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§ 78 BWG

Fassungen
ab 11.02.2025 — BGBl. I Nr. 5/2025
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 78 heute11.02.2025 § → § BGBl. I Nr. 5/2025
§ 7801.01.201710.02.2025 § → § BGBl. I Nr. 118/2016
§ 7802.08.201431.12.2016 § → § BGBl. I Nr. 59/2014
§ 7801.07.201001.08.2014 § → § BGBl. I Nr. 37/2010 · 1 Dokument
§ 7801.07.200930.06.2010 § → § BGBl. I Nr. 29/2010 · 2 Dokumente
§ 7801.04.200930.06.2010 § → § BGBl. I Nr. 22/2009
§ 7801.01.200731.03.2009 § → § BGBl. I Nr. 141/2006
§ 7801.04.200231.12.2006 § → § BGBl. I Nr. 45/2002
§ 7801.01.199431.03.2002 BGBl. Nr. 532/1993 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Kurztitel

Bankwesengesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 532 aus 1993, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 5 aus 2025,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 78

Inkrafttretensdatum

11.02.2025BGBl. I Nr. 5/2025

Außerkrafttretensdatum

Abkürzung

BWG

Index

37/02 Kreditwesen

Text

römisch fünfzehn. Moratorium

Paragraph 78,

  1. Absatz eins,Geraten mehrere Kreditinstitute durch Ereignisse in Schwierigkeiten, die auf eine allgemeine politische oder eine allgemeine wirtschaftliche Entwicklung zurückzuführen sind, und entstehen dadurch Gefahren für die gesamte Volkswirtschaft, insbesondere im Hinblick auf Paragraph 69, Absatz eins, letzter Halbsatz oder die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs, so kann die Bundesregierung durch Verordnung bestimmen, daß alle Kreditinstitute
    1. Ziffer eins
      in Österreich oder
    2. Ziffer 2
      in einem bestimmten österreichischen Gebiet
    für den Zahlungsverkehr mit ihrer Kundschaft vorübergehend geschlossen werden und Zahlungen und Überweisungen weder leisten noch entgegennehmen dürfen.
  2. Absatz 2,Beschränkungen nach Absatz eins, können auch nur für bestimmte Arten oder für einen bestimmten Umfang von Bankgeschäften ausgesprochen werden.
  3. Absatz 3,Verordnungen nach Absatz eins, verlieren spätestens nach Ablauf von sechs Monaten nach ihrem Inkrafttreten ihre Wirksamkeit.
  4. Absatz 4,Hat die Bundesregierung die Erlassung einer Verordnung nach Absatz eins, beschlossen, so kann die FMA bei Gefahr im Verzug die betroffenen Kreditinstitute beauftragen, bis zum Inkrafttreten der Verordnung Zahlungen und Überweisungen weder zu leisten noch entgegenzunehmen. Diese Beauftragung ist unverzüglich im Amtsblatt zur Wiener Zeitung zu verlautbaren und erlischt spätestens am dritten Bankarbeitstag nach der Verlautbarung.
  5. Absatz 5,Während der Geltungsdauer einer Verordnung nach Absatz eins und einer Beauftragung nach Absatz 4, sind auf die betroffenen Kreditinstitute die Paragraphen 86, Absatz eins, 3, 4 und 5 sowie 87 Absatz eins, anzuwenden.
  6. Absatz 6,Durch die Bestimmungen der Absatz eins bis 5 wird die Anwendbarkeit der Insolvenzordnung und der Geschäftsaufsichtsbestimmungen dieses Bundesgesetzes nicht berührt.

    Anmerkung, Absatz 7, aufgehoben durch Artikel 3, Ziffer 7,, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 5 aus 2025,)

    Anmerkung, Absatz 8 und 9 aufgehoben durch Artikel 4, Ziffer 48,, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 118 aus 2016,)

Anmerkung

EG/EU: Art. 1, BGBl. I Nr. 141/2006; Art. 1, BGBl. I Nr. 22/2009; Art. 1, BGBl. I Nr. 118/2016

Im RIS seit

10.02.2025

Zuletzt aktualisiert am

10.02.2025

Gesetzesnummer

10004827

Dokumentnummer

NOR40266408

European Legislation Identifier (ELI)

https://ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1993/532/P78/NOR40266408