Rechtstracker.at

§ 46

Fassungen
01.10.1938 bis 31.12.2009 — BGBl. Nr. 196/1935 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
§ 4601.10.193831.12.2009 BGBl. Nr. 196/1935 (Stammfassung) · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 191/1999

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Schieß- und Sprengmittelgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 196 aus 1935, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 191 aus 1999,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 46

Inkrafttretensdatum

01.10.1938BGBl. Nr. 196/1935

Außerkrafttretensdatum

31.12.2009aufgehoben durch BGBl. I Nr. 191/1999

Index

41/04 Sprengmittel, Waffen, Munition

Text

Paragraph 46, (1) Mit dem Wirksamkeitsbeginn dieses Gesetzes treten außer Kraft:

  1. Ziffer eins
    das kaiserliche Patent vom 21. Dezember 1807, P. G. S., Bd. 29, Nr. 69, Vorschrift in Salniter- und Pulverangelegenheiten;
  2. Ziffer 2
    das Hofkanzleidekret vom 8. September 1837, P. G. S., Bd. 65, Nr. 134, Bestimmungen hinsichtlich der zu beobachtenden Vorsichten bei Verführung Ärarialpulver und Munition;
  3. Ziffer 3
    das Hofkanzleidekret vom 14. Oktober 1837, P. G. S., Bd. 65, Nr. 148, Vorschrift der Bezeichnung der Wägen, deren Ladung aus Pulver und Munition besteht;
  4. Ziffer 4
    das Hofkanzleidekret vom 17. November 1837, P. G. S., Bd. 65, Nr. 161, Vorschrift hinsichtlich der Verführung von Ärarialpulver- und Munitions-Vorräten;
  5. Ziffer 5
    das Hofkanzleidekret vom 28. Dezember 1846, P. G. S., Bd. 74, Nr. 136, Verbot des Verkaufes der explodierenden oder Schießbaumwolle;
  6. Ziffer 6
    das Hofkanzleidekret vom 15. April 1847, P. G. S., Bd. 75, Nr. 46, Verbot der Erzeugung, des Verlaufes und des Gebrauches explodierender Stoffe;
  7. Ziffer 7
    das Hofkanzleidekret vom 13. Juli 1847, P. G. S., Bd. 75, Nr. 73, Bestimmungen über die Erbauung von Pulvermagazinen, Dörrstuben und anderen ähnlichen Gebäuden in der Nähe der Straßen und Eisenbahnen;
  8. Ziffer 8
    das Hofkanzleidekret vom 28. April 1848, P. G. S., Bd. 76, Nr. 51, Bestimmungen der Distanzen bei Errichtung von Pulvermagazinen in der Nähe von Wohngebäuden;
  9. Ziffer 9
    die Ministerialverordnung vom 20. Februar 1852, R. G. Bl. Nr. 47, betreffend die Erzeugung, den Verkauf und Gebrauch explodierender Stoffe sowie den Verkehr mit denselben;
  10. Ziffer 10
    das kaiserliche Patent vom 31. März 1853, R. G. Bl. Nr. 90, betreffend die Aufhebung des Salpetermonopols, mit Ausnahme der Bestimmungen des Artikels römisch zwei;
  11. Ziffer 11
    die Ministerialverordnung vom 31. März 1853, R. G. Bl. Nr. 91, betreffend die näheren Bestimmungen in Beziehung auf die Erzeugung und den Verschleiß des Schießpulvers;
  12. Ziffer 12
    die Ministerialverordnung vom 7. Juli 1876, R. G. Bl. Nr. 99, betreffend die Umwandlung der in dem Hofkanzleidekrete vom 28. April 1848, Ziffer 12 Punkt 242,, bezüglich der Anlegung von Munitionsdepots und Friedenspulvermagazinen enthaltenen alten Maß- und Gewichtsbestimmungen;
  13. Ziffer 13
    die Ministerialverordnung vom 2. Juli 1877, R. G. Bl. Nr. 68, wodurch gewerbliche und sicherheitspolizeiliche Bestimmungen für die Erzeugung von Sprengmitteln und den Verkehr damit erlassen werden;
  14. Ziffer 14
    die Ministerialverordnung vom 22. September 1883, R. G. Bl. Nr. 156, mit welcher einige Bestimmungen der Verordnung vom 2. Juli 1877, R. G. Bl. Nr. 68, betreffend gewerbliche und sicherheitspolizeiliche Bestimmungen für die Erzeugung von Sprengmitteln und den Verkehr mit denselben, abgeändert werden;
  15. Ziffer 15
    die Ministerialverordnung vom 4. August 1885,
R. G. Bl. Nr. 135, mit welcher auf Grund des Gesetzes vom 27. Mai 1885, RGBl. Nr. 134, Anordnungen in betreff der Sprengstoffe erlassen werden;
  1. Ziffer 16
    die Ministerialverordnung vom 17. Mai 1891, R. G. Bl. Nr. 62, mit welcher Bestimmungen über den Pulververschleiß erlassen werden;
  2. Ziffer 17
    die Ministerialverordnung vom 4. Mai 1899, R. G. Bl. Nr. 80, betreffend eine Abänderung der Ministerialverordnung vom 17. Mai 1891, R. G. Bl. Nr. 62, mit welcher Bestimmungen über den Pulververschleiß erlassen wurden;
  3. Ziffer 18
    die Ministerialverordnung vom 19. Mai 1899, R. G. Bl. Nr. 96, betreffend den Verkehr mit Sicherheits-Sprengpräparaten, welche dem Pulvermonopole unterliegen.
  4. Ziffer 19
    die Paragraphen 22 bis 34 der Ministerialverordnung vom 29. Mai 1908, R. G. Bl. Nr. 116, mit welcher Vorschriften für den gewerbsmäßigen Betrieb von Steinbrüchen, Lehm-, Sand- und Schottergruben erlassen werden;
  5. Ziffer 20
    der Paragraph 7, der Ministerialverordnung vom 15. Juli 1908, R. G. Bl. Nr. 163, betreffend den Verkehr mit Zelluloid, Zelluloidwaren und Zelluloidabfällen;
  6. Ziffer 21
    der Paragraph 9,, Absatz eins,, der Ministerialverordnung vom 10. September 1912, R. G. Bl. Nr. 185, betreffend die Herstellung und Verwendung von Azetylen und den Verkehr mit Karbid;
  7. Ziffer 22
    die Ministerialverordnung vom 20. Mai 1915, R. G. Bl. Nr. 131, betreffend die Verwendung von flüssiger Luft zur Herstellung von Sprengstoffen;
  8. Ziffer 23
    die Ministerialverordnung vom 10. November 1917, R. G. Bl. Nr. 442, betreffend die Verwendung von Wasserstoffsuperoxyd zur Herstellung von Sprengstoffen;
  9. Ziffer 24
    das Gesetz vom 13. Dezember 1919, St. G. Bl. Nr. 580, betreffend das Schieß- und Sprengmittelmonopol;
  10. Ziffer 25
    die 1. Vollzugsanweisung vom 24. Dezember 1919, St. G. Bl. Nr. 10 von 1920, zum Gesetze, betreffend das Schieß- und Sprengmittelmonopol;
  11. Ziffer 26
    die 2. Vollzugsanweisung vom 24. Dezember 1919, St. G. Bl. Nr. 11 von 1920, zum Gesetze, betreffend das Schieß- und Sprengmittelmonopol;
  12. Ziffer 27
    die Ministerialverordnung vom 1. August 1931, B. G. Bl. Nr. 18 Anmerkung, richtig: Bundesgesetzblatt Nr. 248 aus 1931,), betreffend die Verpackung und Kennzeichnung der Schieß- und Sprengmittel;
  13. Ziffer 28
    die Ministerialverordnung vom 12. Jänner 1934, B. G. Bl. römisch eins Nr. 28, betreffend den Bezug von Schieß- und Sprengmitteln.
  1. Absatz 2,Soweit dieses Gesetz nicht eine Ausnahme enthält, treten im gleichen Zeitpunkt auch alle in anderen gesetzlichen und sonstigen Vorschriften enthaltenen Bestimmungen außer Kraft, die mit diesem Gesetz in Widerspruch stehen.
  2. Absatz 3,Alle geltenden zwischenstaatlichen Vereinbarungen sowie die Bestimmungen der Verordnung, womit die Erzeugung, die Einfuhr und das Inverkehrsetzen von Feuerwerkskörpern, Stinkbomben und ähnlichen Erzeugnissen für die Verwendung im Inland beschränkt werden, B. G. Bl. Nr. 500 aus 1933,, werden ebenso wie die Vorschriften des Bundesgesetzes gegen den unbefugten Besitz von Schieß- und Sprengmitteln, Knallpräparaten oder Reizgasen, B. G. Bl. römisch zwei Nr. 120 aus 1934,, von diesem Gesetz nicht berührt.
  3. Absatz 4,Die Ministerialverordnung, betreffend den Verkehr mit sprengkräftigen Zündungen, R. G. Bl. Nr. 95/99, bleibt als Verordnung nach Paragraph 41, dieses Gesetzes in Wirksamkeit, solange sie nicht durch Verordnung aufgehoben oder abgeändert wird.

Schlagworte

PGS Bd. 29 Nr. 69/1807, PGS Bd. 65 Nr. 134/1837, PGS Bd. 65 Nr. 148/1837, PGS Bd. 65 Nr. 161/1837, PGS Bd. 74 Nr. 136/1846, PGS Bd. 75 Nr. 46/1847, PGS Bd. 75 Nr. 73/1847, PGS Bd. 76 Nr. 51/1848, RGBl. Nr. 17/1852, RGBl. Nr. 90/1853, RGBl. Nr. 91/1853,

Gesetzesnummer

10005204

Dokumentnummer

NOR12058220

Alte Dokumentnummer

N4193515801S