Rechtstracker.at

Anl. 1

Fassungen
01.01.2011 bis 31.12.2013 — BGBl. II Nr. 396/2010
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Anl. 101.01.201131.12.2013 § → § BGBl. II Nr. 396/2010 · aufgehoben
Anl. 101.01.200707.12.2010 BGBl. II Nr. 288/2007 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Flexibilisierungsklausel - Bestimmung der Bundesanstalt für alpenländische Milchwirtschaft als Organisationseinheit

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 288 aus 2007, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 396 aus 2010,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins

Inkrafttretensdatum

01.01.2011BGBl. II Nr. 396/2010

Außerkrafttretensdatum

31.12.2013

Index

31/01 Allgemeines Haushaltsrecht, Bundesbudget

Beachte

Zwar nicht formell aufgehoben, aber aus dokumentalistischen Gründen wurde ein Außerkrafttretensdatum gesetzt (Anwendungszeitraum erschöpft).

Text

Anlage Projektprogramm gemäß Paragraph 17 a, Absatz 9, Ziffer 3, des BHG

Strategische Wirkungsziele

Die Bundesanstalt für Alpenländische Milchwirtschaft Rotholz ist eine „ Serviceeinrichtung zur Stärkung der Land- und Milchwirtschaft im alpenländischen Raum“. Dieses Projektprogramm baut auf den Paragraph 18, (Agrarrechtsänderungsgesetz 2004 Bundesgesetzblatt Nr. 83) und den Ressortzielen des BMLFUW auf.

Als Beitrag zur Sicherung einer leistungsfähigen, österreichtypischen Struktur der Milchwirtschaft werden folgende strategische Wirkungsziele verfolgt:

  • Strichaufzählung
    Österreichtypische, qualitativ hochwertige und hygienisch sichere Milchprodukte
  • Strichaufzählung
    Erhöhung des Ausbildungsniveaus in der österreichischen Milchwirtschaft
  • Strichaufzählung
    Stärkung der Leistungsbreite und Leistungstiefe der milchwirtschaftlichen Produktion
  • Strichaufzählung
    Ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Milchwirtschaft

Zur Erreichung der strategischen Wirkungsziele werden Leistungen in folgenden Leistungsgruppen erbracht.

Leistungsgruppen (Schlüsselaufgaben)

Angestrebter Anteil , am gesamten Leistungsvolumen (Personalkosten)

Untersuchung, Gutachten, Beratung

25 %

Herstellung und Abgabe von milchwirtschaftlichen Spezialitäten

25 %

Herstellung und Abgabe von Kulturen

15 %

Aus- und Weiterbildung

15 %

Produktinnovation (F&E)

10 %

Informations- und Kommunikationsmanagement

10 %

Die Anspruchsgruppen sind:

  • Strichaufzählung
    die österreichische Milchwirtschaft (genossenschaftliche und gewerbliche Verarbeiter, sowie bäuerliche Milchverarbeiter)
  • Strichaufzählung
    Kammern und private Interessensvertretungen
  • Strichaufzählung
    Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
  • Strichaufzählung
    regionale, nationale und internationale Regierungsstellen
  • Strichaufzählung
    österreichisches Schulwesen im landwirtschaftlichen Bereich (Tiroler Fachberufschule Wörgl-Rotholz, Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik u.a.)
  • Strichaufzählung
    nationale und internationale Forschungseinrichtungen
  • Strichaufzählung
    Öffentlichkeit

Ziele der BAM Rotholz Leistungsziele

  • Strichaufzählung
    Kompetenter Ansprechpartner für umfassende und nachhaltige Lösungen in der Milchverarbeitung – Indikator 1
  • Strichaufzählung
    Österreichtypisches, vielfältiges sowie innovatives Produktsortiment und Kulturenangebot – Indikator 2
  • Strichaufzählung
    Fachlich umfassendes Kursangebot – Indikator 3
  • Strichaufzählung
    Technologie- und Innovationsführung – Indikator 4
  • Strichaufzählung
    Unabhängige Informations- und Wissensplattform – Indikator 5

Indikatoren 2011 - 2012

Indikator

Zielsetzung Leistungsziele

Messgröße

ZIEL-Wert, 2011

ZIEL-Wert, 2012

1

Hohe Kundenzufriedenheit

bei Untersuchungen und Gutachten

Kundenbefragung durch jährliche Aussendung eines Fragebogens

< 2,0

< 2,0

2

Hohe Kundenzufriedenheit

bei Käseverkauf und Kulturen

Kundenbefragung durch jährliche Aussendung eines Fragebogens

< 2,0

< 2,0

3

Hohe Kundenzufriedenheit

bei Aus- und Weiterbildung

Kundenbefragung durch jährliche Aussendung eines Fragebogens

< 2,0

< 2,0

4

Veröffentlichung

von wissenschaftlichen Publikationen

Menge der

wissenschaftlichen Publikationen

3

3

5

Etablierung der BAM Rotholz

als aktuelle Informationsplattform und vertrauenswürdiger Partner

Anzahl der Zugriffe auf die

Homepage der BAM Rotholz

13200

13800

Indikatoren 2007 - 2010

Zielsetzung Leistungsziele

Messgröße

ZIEL-Wert, 2007

ZIEL-Wert, 2008

ZIEL-Wert, 2009

ZIEL-Wert, 2010

Steigerung des Kulturenverkaufes

Anzahl der verkauften Kulturen

16.000

16.500

17.000

17.500

Erhöhung der Erstellung von Gutachten

Anzahl der erstellten Gutachten

2.615

2.625

2.640

2.650

Erhöhung der Quantität des Aus- und Weiterbildungsangebotes

Anzahl der Teilnehmer

mal Kurstage

743

745

747

750

Entwicklung und Verbesserung von milchwirtschaftlichen Spezialitäten

Anzahl der Entwicklungen

5

5

6

6

Beratungstätigkeit für die Land- und Milchwirtschaft im Alpenländischen Raum

Anzahl der Arbeitsstunden für Beratungstätigkeiten

368

379

390

400

Managementziele,

  • Strichaufzählung
    Einhaltung der budgetären Zielsetzungen laut Projektprogramm durch Entscheidungssteuerung auf Basis der Kosten- und Leistungsrechnung und eines Controllingsystems – Indikator 1, 2, 3, 4
  • Strichaufzählung
    Pilotprojekt zur Weiterentwicklung der leistungsorientierten Steuerung laut Paragraph 17 a, Absatz 9, Ziffer 3, BHG zu einer wirkungsorientierten Steuerung gemäß Bundeshaushaltsrechtsreform (BHG 2013) – Entwicklung eines Ressourcen-, Ziel- und Leistungsplanes – Indikator 5
  • Strichaufzählung
    Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der akkreditierten und zertifizierten Bereiche der BAM Rotholz – Indikator 6
  • Strichaufzählung
    Durchführung von jährlichen Branchengesprächen zur Leistungs- und Wirkungsbeurteilung der BAM-Rotholz durch die Anspruchsgruppen – Indikator 7

Indikatoren

Indikator

Zielsetzung

Messgröße

ZIEL-Wert, 2011

ZIEL-Wert, 2012

1

Erhöhung des Deckungsbeitrages bei Untersuchung, Gutachten, Beratung

Deckungsbeitrag

laut KLR

64 %

67 %

2

Erhöhung des Deckungsbeitrages bei Entwicklung, Herstellung und Abgabe v. milchwirtschaftlichen Spezialitäten und Kulturen

Deckungsbeitrag

laut KLR

123 %

127 %

3

Erhöhung des Deckungsbeitrages in der Leistungsgruppe Aus- und Weiterbildung

Deckungsbeitrag

laut KLR

186 %

186 %

4

Erhöhung des Deckungsbeitrages in der Leistungsgruppe Produktinnovation (F&E)

Deckungsbeitrag

laut KLR

13 %

14 %

5

Projektabwicklung Pilotprojekt WOS BAM Rotholz

Meilensteine

Projekt-abschluss bis 31.12.

Evaluierung bis 31.12.

6

Erhalt bzw. Verlängerung der Akkreditierung und Zertifizierung

Bestehung der Audits

positiv

positiv

7

Durchführung von jährlichen Branchengesprächen zur Ermittlung der Bedürfnisse und Erwartungen der Anspruchsgruppen

Datum Abschluss der jährlichen Branchengespräche

durchgeführt

durchgeführt

Definition Deckungsbeitrag:

Der Deckungsbeitrag ergibt sich aus der Differenz zwischen Umsatz (oder Erlös) und den variablen Kosten. Der dazugehörige Zielwert entspricht dem Verhältnis von Umsatz (oder Erlös) zu den variablen Kosten, ausgedrückt in Prozent von den variablen Kosten. Als variable Kosten werden für den Deckungsbeitrag römisch zwei Personal- und Betriebskosten berücksichtigt.

Leistungskatalog Leistungsgruppe und Leistungen Untersuchung, Gutachten und Beratung

  • Strichaufzählung
    Untersuchung und Erstellung von Gutachten zu fachlich milchwirtschaftlichen Fragestellungen
  • Strichaufzählung
    Bürgerservice zu milchwirtschaftlichen Fragestellungen
  • Strichaufzählung
    Beratungstätigkeit bei milchwirtschaftlichen Fragestellungen
  • Strichaufzählung
    AMA Ringversuch

Herstellung und Abgabe von milchwirtschaftlichen Spezialitäten

  • Strichaufzählung
    Produktion Ziegenkäse
  • Strichaufzählung
    Produktion Kuhmilchkäse
  • Strichaufzählung
    Produktion Schafskäse
  • Strichaufzählung
    Verkauf von Milch und Milchprodukten in der Verkaufsstelle
  • Strichaufzählung
    Allgemeine Dienstleistungen für milchbe- und verarbeitende Betriebe

Herstellung und Abgabe von Kulturen

  • Strichaufzählung
    Produktion von Kulturen

Aus- und Weiterbildung

  • Strichaufzählung
    Bereitstellung Infrastruktur TFBS Rotholz
  • Strichaufzählung
    Milchwirtschaftlich fachliche Lehrgänge für bäuerliche Milchverarbeiter
  • Strichaufzählung
    Vorbereitungslehrgang zur Befähigungsprüfung Milchtechnolgie
  • Strichaufzählung
    Milchwirtschaftlich fachliche Lehrgänge für Fachpersonal

Produktinnovation (F&E)

  • Strichaufzählung
    Abwicklung von Forschungsprojekten
  • Strichaufzählung
    Entwicklung neuer Milchprodukte
  • Strichaufzählung
    Publikation wissenschaftlicher Ergebnisse

Informations- und Kommunikationsmanagement

  • Strichaufzählung
    Stellungnahmen zu milchwirtschaftlichen Fachthemen
  • Strichaufzählung
    Tagungs- und Konferenzorganisation
  • Strichaufzählung
    Öffentlichkeitsarbeit
  • Strichaufzählung
    Milchwirtschaftlich fachliche Expertisen für das BMLFUW
  • Strichaufzählung
    Teilnahme an nationalen und internationalen milchwirtschaftlichen Arbeitsgruppen
  • Strichaufzählung
    Expertentätigkeiten im nationalen und internationalen Bereich
  • Strichaufzählung
    Fachvorträge
  • Strichaufzählung
    Hausführung Besucher
  • Strichaufzählung
    Vorsorge gegenüber chemischen und mikrobiologischen Gefährdungen sowie technischen Problemen bei Milchprodukten

Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Ausgaben und erzielbaren Einnahmen sowie Planstellen

Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Ausgaben und erzielbaren Einnahmen (Beträge in EURO)

Ausgaben

2007

2008

2009

2010

2011

2012

UT 0

1.757.000

1.702.000

1.753.000

1.753.000

1.440.000

1.460.000

UT 3

150.000

150.000

150.000

150.000

100.000

100.000

UT 7

26.000

27.000

27.000

28.000

175.000

175.000

UT 8

1.107.000

1.129.000

1.152.000

1.175.000

1.391.000*

1.216.000*

Summe Ausgaben

3.040.000

3.008.000

3.082.000

3.106.000

3.106.000*

2.951.000*

 

 

 

 

 

 

 

Einnahmen

2007

2008

2009

2010

2011

2012

UT 4

1.610.000

1.620.000

1.630.000

1.640.000

1.640.000

1.640.000

UT 5

1.000

1.000

1.000

1.000

1.000

1.000

UT 7

3.000

3.000

3.000

3.000

3.000

3.000

Summe Einnahmen

1.614.000

1.624.000

1.634.000

1.644.000

1.644.000

1.644.000

Saldo

1.426.000

1.384.000

1.448.000

1.462.000

1.462.000*

1.307.000*

Geplante Rücklagenverwendung

--

--

--

--

1.011.000

1.092.000

Die Erwirtschaftung der Einnahmen (UT4) in veranschlagter Höhe ist nur möglich, wenn für notwendigen Aufwand Budgetmittel aus der Rücklage verwendet werden.

* BIG Mieten bis 2010 nicht veranschlagt – Einrechnung der Mieten ab 2011 in Höhe von Euro 310.000.

Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Planstellen

Beamte, Verwendungsgruppe

2007

2008

2009

2010

2011

2012

A 1

5

4

4

4

3

3

A 2

2

2

2

2

2

2

A 3

1

1

1

1

0

0

Summe Beamte

8

7

7

7

5

5

 

 

 

 

 

 

 

Vertragsbedienstete, Entlohnungsgruppe

2007

2008

2009

2010

2011

2012

v 1

1

1

1

1

2

2

v 2

7

7

7

7

6

6

v 3

15

15

15

15

16

16

v 4

1

1

1

1

0

0

h 1

1

1

1

1

1

1

h 2

6

6

6

6

6

6

h 3

2

2

2

2

3

3

h 4

7

7

7

7

3

3

Summe, Vertragsbedienstete

40

40

40

40

37

37

 

 

 

 

 

 

 

Planstellen gesamt

48

47

47

47

42

42

Nachbesetzungsvorschau 2011 bis 2012

Die nachstehende Tabelle zeigt die vorgesehene jährliche Nachbesetzung bezogen auf Verwendungsgruppen, ohne jedoch zwischen Beamten und Vertragsbediensteten zu unterscheiden. Als Berechnungsgrundlage wurde der gesetzlich verpflichtende Eintritt in den Ruhestand (regulärer Pensionsantritt) angenommen.

Verwendungs, Entlohnungsgruppe

Voraussichtl. Personalabgang

Voraussichtliche Nachbesetzung

 

2007 - 2012

2007

2008

2009

2010

2011

2012

A1v1

2

 

*+

 

 

 

 

A2 v2

0

 

 

 

 

 

 

A3 v3 h1

1

 

 

+

 

 

 

A4 v4 h2

1

 

 

 

+

 

 

A5 v4 h3

1

 

 

 

+

 

 

A6 h4

1

 

 

 

+

 

 

+) nachbesetzt *) nicht nachbesetzt

Die oben stehende Darstellung ist der Budgetierung der UT0 zugrunde gelegt. Sämtliche derzeit nicht vorhersehbaren Personalfluktuationen dürfen sich nicht negativ auf den vereinbarten Gesamtsaldo auswirken.

Schlagworte

Ausbildung, Hygienemanagement, Qualitätsmanagementkonzept, Kostenrechnung, Analysestruktur, Bearbeitung, Prüfungskommission, Ausbildungsangebot, Verwendungsgruppe

Im RIS seit

22.12.2010

Zuletzt aktualisiert am

22.12.2010

Gesetzesnummer

20005502

Dokumentnummer

NOR40123548