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§ 67 PStG 2013

Fassungen
23.12.2023 bis 31.12.2023 — BGBl. I Nr. 160/2023
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 67 heute01.01.2024 § → § BGBl. I Nr. 181/2023
§ 6723.12.202331.12.2023 § → § BGBl. I Nr. 160/2023
§ 6715.08.201822.12.2023 § → § BGBl. I Nr. 56/2018
§ 6701.04.201714.08.2018 § → § BGBl. I Nr. 120/2016
§ 6701.01.201431.03.2017 § → § BGBl. I Nr. 161/2013
§ 6701.02.201331.12.2013 BGBl. I Nr. 16/2013 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Personenstandsgesetz 2013

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 16 aus 2013, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 160 aus 2023,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 67

Inkrafttretensdatum

23.12.2023BGBl. I Nr. 160/2023

Außerkrafttretensdatum

31.12.2023danach: BGBl. I Nr. 181/2023

Abkürzung

PStG 2013

Index

41/03 Personenstandsrecht

Text

Befugnis zur Beurkundung und Beglaubigung

Paragraph 67,

  1. Absatz eins,Der Standesbeamte hat zu beurkunden, zu beglaubigen und einzutragen:
    1. Ziffer eins
      die Erklärung über die Anerkennung der Vaterschaft und damit im Zusammenhang stehende Erklärungen;
    2. Ziffer 2
      die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters zur Eheschließung einer minderjährigen Person;
    3. Ziffer 3
      die Erklärungen der Verlobten über die Namensführung in der Ehe;
    Anmerkung, Ziffer 4, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 120 aus 2016,)
    1. Ziffer 5
      die Erklärung, durch die ein Ehegatte, dessen Ehe aufgelöst ist, einen früheren Familiennamen wieder annimmt;
    2. Ziffer 6
      Erklärungen, die für den Eintritt namensrechtlicher Wirkungen bei einem Kind oder Ehegatten in gesetzlich vorgesehenen Fällen erforderlich sind;
    3. Ziffer 7
      Erklärungen zur Bestimmung des Vor- und Familiennamens nach Paragraph 38, Absatz 2 a, sowie
    4. Ziffer 8
      sonstige Erklärungen, die für die vollständige Eintragung eines Personenstandsfalles erforderlich sind.

    Anmerkung, Absatz 2, aufgehoben durch Artikel 13, Ziffer 3,, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 56 aus 2018,)

  2. Absatz 3,Die österreichischen Vertretungsbehörden im Ausland können die im Absatz eins, angeführten Erklärungen auch elektronisch beglaubigen oder beurkunden und an die zuständige Personenstandsbehörde übermitteln. Diesfalls gelten sie als öffentliche Urkunden.
  3. Absatz 4,In anderen Rechtsvorschriften eingeräumte Befugnisse der ordentlichen Gerichte, Verwaltungsbehörden und Notare zur Beurkundung und Beglaubigung der im Absatz eins, Ziffer eins bis 7 und Absatz 2, angeführten Erklärungen bleiben unberührt.
  4. Absatz 5,Die Personenstandsbehörde hat Obsorgeerklärungen (Paragraph 177, Absatz 2, ABGB) zu beurkunden und einzutragen. Diese sind dem ordentlichen Gericht am Wohnort des Kindes mitzuteilen.

Im RIS seit

27.12.2023

Zuletzt aktualisiert am

02.01.2024

Gesetzesnummer

20008228

Dokumentnummer

NOR40257140