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§ 49 EpiG

Fassungen
18.03.2022 bis 19.07.2022 — BGBl. I Nr. 21/2022
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 4920.07.202230.06.2023 § → § BGBl. I Nr. 103/2022 · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 69/2023
§ 4918.03.202219.07.2022 § → § BGBl. I Nr. 21/2022
§ 4928.05.202117.03.2022 § → § BGBl. I Nr. 90/2021
§ 4908.07.202027.05.2021 § → § BGBl. I Nr. 62/2020
§ 4922.08.194722.08.1947 BGBl. Nr. 186/1950 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Epidemiegesetz 1950

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 186 aus 1950, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 21 aus 2022,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 49

Inkrafttretensdatum

18.03.2022BGBl. I Nr. 21/2022

Außerkrafttretensdatum

19.07.2022danach: BGBl. I Nr. 103/2022

Abkürzung

EpiG

Index

82/02 Gesundheitsrecht allgemein

Beachte

Absatz 4, ist nur auf Fälle anzuwenden, in denen die Antragstellung vor dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 21 aus 2022, erfolgt ist vergleiche Paragraph 50, Absatz 29,).

Text

Sonderbestimmung für die Dauer der Pandemie mit SARS-CoV-2

Paragraph 49,

  1. Absatz eins,Abweichend von Paragraph 33, ist der Anspruch auf Vergütung des Verdienstentganges, der aufgrund einer wegen des Auftretens von SARS-CoV-2 ergangenen behördlichen Maßnahme besteht, binnen drei Monaten vom Tag der Aufhebung der behördlichen Maßnahmen bei der Bezirksverwaltungsbehörde, in deren Bereich diese Maßnahmen getroffen wurden, geltend zu machen.
  2. Absatz 2,Bereits vor Inkrafttreten dieser Bestimmung laufende und abgelaufene Fristen beginnen mit Inkrafttreten des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 62 aus 2020, neu zu laufen.
  3. Absatz 3,Die Bezirksverwaltungsbehörde ist verpflichtet, über Anträge auf Vergütung des Verdienstentganges gemäß Paragraph 32,, die auf Grund einer wegen des Auftretens von SARS-CoV-2 ergangenen behördlichen Maßnahme eingebracht werden, ohne unnötigen Aufschub, spätestens aber zwölf Monate nach deren Einlangen zu entscheiden.
  4. Absatz 4,Ein bei der örtlich unzuständigen Behörde fristgerecht eingebrachter Antrag auf Vergütung des Verdienstentganges gemäß Paragraph 32,, der aus einem in der Sphäre der Behörde liegenden Umstand nicht innerhalb der Frist gemäß Absatz eins und 2 bei der örtlich zuständigen Behörde eingelangt ist (Paragraph 6, Absatz eins, AVG), gilt als rechtzeitig eingebracht.
  5. Absatz 5,Fristgerecht eingebrachte Anträge auf Vergütung des Verdienstentganges gemäß Paragraph 32, dürfen während eines anhängigen Verfahrens auch nach Ablauf der Frist gemäß Absatz eins und 2 zur Geltendmachung von Ansprüchen auf Grundlage einer nach Paragraph 32, Absatz 6, erlassenen Verordnung der Höhe nach ausgedehnt werden.
  6. Absatz 6,Der Anspruch auf Vergütung von Sonderzahlungen (13. und 14. Monatsbezug) gemäß Paragraph 32, Absatz 3,, der sich auf bis 30.09.2021 aufgehobene behördliche Maßnahmen bezieht, kann unbeschadet bereits eingetretener Rechtskraft bis 30.09.2022 geltend gemacht werden.

Im RIS seit

18.03.2022

Zuletzt aktualisiert am

19.07.2022

Gesetzesnummer

10010265

Dokumentnummer

NOR40242720