Rechtstracker.at

§ 6

Fassungen
04.12.1993 bis 30.09.2003
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 604.12.199330.09.2003 § → § aufgehoben durch BGBl. I Nr. 48/1997
§ 605.05.198403.12.1993 BGBl. Nr. 170/1984 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Studienordnung Soziologie

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 170 aus 1984, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 48 aus 1997,

Typ

römisch fünf

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 6

Inkrafttretensdatum

04.12.1993

Außerkrafttretensdatum

30.09.2003aufgehoben durch BGBl. I Nr. 48/1997

Index

72/07 Geistes- und naturwissenschaftliche Studienrichtungen; 72/09 Sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Studienrichtungen

Beachte

Tritt für die ordentlichen Studierenden mit dem Inkrafttreten der Studienpläne der jeweiligen Studienrichtung an der jeweiligen Universität oder Hochschule, spätestens jedoch mit Ablauf des 30. September 2003 außer Kraft vergleiche Paragraph 75, Absatz 3, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 53 aus 2002,, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 48 aus 1997,).

Text

Pflichtfächer und Wahlfächer im zweiten Studienabschnitt

Paragraph 6,

  1. Absatz eins,Im zweiten Studienabschnitt des sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studienzweiges sind insgesamt 72 Wochenstunden, davon nach Maßgabe des Studienplanes 60 Wochenstunden aus den Pflicht- und Wahlfächern (Absatz 2,) zu inskribieren. Die nach Inskription der Pflicht- und Wahlfächer auf die Gesamtstundenzahl (72 Wochenstunden) noch fehlende Zahl von Wochenstunden ist durch Inskription von Freifächern (Paragraph 15,) zu erfüllen. Die im Studienplan empfohlenen Freifächer sind besonders zu beachten. In jedem Semester sind jedenfalls mindestens 12 Wochenstunden zu inskribieren.
  2. Absatz 2,Während des zweiten Studienabschnittes des sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studienzweiges sind aus den folgenden Pflicht- und Wahlfächern zu inskribieren:

                                                   Wochen-

                                                   stunden

  1. Soziologische Theorien ................        10-12

  2. zwei spezielle Soziologien nach Wahl

     des ordentlichen Hörers................        10-12

  3. empirische Sozialforschung ............        10-14

  4. nach Wahl des ordentlichen Hörers

     eines der folgenden Fächer:

     Volkswirtschaftstheorie,

     Volkswirtschaftspolitik und

     Finanzwissenschaften,

     Allgemeine Betriebswirtschaftslehre,

     Strafrecht einschließlich Kriminologie

     (sofern das Fach nicht schon unter

     § 3 Abs. 2 Z 5 gewählt wurde),

     Grundzüge der Informatik, oder nach Wahl

     des Kandidaten ein Fach gemäß § 13, das

     die Studienrichtung sinnvoll ergänzt ..         8-12

  5. nach Wahl des ordentlichen Hörers

     eines der folgenden Fächer:

     Sozialpsychologie,

     Sozialphilosophie,

     Wissenschaftstheorie ..................         6-10

  6. nach Wahl des ordentlichen Hörers ein

     Fach, das die Studienrichtung

     sinnvoll ergänzt oder eines der

     folgenden Fächer:

     Wissenschaftssoziologie (sofern dieses

     Fach nicht schon unter

     Z 2 gewählt wurde),

     Wissenssoziologie (sofern dieses Fach

     nicht schon unter Z 2 gewählt wurde),

     Ethnologie,

     Sozialgeschichte,

     Pädagogik,

     Politikwissenschaft,

     Neuere Geschichte und Zeitgeschichte,

     Kommunikationswissenschaft,

     Gesellschaftspolitik ..................         6-10

  1. Absatz 3,Im zweiten Studienabschnitt des geisteswissenschaftlichen Studienzweiges sind insgesamt 42 Wochenstunden, davon nach Maßgabe des Studienplanes 35 Wochenstunden aus den Pflicht- und Wahlfächern (Absatz 4,) zu inskribieren. Die nach Inskription der Pflicht- und Wahlfächer auf die Gesamtstundenzahl (42 Wochenstunden) noch fehlende Zahl von Wochenstunden ist durch Inskription von Freifächern (Paragraph 15,) zu erfüllen. Die im Studienplan empfohlenen Freifächer sind besonders zu beachten. Einschließlich der kombinierten Studienrichtung, des kombinierten Studienzweiges oder der gewählten Fächer (Paragraph 3, Absatz 5,) sind in jedem Semester jedenfalls mindestens 12 Wochenstunden zu inskribieren.
  2. Absatz 4,Im zweiten Studienabschnitt des geisteswissenschaftlichen Studienzweiges sind aus den folgenden Pflicht- und Wahlfächern zu inskribieren:

                                                       Wochen-

                                                       stunden

  1. Soziologische Theorien .............                8-12

  2. zwei spezielle Soziologien nach Wahl

     des ordentlichen Hörers ............                8-12

  3. empirische Sozialforschung .........                8-12

  4. nach Wahl des ordentlichen Hörers

     eines der folgenden Fächer:

     Wissenschaftssoziologie (sofern

     dieses Fach nicht schon unter

     Z 2 gewählt wurde),

     Sozialgeschichte ...................                6- 8

  1. Absatz 5,Paragraph 3, Absatz 5, ist anzuwenden.
  2. Absatz 6,Zur praxisnahen Gestaltung der Berufsvorbildung sind im Studienplan Praktika oder andere Lehrveranstaltungen, die im besonderen Maß der praktischen Ausbildung der Studierenden dienen, vorzusehen. Das Ausmaß darf, sofern eine Ferialpraxis vorgesehen ist, 8 Wochen und sofern Lehrveranstaltungen vorgesehen werden, 8 Semesterwochenstunden nicht überschreiten.

Schlagworte

Pflichtfach

Zuletzt aktualisiert am

10.02.2026

Gesetzesnummer

10009560

Dokumentnummer

NOR12125084

Alte Dokumentnummer

N7199331245J

European Legislation Identifier (ELI)

https://ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1984/170/P6/NOR12125084