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Art. 1 § 39e LAG

4 Rechtssätze zu LAG
Fassungen
11.07.2002 bis 22.06.2004 — BGBl. I Nr. 100/2002
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Art. 1 § 39e31.07.201331.12.2019 § → § BGBl. I Nr. 138/2013 · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 14/2019
Art. 1 § 39e18.04.201330.07.2013 § → § BGBl. I Nr. 67/2013
Art. 1 § 39e19.08.200917.04.2013 § → § BGBl. I Nr. 90/2009
Art. 1 § 39e29.12.200718.08.2009 § → § BGBl. I Nr. 102/2007
Art. 1 § 39e18.03.200628.12.2007 § → § BGBl. I Nr. 36/2006
Art. 1 § 39e10.06.200517.03.2006 § → § BGBl. I Nr. 36/2005
Art. 1 § 39e31.12.200409.06.2005 § → § BGBl. I Nr. 160/2004
Art. 1 § 39e23.06.200430.12.2004 § → § BGBl. I Nr. 64/2004
Art. 1 § 39e11.07.200222.06.2004 § → § BGBl. I Nr. 100/2002
Art. 1 § 39e08.08.200110.07.2002 § → § BGBl. I Nr. 103/2001
Art. 1 § 39e08.07.200007.08.2001 BGBl. I Nr. 40/2000

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Landarbeitsgesetz 1984

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 287 aus 1984, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 100 aus 2002,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel eins, Paragraph 39 e

Inkrafttretensdatum

11.07.2002BGBl. I Nr. 100/2002

Außerkrafttretensdatum

22.06.2004danach: BGBl. I Nr. 64/2004

Abkürzung

LAG

Index

60/01 Arbeitsvertragsrecht

Text

Flexible Gestaltung des Arbeitslebens

Bildungskarenz

Paragraph 39 e, (1) Sofern das Dienstverhältnis ununterbrochen drei Jahre gedauert hat, kann zwischen Dienstnehmer und Dienstgeber eine Bildungskarenz gegen Entfall des Arbeitsentgeltes unter Rücksichtnahme auf die Interessen des Dienstnehmers und auf die Erfordernisse des Betriebes für die Dauer von mindestens drei Monaten bis zu einem Jahr vereinbart werden. In Betrieben, in denen ein für den Dienstnehmer zuständiger Betriebsrat errichtet ist, ist dieser auf Verlangen des Dienstnehmers den Verhandlungen beizuziehen. Eine neuerliche Bildungskarenz kann erst drei Jahre nach Rückkehr aus einer Bildungskarenz vereinbart werden.

  1. Absatz 2,Für den Anspruch auf sonstige, insbesondere einmalige Bezüge (Paragraph 67, Absatz eins, EStG 1988) und für Rechtsansprüche des Dienstnehmers, die sich nach der Dauer der Dienstzeit richten, gilt Paragraph 26 i, Absatz eins, mit Ausnahme des vorletzten Satzes, für den Urlaubsanspruch gilt Paragraph 26 i, Absatz 2, mit der Maßgabe, dass anstelle des Begriffes "Karenz" der Begriff "Bildungskarenz" tritt.
  2. Absatz 3,Für die Dauer eines in eine Bildungskarenz fallenden Beschäftigungsverbotes nach den Paragraphen 97, oder 99, einer Karenz nach den Paragraphen 26 a bis 26 e und 26 l oder den Paragraphen 105 bis 105 d und 105 f Absatz eins, letzter Satz, eines Präsenzdienstes gemäß Paragraph 19, des Wehrgesetzes 2001 (WG), BGBl. römisch eins Nr. 146, in der jeweils geltenden Fassung, eines Zivildienstes gemäß Paragraph 6 a, des Zivildienstgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 679 aus 1986,, in der jeweils geltenden Fassung, oder eines Ausbildungsdienstes gemäß Paragraph 46 a, WG, ist die Vereinbarung über die Bildungskarenz unwirksam.
  3. Absatz 4,Wird das Dienstverhältnis während einer Bildungskarenz beendet, ist bei der Berechnung der Abfertigung das für das letzte Jahr vor Antritt der Bildungskarenz gebührende Jahresentgelt, bei Berechnung der Urlaubsentschädigung oder -abfindung gemäß den Paragraphen 74 und 75 das für das letzte Monat vor Antritt der Bildungskarenz gebührende Entgelt zugrunde zu legen.

Gesetzesnummer

10008554

Dokumentnummer

NOR40033081