Rechtstracker.at

Anl. 1

Fassungen
01.01.2007 bis 07.12.2010 — BGBl. II Nr. 289/2007 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Anl. 101.01.201131.12.2013 § → § BGBl. II Nr. 393/2010 · aufgehoben
Anl. 101.01.200707.12.2010 BGBl. II Nr. 289/2007 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Flexibilisierungsklausel - Bestimmung des Bundesamtes für Weinbau als Organisationseinheit

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 289 aus 2007,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins

Inkrafttretensdatum

01.01.2007BGBl. II Nr. 289/2007

Außerkrafttretensdatum

07.12.2010

Index

31/01 Allgemeines Haushaltsrecht, Bundesbudget

Text

Anlage Projektprogramm gemäß Paragraph 17 a, Absatz 9, Ziffer 3, BHG 1. Strategische Zielsetzung des BAWB 1.1. Fachlicher Rahmen

Das BAWB ist als nachgeordnete Dienststelle des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft in die Planung und Umsetzung folgender weinwirtschaftlicher Ziele eingebunden:

  • Strichaufzählung
    Schutz der Konsumenten vor Weinverfälschungen;
  • Strichaufzählung
    Sicherung einer Weinqualität auf höchstem Niveau;
  • Strichaufzählung
    Mitgestaltung nationaler und internationaler Entwicklungen im Bereich der Weinwirtschaft;
  • Strichaufzählung
    Nationale und internationale Forschungstätigkeit;
  • Strichaufzählung
    Kundenorientierter Vollzug des Weingesetzes.

1.2. Fachrelevante Kernbereiche

Zur Erfüllung der obigen Ziele stehen im BAWB zwei Institute sowie Außenstellen zur Verfügung, die folgende Kernbereiche zur Unterstützung der Fachstrategie des Ressorts abdecken:

  • Strichaufzählung
    Amtliche Weinprüfung und -kontrolle;
  • Strichaufzählung
    Schwerpunkt amtliche Weinkontrolle und staatliche Prüfnummer;
  • Strichaufzählung
    Weinbau und Weinforschung;
  • Strichaufzählung
    Önologie und Weinbau sowie Spezialanalytik.

1.3. Fachrelevante Schlüsselaufgaben

Zur Umsetzung der oben genannten Kernbereiche der Institute werden folgende Schlüsselaufgaben wahrgenommen:

  • Strichaufzählung
    Vergabe der staatlichen Prüfnummer – Sensorik und Analytik;
  • Strichaufzählung
    Referenzanalytik im Rahmen der institutseigenen Labors Eisenstadt und Silberberg;
  • Strichaufzählung
    Untersuchungs- und Prüftätigkeit samt Begutachtung der Ergebnisse der durch die Bundeskellereiinspektion entnommenen amtlichen Proben;
  • Strichaufzählung
    Kellertechnologie und Weinbauberatung;
  • Strichaufzählung
    Önologische Mikrobiologie und Virologie;
  • Strichaufzählung
    Forschung.

1.4. Zielgruppen der Leistungen

Weinproduzenten- und -händler, Privatpersonen, Institutionen der EU, Internationale Organisation für Rebe und Wein, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Bundeskellereiinspektion, Länder, Gemeinden

1.5. Kooperationen

Behörden, Universitäten und andere Forschungseinrichtungen im nationalen und internationalen Bereich sowie andere Institutionen aus dem Bereich des öffentlichen Dienstes auf nationaler und internationaler Ebene

1.6. Allgemeine Fachziele

  • Strichaufzählung
    Erweiterung des fachlichen Bereiches durch Ergänzung von derzeit noch ausstehenden Spezialgebieten;
  • Strichaufzählung
    Gezielte und rasche Reaktion auf ev. auftretende Probleme im Weinbereich;
  • Strichaufzählung
    Weiterer Ausbau der Forschungstätigkeit.

2. Managementstrategie

  • Strichaufzählung
    Umsetzung der allgemeinen Ziele der Flexibilisierungsklausel;
  • Strichaufzählung
    Forcierung des Einsatzes betriebswirtschaftlicher Instrumente zur Verbesserung der Steuerung;
  • Strichaufzählung
    Laufende Anpassung und Korrektur der Maßnahmen zur Erhaltung der Qualitätsziele des Bundesamtes;
  • Strichaufzählung
    Konsequente und rasche Umsetzung der notwendigen Maßnahmen zur Beibehaltung der derzeit erfolgreichen Strategien unter Berücksichtigung der sich verändernden Umgebungsfaktoren.

2.1. Steuerungsinstrumente 2.1.1. Kostenrechnung

Die Kostenrechnung hat sich als wesentliches Basisinstrument für nahezu alle steuerungsrelevanten Bereiche erwiesen und ist für den derzeitigen Betrieb des Bundesamtes in Zusammenarbeit mit einem externen Berater vollkommen neu auf die Bedürfnisse des Bundesamtes abgestimmt worden. Derzeit sind keine weiteren Korrekturen oder Veränderungen des Programms geplant.

2.1.2. Controlling

Die Bereiche Budget-, Personal- und Projektcontrolling existieren seit 2003 im Echtbetrieb und werden laufend verbessert und erweitert.

2.2. Allgemeine Managementziele

Dem System der Balanced Score Card folgend wurden nachstehende Schwerpunkte vereinbart:

A. Einhaltung beziehungsweise Verbesserung des aktuell vereinbarten Saldos („Finanzen“)

B. Verbesserung der Außenwirkung des Bundesamtes („Kunden/Markt“)

C. Gezielterer Einsatz der Personalressourcen („Prozesse“)

D. Erhaltung bzw. Anhebung des Ausbildungsniveaus sowohl im Fach- als auch im Managementbereich („Entwicklung/Ausbildung“)

3. Leistungskatalog 2007 bis 2009

Der Leistungskatalog ist zur besseren Übersichtlichkeit sehr gestrafft gefasst. Nachstehende Leistungen werden vom Bundesamt für Weinbau erbracht:

Leistungskatalog, konkrete Ziele und Indikatoren:

Produkt bzw. Leistung

Maßgebl. Ziele*)

Indikator

Entwicklung des Indikators

 

 

 

2007

2008

2009

2010

Durchführung von Analysen und Verkostungen, Erstellung von Gutachten im Rahmen der staatlichen Prüfnummer

B

Anzahl in der

Zeiteinheit

+ 1 %

+ 1 %

+ 2%

+ 1 %

Bescheiderstellung staatliche Prüfnummer

B, C

weitere Auto-

matisierung

+ 1 %

+ 1 %

+ 2 %

+ 2 %

Untersuchungen für private Einreicher

B

Anzahl der Unter-

suchungen

+ 1 %

+ 1 %

+ 3%

+ 3 %

Erstellung von Gutachten für amtliche BKI-Proben

C

Anzahl der Gutachten

± 0

+ 1 %

+ 1 %

+ 1 %

Außenwirkung

B

Bekanntheits-

grad der Leistungen

des BAWB

+ 1 %

+ 1 %

+ 1 %

+ 1 %

Forschungstätigkeit

A, D

Projektanzahl

± 0

+ 1 %

+ 1 %

+ 1 %

Vortragstätigkeit und Publikationen

B, D

Bekanntheits-

grad

+ 1 %

+ 1 %

+ 1 %

+ 1 %

MitarbeiterInnen-Ausbildung

D

Stunden je MitarbeiterIn

20

20

20

20

Führungskräfteentwicklung

D

Stunden je Führungskraft

15

15

15

15

Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Einnahmen und Ausgaben sowie Planstellen:

 

2007

2008

2009

2010

Summe Ausgaben

3.716.000

3.710.000

3.820.000

3.820.000

UT 0

2.766.000

2.750.000

2.750.000

2.750.000

UT 3

100.000

90.000

200.000

200.000

UT 7

20.000

20.000

20.000

20.000

UT 8

830.000

850.000

850.000

850.000

Summe Einnahmen

1.100.000

1.050.000

1.150.000

1.150.000

UT 4

1.098.000

1.048.000

1.148.000

1.148.000

UT 5

1.000

1.000

1.000

1.000

UT 7

1.000

1.000

1.000

1.000

Saldo

2.616.000

2.660.000

2.670.000

2.670.000

Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Planstellen:

Beamte/Verwendungsgruppe

 

 

2007

2008

2009

2010

A 1

10

10

9

9

A 2

20

20

18

18

A 3

14

14

13

12

A 4

0

0

0

0

A 5

0

0

0

0

Summe Beamte

44

44

40

39

Vertragsbedienstete/Entlohnungsgruppe

 

 

 

 

 

2007

2008

2009

2010

v 1

2

2

2

1

v 2

6

6

6

6

v 3

22

21

20

19

v 4

4

4

4

4

v 5

0

0

0

0

Summe Vertragsbedienstete

34

33

32

30

Lehrlinge

3

0

0

0

Gesamt

37

33

32

30

Schlagworte

Weinkontrolle, Untersuchungstätigkeit, Weinhändler, Budgetcontrolling, Personalcontrolling, Fachbereich, Bekanntheitsgrad

Zuletzt aktualisiert am

21.12.2010

Gesetzesnummer

20005503

Dokumentnummer

NOR40091535