Rechtstracker.at

§ 12

Fassungen
27.03.2012 bis 31.12.2017 — BGBl. II Nr. 12/2012
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 1227.03.201231.12.2017 § → § BGBl. II Nr. 12/2012 · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 106/2016
§ 1201.07.200726.03.2012 § → § BGBl. I Nr. 28/2007
§ 1213.08.200330.06.2007 § → § BGBl. I Nr. 54/2003
§ 1201.05.199312.08.2003 § → § BGBl. Nr. 339/1993
§ 1201.01.198730.04.1993 BGBl. Nr. 427/1985

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Wählerevidenzgesetz 1973

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 601 aus 1973, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 106 aus 2016,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 12

Inkrafttretensdatum

27.03.2012BGBl. II Nr. 12/2012

Außerkrafttretensdatum

31.12.2017aufgehoben durch BGBl. I Nr. 106/2016

Index

10/04 Wahlen

Text

Paragraph 12,

  1. Absatz eins,Die durch die Führung der Wählerevidenz und durch die Übermittlung der Daten an das Bundesministerium für Inneres gemäß Paragraph 3, Absatz 4, verursachten Kosten sind von den Gemeinden zu tragen. Der Bund hat an die Gemeinden jedoch hierfür jährlich eine Pauschalentschädigung in der Höhe von 0,40 Euro Anmerkung, gem. Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 147 aus 2008, ab 8.5.2008 0,45 Euro; gem. Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 103 aus 2013, ab 20.4.2013 0,50 Euro) pro zum 31. Dezember des vorangegangenen Jahres erfasster Person zu leisten.
  2. Absatz 2,Der in Absatz eins, festgesetzte Vergütungssatz vermindert oder erhöht sich, beginnend mit dem 1. Jänner 2004, jährlich in dem Maß, das sich aus der Veränderung des von der Bundesanstalt Statistik Österreich verlautbarten Verbraucherpreisindex 1986 oder des an seine Stelle tretenden Index gegenüber der für Jänner 2003 verlautbarten Indexzahl ergibt, wobei Änderungen der Indexzahlen solange nicht zu berücksichtigen sind, als sie zehn Prozent der für Jänner 2002 verlautbarten Indexzahl oder der in der Folge als Bemessungsgrundlage für eine Änderung des Vergütungssatzes herangezogene Indexzahl nicht übersteigen. Ändert sich der Vergütungssatz, so ist er auf einen ganzen Eurocent-Betrag zu runden und im Bundesgesetzblatt kundzumachen.
  3. Absatz 3,Die Pauschalentschädigungen sind innerhalb von zwei Jahren nach dem in Absatz eins, genannten Zeitpunkt an die Landeshauptmänner anzuweisen. Die Landeshauptmänner haben die Pauschalentschädigungen unverzüglich an die Gemeinden weiterzuleiten. Hat eine Anpassung nach Absatz 2, stattgefunden, so ist für ein Kalenderjahr dennoch der am 31. Dezember dieses Jahres in Geltung gewesene Vergütungssatz anzuwenden.
  4. Absatz 4,Die Pauschalentschädigung für die Stadt Wien ist innerhalb der in Absatz 3, bezeichneten Frist vom Bundesminister für Inneres anzuweisen.

Anmerkung

Fassung zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 12/2012

Im RIS seit

27.03.2012

Zuletzt aktualisiert am

12.06.2023

Gesetzesnummer

10000535

Dokumentnummer

NOR40137032

European Legislation Identifier (ELI)

https://ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1973/601/P12/NOR40137032