Administration zur Auftragserfüllung,
  • Strichaufzählung
    der Ausbau und die Weiterentwicklung nationaler und internationaler Kontakte zur Förderung von Ausbildungskooperationen vor allem zur Erhöhung der Vergleichbarkeit von Bildungsabschlüssen im europäischen Kontext,
  • Strichaufzählung
    die bedarfsorientierte Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Lehrgängen sowie sonstiger Bildungsmaßnahmen für Unteroffiziere des Österreichischen Bundesheeres,
  • Strichaufzählung
    die bedarfsorientierte Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Ausbildungsmaßnahmen für Miliz-Unteroffiziere,
  • Strichaufzählung
    die bedarfsorientierte Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Grundausbildungen für A 3, A 4 und A 5, der Facharbeiter-Aufstiegsausbildung und der Einführungsmodule für alle Verwendungsgruppen,
  • Strichaufzählung
    die bedarfsorientierte Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Trainerausbildung Führungsverhalten und der Ausbildung zum Schulungsleiter für Ausbildungsmethodik und
  • Strichaufzählung
    die Bereitstellung von Fachkompetenz und strukturiertem Wissen sowie Erarbeitung von Grundlagen nach Vorgabe des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport.

6. Rechtsgrundlagen

  • Strichaufzählung
    Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG), Bundesgesetzblatt Nr. 1 aus 1930,, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 57 aus 2010,
  • Strichaufzählung
    Wehrgesetz 2001 (WG 2001), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 146 aus 2001,, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 85 aus 2009,
  • Strichaufzählung
    Bundesgesetz vom 4. April 1986 über die Führung des Bundeshaushaltes (Bundeshaushaltsgesetz – BHG), Bundesgesetzblatt Nr. 213 aus 1986,
  • Strichaufzählung
    Bundesgesetz vom 27. Juni 1979 über das Dienstrecht der Beamten (Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979 – BDG 1979 Bundesgesetzblatt Nr. 333 aus 1979,, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 82 aus 2010,
  • Strichaufzählung
    Bundesgesetz vom 17. März 1948 über das Dienst- und Besoldungsrecht der Vertragsbediensteten des Bundes (Vertragsbedienstetengesetz 1948 – VBG), Bundesgesetzblatt Nr. 86 aus 1948,, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 82 aus 2010,
  • Strichaufzählung
    Verordnung des Bundesministers für Finanzen über die Durchführung des Bundeshaushaltsgesetzes (Bundeshaushaltsverordnung 2009 – BHV 2009), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 489 aus 2008,
  • Strichaufzählung
    Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppe M BUO 1, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 464 aus 2008,
  • Strichaufzählung
    Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppe M BUO 2, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 465 aus 2008,, in der Fassung der Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 81 aus 2010,
  • Strichaufzählung
    Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppe A 1, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 220 aus 2007,, in der Fassung der Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 158 aus 2009,
  • Strichaufzählung
    Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppe A 2, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 221 aus 2007,, in der Fassung der Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 159 aus 2009,
  • Strichaufzählung
    Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppe A 3, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 222 aus 2007,, zuletzt geändert durch Verordnung BGBL. römisch zwei Nr. 160/2009
  • Strichaufzählung
    Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppen A 4 und A 5 sowie über die Facharbeiter–Aufstiegsausbildung, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 223 aus 2007,, zuletzt geändert durch Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 161 aus 2009,

7. Leistungskennzahlen Quantitative Leistungskennzahlen:

Zulassungsprüfung

Prognose

2010

2011

2012

Positive Prüfungsabschlüsse im Verhältnis zur Anzahl der Zulassungswerberinnen und Zulassungswerber für die Teilnahme an der Unteroffiziers – Grundausbildung in [Prozent]

96

> 96

> 96

Bemerkung:

Die Überprüfung der Zulassungswerberinnen und Zulassungswerber erfolgt nach einem standardisierten Verfahren im Rahmen des Vorbereitungslehrganges. Durch zusätzliche Schulungen in den verschiedensten Unterrichtsthemen (Fördermaßnahmen) soll eine Verbesserung erreicht werden.

Ausbildung

Prognose

2010

2011

2012

Bedienstete und Ausbildungsteilnehmerinnen und Ausbildungsteilnehmer der HUAk bei ausländischen Einrichtungen.

[Manntage]

270

280

290

Ausländische Ausbildungsteilnehmerinnen und Ausbildungsteilnehmer an der HUAk.

[Manntage]

693

700

720

Aus- und Fortbildung der Unteroffiziere und anderer Bediensteter des Ressortbereichs des BMVLS

[Manntage]

64.034

83.000

68.300

Weiterbildung der Unteroffiziere

[Manntage]

1.755

3.600

3.600

Verhältnis Zeitaufwand Kernleistungen (Ausbildung) zu Gesamtanwesenheitszeit der Bediensteten der HUAk

[%]

45

50

50

Kosten pro Kursteilnehmerin oder Kursteilnehmer pro Kurstag

[€]

128

120

120

Im Forschungsbereich durch HUAk herausgegebene Publikationen

[Anzahl]

6

6

6

Lehrgänge/Seminare mit Fernausbildungsabschnitt [Anzahl]

4

5

5

Bemerkungen:

Als Kernleistung wird die Durchführung von Lehrgängen/Seminaren an der HUAk (Aus-/Fort- und Weiterbildung), die Administration dieser Lehrgänge/Seminare, sowie alle Aktivitäten des Stabes und der Stabsabteilung der HUAk, die die Durchführung von Lehrgängen/Seminaren unterstützen, definiert.

Die Fortbildung wurde unter der Annahme der Wiederaufnahme des Vorhabens „Ausbildung der Lehrer“ geplant und ist daher in den Jahren 2011/12 höher als im Referenzjahr.

Gesundheitsförderung

2009

2011

2012

Auswirkungen von Sport und gesundheitsfördernden, ganzheitlich wirkenden Führungsmaßnahmen

[Durchschnittswert an Arbeitstagen mit krankheitsbedingter Abwesenheit, pro Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter, ohne Langzeitfälle]

4,09

3,59

3,09

Bemerkungen:

Langzeit-Krankenstände mit einer Dauer von mehr als zwei Wochen werden herausgerechnet.

Als Referenzwert wird der ermittelte Wert aus 2009 herangezogen.

Messverfahren: Variable Abfrage in Halbjahresschritten

Qualitative Leistungskennzahl:

Mitarbeiterzufriedenheit

Prognose

2010

2011

2012

Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnenzufriedenheit (Bedienstete der HUAk)

[%]

85

85

85

Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnenzufriedenheit (Rekruten)

[%]

80

80

80

Bemerkung:

Die Bediensteten der Heeresunteroffiziersakademie sollen jährlich mittels Fragebogen befragt werden. Die Befragung der Rekruten erfolgt 2x jährlich jeweils im 4. od. 5. Ausbildungsmonat.

Qualitätsmanagement

Prognose

2010

2011

2012

Steigerung der Qualität der Leistungen der HUAk gemessen am Gesamtergebnis im Bereich der CAF Selbstbewertung [Skala 1 bis 6]

3

> 3

> 3,5

Bemerkung:

Durch eine jährlich durchgeführte Selbstevaluierung nach den Prinzipien des CAF soll eine Verbesserung in ausgewählten Bereichen erreicht werden.

8. Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Planstellen:

Planstellenvorschau

Prognose

2010

2011

2012

M1

3

3

3

M2

25

25

25

M3

80

83

83

M4

14

10

10

A1

2

3

3

A2

2

4

4

A3

3

3

3

Gesamtsumme

129

131

131

Bemerkung:

Gemäß Punkt 4 des allgemeinen Teils des Stellenplanes kann die Deckung der Bediensteten im Stellenplan gefunden werden (z.B. A4 könnte durch A3 oder M BUO 2 gedeckt werden). Diese Maßnahme ist Voraussetzung für eine flexiblere Personalsteuerung. Grundlage hiezu bildet der Organisationsplan.

GWD-Kontingent

Prognose

2010

2011

2012

Rekruten

140

138

138

Bemerkungen:

Bei den Rekruten ist zu berücksichtigen, dass diese nur während der Verwendung an der Heeresunteroffiziersakademie bei dieser budgetwirksam sind.

Pro Jahr stehen der Heeresunteroffiziersakademie 3 Haupt-Einrückungskontingente sowie 2 zusätzliche Einrückungstermine für jeweils 2 Sanitätsgehilfen zur Verfügung.

9. Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Ausgaben und Einnahmen (Budgetvorschau):

Ausgaben in Mio €

UT

Voranschlag 2010

Prognose 2010

Voranschlag 2011

Voranschlag 2012

Personalausgaben

0

5,576

5,925

5,921

6,009

Gesetzliche Verpflichtungen

7

0,284

0,290

0,284

0,284

Ermessensausgaben

8

1,376

1,028

1,031

0,943

Gesamtausgaben

 

7,236

7,243

7,236

7,236

Gesamteinnahmen

4

0,010

0,009

0,010

0,010

SALDO

(Budgetunterdeckung)

 

7,226

7,234

7,226

7,226

Bemerkung:

Aufgrund der Erfahrungswerte aus dem 1. Flexibilisierungs-Projektzeitraum wurde beim Voranschlag für 2011 und 2012 ein Ausgleich zwischen UT0 und UT8 durchgeführt.

9.1 Ausgaben:

UT 0 – Personalbereich:

Der Personalaufwand für die Jahre 2011 und 2012 ist auf der Basis einer Prognose für das Jahr 2010, unter Berücksichtigung der Planstellenentwicklung berechnet worden. Die in der Budgetvorschau budgetierten Personalausgaben ergeben sich aus der nachfolgenden Aufstellung.

VBÄ

Prognose 2010

2011

2012

M BO 1

3

2

2

M BO 2

21

24

25

M BUO 1

80

80

80

M BUO 2

6

5

5

A1

2

2

2

A2

4

4,75

4,75

A3

3

3

3

A4

7

6,25

6,25

Versetzung über Stand

2

1,75

1

"900" MBUO1

1

3,25

3

VB Englisch

3

3

3

Auslandseinsatz

-4

-4

-4

budgetierte VBÄ

128

131

131

Dienstzuteilungen

8

8

5

Gesamtsumme VBÄ

136

139

136

Bemerkungen:

  • Strichaufzählung
    Es wird davon ausgegangen, dass sich durchschnittlich 4 VBÄ im Auslandseinsatz befinden. Die Budgetierung erfolgt durch das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
  • Strichaufzählung
    Die Nachbesetzungen an der Heeresunteroffiziersakademie erfolgen grundsätzlich durch ressortinternes Personal.
  • Strichaufzählung
    Aufwendungen für Personal (z.B. Lehrpersonal, Ersatz für Personal im Auslandseinsatz), welches Aufgaben für die Heeresunteroffiziersakademie wahrzunehmen hat, sind durch die Heeresunteroffiziersakademie zu bedecken (z.B. Gastlehrergebühren, Personal von Arbeitskräfteüberlassungsfirmen, Dienstzuteilungen).

UT 7 – Gesetzliche Verpflichtungen:

Diese umfassen die Gebühren nach dem Heeresgebührengesetz 2001 (HGG 2001), Bundesgesetzblatt römisch eins Nr. 31, für Grundwehrdiener. Die Berechnung erfolgte auf der Basis der Prognose 2010 unter Berücksichtigung der Kontingentierungszahlen für den Projektzeitraum, sowie der Valorisierung der Barbezüge.

UT 8 – Aufwendungen:

Der Sachaufwand wurde auf Grundlage der tatsächlich zu erwartenden Aufwendungen budgetiert.

Eine Reihe von Gütern und Dienstleistungen, welche auch weiterhin zentral durch das Ressort beschafft/bereitgestellt werden, sind nicht in der Budgetvorschau der Heeresunteroffiziersakademie berücksichtigt. (z. B. Gebäudeinstandsetzung, EDV-Ausstattung der 3. Verarbeitungsebene u. a.). Diese Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen durch das Ressort wird im Erlasswege geregelt (detaillierte Aufzählung).

9.2 Einnahmen:

Aufgrund der verfassungsrechtlichen Einschränkungen (Artikel 79, B-VG) sind kaum Einnahmen zu erwarten. Die Einnahmen aufgrund der Teilnahme an der Truppenverpflegung, Geldstrafen sowie Einnahmen aus Verlusten verbleiben im Ressortbudget des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport.

Schlagworte

Ausbildung, Weiterbildung, Präsenzausbildung, Bildungseinrichtung, Grundlagenarbeit, BGBl. I Nr. 146/2001, BGBl. Nr. 333/1979, Dienstrecht, BGBl. Nr. 86/1948, BGBl. Nr. 570/1989, Lehrgangsteilnehmerin,Seminarteilnehmerinnenanzahl, Kostenrechnung, Mitarbeiterzufriedenheit, Mitarbeiterinnenzufriedenheit, BGBl. I Nr. 31/2001

Im RIS seit

18.01.2011

Zuletzt aktualisiert am

05.09.2013

Gesetzesnummer

20005593

Dokumentnummer

NOR40124830