Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Kurztitel
Zweite Verordnung gegen forstschädliche Luftverunreinigungen
Kundmachungsorgan
BGBl. Nr. 199/1984Bundesgesetzblatt Nr. 199 aus 1984,
§/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage
§ 4Paragraph 4
Text
§ 4.Paragraph 4,
(1)Absatz eins,Als Höchstanteile im Sinne des § 48 lit. b des Forstgesetzes 1975, die nach dem Stande der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der Erfahrung noch nicht zu einer der Schadensanfälligkeit des Bewuchses entsprechenden Gefährdung der Waldkultur führen (wirkungsbezogene Immissionsgrenzwerte, gemessen an der Empfindlichkeit der Fichte), werden bei Messungen an der Luft festgesetzt:Als Höchstanteile im Sinne des Paragraph 48, Litera b, des Forstgesetzes 1975, die nach dem Stande der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der Erfahrung noch nicht zu einer der Schadensanfälligkeit des Bewuchses entsprechenden Gefährdung der Waldkultur führen (wirkungsbezogene Immissionsgrenzwerte, gemessen an der Empfindlichkeit der Fichte), werden bei Messungen an der Luft festgesetzt:
Schwefeldioxid (SO2):
97,5 Perzentil für den Halbstundenmittelwert (HMW) in den Monaten
April bis Oktober 0,07 mg/m3
November bis März 0,15 mg/m3
Die zulässige Überschreitung des Grenzwertes, die sich aus der Perzentilregelung ergibt, darf höchstens 100% des Grenzwertes betragen.
Tagesmittelwert (TMW) in den Monaten
April bis Oktober 0,05 mg/m3
November bis März 0,10 mg/m3;
Fluorwasserstoff (HF): in den Monaten
April bis Oktober 0,0009 mg/m3 HMW
0,004 mg/m3 HMW und 0,003 mg/m3 TMW; |
|
Chlorwasserstoff: in den Monaten
April bis Oktober 0,40 mg/m3 HMW
0,60 mg/m3 HMW und 0,15 mg/m3 TMW; |
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0,3 mg/m3 HMW und 0,1 mg/m3 TMW. |
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(2)Absatz 2,Für Bestände, in denen der Anteil der Nadelbaumarten insgesamt fünf Prozent nicht erreicht und der Anteil der Baumart Tanne weniger als zwei Prozent beträgt, gelten nicht die im Abs. 1 genannten, sondern die nachstehend angeführten, an der Empfindlichkeit der Buche gemessenen Höchstanteile in den Monaten April bis Oktober:Für Bestände, in denen der Anteil der Nadelbaumarten insgesamt fünf Prozent nicht erreicht und der Anteil der Baumart Tanne weniger als zwei Prozent beträgt, gelten nicht die im Absatz eins, genannten, sondern die nachstehend angeführten, an der Empfindlichkeit der Buche gemessenen Höchstanteile in den Monaten April bis Oktober:
Schwefeldioxid (SO2):
97,5 Perzentil für den Halbstundenmittelwert
Die zulässige Überschreitung des Grenzwertes, die sich aus der Perzentilregelung ergibt, darf höchstens 100% des Grenzwertes betragen.
0,006 mg/m3 HMW und 0,003 mg/m3 TMW; |
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0,60 mg/m3 HMW und 0,20 mg/m3 TMW; |
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0,30 mg/m3 HMW und 0,10 mg/m3 TMW. |
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(3)Absatz 3,Als Höchstmengen im Staubniederschlag werden im Sinne des § 48 lit. b des Forstgesetzes 1975 festgesetzt:Als Höchstmengen im Staubniederschlag werden im Sinne des Paragraph 48, Litera b, des Forstgesetzes 1975 festgesetzt:
| Monatsmittelwert (g pro m2 und Tag) | Jahresmittelwert (g pro m2 und Tag) |
angegeben als | | |
MgO | 0,08 | 0,05 |
CaO | 0,6 | 0,4 |
| | Jahres mittelwert (kg pro ha und Jahr) |
Pb | | 2,5 |
Zn | | 10,0 |
Cu | | 2,5 |
Cd | | 0,05 |
| | |
Zuletzt aktualisiert am
28.04.2017
Dokumentnummer
NOR12133354
alte Dokumentnummer
N8198412850L