Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Diese Fassung ist nicht aktuell
Kurztitel
Abwasseremissionsverordnung für den medizinischen Bereich
Kundmachungsorgan
BGBl. Nr. 870/1993 aufgehoben durch BGBl. II Nr. 268/2003Bundesgesetzblatt Nr. 870 aus 1993, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 268 aus 2003,
§/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage
Anl. 3Anlage 3
Index
81/01 Wasserrechtsgesetz 1959
Text
Anlage C
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METHODENVORSCHRIFTEN GEMÄSS § 4METHODENVORSCHRIFTEN GEMÄSS Paragraph 4
Ein Abwasserparameter Nr. 2, Nr. 5 bis 15, Nr. 18 bis 24 sowie Nr. 26 und 27 der Anlage A sowie Nr. 13 der Anlage B sind anhand einer mengenproportionalen nicht abgesetzten homogenisierten Tagesmischprobe zu bestimmen. Der Mindestwirkungsgrad für den Parameter Ges. geb. Stickstoff bezieht sich auf die der Abwasserbehandlungsanlage zufließende bzw. die aus der Abwasserbehandlungsanlage abfließende Fracht an Ges. geb. Stickstoff eines Tages.
Die Parameter Nr. 1, 3 und 4, 16 und 17, 25 und 28 der Anlage A sind anhand einer Stichprobe zu bestimmen. Tägliche Häufigkeit und Intervalle der Stichprobenahmen sind in Abhängigkeit vom Abflußverhalten der Abwasserinhaltsstoffe festzulegen; Konzentrationen und Frachten sind mengenproportional zu ermitteln.
Die Parameter Nr. 3, 5 bis 15, Nr. 19 bis 26 und Nr. 28 der Anlagen A oder B beziehen sich auf Gesamtgehalte.
Der Emissionsbegrenzung des Parameters Nr. 19 der Anlage A liegt folgende oder gleichwertige Analysenmethode zugrunde. Für den Parameter Nr. 19 der Anlage A gilt eine Analysenmethode als gleichwertig, wenn ihre Bestimmungsgrenze nicht größer ist als 0,5 mg/l (ber. als N).
Nr. Parameter Analysenmethode
19 Gesamter gebundener Stickstoff DIN 38409-H27, Juli 1992
Dokumentnummer
NOR12136305
Alte Dokumentnummer
N8199318392L