Kurztitel
Satzung des Europarates
Kundmachungsorgan
BGBl. Nr. 121/1956Bundesgesetzblatt Nr. 121 aus 1956,
Typ
Vertrag – Multilateral
§/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage
§ 0Paragraph 0
Inkrafttretensdatum
16.04.1956
Unterzeichnungsdatum
05.05.1949
Langtitel
(Übersetzung)
Satzung des Europarates
StF: BGBl. Nr. 121/1956 (NR: GP VII AB 770 S. 95. BR: S. 114.)
Sprachen
Englisch, Französisch
Vertragsparteien
*Albanien 535/1995 *Andorra 984/1994 *Armenien III 46/2001 *Aserbaidschan III 46/2001 *Belgien 121/1956 *Bosnien-Herzegowina III 128/2002 *Bulgarien 285/1992 *Dänemark 121/1956 *Deutschland/BRD 121/1956 *Estland 427/1993 *Finnland 274/1989 *Frankreich 121/1956 *Georgien III 123/1999 *Griechenland 121/1956, 324/1970 K, 110/1975 *Irland 121/1956 *Island 121/1956 *Italien 121/1956 *Kroatien 681/1996 *Lettland 169/1995 *Liechtenstein 16/1979 *Litauen 427/1993 *Luxemburg 121/1956 *Malta 252/1965 *Moldau 535/1995 *Monaco III 152/2004 *Montenegro III 68/2007 *Niederlande 121/1956 *Nordmazedonien 838/1995 *Norwegen 121/1956 *Polen 32/1992 *Portugal 618/1976 *Rumänien 782/1993 *Russische F 160/1996, III 116/2025 K *San Marino 32/1992 *Schweden 121/1956 *Schweiz 150/1963 *Serbien III 143/2006 *Serbien/Montenegro III 53/2003 *Slowakei 547/1993 *Slowenien 427/1993 *Spanien 86/1978 *Tschechische R 547/1993 *Tschechoslowakei 148/1991 *Türkei 121/1956 *Ukraine 838/1995 *Ungarn 743/1990 *Vereinigtes Königreich 121/1956 *Zypern 198/1961*Albanien 535 aus 1995, *Andorra 984 aus 1994, *Armenien römisch drei 46 aus 2001, *Aserbaidschan römisch drei 46 aus 2001, *Belgien 121 aus 1956, *Bosnien-Herzegowina römisch drei 128 aus 2002, *Bulgarien 285 aus 1992, *Dänemark 121 aus 1956, *Deutschland/BRD 121 aus 1956, *Estland 427 aus 1993, *Finnland 274 aus 1989, *Frankreich 121 aus 1956, *Georgien römisch drei 123 aus 1999, *Griechenland 121 aus 1956,, 324 aus 1970, K, 110 aus 1975, *Irland 121 aus 1956, *Island 121 aus 1956, *Italien 121 aus 1956, *Kroatien 681 aus 1996, *Lettland 169 aus 1995, *Liechtenstein 16 aus 1979, *Litauen 427 aus 1993, *Luxemburg 121 aus 1956, *Malta 252 aus 1965, *Moldau 535 aus 1995, *Monaco römisch drei 152 aus 2004, *Montenegro römisch drei 68 aus 2007, *Niederlande 121 aus 1956, *Nordmazedonien 838 aus 1995, *Norwegen 121 aus 1956, *Polen 32 aus 1992, *Portugal 618 aus 1976, *Rumänien 782 aus 1993, *Russische F 160 aus 1996,, römisch drei 116 aus 2025, K *San Marino 32 aus 1992, *Schweden 121 aus 1956, *Schweiz 150 aus 1963, *Serbien römisch drei 143 aus 2006, *Serbien/Montenegro römisch drei 53 aus 2003, *Slowakei 547 aus 1993, *Slowenien 427 aus 1993, *Spanien 86 aus 1978, *Tschechische R 547 aus 1993, *Tschechoslowakei 148 aus 1991, *Türkei 121 aus 1956, *Ukraine 838 aus 1995, *Ungarn 743 aus 1990, *Vereinigtes Königreich 121 aus 1956, *Zypern 198/1961
Sonstige Textteile
Zu Urkund dessen ist die vorliegende Beitrittsurkunde vom Bundespräsidenten unterzeichnet, vom Bundeskanzler und vom Bundesminister für die Auswärtigen Angelegenheiten gegengezeichnet und mit dem Staatssiegel der Republik Österreich versehen worden.
Geschehen zu Wien, den 10. April 1956.
Ratifikationstext
Da die österreichische Beitrittsurkunde am 16. April 1956 beim Generalsekretär des Europarates hinterlegt wurde, ist Österreich gemäß Artikel 4 der Satzung des Europarates mit diesem Tage Vollmitglied des Europarates geworden.
Mitgliedstaaten des Europarates mit dem Stand vom 16. April 1956 sind:
Belgien, Bundesrepublik Deutschland, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Türkei, Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland;
als assoziiertes Mitglied:
die Saar.
Präambel/Promulgationsklausel
Nachdem der Nationalrat seine Zustimmung zu dem Beitritt der Republik Österreich zum Europarat erteilt und die Satzung des Europarates verfassungsmäßig genehmigt hat, erklärt der Bundespräsident der Republik Österreich, dieser Satzung namens der Republik Österreich beizutreten, und verspricht in deren Namen die gewissenhafte Erfüllung der in der Satzung enthaltenen Bestimmungen.
Die Satzung des Europarates lautet: …
Die Regierungen des Königreichs Belgien, des Königreichs Dänemark, der Französischen Republik, der Republik Irland, der Italienischen Republik, des Großherzogtums Luxemburg, des Königreichs der Niederlande, des Königreichs Norwegen, des Königreichs Schweden und des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland haben,
in der Überzeugung, daß die Festigung des Friedens auf den Grundlagen der Gerechtigkeit und internationalen Zusammenarbeit für die Erhaltung der menschlichen Gesellschaft und der Zivilisation von lebenswichtigem Interesse ist;
in unerschütterlicher Verbundenheit mit den geistigen und sittlichen Werten, die das gemeinsame Erbe ihrer Völker sind und der persönlichen Freiheit, der politischen Freiheit und der Herrschaft des Rechtes zugrunde liegen, auf denen jede wahre Demokratie beruht;
in der Überzeugung, daß zum Schutze und zur fortschreitenden Verwirklichung dieses Ideals und zur Förderung des sozialen und wirtschaftlichen Fortschritts zwischen den europäischen Ländern, die von demselben Geiste beseelt sind, eine engere Verbindung hergestellt werden muß;
in der Erwägung, daß, um diesem Bedürfnis und den offenkundigen Bestrebungen ihrer Völker Rechnung zu tragen, schon jetzt eine Organisation errichtet werden muß, in der die europäischen Staaten enger zusammengeschlossen werden,
beschlossen, einen Europarat zu gründen, der aus einem Komitee von Vertretern der Regierungen und einer Beratenden Versammlung besteht, und zu diesem Zweck diese Satzung angenommen.
Anmerkung
Erfassungsstichtag: 1.1.1987
Zuletzt aktualisiert am
11.08.2025
Dokumentnummer
NOR11000275
alte Dokumentnummer
N1195610593S