Kurztitel
Flexibilisierungsklausel - Bestimmung der Bundesanstalt für Bergbauernfragen als Organisationseinheit
Kundmachungsorgan
BGBl. II Nr. 286/2007Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 286 aus 2007,
Index
31/01 Allgemeines Haushaltsrecht, Bundesbudget
Beachte
Zum Bezugszeitraum vgl. § 2.Zum Bezugszeitraum vergleiche Paragraph 2,
Text
Anlage Projektprogramm gemäß § 17a Abs. 9 Z 3 BHGProjektprogramm gemäß Paragraph 17 a, Absatz 9, Ziffer 3, BHG 1. Strategische Zielsetzung der BABF
Die BABF ist in folgende agrar- und regionalpolitische Ziele des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft eingebunden:
Nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes;
Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Berggebiete und anderer Gebiete mit ungünstiger Struktur;
Erhaltung einer leistungsfähigen, umweltschonenden, sozial orientierten bäuerlichen Landwirtschaft;
Sicherung der bestmöglichen Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln und Rohstoffen.
2. Schlüsselaufgaben der BABF
Der Wirkungsbereich der BABF erstreckt sich auf:
Forschung in Angelegenheiten des Bergraumes und anderer Gebiete mit ungünstiger Struktur;
Analysen der natürlichen, gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Ursachen der Probleme des Bergraumes und anderer Gebiete mit ungünstiger Struktur;
Analyse und Bewertung von Maßnahmen und Instrumenten zur Lösung der Probleme des Bergraums und anderer Gebiete mit ungünstiger Struktur; Erarbeitung von produktionstechnischen, sozialen, betrieblichen und agrarpolitischen Alternativen; wissenschaftliche Begleitung in der Durchführung modellhafter Alternativen.
In diesen Bereichen werden folgende Schlüsselaufgaben wahrgenommen:
Schlüsselaufgaben | Anteil am gesamten Leistungsvolumen |
wissenschaftliche Forschung mit agrar- und regionalpolitischen sowie sozioökonomischen Fragestellungen | ca. 60 vH |
Erstellung von Gutachten, Expertisen und Stellungnahmen | ca. 40 vH |
Evaluierung von agrar-, regional- und umweltpolitischen Maßnahmen und Programmen |
Unterstützung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft insbesondere in agrar- und regionalpolitischen Belangen (insbesondere Sitzungsteilnahme, Vertretung des BMLFUW in Expertengruppen) |
Beitrag zur Informations- und Öffentlichkeitsarbeit an den von der BABF bearbeiteten Themen |
Zielgruppen der Leistungen der BABF sind das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und andere betroffene Bundesministerien; agrar- und regionalpolitische Entscheidungsträger; die EU-Kommission und andere internationale Organisationen; sowie andere Forschungseinrichtungen.
3. Rechtsgrundlagen der Verwaltungstätigkeit
Bundesgesetz über die Bundesämter für Landwirtschaft und die landwirtschaftlichen Bundesanstalten, BGBl. Nr. 515/1994, in der jeweils geltenden Fassung;Bundesgesetz über die Bundesämter für Landwirtschaft und die landwirtschaftlichen Bundesanstalten, Bundesgesetzblatt Nr. 515 aus 1994,, in der jeweils geltenden Fassung;
Landwirtschaftsgesetz 1992, BGBl. Nr. 375/1992, in der jeweils geltenden Fassung;Landwirtschaftsgesetz 1992, Bundesgesetzblatt Nr. 375 aus 1992,, in der jeweils geltenden Fassung;
Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, mit der die Berggebiete und benachteiligten förderungswürdigen Gebiete bestimmt werden, BGBl. Nr. 771/1995, in der jeweils geltenden Fassung;Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, mit der die Berggebiete und benachteiligten förderungswürdigen Gebiete bestimmt werden, Bundesgesetzblatt Nr. 771 aus 1995,, in der jeweils geltenden Fassung;
Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft mit der die Bergbauernbetriebe im Land Kärnten, im Land Niederösterreich, im Land Oberösterreich, im Land Salzburg, im Land Steiermark, im Land Tirol und im Land Vorarlberg bestimmt werden, BGBl. Nr. 1048 bis 1054/1994 und Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft mit der die Bergbauernbetriebe im Lande Burgenland neu bestimmt werden, BGBl. Nr. 542/1979, in der jeweils geltenden Fassung;Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft mit der die Bergbauernbetriebe im Land Kärnten, im Land Niederösterreich, im Land Oberösterreich, im Land Salzburg, im Land Steiermark, im Land Tirol und im Land Vorarlberg bestimmt werden, BGBl. Nr. 1048 bis 1054 aus 1994, und Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft mit der die Bergbauernbetriebe im Lande Burgenland neu bestimmt werden, Bundesgesetzblatt Nr. 542 aus 1979,, in der jeweils geltenden Fassung;
Einschlägige Verordnungen und Richtlinien der EU insbesondere in den Bereichen:
Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes, Verordnung (EG) Nr. 1698/2005;Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes, Verordnung (EG) Nr. 1698 aus 2005,;
Strukturfonds, Zielgebiete, Vorbeitrittshilfe;
benachteiligte landwirtschaftliche Gebiete (Gemeinschaftsverzeichnis der benachteiligten landwirtschaftlichen Gebiete, Ausgleichszulage);
Agrarumweltmaßnahmen und -programme;
Strukturfonds und regionale Förderprogramme.
4. Allgemeine Ziele der BABF 4.1 Fachbezogene Ziele:
4.1.1 Allgemeine fachbezogene Ziele:
Effiziente Durchführung wissenschaftlicher Forschung und Aufbereitung sowie Bereitstellung der Forschungsergebnisse;
Erstellung von Evaluierungen, Gutachten, Expertisen und Stellungnahmen;
Ziele für Leistungen im Bereich wissenschaftlicher Forschung;
A. Einhaltung der Forschungsprojektpläne und der Planung sonstiger wissenschaftlicher Arbeiten.
4.1.2 Ziele für sonstige fachbezogene Leistungen:
B. Beibehaltung der Anzahl der Evaluierungen, Gutachten, Expertisen und Stellungnahmen in Abhängigkeit vom Ressourceneinsatz im bestehenden Ausmaß.
4.1.3 Ziele für Informations- und Öffentlichkeitsarbeit:
C. Erhöhung des Bekanntheitsgrades und der Verbreitung der Forschungsergebnisse der BABF.
4.2 Managementziele:
D. Anwendung der Kostenrechnung zur Erhöhung des Kostenbewusstseins und zum effizienten Einsatz der personellen und finanziellen Ressourcen der BABF.
E. Stabilisierung des Budgetbedarfes bei mindestens gleich bleibenden Leistungen.
F. Erhöhung der Einnahmen in Relation zu den Ausgaben.
4.3 Qualitätsbezogene Ziele:
G. Beibehaltung des Anteils bzw. weiterer Ausbau der internationalen Forschungskooperationen.
5. Leistungskatalog, konkrete Ziele und Indikatoren
Die vorgenannten fachlichen Ziele konkretisieren sich in folgenden Leistungen/Produkten und Indikatoren:
Produkt bzw. Leistung | Maßgebl. Ziele *) | I n d i k a t o rrömisch eins n d i k a t o r | Entwicklung des Indikators |
| 2007 | 2008 | 2009 | 2010 |
Durchführung von Forschungspro- jekten | A | Anzahl der abgeschlossenen Forschungs- projekte | 3, 3
| 4, 4
| 4, 4
| 4, 4
|
Wissenschaftl. Kurzstudien | A | Anzahl der Berichte wiss. Kurzstudien | 8, 8
| 8, 8
| 9, 9
| 9, 9
|
Erstellung von Evaluierungen, Gutachten, Expertisen und Stellungnahmen | B | Anzahl der Erledigungen | 40, 40
| 40, 40
| 40, 40
| 40, 40
|
Erstellung von Evaluierungen, Gutachten, Expertisen und Stellungnahmen | B | Anteil der termin- gerechten Erledigungen | 94 v. H., 94 v. H.
| 94 v. H., 94 v. H.
| 95 v. H., 95 v. H.
| 95 v. H., 95 v. H.
|
Publizierte Forschungs- berichte | A,C | Anzahl der Forschungs- berichte | 3, 3
| 3, 3
| 3, 3
| 3, 3
|
Sonstige Fachpublika- tionen | C | Anzahl der Fachpubli- kationen | 31 | 32 | 33 | 34 |
Fachvorträge | C | Anzahl der Fachvorträge | 31 | 32 | 33 | 34 |
Effizienter Ressourceneinsatz | D | Anwendung der Kosten- rechnung | Anwen-, Anwen-
dung | Anwen-, Anwen-
dung | Anwen-, Anwen-
dung | Anwen-, Anwen-
dung |
Budgetmana- gement | E,F | Erreichung des Saldos gemäß Z 6.1Erreichung des Saldos gemäß Ziffer 6 Punkt eins | Erreichung, Erreichung
| Erreichung, Erreichung
| Erreichung, Erreichung
| Erreichung, Erreichung
|
Durchführung von Forschungs- arbeiten | G | Anteil des Ressourcen- einsatzes in Forschung mit internationaler Kooperation | 34 vH, 34 vH
| 35 vH, 35 vH
| 36 vH, 36 vH
| 37 vH, 37 vH
|
*) Kürzel gem. Pkt. 4
6. Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Einnahmen und Ausgaben sowie Planstellen 6.1 Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Einnahmen und Ausgaben (Beträge in EURO)
| 2007 | 2008 | 2009 | 2010 |
Ausgaben | | | | |
UT 0 | 710.000 | 750.000 | 770.000 | 770.000 |
UT 3 | 26.000 | 27.000 | 28.000 | 29.000 |
UT 7 | 1.000 | 1.000 | 1.000 | 1.000 |
UT 8 | 225.000 | 230.000 | 235.000 | 240.000 |
Summe Ausgaben | 962.000 | 1.008.000 | 1.034.000 | 1.040.000 |
UT 4 | 22.000 | 23.000 | 24.000 | 25.000 |
UT 5 | 49.000 | 51.000 | 53.000 | 55.000 |
UT 7 | 1.000 | 1.000 | 1.000 | 1.000 |
Summe Einnahmen | 72.000 | 75.000 | 78.000 | 81.000 |
Saldo | 890.000 | 933.000 | 956.000 | 959.000 |
6.2 Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Planstellen
Im Projektzeitraum sind keine Abgänge durch Pensionierung, Versetzungen und Austritte zu erwarten. Um die geplanten Leistungen auch erbringen zu können, wird von einer Nachbesetzung bei allfälligen unerwarteten Abgängen ausgegangen.
Beamte/ Verwendungsgruppe | Ausgangspunkt |
| 2007 | 2008 | 2009 | 2010 |
A 1 | 6 | 6 | 6 | 6 |
A 3 | 1 | 1 | 1 | 1 |
Summe Beamte | 7 | 7 | 7 | 7 |
Vertragsbedienstete/ Entlohnungsgruppe | Ausgangspunkt |
| 2007 | 2008 | 2009 | 2010 |
v 1 | 3 | 3 | 3 | 3 |
v 2 | 1 | 1 | 1 | 1 |
v 3 | 2 | 2 | 2 | 2 |
Summe Vertragsbed. | 6 | 6 | 6 | 6 |
Lehrlinge | 1 | 1 | 1 | 1 |
Gesamt | 14 | 14 | 14 | 14 |