Rechtstracker.at

§ 2

Fassungen
02.08.1850 bis 31.12.1999 — RGBl. Nr. 256/1850 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
§ 202.08.185031.12.1999 RGBl. Nr. 256/1850 (Stammfassung) · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 191/1999

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Instruktion für die Gemeindevorsteher

Kundmachungsorgan

RGBl. Nr. 256 aus 1850, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 191 aus 1999,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 2

Inkrafttretensdatum

02.08.1850RGBl. Nr. 256/1850

Außerkrafttretensdatum

31.12.1999aufgehoben durch BGBl. I Nr. 191/1999

Index

22/04 Sonstiges Zivilprozess, Außerstreitiges Verfahren

Beachte

zum Inkrafttretensdatum vergleiche Paragraph 3,, RGBl. Nr. 153/1849

Text

A. In Verlassenschafts-Angelegenheiten.

Paragraph 2,

Der Gemeindevorsteher hat sich von allen in seiner Gemeinde vorkommenden Sterbfällen Kenntniß zu verschaffen und die Anzeige hievon an das zuständige Bezirksgericht zu erstatten. Diese Anzeige hat jedoch zu unterbleiben, wenn ein in Verpflegung seines Vaters oder seiner Mutter stehendes minderjähriges Kind ohne Vermögen gestorben ist.

Anmerkung

1. Zur Verständigung des Verlassenschaftsgerichts von einem Todesfall durch den Standesbeamten siehe § 38 Abs. 1 PStG, BGBl. Nr. 60/1983, und § 17 Abs. 3 Z 6 PStV, BGBl. Nr. 629/1983.
2. Zu der Anzeige eines Todesfalls durch den Gemeindevorsteher (Bürgermeister) "auf dem flachen Land" vgl. § 34 Außerstreitgesetz, RGBl. Nr. 208/1854.

Schlagworte

Bürgermeister, Sterbefälle, Kenntnis, Mitteilung, Verständigung, Todesfall, Abhandlung

Zuletzt aktualisiert am

28.01.2025

Gesetzesnummer

10001658

Dokumentnummer

NOR12019315

Alte Dokumentnummer

N2185011079R

European Legislation Identifier (ELI)

https://ris.bka.gv.at/eli/rgbl/1850/256/P2/NOR12019315