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§ 48u BörseG

Fassungen
15.08.2012 bis 01.08.2014 — BGBl. I Nr. 83/2012
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 48u02.08.201602.01.2018 § → § BGBl. I Nr. 76/2016 · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 107/2017
§ 48u29.12.201501.08.2016 § → § BGBl. I Nr. 150/2015
§ 48u02.08.201428.12.2015 § → § BGBl. I Nr. 59/2014
§ 48u15.08.201201.08.2014 BGBl. I Nr. 83/2012

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Börsegesetz 1989

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 555 aus 1989, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 83 aus 2012,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 48 u

Inkrafttretensdatum

15.08.2012BGBl. I Nr. 83/2012

Außerkrafttretensdatum

01.08.2014danach: BGBl. I Nr. 59/2014

Abkürzung

BörseG

Index

21/05 Börse

Text

Leerverkäufe und Credit Default Swaps

Paragraph 48 u,

  1. Absatz eins,Die FMA ist die für Österreich zuständige Behörde gemäß Artikel 32, der Verordnung (EU) Nr. 236 aus 2012, über Leerverkäufe und bestimmte Aspekte von Credit Default Swaps Amtsblatt Nummer L 86 vom 24.03.2012, Seite 1) und nimmt unbeschadet der ihr in anderen Bundesgesetzen zugewiesenen Aufgaben die einer zuständigen Behörde gemäß der Verordnung (EU) Nr. 236 aus 2012, zukommenden Aufgaben und Befugnisse wahr und hat die Einhaltung der Vorschriften der Verordnung (EU) Nr. 236 aus 2012, zu überwachen. Die FMA ist insbesondere ermächtigt, Maßnahmen gemäß Artikel 13, Absatz 3, 14, Absatz 2, 18, Absatz eins, 19, Absatz 2, 20, Absatz 2, 21, Absatz eins, oder 23 Absatz eins, der Verordnung (EU) Nr. 236 aus 2012, durch Verordnung oder Bescheid festzusetzen.
  2. Absatz 2,Die FMA ist im Rahmen der Überwachung der Einhaltung der Vorschriften der Verordnung (EU) Nr. 236 aus 2012, berechtigt:
    1. Ziffer eins
      die in Paragraph 48 q, Absatz eins, Ziffer eins bis 4 bestimmten Befugnisse auszuüben;
    2. Ziffer 2
      bei Verletzung der Vorschriften der Verordnung (EU) Nr. 236 aus 2012, jedermann unter Androhung einer Zwangsstrafe aufzutragen, den rechtmäßigen Zustand binnen jener Frist herzustellen, die im Hinblick auf die Umstände des Falles angemessen ist.
  3. Absatz 3,Wer gegen die Bestimmungen der Verordnung (EU) Nr. 236 aus 2012, oder Maßnahmen der FMA gemäß Artikel 18, Absatz eins, 19, Absatz 2, 20, Absatz 2, 21, Absatz eins, oder 23 Absatz eins, der Verordnung (EU) Nr. 236 aus 2012, verstößt, begeht, sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet, eine Verwaltungsübertretung und ist von der FMA mit einer Geldstrafe bis zu 150 000 Euro zu bestrafen. Das VStG ist anzuwenden. Der Versuch ist strafbar. Ein erzielter Vermögensvorteil ist von der FMA als verfallen zu erklären. Paragraph 48 q, Absatz 4 und 4 a ist in Bezug auf eine Amtshandlung oder eine Sanktion wegen Verstößen nach diesem Absatz sinngemäß anzuwenden.
  4. Absatz 4,Die FMA übermittelt der ESMA jährlich einen zusammenfassenden Bericht über alle gemäß Absatz 3, verhängten Sanktionen und ergriffenen Verwaltungsmaßnahmen. Im Falle einer öffentlichen Bekanntmachung gemäß Absatz 3, letzter Satz informiert die FMA zur gleichen Zeit die ESMA darüber.

Im RIS seit

14.08.2012

Zuletzt aktualisiert am

04.08.2014

Gesetzesnummer

10002895

Dokumentnummer

NOR40141198