Änderung
BGBl. Nr. 635/1977 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 473/1986 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 385/1988 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 47/1997 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 174/2000 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 87/2006 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 26/2012 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 10/2013 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 222/2013 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 4/2014 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 125/2014 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 220/2014 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 121/2015 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 178/2015 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 91/2016 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 179/2016 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 130/2017 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 153/2017 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 59/2018 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 163/2018 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 176/2019 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 1/2020 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 23/2021 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 47/2022 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 162/2023 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 20/2024 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 178/2024 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 50/2025 (K – Geltungsbereich)
Vertragsparteien
*Albanien III 87/2006 *Angola III 176/2019 *Antigua/Barbuda 538/1974 *Argentinien III 220/2014 *Armenien III 47/1997 *Aserbaidschan III 47/1997 *Australien 538/1974 *Bahamas 538/1974 *Barbados 538/1974 *Belgien III 125/2014 *Belize 538/1974, III 121/2015 *Benin III 26/2012 *Bolivien 473/1986 *Bosnien-Herzegowina III 47/1997 *Botsuana 538/1974 *Brasilien III 26/2012 *Brunei 538/1974 *Bulgarien III 10/2013 *Burkina Faso III 130/2017 *Chile III 59/2018 *Costa Rica 473/1986 *Côte d’Ivoire III 4/2014 *Dänemark 635/1977 *Deutschland/BRD 635/1977 *Dominica 538/1974 *Ecuador III 10/2013 *Eswatini 538/1974, III 174/2000 *Fidschi 538/1974 *Finnland III 26/2012 *Gambia III 125/2014 *Georgien III 220/2014 *Grenada 538/1974 *Guatemala III 87/2006 *Guinea III 220/2014 *Guinea-Bissau III 179/2016 *Guyana 538/1974 *Haiti III 163/2018 *Honduras III 10/2013 *Irland 538/1974 *Island III 23/2021 *Italien III 178/2015 *Jamaika III 222/2013 *Kanada 473/1986 *Kiribati 385/1988 *Kolumbien III 220/2014 *Kongo III 162/2023 *Kroatien III 26/2012 *Lesotho 538/1974, 635/1977 K, III 87/2006 *Lettland III 47/1997 *Liberia III 87/2006 *Libyen III 47/1997 *Liechtenstein III 26/2012 *Litauen III 222/2013 *Luxemburg III 153/2017 *Mali III 179/2016 *Mauritius 538/1974 *Moldau III 91/2016 *Montenegro III 4/2014 *Mosambik III 220/2014 *Neuseeland III 26/2012 *Nicaragua III 222/2013 *Niederlande 385/1988 *Niger 473/1986 *Nigeria III 26/2012 *Nordmazedonien III 1/2020 *Norwegen 538/1974 *Panama III 26/2012 *Paraguay III 10/2013 *Peru III 121/2015 *Philippinen III 47/2022 *Portugal III 87/2006, III 10/2013 *Ruanda III 26/2012 *Rumänien III 87/2006 *Salomonen 538/1974 *São Tomé/Príncipe III 20/2024 *Schweden 538/1974 *Senegal III 87/2006 *Serbien III 26/2012 *Seychellen 538/1974 *Sierra Leone III 91/2016 *Simbabwe 538/1974 *Slowakei III 174/2000 *Slowenien III 50/2025 *Spanien III 163/2018 *St. Lucia 538/1974 *St. Vincent/Grenadinen 538/1974 *Südsudan III 178/2024 *Togo III 47/2022 *Tonga 538/1974 *Tschad III 174/2000 *Tschechische R III 87/2006 *Tunesien III 174/2000 *Turkmenistan III 10/2013 *Ukraine III 222/2013 *Ungarn III 26/2012 *Uruguay III 87/2006 *Vereinigtes Königreich 538/1974, III 174/2000*Albanien römisch drei 87 aus 2006, *Angola römisch drei 176 aus 2019, *Antigua/Barbuda 538 aus 1974, *Argentinien römisch drei 220 aus 2014, *Armenien römisch drei 47 aus 1997, *Aserbaidschan römisch drei 47 aus 1997, *Australien 538 aus 1974, *Bahamas 538 aus 1974, *Barbados 538 aus 1974, *Belgien römisch drei 125 aus 2014, *Belize 538 aus 1974,, römisch drei 121 aus 2015, *Benin römisch drei 26 aus 2012, *Bolivien 473 aus 1986, *Bosnien-Herzegowina römisch drei 47 aus 1997, *Botsuana 538 aus 1974, *Brasilien römisch drei 26 aus 2012, *Brunei 538 aus 1974, *Bulgarien römisch drei 10 aus 2013, *Burkina Faso römisch drei 130 aus 2017, *Chile römisch drei 59 aus 2018, *Costa Rica 473 aus 1986, *Côte d’Ivoire römisch drei 4 aus 2014, *Dänemark 635 aus 1977, *Deutschland/BRD 635 aus 1977, *Dominica 538 aus 1974, *Ecuador römisch drei 10 aus 2013, *Eswatini 538 aus 1974,, römisch drei 174 aus 2000, *Fidschi 538 aus 1974, *Finnland römisch drei 26 aus 2012, *Gambia römisch drei 125 aus 2014, *Georgien römisch drei 220 aus 2014, *Grenada 538 aus 1974, *Guatemala römisch drei 87 aus 2006, *Guinea römisch drei 220 aus 2014, *Guinea-Bissau römisch drei 179 aus 2016, *Guyana 538 aus 1974, *Haiti römisch drei 163 aus 2018, *Honduras römisch drei 10 aus 2013, *Irland 538 aus 1974, *Island römisch drei 23 aus 2021, *Italien römisch drei 178 aus 2015, *Jamaika römisch drei 222 aus 2013, *Kanada 473 aus 1986, *Kiribati 385 aus 1988, *Kolumbien römisch drei 220 aus 2014, *Kongo römisch drei 162 aus 2023, *Kroatien römisch drei 26 aus 2012, *Lesotho 538 aus 1974,, 635 aus 1977, K, römisch drei 87 aus 2006, *Lettland römisch drei 47 aus 1997, *Liberia römisch drei 87 aus 2006, *Libyen römisch drei 47 aus 1997, *Liechtenstein römisch drei 26 aus 2012, *Litauen römisch drei 222 aus 2013, *Luxemburg römisch drei 153 aus 2017, *Mali römisch drei 179 aus 2016, *Mauritius 538 aus 1974, *Moldau römisch drei 91 aus 2016, *Montenegro römisch drei 4 aus 2014, *Mosambik römisch drei 220 aus 2014, *Neuseeland römisch drei 26 aus 2012, *Nicaragua römisch drei 222 aus 2013, *Niederlande 385 aus 1988, *Niger 473 aus 1986, *Nigeria römisch drei 26 aus 2012, *Nordmazedonien römisch drei 1 aus 2020, *Norwegen 538 aus 1974, *Panama römisch drei 26 aus 2012, *Paraguay römisch drei 10 aus 2013, *Peru römisch drei 121 aus 2015, *Philippinen römisch drei 47 aus 2022, *Portugal römisch drei 87 aus 2006,, römisch drei 10 aus 2013, *Ruanda römisch drei 26 aus 2012, *Rumänien römisch drei 87 aus 2006, *Salomonen 538 aus 1974, *São Tomé/Príncipe römisch drei 20 aus 2024, *Schweden 538 aus 1974, *Senegal römisch drei 87 aus 2006, *Serbien römisch drei 26 aus 2012, *Seychellen 538 aus 1974, *Sierra Leone römisch drei 91 aus 2016, *Simbabwe 538 aus 1974, *Slowakei römisch drei 174 aus 2000, *Slowenien römisch drei 50 aus 2025, *Spanien römisch drei 163 aus 2018, *St. Lucia 538 aus 1974, *St. Vincent/Grenadinen 538 aus 1974, *Südsudan römisch drei 178 aus 2024, *Togo römisch drei 47 aus 2022, *Tonga 538 aus 1974, *Tschad römisch drei 174 aus 2000, *Tschechische R römisch drei 87 aus 2006, *Tunesien römisch drei 174 aus 2000, *Turkmenistan römisch drei 10 aus 2013, *Ukraine römisch drei 222 aus 2013, *Ungarn römisch drei 26 aus 2012, *Uruguay römisch drei 87 aus 2006, *Vereinigtes Königreich 538 aus 1974,, römisch drei 174/2000
Ratifikationstext
(Anm.: letzte Anpassung durch Kundmachung BGBl. III Nr. 47/2022)Anmerkung, letzte Anpassung durch Kundmachung Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 47 aus 2022,)
Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete, vom Bundeskanzler, vom Bundesminister für Inneres und vom Bundesminister für Auswärtige Angelegenheiten gegengezeichnete Beitrittsurkunde wurde am 22. September 1972 beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; das Übereinkommen tritt gemäß seinem Art. 18 Abs. 1 am 13. Dezember 1975 in Kraft.Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete, vom Bundeskanzler, vom Bundesminister für Inneres und vom Bundesminister für Auswärtige Angelegenheiten gegengezeichnete Beitrittsurkunde wurde am 22. September 1972 beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; das Übereinkommen tritt gemäß seinem Artikel 18, Absatz eins, am 13. Dezember 1975 in Kraft.
Nach Mitteilung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen haben nachstehende Staaten ihre Ratifikations- oder Beitrittsurkunde hinterlegt:
Australien, Irland, Norwegen, Schweden und das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland (einschließlich Antigua, Bahamas, Barbados, Basutoland, Betschuanaland, Bermuda, Britisch Guyana, Britisch Honduras, Britisches Protektorat der Salomon-Inseln, Cayman-Inseln, Kanal-Inseln, Dominica, Falkland-Inseln, Fidschi, Gibraltar, Gilbert- und Ellice-Inseln, Grenada, Hongkong, Insel Man, Mauritius, Montserrat, St. Helena, St. Kitts, St. Lucia, St. Vincent, Seychellen, Swasiland, Turks- und Caicos-Inseln und Jungfern-Inseln, jedoch ausgenommen Aden, Protektorat Südarabien, Brunei, Südrhodesien und Tonga).
Anlässlich der Hinterlegung der Beitrittsurkunde haben folgende Staaten nachstehende Vorbehalte erklärt bzw. Erklärungen abgegeben:
Vorbehalte und Erklärungen zu diesem Übereinkommen – mit Ausnahme derer Österreichs und territorialer Anwendungen – werden im Teil III des Bundesgesetzblattes nicht veröffentlicht. Sie sind in englischer und französischer Sprache auf der Webseite der Vereinten Nationen unter http://treaties.un.org/ abrufbar [CHAPTER V.4]:Vorbehalte und Erklärungen zu diesem Übereinkommen – mit Ausnahme derer Österreichs und territorialer Anwendungen – werden im Teil römisch drei des Bundesgesetzblattes nicht veröffentlicht. Sie sind in englischer und französischer Sprache auf der Webseite der Vereinten Nationen unter http://treaties.un.org/ abrufbar [CHAPTER römisch fünf.4]:
Argentinien, Belgien, Georgien, Jamaika, Kolumbien, Litauen, Philippinen, Spanien, Togo
Brasilien:
Hinsichtlich der Beitrittsurkunde zum Übereinkommen zur Verminderung der Staatenlosigkeit, das am 30. August 1961 in New York geschlossen wurde, erklärt die Regierung der Föderativen Republik Brasilien, dass sich die Föderative Republik Brasilien nach Art. 8 Abs. 3 lit. a sublit. ii des Übereinkommens das Recht vorbehält, einer Person die Staatsangehörigkeit zu entziehen, wenn sie ein den grundlegenden Interessen des brasilianischen Staates in schwerwiegender Weise abträgliches Verhalten an den Tag legt.Hinsichtlich der Beitrittsurkunde zum Übereinkommen zur Verminderung der Staatenlosigkeit, das am 30. August 1961 in New York geschlossen wurde, erklärt die Regierung der Föderativen Republik Brasilien, dass sich die Föderative Republik Brasilien nach Artikel 8, Absatz 3, Litera a, Sub-Litera, i, i, des Übereinkommens das Recht vorbehält, einer Person die Staatsangehörigkeit zu entziehen, wenn sie ein den grundlegenden Interessen des brasilianischen Staates in schwerwiegender Weise abträgliches Verhalten an den Tag legt.
Der Generalsekretär möchte auch folgende Informationen, erhalten von der brasilianischen Regierung am 18. Dezember 2009, mitteilen:
Der brasilianische Nationalkongress hat den Wortlaut des Übereinkommens zur Verminderung der Staatenlosigkeit durch Gesetzesverordnung Nr. 274 vom 4. Oktober 2007 genehmigt. Gemäß Gesetzesverordnung 274/2007 wird der Wortlaut des Übereinkommens ausdrücklich unter Einbeziehung der in Art. 8 Abs. 3 lit. a sublit. ii des Übereinkommens eingeräumten Einschränkung genehmigt, so dass sich die Föderative Republik Brasilien das Recht vorbehält, einer Person die Staatsangehörigkeit zu entziehen, wenn sie ein den grundlegenden Interessen des brasilianischen Staates in schwerwiegender Weise abträgliches Verhalten an den Tag legt. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die Beitrittsurkunde zum Übereinkommen, hinterlegt von Brasilien am 25. Oktober 2007 beim Generalsekretär, die obige Einschränkung, gemäß Art. 8 Abs. 3 des Übereinkommens, nicht genau angegeben hat.Der brasilianische Nationalkongress hat den Wortlaut des Übereinkommens zur Verminderung der Staatenlosigkeit durch Gesetzesverordnung Nr. 274 vom 4. Oktober 2007 genehmigt. Gemäß Gesetzesverordnung 274 aus 2007, wird der Wortlaut des Übereinkommens ausdrücklich unter Einbeziehung der in Artikel 8, Absatz 3, Litera a, Sub-Litera, i, i, des Übereinkommens eingeräumten Einschränkung genehmigt, so dass sich die Föderative Republik Brasilien das Recht vorbehält, einer Person die Staatsangehörigkeit zu entziehen, wenn sie ein den grundlegenden Interessen des brasilianischen Staates in schwerwiegender Weise abträgliches Verhalten an den Tag legt. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die Beitrittsurkunde zum Übereinkommen, hinterlegt von Brasilien am 25. Oktober 2007 beim Generalsekretär, die obige Einschränkung, gemäß Artikel 8, Absatz 3, des Übereinkommens, nicht genau angegeben hat.
Irland:
Irland hat anläßlich der Hinterlegung seiner Beitrittsurkunde nachstehende Erklärung abgegeben:
„Gemäß den Bestimmungen des Art. 8 Abs. 3 des Übereinkommens behält sich Irland das Recht vor, einem eingebürgerten irischen Bürger seine Bürgerrechte auf Grund des Abschnittes 19 (1) (b) des Irischen Staatsangehörigen- und Bürgerschaftsgesetzes 1956 aus den im vorgenannten Absatz angeführten Gründen zu entziehen.“„Gemäß den Bestimmungen des Artikel 8, Absatz 3, des Übereinkommens behält sich Irland das Recht vor, einem eingebürgerten irischen Bürger seine Bürgerrechte auf Grund des Abschnittes 19 (1) (b) des Irischen Staatsangehörigen- und Bürgerschaftsgesetzes 1956 aus den im vorgenannten Absatz angeführten Gründen zu entziehen.“
Lesotho:
Lesotho hat festgestellt, daß es nicht beabsichtigt, eine Erklärung über die Weitergeltung des Übereinkommens nach Erlangung der Unabhängigkeit abzugeben.
Bundesrepublik Deutschland:
Anläßlich ihres Beitrittes hat die Bundesrepublik Deutschland erklärt, daß sie das Übereinkommen vom 30. August 1961 zur Verminderung der Staatenlosigkeit anwenden wird
zur Beseitigung von Staatenlosigkeit auf Personen, die staatenlos nach Art. 1 Abs. 1 des Übereinkommens vom 28. September 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen sind;zur Beseitigung von Staatenlosigkeit auf Personen, die staatenlos nach Artikel eins, Absatz eins, des Übereinkommens vom 28. September 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen sind;
zur Verhinderung von Staatenlosigkeit oder Erhaltung der Staatsangehörigkeit auf Deutsche im Sinne des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland.
Neuseeland:
Neuseeland erklärt, dass es sich nach Art. 8 Abs. 3 des Übereinkommens das Recht vorbehält, einer Person ihre neuseeländische Staatsangehörigkeit aus den folgenden Gründen, die das neuseeländische Recht zum gegenwärtigen Zeitpunkt vorsieht, zu entziehen:Neuseeland erklärt, dass es sich nach Artikel 8, Absatz 3, des Übereinkommens das Recht vorbehält, einer Person ihre neuseeländische Staatsangehörigkeit aus den folgenden Gründen, die das neuseeländische Recht zum gegenwärtigen Zeitpunkt vorsieht, zu entziehen:
Die Person, obwohl sie neuseeländischer Staatsangehöriger und obwohl sie mindestens achtzehn Jahre alt und voll geschäftsfähig ist, hat
durch freiwillige und förmliche Handlung die Staatsangehörigkeit oder das Bürgerrecht eines anderen Staates erworben und ein den Interessen Neuseelands zuwiderlaufendes Verhalten an den Tag gelegt oder
vorsätzlich Vorrechte oder Pflichten einer anderen Staatsangehörigkeit oder eines anderen Bürgerrechts, welche(s) sie innehat, in einer den Interessen Neuseelands zuwiderlaufenden Art und Weise wahrgenommen.
Niger:
Niger hat anläßlich der Hinterlegung seiner Beitrittsurkunde Vorbehalte in bezug auf Art. 11, 14 und 15 erklärt.Niger hat anläßlich der Hinterlegung seiner Beitrittsurkunde Vorbehalte in bezug auf Artikel 11, 14 und 15 erklärt.
Tunesien: Vorbehalt:
Tunesien erachtet sich an die Bestimmungen des Art. 11 betreffend die Errichtung eines Organs zur Unterstützung bei der Einbringung von Ansprüchen zur Erlangung der Staatsangehörigkeit bei den zuständigen Behörden oder des Art. 14, der die Zuständigkeit des Internationalen Gerichtshofs zur Behandlung von Streitigkeiten über die Auslegung oder die Anwendung des Übereinkommens vorsieht, nicht gebunden.Tunesien erachtet sich an die Bestimmungen des Artikel 11, betreffend die Errichtung eines Organs zur Unterstützung bei der Einbringung von Ansprüchen zur Erlangung der Staatsangehörigkeit bei den zuständigen Behörden oder des Artikel 14,, der die Zuständigkeit des Internationalen Gerichtshofs zur Behandlung von Streitigkeiten über die Auslegung oder die Anwendung des Übereinkommens vorsieht, nicht gebunden.
Erklärung:
Gemäß Art. 8 Abs. 3 des Übereinkommens behält sich Tunesien das Recht vor, unter den folgenden Voraussetzungen, wie sie im bestehenden innerstaatlichen Recht vorgesehen sind, einer Person die tunesische Staatsbürgerschaft zu entziehen:Gemäß Artikel 8, Absatz 3, des Übereinkommens behält sich Tunesien das Recht vor, unter den folgenden Voraussetzungen, wie sie im bestehenden innerstaatlichen Recht vorgesehen sind, einer Person die tunesische Staatsbürgerschaft zu entziehen:
Wenn diese einen Posten im öffentlichen Dienst eines fremden Staates oder in ausländischen Streitkräften innehat und diesen länger als einen Monat beibehält, nachdem sie von der tunesischen Regierung nachdrücklich aufgefordert wurde, diesen Posten aufzugeben, es sei denn, es stellt sich heraus, dass dies ihr unmöglich war.
Wenn diese wegen einer Tat verurteilt wurde, die als Verbrechen oder strafbare Handlung gegen die äußere oder innere Sicherheit des Staates gilt.
Wenn diese zum Vorteil eines fremden Staates Handlungen setzt, die mit ihrer Stellung als tunesischer Staatsangehöriger unvereinbar und den Interessen Tunesiens abträglich sind.
Wenn diese in Tunesien oder im Ausland wegen einer Tat verurteilt wurde, die nach tunesischem Recht als Verbrechen gilt und eine Haftstrafe von mindestens fünf Jahren nach sich zieht.
Wenn diese verurteilt wurde, sich ihrer gesetzlichen Wehrpflicht entzogen zu haben.
Wenn sich nach Ausstellung des Staatsbürgerschaftsnachweises herausstellt, dass die betreffende Person die vom Gesetz vorgeschriebenen Voraussetzungen zur Erlangung der Staatsbürgerschaft nicht erfüllt hat.
Wenn der Fremde eine falsche Erklärung abgegeben hat, betrügerische Mittel angewendet hat oder wissentlich ein Dokument vorgelegt hat, das eine falsche oder unrichtige Aussage enthält, um so die Staatsbürgerschaft zu erlangen.
Vereinigtes Königreich:
Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland hat anläßlich der Hinterlegung seiner Ratifikationsurkunde die in Art. 8 Abs. 3 lit. a Punkte i und ii vorgesehenen Vorbehalte erklärt.Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland hat anläßlich der Hinterlegung seiner Ratifikationsurkunde die in Artikel 8, Absatz 3, Litera a, Punkte i und ii vorgesehenen Vorbehalte erklärt.
Einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs zufolge ist auf Grund einer Erklärung des Vereinigten Königreichs die Anwendung des Übereinkommens auf Hongkong mit Wirksamkeit vom 1. Juli 1997 erloschen.