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Art. 2 § 41 InvFG 1993

8 Rechtssätze zu InvFG 1993
Fassungen
08.05.2008 bis 30.12.2010 — BGBl. I Nr. 69/2008
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Art. 2 § 4131.12.201031.08.2011 § → § aufgehoben durch BGBl. I Nr. 77/2011
Art. 2 § 4108.05.200830.12.2010 § → § BGBl. I Nr. 69/2008
Art. 2 § 4106.01.200107.05.2008 § → § BGBl. I Nr. 2/2001
Art. 2 § 4101.01.200005.01.2001 § → § BGBl. II Nr. 79/2000
Art. 2 § 4101.01.199431.12.1999 BGBl. Nr. 532/1993 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Investmentfondsgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 532 aus 1993, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 69 aus 2008,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel 2, Paragraph 41

Inkrafttretensdatum

08.05.2008BGBl. I Nr. 69/2008

Außerkrafttretensdatum

30.12.2010

Abkürzung

InvFG 1993

Index

37/02 Kreditwesen

Text

Kapitalverkehrsteuer

Paragraph 41,

  1. Absatz eins,Für Anteile an Pensionsinvestmentfonds, auf welche die Voraussetzungen des Abschnittes römisch eins.a. zutreffen, gilt folgendes:
    1. Ziffer eins
      Ausschüttungsgleiche Erträge sind von der Einkommensteuer einschließlich der Kapitalertragsteuer befreit.
    2. Ziffer 2
      Nachweislich einbehaltene inländische Kapitalertragsteuer von Gewinnausschüttungen (Dividenden), die dem Pensionsinvestmentfonds zugehen, können auf Antrag der Kapitalanlagegesellschaft erstattet werden. Die Fondsbestimmungen haben zu regeln, bis wann ein entsprechender Antrag zu stellen ist.
    3. Ziffer 3
      Der Umtausch von Anteilen in Anteile an anderen Kapitalanlagefonds im Sinne des Abschnittes römisch eins.a. sowie die Rückgabe von Anteilscheinen zum Zwecke der Erfüllung des Auszahlungsplanes gelten nicht als Veräußerung oder Anschaffung im Sinne des Paragraph 40, Absatz 3,
  2. Absatz 2,Wird der Auszahlungsplan nach Paragraph 23 g, Absatz 2, Ziffer 2, nicht erfüllt, so fällt die Einkommensteuer, die nach Absatz eins, nicht einbehaltene oder erstattete Kapitalertragsteuer in dem dem Anteilsrecht entsprechenden Ausmaß nachträglich an (Nachversteuerung). Weiters entfällt nachträglich die Befreiung gemäß Paragraph 15, Absatz eins, Ziffer 17, letzter Halbsatz des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes 1955. Eine Nachversteuerung unterbleibt, wenn an die Stelle des nicht erfüllten Auszahlungsplanes nachweislich ein anderer Auszahlungsplan im Sinne des Paragraph 23 g, Absatz 2, tritt. Der Bundesminister für Finanzen wird ermächtigt, die Erhebung der auf die nachzuversteuernden Erträge und Erwerbe entfallenden Abgaben mit Verordnung pauschal festzusetzen.

Anmerkung

EG: Art. 1, BGBl. I Nr. 69/2008

Zuletzt aktualisiert am

18.01.2011

Gesetzesnummer

10004828

Dokumentnummer

NOR40097976