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§ 108 ÄrzteG

Fassungen
01.08.1996 bis 10.11.1998
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 10801.08.199610.11.1998 § → § aufgehoben durch BGBl. I Nr. 169/1998
§ 10801.01.199431.07.1996 § → § BGBl. Nr. 100/1994
§ 10801.01.198831.12.1993 BGBl. Nr. 314/1987

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Ärztegesetz 1984

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 373 aus 1984, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 169 aus 1998,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 108

Inkrafttretensdatum

01.08.1996

Außerkrafttretensdatum

10.11.1998aufgehoben durch BGBl. I Nr. 169/1998

Abkürzung

ÄrzteG

Index

82/03 Ärzte, sonstiges Sanitätspersonal

Beachte

Zum Außerkrafttreten vergleiche Paragraph 214,, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 169 aus 1998,.

Text

Strafbestimmungen

Paragraph 108, (1) Wer eine im Paragraph eins, Absatz 2 und 3 umschriebene Tätigkeit ausübt, ohne hiezu nach diesem Bundesgesetz oder nach anderen gesetzlichen Vorschriften berechtigt zu sein, begeht, sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet, eine Verwaltungsübertretung und ist mit Geldstrafe bis zu 50 000 S zu bestrafen. Der Versuch ist strafbar.

  1. Absatz 2,Sofern aus der Tat (Absatz eins,) eine schwerwiegende Gefahr für Leib, Leben oder Gesundheit einer Person entstanden ist oder der Täter bereits zweimal wegen unbefugter ärztlicher Tätigkeit bestraft worden ist, ist der Täter mit Geldstrafe bis zu 300 000 S zu bestrafen.
  2. Absatz 3,Wer durch Handlungen oder Unterlassungen den im Paragraph 2, Absatz eins, oder 3, Paragraph 3 d, Absatz eins bis 3, Paragraph 7, Absatz 3,, Paragraph 11 a, Absatz 2, oder Absatz 7, zweiter Satz, Paragraph 11 c, Absatz eins,, Paragraph 13, Absatz 2,, Paragraph 16, Absatz 6, oder 8, Paragraph 16, Absatz 10,, Paragraph 16 a, Absatz 3,, Paragraph 16 b, Absatz 4,, Paragraph 18, Absatz 2, 3, 4, oder 6, Paragraph 18 a,, Paragraph 19, Absatz 3, oder 4, Paragraph 20,, Paragraph 20 a, Absatz eins,, Paragraph 21,, Paragraph 22, Absatz eins bis 6, Paragraph 22 a,, Paragraph 23, Absatz 2,, Paragraph 24, Absatz eins, oder 3, Paragraph 25, Absatz eins bis 3, Paragraph 26, Absatz eins,, Paragraph 27,, Paragraph 28,, Paragraph 29, Absatz eins,, Paragraph 30, Absatz eins,, Paragraph 36, oder Paragraph 55

enthaltenen Anordnungen oder Verboten zuwiderhandelt, begeht, sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet, eine Verwaltungsübertretung und ist mit Geldstrafe bis zu 30 000 S zu bestrafen. Der Versuch ist strafbar.

  1. Absatz 4,Wer den Anordnungen zuwiderhandelt, die in den auf Grund dieses Bundesgesetzes erlassenen Verordnungen enthalten sind, begeht, sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet, eine Verwaltungsübertretung und ist mit Geldstrafe bis zu 30 000 S zu bestrafen. Der Versuch ist strafbar.

Anmerkung

ÜR: Art. II, III und IV, BGBl. Nr. 100/1994

Gesetzesnummer

10010460

Dokumentnummer

NOR12139668

Alte Dokumentnummer

N8199656721J