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Art. 1 § 4 GGG

Fassungen
01.01.2013 bis 02.09.2013 — BGBl. I Nr. 1/2013
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Art. 1 § 4 heute19.04.2024 § → § BGBl. I Nr. 37/2024
Art. 1 § 401.05.202218.04.2024 § → § BGBl. I Nr. 61/2022
Art. 1 § 401.06.201830.04.2022 § → § BGBl. I Nr. 17/2018
Art. 1 § 401.01.201531.05.2018 § → § BGBl. I Nr. 19/2015
Art. 1 § 403.09.201331.12.2014 § → § BGBl. I Nr. 190/2013
Art. 1 § 401.01.201302.09.2013 § → § BGBl. I Nr. 1/2013
Art. 1 § 401.01.201131.12.2012 § → § BGBl. I Nr. 111/2010
Art. 1 § 401.07.200931.12.2010 § → § BGBl. I Nr. 52/2009
Art. 1 § 401.01.200430.06.2009 § → § BGBl. I Nr. 115/2003
Art. 1 § 401.07.200231.12.2003 § → § BGBl. I Nr. 75/2002
Art. 1 § 401.01.200230.06.2002 § → § BGBl. I Nr. 131/2001
Art. 1 § 401.06.200031.12.2001 § → § BGBl. I Nr. 26/2000
Art. 1 § 401.01.200031.05.2000 § → § BGBl. I Nr. 106/1999
Art. 1 § 427.08.199431.12.1999 § → § BGBl. Nr. 682/1994
Art. 1 § 401.07.199426.08.1994 § → § BGBl. Nr. 532/1993
Art. 1 § 401.01.199430.06.1994 § → § BGBl. Nr. 532/1993
Art. 1 § 401.01.199231.12.1993 § → § BGBl. Nr. 694/1991
Art. 1 § 401.01.199131.12.1991 § → § BGBl. Nr. 10/1991
Art. 1 § 401.08.198931.12.1990 § → § BGBl. Nr. 343/1989
Art. 1 § 401.01.198831.07.1989 BGBl. Nr. 646/1987

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Gerichtsgebührengesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 501 aus 1984, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 1 aus 2013,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel eins, Paragraph 4

Inkrafttretensdatum

01.01.2013BGBl. I Nr. 1/2013

Außerkrafttretensdatum

02.09.2013danach: BGBl. I Nr. 190/2013

Abkürzung

GGG

Index

27/03 Gerichts- und Justizverwaltungsgebühren

Text

römisch zwei. Art der Gebührenentrichtung

Paragraph 4,

  1. Absatz eins,Die Gebühren nach diesem Bundesgesetz und sonstige nach dem GEG einzubringende Beträge können durch Verwendung von Bankkarten mit Bankomatfunktion oder Kreditkarten, durch Einzahlung oder Überweisung auf das Konto des zuständigen Gerichts oder durch Bareinzahlung bei diesem Gericht entrichtet werden.
  2. Absatz 2,Wird der Anspruch des Bundes auf die Gebühren mit der Überreichung der Eingabe begründet, so ist die Entrichtung der Gebühren durch Befestigung eines Beleges auf dem Schriftsatz nachzuweisen.
  3. Absatz 3,Sämtliche Gebühren können auch durch Abbuchung und Einziehung entrichtet werden, wenn die Justiz zur Einziehung der Gebühren auf eines der Justizkonten ermächtigt ist und die Eingabe die Angabe des Kontos, von dem die Gebühren einzuziehen sind, und allenfalls den höchstens abzubuchenden Betrag enthält. Durch die Angabe des Kontos, von dem die Gerichtsgebühren einzuziehen sind, oder des Anschriftscodes, unter dem ein Konto zur Einziehung der Gerichtsgebühren gespeichert ist, gilt als Zustimmung zum Gebühreneinzug im Sinne des Paragraph 34, ZaDiG.
  4. Absatz 4,Wird eine Eingabe im Weg des elektronischen Rechtsverkehrs (Paragraphen 89 a bis 89 d GOG) eingebracht, so sind jene Gebühren, bei denen der Anspruch des Bundes auf die Gebühren mit der Überreichung der Eingabe begründet wird (einschließlich der Gebühren nach Tarifpost 10 Z römisch eins Litera b, Ziffer 5 a,), durch Abbuchung und Einziehung zu entrichten; in diesem Fall darf ein höchstens abzubuchender Betrag nicht angegeben werden.
  5. Absatz 5,Die Pauschalgebühr für die Zusatzeintragung in die Gerichtssachverständigen- und Gerichtsdolmetscherliste gemäß Paragraph 3 a, Absatz 5, SDG ist nach Maßgabe dieser Gesetzesbestimmung durch Abbuchung und Einziehung zu entrichten.
  6. Absatz 6,Die Bundesministerin für Justiz hat nach den Grundsätzen einer einfachen und sparsamen Verwaltung durch Verordnung die näheren Umstände für den Nachweis der Gebührenentrichtung (Absatz 2,) sowie für das Abbuchungs- und Einziehungsverfahren (Absatz 3 bis 5) zu regeln. Für das Abbuchungs- und Einziehungsverfahren ist jeweils ein Justizkonto zu bestimmen und nach Maßgabe der technischen Möglichkeiten der Zeitpunkt festzulegen, ab dem Gebühren durch Abbuchung und Einziehung entrichtet werden können.

Anmerkung

1. Berufsmäßige Parteienvertreter im Sinn des Abs. 2 sind Rechtsanwälte und Notare.
2. ÜR: Art. III, BGBl. I Nr. 115/2003.
3. ÜR: Art. 5 § 1, BGBl. I Nr. 1/2013.

Schlagworte

Postscheckkonto, Anschriftcode, Abbuchungsverfahren, Firmenbuchauszug, Auskunft, Bank, Sonderkonto

Im RIS seit

21.01.2013

Zuletzt aktualisiert am

12.08.2025

Gesetzesnummer

10002667

Dokumentnummer

NOR40144780