Rechtstracker.at

§ 108i EStG 1988

Fassungen
01.09.2011 bis 29.12.2014 — BGBl. I Nr. 77/2011
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 108i heute01.01.2017 § → § BGBl. I Nr. 117/2016
§ 108i30.12.201431.12.2016 § → § BGBl. I Nr. 105/2014
§ 108i01.09.201129.12.2014 § → § BGBl. I Nr. 77/2011
§ 108i20.08.200531.08.2011 § → § BGBl. I Nr. 103/2005
§ 108i31.12.200419.08.2005 § → § BGBl. I Nr. 180/2004
§ 108i29.03.200330.12.2004 § → § BGBl. I Nr. 10/2003
§ 108i05.10.200228.03.2003 BGBl. I Nr. 155/2002

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Einkommensteuergesetz 1988

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 400 aus 1988, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 77 aus 2011,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 108 i

Inkrafttretensdatum

01.09.2011BGBl. I Nr. 77/2011

Außerkrafttretensdatum

29.12.2014danach: BGBl. I Nr. 105/2014

Abkürzung

EStG 1988

Index

32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Text

Verfügung des Steuerpflichtigen über Ansprüche

Paragraph 108 i,

  1. Absatz eins,Nach einem Zeitraum von mindestens zehn Jahren ab Einzahlung des ersten Beitrages (Paragraph 108 g, Absatz eins,) kann der Steuerpflichtige
    1. Ziffer eins
      die Auszahlung der aus seinen Beiträgen resultierenden Ansprüche verlangen. In diesem Fall treten die Rechtsfolgen des Paragraph 108 g, Absatz 5, ein,
    2. Ziffer 2
      die Übertragung seiner Ansprüche auf eine andere Zukunftsvorsorgeeinrichtung verlangen,
    3. Ziffer 3
      die Überweisung seiner Ansprüche
      1. Litera a
        an ein Versicherungsunternehmen seiner Wahl als Einmalprämie für eine vom Steuerpflichtigen nachweislich abgeschlossene Pensionszusatzversicherung (Paragraph 108 b,), wobei abweichend von Paragraph 108 b, Absatz eins, Ziffer 2, vorgesehen werden kann, dass die Zusatzpension frühestens mit Vollendung des 40. Lebensjahres auszuzahlen ist, oder
      2. Litera b
        an ein Kreditinstitut seiner Wahl zum ausschließlichen Zwecke des Erwerbes von Anteilen an einem Pensionsinvestmentfonds durch Abschluss eines unwiderruflichen Auszahlungsplanes gemäß Paragraph 174, Absatz 2, Ziffer 2, des Investmentfondsgesetzes 2011 oder
      3. Litera c
        an eine Pensionskasse, bei der der Anwartschaftsberechtigte bereits Berechtigter im Sinne des Paragraph 5, des Pensionskassengesetzes (PKG) ist, als Beitrag gemäß Paragraph 15, Absatz 3, Ziffer 10, PKG
    verlangen.
  2. Absatz 2,Bei Veranlagungen in Pensionsinvestmentsfondsanteile, die die Voraussetzungen des Paragraph 108 h, Absatz eins, erfüllen, sind abweichend von Paragraph 174, Absatz 2, des Investmentfondsgesetzes 2011 Verfügungen gemäß Absatz eins, zulässig. Abweichend von Paragraph 23 g, Absatz 2, InvFG 1993 sind Übertragungen von Veranlagungen in Pensionsinvestmentsfondsanteile, die die Voraussetzungen des Paragraph 108 h, Absatz eins, nicht erfüllen, in Zukunftsvorsorgeeinrichtungen (Paragraph 108 h, Absatz eins,) bis zum 31. Dezember 2005 zulässig. Der Übertragungsbetrag gilt nicht als Beitrag zu einer Zukunftsvorsorgeeinrichtung im Sinne des Paragraph 108 g, Absatz eins,

Anmerkung

EG: Art. 1, BGBl. I Nr. 77/2011

Im RIS seit

05.08.2011

Zuletzt aktualisiert am

29.12.2014

Gesetzesnummer

10004570

Dokumentnummer

NOR40130689