Kurztitel
Übereinkommen (Nr. 183) über den Mutterschutz, 2000; Empfehlung (Nr. 191)
Kundmachungsorgan
BGBl. III Nr. 105/2004Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 105 aus 2004,
Typ
Vertrag – Multilateral
§/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage
§ 0Paragraph 0
Inkrafttretensdatum
21.07.2026
Langtitel
(Übersetzung)
INTERNATIONALE ARBEITSKONFERENZ
Übereinkommen 183
ÜBEREINKOMMEN ÜBER DIE NEUFASSUNG DES ÜBEREINKOMMENS ÜBER DEN MUTTERSCHUTZ (NEUFASSUNG), 1952 SAMT ERKLÄRUNG;
Empfehlung 191
EMPFEHLUNG BETREFFEND DIE NEUFASSUNG DER EMPFEHLUNG BETREFFEND DEN MUTTERSCHUTZ, 1952
StF: BGBl. III Nr. 105/2004 idF BGBl. III Nr. 97/2011 (VFB) (NR: GP XXII RV 22 AB 319 S. 41. BR: 6934 S. 704.)
Änderung
BGBl. III Nr. 160/2013 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 132/2014 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 233/2017 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 216/2019 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 138/2021 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 187/2021 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 138/2022 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 205/2024 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 14/2026 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 97/2026 (K – Geltungsbereich)
Sprachen
Englisch, Französisch
Vertragsparteien
*Albanien III 160/2013 *Antigua/Barbuda III 138/2022 *Aserbaidschan III 132/2014 *Bahamas III 97/2026 *Belarus III 105/2004 *Belize III 160/2013 *Benin III 160/2013 *Bosnien-Herzegowina III 160/2013 *Bulgarien III 105/2004 *Burkina Faso III 160/2013 *Deutschland III 187/2021 *Dominikanische R III 233/2017 *Dschibuti III 138/2021 *El Salvador III 138/2022 *Italien III 105/2004 *Kasachstan III 160/2013 *Kuba III 105/2004 *Lettland III 160/2013 *Litauen III 105/2004 *Luxemburg III 160/2013 *Mali III 160/2013 *Marokko III 160/2013 *Mauritius III 216/2019 *Moldau III 160/2013 *Montenegro III 160/2013 *Niederlande III 160/2013 *Niger III 216/2019 *Nordmazedonien III 160/2013 *Norwegen III 233/2017 *Panama III 138/2022 *Peru III 233/2017 *Portugal III 160/2013 *Rumänien III 105/2004 *San Marino III 216/2019 *São Tomé/Príncipe III 233/2017 *Schweiz III 132/2014 *Senegal III 233/2017 *Serbien III 160/2013 *Slowakei III 105/2004 *Slowenien III 160/2013 *Spanien III 14/2026 *Suriname III 205/2024 *Tschechische R III 216/2019 *Ungarn III 105/2004 *Zypern III 160/2013*Albanien römisch drei 160 aus 2013, *Antigua/Barbuda römisch drei 138 aus 2022, *Aserbaidschan römisch drei 132 aus 2014, *Bahamas römisch drei 97 aus 2026, *Belarus römisch drei 105 aus 2004, *Belize römisch drei 160 aus 2013, *Benin römisch drei 160 aus 2013, *Bosnien-Herzegowina römisch drei 160 aus 2013, *Bulgarien römisch drei 105 aus 2004, *Burkina Faso römisch drei 160 aus 2013, *Deutschland römisch drei 187 aus 2021, *Dominikanische R römisch drei 233 aus 2017, *Dschibuti römisch drei 138 aus 2021, *El Salvador römisch drei 138 aus 2022, *Italien römisch drei 105 aus 2004, *Kasachstan römisch drei 160 aus 2013, *Kuba römisch drei 105 aus 2004, *Lettland römisch drei 160 aus 2013, *Litauen römisch drei 105 aus 2004, *Luxemburg römisch drei 160 aus 2013, *Mali römisch drei 160 aus 2013, *Marokko römisch drei 160 aus 2013, *Mauritius römisch drei 216 aus 2019, *Moldau römisch drei 160 aus 2013, *Montenegro römisch drei 160 aus 2013, *Niederlande römisch drei 160 aus 2013, *Niger römisch drei 216 aus 2019, *Nordmazedonien römisch drei 160 aus 2013, *Norwegen römisch drei 233 aus 2017, *Panama römisch drei 138 aus 2022, *Peru römisch drei 233 aus 2017, *Portugal römisch drei 160 aus 2013, *Rumänien römisch drei 105 aus 2004, *San Marino römisch drei 216 aus 2019, *São Tomé/Príncipe römisch drei 233 aus 2017, *Schweiz römisch drei 132 aus 2014, *Senegal römisch drei 233 aus 2017, *Serbien römisch drei 160 aus 2013, *Slowakei römisch drei 105 aus 2004, *Slowenien römisch drei 160 aus 2013, *Spanien römisch drei 14 aus 2026, *Suriname römisch drei 205 aus 2024, *Tschechische R römisch drei 216 aus 2019, *Ungarn römisch drei 105 aus 2004, *Zypern römisch drei 160/2013
Ratifikationstext
(Anm.: letzte Anpassung durch Kundmachung BGBl. III Nr. 97/2026)Anmerkung, letzte Anpassung durch Kundmachung Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 97 aus 2026,)
Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 30. April 2004 beim Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes hinterlegt; das Übereinkommen tritt gemäß seinem Art. 15 Abs. 3 für Österreich mit 7. Februar 2002 in Kraft.Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 30. April 2004 beim Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes hinterlegt; das Übereinkommen tritt gemäß seinem Artikel 15, Absatz 3, für Österreich mit 7. Februar 2002 in Kraft.
Nach Mitteilungen des Generaldirektors des Internationalen Arbeitsamtes haben folgende weitere Staaten das Übereinkommen ratifiziert:
Staaten: | Datum der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde: |
Belarus | 10.02.2004 |
Bulgarien | 06.12.2001 |
Kuba | 01.06.2004 |
Ungarn | 04.11.2003 |
Italien | 07.02.2001 |
Litauen | 23.09.2003 |
Rumänien | 23.10.2002 |
Slowakei | 12.12.2000 |
| |
Die untengenannten Staaten haben anlässlich der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde Erklärungen gemäß Art. 4 Abs. 2 des Übereinkommens abgegeben; diese werden im Teil III des Bundesgesetzblattes nicht veröffentlicht. Sie sind in englischer und französischer Sprache auf der Webseite der International Labour Organization unter http://www.ilo.org/dyn/normlex/en/ abrufbar [C 183]:Die untengenannten Staaten haben anlässlich der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde Erklärungen gemäß Artikel 4, Absatz 2, des Übereinkommens abgegeben; diese werden im Teil römisch drei des Bundesgesetzblattes nicht veröffentlicht. Sie sind in englischer und französischer Sprache auf der Webseite der International Labour Organization unter http://www.ilo.org/dyn/normlex/en/ abrufbar [C 183]:
Albanien, Antigua/Barbuda, Aserbaidschan, Bahamas, Belize, Benin, Bosnien-Herzegowina, Burkina Faso, Deutschland, Dominikanische Republik, Dschibuti, El Salvador, Kasachstan, Lettland, Luxemburg, Mali, Marokko, Mauritius, Mazedonien, Moldau, Montenegro, Niederlande, Niger, Norwegen, Panama, Peru, Portugal, San Marino, São Tomé und Príncipe, Schweiz, Senegal, Serbien, Slowenien, Spanien, Suriname, Tschechische Republik, Zypern.
Präambel/Promulgationsklausel
Der Nationalrat hat beschlossen:
Der Abschluss des gegenständlichen Staatsvertrages samt Erklärung der Republik Österreich wird genehmigt.
Dieser Staatsvertrag ist im Sinne des Art. 50 Abs. 2 B-VG durch Erlassung von Gesetzen zu erfüllen.Dieser Staatsvertrag ist im Sinne des Artikel 50, Absatz 2, B-VG durch Erlassung von Gesetzen zu erfüllen.
Die Empfehlung (Nr. 191) betreffend die Neufassung der Empfehlung betreffend den Mutterschutz wird zur Kenntnis genommen.
Die Allgemeine Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation,
die vom Verwaltungsrat des Internationalen Arbeitsamtes nach Genf einberufen wurde und am 30. Mai 2000 zu ihrer achtundachtzigsten Tagung zusammengetreten ist,
verweist auf die Notwendigkeit, das Übereinkommen über den Mutterschutz (Neufassung), 1952, und die Empfehlung betreffend den Mutterschutz, 1952, neuzufassen, um die Gleichstellung aller erwerbstätigen Frauen und die Gesundheit und Sicherheit der Mutter und des Kindes weiter zu fördern und um die Vielfältigkeit der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Mitglieder sowie die Vielfältigkeit der Unternehmen und die Entwicklung des Mutterschutzes in der innerstaatlichen Gesetzgebung und Praxis anzuerkennen,
verweist auf die Bestimmungen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (1948), der Konvention der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (1979), der Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes (1989), der Erklärung und der Aktionsplattform von Beijing (1995), der Erklärung der Internationalen Arbeitsorganisation über die Chancengleichheit und die Gleichbehandlung der berufstätigen Frauen (1975), der Erklärung der Internationalen Arbeitsorganisation über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit und ihrer Folgemaßnahmen (1998) sowie der internationalen Arbeitsübereinkommen und -empfehlungen, die auf die Gewährleistung der Chancengleichheit und Gleichbehandlung männlicher und weiblicher Arbeitnehmer abzielen, insbesondere des Übereinkommens über Arbeitnehmer mit Familienpflichten, 1981,
berücksichtigt die Lage weiblicher Arbeitnehmer und die Notwendigkeit, Schwangerschaftsschutz vorzusehen, was in die gemeinsame Verantwortung der Regierung und der Gesellschaft fällt,
hat beschlossen, verschiedene Anträge anzunehmen betreffend die Neufassung des Übereinkommens über den Mutterschutz (Neufassung), 1952, und der Empfehlung betreffend den Mutterschutz, 1952, eine Frage, die den vierten Gegenstand ihrer Tagesordnung bildet,
und dabei bestimmt, dass diese Anträge die Form eines internationalen Übereinkommens erhalten sollen.
Die Konferenz nimmt heute, am 15. Juni 2000, das folgende Übereinkommen an, das als Übereinkommen über den Mutterschutz, 2000, bezeichnet wird.
Anmerkung
Dokumentalistische Gliederung:
Erklärung gem. Art. 4 Abs. 2 = Anlage 1
Empfehlung 191 = Anlage 2
Schlagworte
e-rk3,
Arbeitsempfehlung
Zuletzt aktualisiert am
27.07.2026
Dokumentnummer
NOR40280234