Text
Anlage A.2
------------
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR BIO- UND
LEBENSMITTELTECHNOLOGIE
I. STUNDENTAFEL
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro
Unterrichtsgegenstand)
---------------------------------------------------------------------
Unterrichtseinheiten Lehr-
ver-
A. Pflichtgegenstände Summe pflich-
Semester *1) tungs-
1. 2. 3. 4. gruppe
---------------------------------------------------------------------
1. Religion ............ 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr ...... 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und
Recht ............... - - 20 20 40 III
4. Mitarbeiterführung
und -ausbildung ..... - - 20 20 40 III
5. Angewandte
Mathematik .......... 20 20 - - 40 I
6. Allgemeine und
anorganische
Chemie *2) .......... 20 20 20 20 80 I
7. Organische Chemie ... 20 20 20 20 80 I
8. Analytische
Chemie *2) .......... 20 20 - - 40 I
9. Bio- und
Lebensmittel-
technologie *3) ..... 20 20 40 40 120 I
10. Chemische
Verfahrenstechnik ... 20 20 - - 40 I
11. Biologie ............ 20 20 - - 40 III
12. Mikrobiologisches
Laboratorium ........ - - 40 40 80 I
13. Chemisches
Laboratorium ........ 80 80 - - 160 I
14. Lebensmittel-
technologisches
Laboratorium ........ - - 80 60 140 I
15. Projektstudien ...... - - - 20 20 II
---------------------------------------------------------------------
Zwischensumme ... 260 260 260 260 1 040
---------------------------------------------------------------------
B. Schulautonome Pflichtgegenstände *4)
---------------------------------------------------------------------
Lebende
Fremdsprache ........ 20 20 20 20 80 I
Kommunikation und
Schriftverkehr ...... - - 20 20 40 II
Lebensmittelrecht ... - - 20 20 40 III
Analytische Chemie .. - - 20 20 40 I
Angewandte
Mathematik und
Datentechnik ........ - - 40 40 80 I
Fermentations-
technik ............. - - 40 40 80 I
Qualitätsmanagement . - - 20 20 40 I
---------------------------------------------------------------------
Zwischensumme ... 20 20 40 40 120
---------------------------------------------------------------------
Gesamtsumme (A und B) ... 280 280 300 300 1 160
---------------------------------------------------------------------
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens .......... 260 260 260 260 1 040
höchstens ........... 320 320 320 320 1 280
---------------------------------------------------------------------
C. Freigegenstände
---------------------------------------------------------------------
Block A -
Unternehmerprüfung:
Zusatzlehrgang für
die
Unternehmerprüfung .. - - 40 40 80 II
Block B -
Weiterqualifikation
für (post)sekundäre
Einstiege:
Fremdsprache und
Kommunikation ....... - 40 40 40 120 I
Angewandte
Mathematik .......... - 20 30 30 80 I
Angewandte
Physik .............. - - 20 20 40 II
Technische
Grundlagenfächer .... - - 20 20 40 I
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL UND DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZErömisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL UND DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage A.1
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGENrömisch drei. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage A.1
IV. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHTrömisch vier. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage A.1
V. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE römisch fünf. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE
UND AUFTEILUNG DES LEHRSTOFFES AUF DIE EINZELNEN SEMESTER
A. PFLICHTGEGENSTÄNDE
KOMMUNIKATION UND SCHRIFTVERKEHR
Siehe Anlage A.1
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die wesentlichen Rechtsvorschriften des unternehmerischen Umfeldes kennen. Er soll die für betriebliche Entscheidungen relevanten betriebswirtschaftlichen, volkswirtschaftlichen und soziologischen Faktoren in ihren Grundzügen kennen; er soll derartige Entscheidungen im eigenen Wirkungsbereich treffen können und zur Mitentscheidung im Betrieb bereit und fähig sein.
Lehrstoff:
Gewerberecht. Rechtsformen eines Unternehmens. Grundzüge des Arbeits- und Sozialrechts. Grundzüge des Handelsrechts. Arbeitnehmerschutz. Betriebliche und überbetriebliche Interessensvertretung.
Betriebswirtschaft:
Wesen und Aufgaben des Betriebes; Aufbau- und Ablauforganisation des Betriebes. Stellung des Unternehmens im wirtschaftlichen und rechtlichen Umfeld; ökologische Aspekte.
Semester:
Betriebswirtschaft:
Grundzüge des Rechnungswesens.
Volkswirtschaftslehre:
Preisbildung, Funktion des Geldes; Wirtschaftskreislauf, Wirtschaftswachstum; Investieren, Sparen und Konsumieren; Löhne und Preise; Außenhandel; Budgetpolitik. Internationale Wirtschaftsorganisationen. Europäische Integration.
MITARBEITERFÜHRUNG UND -AUSBILDUNG
Siehe Anlage A.1
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die für die Berufspraxis des Fachgebietes notwendige Sicherheit mit Zahlen, Variablen und Funktionen besitzen. Er soll Rechenhilfen einsetzen und anwenden lernen.
Lehrstoff:
Semester:
Grundrechenoperationen:
Rechnen mit Konstanten und Variablen. Prozent- und Schlußrechnungen. Einfache Textaufgaben aus der betrieblichen Praxis.
Numerik:
Numerisches Rechnen (Überschlagsrechnen, Gleitkommazahlen). Gebrauch der in der Praxis üblichen Rechengeräte, Gebrauch von technischen Tabellen.
Lineare Gleichung; Gleichungssysteme mit zwei Variablen. Exponentialfunktion; logarithmische Funktion; graphische Darstellung. Anwendungen aus dem Fachgebiet.
Statistik:
Datenmengen; Mittelwerte und Häufigkeitsverteilung. Anwendungen aus
dem Fachgebiet.
ALLGEMEINE UND ANORGANISCHE CHEMIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die für die Fachrichtung bedeutsamen Begriffe, Gesetze, Eigenschaften und Reaktionen der Elemente und ihrer Verbindungen kennen. Er soll ihre Einsatzbereiche und ihre Auswirkung auf die Umwelt kritisch einschätzen.
Lehrstoff:
Semester:
Allgemeine Chemie:
Terminologie. Zustände der Materie. Stöchiometrische Gesetze.
Anorganische Chemie:
Gesetzmäßigkeiten chemischer Reaktionen am Beispiel von Wasserstoff, Sauerstoff und Chlor.
Semester:
Allgemeine Chemie:
Atombau und Periodensystem der Elemente. Bindungstypen.
Anorganische Chemie:
Ausgewählte Beispiele der in der Praxis bedeutenden Elemente der
Semester:
Allgemeine Chemie:
Stoffklassen (Einteilung, Eigenschaften und Reaktionen). Das
chemische Gleichgewicht.
Anorganische Chemie:
Technologisch bedeutsame Elemente der 1. und 2. Gruppe und 13. bis 18. Gruppe und ihre Verbindungen; Umweltaspekte.
Semester:
Allgemeine Chemie:
Reaktionstypen. Komplexchemie.
Anorganische Chemie:
Wirtschaftlich und technologisch bedeutsame Elemente der 3. bis 12.
Gruppe und ihre Verbindungen; Umweltaspekte.
7. ORGANISCHE CHEMIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die für die berufliche Praxis bedeutsamen Stoffklassen der organischen Chemie, ihre Nutzung und ihre Auswirkungen auf die Umwelt kennen.
Lehrstoff:
Semester:
Allgemeine Grundlagen:
Nomenklatur. Gesetzmäßigkeiten des Aufbaus und der Eigenschaften organischer Verbindungen. Gesättigte und ungesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffe.
Semester:
Einteilung in Stoffklassen:
Funktionelle Gruppen. Strukturen, Eigenschaften.
Reaktionen:
Reaktionstypen (Addition, Eliminierung, Substitution, Umlagerung, Redoxreaktionen).
Semester:
Di- und polyfunktionelle Stoffklassen:
Substituierte Carbonsäuren und Derivate (Charakterisierung, Vorkommen, Verwendung). Natürliche und künstliche Makromoleküle.
Semester:
Aromatische Verbindungen:
Benzol und Derivate. Kondensierte Aromaten.
Cyclische Verbindungen:
Alicyclen. Heterocyclen. Farbstoffe.
8. ANALYTISCHE CHEMIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die Prizipien (Anm.: richtig: Prinzipien) und Methoden der analytischen Chemie kennen, über ihren sinnvollen Einsatz und ihre Grenzen zur Lösung praxisnaher Aufgaben Bescheid wissen. Der Schüler soll die Prizipien Anmerkung, richtig: Prinzipien) und Methoden der analytischen Chemie kennen, über ihren sinnvollen Einsatz und ihre Grenzen zur Lösung praxisnaher Aufgaben Bescheid wissen.
Lehrstoff:
Semester:
Laboratoriumstechnik:
Gefahrenquellen und Sicherheitsmaßnahmen. Umgang mit Chemikalien.
Handhabung von Laboratoriumsgeräten.
Chemische Analyse:
Stöchiometrische Berechnungen. Das Löslichkeitsprodukt; Gravimetrie. Maßanalyse (Acidimetrie, Argentometrie, Fällungs- und Redoxtitrationen, Komplexometrie).
Semester:
Instrumentelle Analyse:
Elektrochemie (Potentiometrie, Konduktometrie, ionensensitive Elektroden). Optische Verfahren (Kolorimetrie, Photometrie, Atomabsorptionsspektrometrie). Chromatographische Verfahren (Dünnschichtchromatographie, Gaschromatographie, Flüssigchromatographie).
BIO- UND LEBENSMITTELTECHNOLOGIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll aufbauend auf den Kenntnissen der organischen Chemie, Biologie und Verfahrenstechnik den interdisziplinären Charakter der Bio- und Lebensmitteltechnologie kennenlernen und auf Probleme der einschlägigen Fachbereiche anwenden können.
Lehrstoff:
Die ethanolische Gärung; Lösungsmittel.
Lebensmitteltechnologie:
Gewinnung von Zucker, Fetten und Ölen.
Organische Säuren (Produktion, Eigenschaften, Verwendung).
Lebensmitteltechnologie:
Industrielle Gewinnung von Milch und Milchprodukten.
Backhefe und „single cell protein”.
Lebensmitteltechnologie:
Stärkehaltige Lebensmittel. Genußmittel. Fleisch und Fleischprodukte.
Produktion von Enzymen, Vitaminen und Antibiotika.
Lebensmitteltechnologie:
Lebensmittelzusatzstoffe (Konservierungsmittel, Antioxidantien, Verdickungsmittel; natürliche und künstliche Farb- und Aromastoffe).
Umwelttechnik: Aerobe und anaerobe Abwasserreinigung. Kompostierung. Recyclingverfahren.
CHEMISCHE VERFAHRENSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die Prinzipien chemisch-technischer Grundoperationen und in der Praxis angewandte Verfahrenstechniken, soweit sie für die Lebensmitteltechnologie von Bedeutung sind, kennen.
Lehrstoff:
Semester:
Chemische Verfahrenstechnik:
Grundoperationen, Fließbilddarstellungen.
Chemische Betriebstechnik:
Grundlagen der technischen Reaktionsführung.
Semester:
Apparatetechnik:
Maschinen und Apparate zur Trennung, Vereinigung und Verarbeitung
in lebensmitteltechnischen Betrieben.
Chemische Betriebstechnik:
Kostenvergleich und Ermittlung betriebstechnischer Werte.
11. BIOLOGIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die Bedeutung des Entstehens und die Weiterentwicklung verschiedener Lebensformen kennen und die Funktionen von pflanzlichen und tierischen Organsystemen verstehen.
Lehrstoff:
Entstehung des Lebens (chemische und biologische Evolution),
Entwicklung vom Ein- zum Vielzeller. Darwinismus.
Cytologie:
Funktion und Bau der Zellbestandteile. Feinstruktur. Nucleinsäuren
(Struktur und Replikation).
Semester:
Cytologie:
Stoffwechselfunktionen. Stoff- und Informationstransfer.
Membranen.
Genetik:
Mendel`sche Regeln. Mutation und Mutationsauslöser. Erbkrankheiten.
Genetisch veränderte Organismen.
MIKROBIOLOGISCHES LABORATORIUM
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die in der Praxis des Fachgebietes gebräuchlichen Theorien und Methoden der Mikrobiologie kennen und sicher anwenden können.
Lehrstoff:
Arten und Bedeutung der Mikroorganismen im Stoffkreislauf der Natur. Morphologie. Vermehrung.
Angewandte Mikrobiologie:
Mikrobiologische Arbeitsmethoden. Mikroskopieren. Steriltechniken.
Wachstum auf verschiedenen Nährmedien.
Bakteriensystematik. Physiologie. Hygieneschädlinge.
Angewandte Mikrobiologie:
Mikrobiologische Präparationen. Färbetechniken. Anreicherungs- und Reinzuchtverfahren. Keimzahlbestimmungen.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die für die Lebensmittelanalytik wichtigen Untersuchungen kennenlernen und die im Laboratorium wesentlichen chemischen Grundoperationen beherrschen.
Lehrstoff:
Semester:
Grundoperationen:
Laboratoriums- und Sicherheitstechnik. Umgang mit Chemikalien,
Bereitung von Reagenzlösungen.
Quantitative Analyse:
Gravimetrie. Maßanalyse.
Semester:
Instrumentelle Analytik:
Elektrochemie (Potentiometrie, Konduktometrie, ionensensitive Elektroden). Optische Methoden (Photometrie, spektrometrische Methoden). Chromatographische Verfahren (Dünnschichtchromatographie, Gaschromatographie).
LEBENSMITTELTECHNOLOGISCHES LABORATORIUM
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die in der beruflichen Praxis häufig verwendeten Arbeitsmethoden kennenlernen und Ergebnisse und Analysenberichte interpretieren können.
Lehrstoff:
Semester:
Lebensmittelchemie:
Bestimmung einzelner charakteristischer Komponenten in Lebensmitteln mit Hilfe instrumenteller Untersuchungsmethoden.
Semester:
Lebensmittelchemie:
Gesamtanalyse und lebensmittelrechtliche Beurteilung von Lebensmitteln. Bestimmung von Lebensmittelzusatzstoffen (Konservierungsmittel, Antioxidantien, Farbstoffe, künstliche Süßstoffe).
15. PROJEKTSTUDIEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll in selbständiger Arbeit übergreifende Projekte der Analytik, der Synthese, der Bio- und Lebensmitteltechnologie bearbeiten können.
Lehrstoff:
Projektmanagement und Projektarbeiten aus den Themenbereichen der Pflichtgegenstände „Chemisches Laboratorium”, „Analytische Chemie”, „Organische Chemie”, „Mikrobiologisches Laboratorium”, „Bio- und Lebensmitteltechnologie” und „Fermentationstechnik” betreffend den jeweiligen Lehrstoff dieser Pflichtgegenstände.
B. SCHULAUTONOME PFLICHTGEGENSTÄNDE
LEBENDE FREMDSPRACHE
Siehe Anlage A.1
KOMMUNIKATION UND SCHRIFTVERKEHR
Siehe Anlage A.1
LEBENSMITTELRECHT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die im Fachgebiet benötigten Sachkenntnisse der einschlägigen Rechtsvorschriften, Gesetze und Verordnungen aufweisen. Er soll auch Querverbindungen zu den entsprechenden internationalen Rechtsvorschriften kennen.
Lehrstoff:
Codexkommission. Begriffsbestimmungen. Zusatzstoffe, Verfälschungen.
Gebrauchsgegenstände (Geschirr, Verpackung, Reinigungsmittel, Anstrichmittel, Spielwaren, Kosmetika). Verkehrsbestimmungen. Lebensmittelkennzeichnungsverordnung. EU-Richtlinien.
ANALYTISCHE CHEMIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die Prizipien (Anm.: richtig: Prinzipien) Rund Methoden der analytischen Chemie kennen, über ihren sinnvollen Einsatz und ihre Grenzen zur Lösung praxisnaher Aufgaben Bescheid wissen. Der Schüler soll die Prizipien Anmerkung, richtig: Prinzipien) Rund Methoden der analytischen Chemie kennen, über ihren sinnvollen Einsatz und ihre Grenzen zur Lösung praxisnaher Aufgaben Bescheid wissen.
Lehrstoff:
Semester:
Qualitative Analyse:
Identifizierung von Kationen und Anionen. Physikalische Methoden (Mikroskopie, Spektroskopie, Dichte- und Viskositätsbestimmungen, Molekulargewichtsbestimmungen).
Präparative Verfahren:
Trenn- und Reinigungsmethoden.
Semester:
Optische Verfahren:
Physikalische optische Grundlagen. Emissionsspektroskopie, Absorptionsspektroskopie (Anwendungsmöglichkeiten an komplexen Stoffgemischen aus Technik und Umwelt).
Spezielle Anwendungsgebiete:
Instrumentelle Methoden in der Prozeß-, Wasser-, Luft- und Umweltanalytik.
ANGEWANDTE MATHEMATIK UND DATENTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll ausgewählte und für seine Berufspraxis wichtige Anwendungsbereiche der Mathematik ergänzend kennenlernen. Er soll gängige Standardsoftware anwenden können.
Lehrstoff:
Geometrische Grundelemente. Winkelmaße (Grad- und Bogenmaß, Rechnen mit Winkeln). Kongruenz und Ähnlichkeit. Auflösung des rechtwinkeligen Dreiecks, Berechnung von Flächeninhalten. Oberflächen- und Volumsberechnungen einfacher geometrischer Körper. Anwendungsaufgaben in der chemischen Praxis.
Semester:
Datenverarbeitung:
Aufbau und Betriebssysteme von Computer-Einzelarbeitsplätzen. Textverarbeitung. Tabellenkalkulation. Präsentationssoftware.
FERMENTATIONSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die Funktion von Bioreaktoren verstehen und den Umsatz von Energie und Biomasse bei gegebener apparativer Konfiguration berechnen können. Er soll die gebräuchlichsten Methoden der Fermentation beherrschen. Er soll der Entwicklung des Fachgebietes folgen können.
Lehrstoff:
Funktion von Fermentoren, Fermenterdesign und Betriebsweisen. Prozeßtechniken.
Belüftungssysteme, Stoffübergänge. Scale-up von biotechnologischen Verfahren. Up- und Downstream-Prozesse.
QUALITÄTSMANAGEMENT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die gebräuchlichen Formen der Qualitätskontrolle, der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements kennen. Er soll gebräuchliche Verfahren der Qualitätskontrolle und der Qualitätssicherung anwenden können.
Lehrstoff:
Semester:
Qualitätskontrolle:
Fertigungskontrolle unter Berücksichtigung der statistischen Qualitätskontrolle. Allgemeine Meßtechnik, Prüfpläne, Prüfschärfe. Statistik im Prüfwesen.
Semester:
Qualitätssicherung:
Qualitätssicherungsnormen wie ISO 9000, Produkthaftung und Gewährleistung, Qualitätssicherungssysteme. Q-Handbuch. Q-Audit.
Qualitätsmanagement:
TQM - Total-Quality-Management, TQM-orientiertes Führungsverhalten, Kundenorientierung als Bestandteil von TQM. Prozeß der kontinuierlichen Verbesserungen (Quality-Circles).
C. FREIGEGENSTÄNDE
ZUSATZLEHRGANG FÜR DIE UNTERNEHMERPRÜFUNG
Siehe Anlage A.1
FREMDSPRACHE UND KOMMUNIKATION
Siehe Anlage A.1
ANGEWANDTE MATHEMATIK
Siehe Anlage A.1
ANGEWANDTE PHYSIK
Siehe Anlage A.1
TECHNISCHE GRUNDLAGENFÄCHER
Siehe Anlage A.1
---------------------------------------------------------------------
*1) Für die Verteilung der Unterrichtseinheiten auf die Semester wird von einem 20 Wochen langen Semester ausgegangen; 20 Unterrichtseinheiten entsprechen somit einer Semesterwochenstunde.
*2) einschließlich angewandte Physik.
*3) einschließlich Umwelttechnik.
*4) Die Festlegung von schulautonomen Pflichtgegenständen sowie der Unterrichtseinheiten erfolgt durch schulautonome Lehrplanbestimmungen (Abschnitt III). *4) Die Festlegung von schulautonomen Pflichtgegenständen sowie der Unterrichtseinheiten erfolgt durch schulautonome Lehrplanbestimmungen (Abschnitt römisch drei).