Rechtstracker.at

Anl. 2/2a

Fassungen
ab 29.09.2015 — BGBl. II Nr. 284/2015
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
Anl. 2/2a heute29.09.2015 BGBl. II Nr. 284/2015

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Kurztitel

Lehrpläne – Meisterschulen, Werkmeisterschulen und Bauhandwerkerschulen

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 256 aus 2008, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 284 aus 2015,

Typ

römisch fünf

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage 2 /, 2 a

Inkrafttretensdatum

29.09.2015BGBl. II Nr. 284/2015

Außerkrafttretensdatum

Index

64/02 Bundeslehrer; 70/02 Schulorganisation; 70/07 Schule und Kirche

Beachte

Tritt hinsichtlich des 1. Semesters mit Ablauf des Tages der Kundmachung im Bundesgesetzblatt, hinsichtlich des 2. Semesters mit 1. Februar 2016, hinsichtlich des 3. Semesters mit 1. September 2016 und hinsichtlich des 4. Semesters mit 1. Februar 2017 in Kraft vergleiche Paragraph 4, Absatz 2,).

Text

Anlage B.2a LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR HOLZTECHNIK-PRODUKTION römisch eins. STUNDENTAFEL1

(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro Unterrichtsgegenstand)

 

 

 

 

Lehrver-

A.

Pflichtgegenstände

Unterrichtseinheiten

 

pflich-

 

 

Semester

 

tungs-

 

 

1.

2.

3.

4.

Summe

gruppe

1.

Religion

20

20

20

20

80

(römisch drei)

2.

Kommunikation und Schriftverkehr

20

20

–

–

40

römisch zwei

3.

Wirtschaft und Recht

–

–

20

20

40

römisch drei

4.

Mitarbeiterführung und –ausbildung

–

–

20

20

40

römisch drei

5.

Angewandte Mathematik

60

60

–

–

120

römisch eins

6.

Angewandte Informatik und Informationssysteme

20

20

20

–

60

römisch eins

7.

Holzbe- und Holzverarbeitung

30

20

30

20

100

römisch eins

8.

Holztechnologie

30

20

30

30

110

römisch eins

9.

Unternehmensführung

20

30

30

20

100

römisch zwei

10.

Betriebstechnik

30

30

30

20

110

römisch eins

11.

Elektrotechnik, Mess- und Regeltechnik

20

20

–

–

40

römisch eins

12.

Ressourcenmanagement, Energie- und Umwelttechnik

–

20

20

20

60

römisch eins

13.

Projektstudien und Projektmanagement

–

–

20

20

40

römisch eins

 

Summe A

250

260

240

190

940

 

 

 

 

 

Lehrver-

B.

Schulautonome Pflichtgegenstände

Unterrichtseinheiten

 

pflich-

 

 

Semester

 

tungs-

 

 

1.

2.

3.

4.

Summe

gruppe

 

Englisch

20

20

20

20

80

(römisch eins)

 

Holzbau

–

–

30

30

60

römisch eins

 

Säge- und Holzbearbeitungstechnik

–

–

30

30

60

römisch eins

 

Holzwerkstoffe

–

–

30

30

60

römisch eins

 

Möbel- und Innenausbau

–

–

30

30

60

römisch eins

 

Material- und Produktprüfung

–

–

20

20

40

römisch eins

 

Konstruktionsübungen

20

20

–

–

40

römisch eins

 

Auswahlsumme B

20

20

30

30

100

 

 

Gesamtsumme (A und B)

270

280

270

220

1040

 

 

Gesamtstundenrahmen (A und B) für

 

 

 

 

 

 

 

Abweichungen durch schulautonome

 

 

 

 

 

 

 

Lehrplanbestimmungen

 

 

 

 

 

 

 

mindestens

260

260

260

260

1040

 

 

höchstens

320

320

320

320

1280

 

 

 

 

 

Lehrver-

C.

Freigegenstände

Unterrichtseinheiten

 

pflich-

 

 

Semester

 

tungs-

 

 

1.

2.

3.

4.

Summe

gruppe

 

Unternehmensführung

–

–

40

40

80

römisch zwei

 

Zweitsprache Deutsch

60

60

–

–

120

römisch eins

 

Deutsch

–

–

60

60

120

römisch eins

 

Englisch

–

–

40

40

60

römisch eins

 

Angewandte Mathematik

–

–

60

60

120

römisch eins

_______________

1 Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt römisch zwei.

römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:

Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:

Ziel der Ausbildung:

Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Holztechnik-Produktion ist schwerpunktmäßig auf den Erwerb von praktischen Fähigkeiten ausgerichtet. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der industriellen Holzbe- und -verarbeitung und für die jeweiligen Roh-, Halbfertig- und Fertigprodukte zu übernehmen. Kernbereiche der holztechnischen Ausbildung sind Holztechnologie, Holzbe- und Holzverarbeitung, Unternehmensführung und Betriebstechnik sowie Resourcenmanagement, Energie- und Umwelttechnik.

Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,

  • Strichaufzählung
    die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten und praxisbezogene Projektarbeiten zu erreichen,
  • Strichaufzählung
    eine spezifische allgemeine und betriebswirtschaftliche/betriebstechnische Bildung zu vermitteln,
  • Strichaufzählung
    eine angemessene Vorbereitung auf allfällige Führungsaufgaben zu bieten.

Fachliche Kernkompetenzen:

Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Holztechnik- Produktion verfügen über folgende technische Kompetenzen:

  • Strichaufzählung
    Planung, Auswahl, Einsatz und Wartung der Produktionsmittel,
  • Strichaufzählung
    Planung der betrieblichen Abläufe, deren Überwachung und Ausführung,
  • Strichaufzählung
    Anwendung einschlägiger Software, insbesondere EDV-gestützter Planungs- und Produktions-systeme,
  • Strichaufzählung
    Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.

Fachübergreifende Kernkompetenzen:

Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Holztechnik-Produktion insbesondere befähigt werden,

  • Strichaufzählung
    praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
  • Strichaufzählung
    Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
  • Strichaufzählung
    sich in den für die Fachrichtung relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden
  • Strichaufzählung
    mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen sowie Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.

Tätigkeitsfelder:

Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in der Holztechnik-Produktion und Dokumentation von planenden und ausführenden Tätigkeiten mittels einschlägiger Software, die Auswahl, Wartung und Instandhaltung von holztechnischen Betriebseinrichtungen, die Beurteilung und Analyse von einschlägigen Produkten. Auch das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählt zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind Bestandteil aller Tätigkeiten.

römisch drei. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN

Siehe Anlage B.

römisch vier. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Siehe Anlage B.

römisch fünf. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage B.

römisch sechs. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE; AUFTEILUNG DES LEHRSTOFFES AUF DIE EINZELNEN SEMESTER Pflichtgegenstände

„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und , -ausbildung“ und „Angewandte Mathematik“:

Siehe Anlage B.

6. ANGEWANDTE INFORMATIK UND INFORMATIONSSYSTEME Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden sollen

  • Strichaufzählung
    die Funktion von computergestützten Anlagen kennen;
  • Strichaufzählung
    berufsbezogene EDV-Programme und Standardsoftware einsetzen können;
  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Einsatzgebiete gängiger Enterprise Resource Planning -Systeme in Unternehmen erläutern können;
  • Strichaufzählung
    die erforderlichen Stammdaten für die Herstellung und den Vertrieb eines Produktes in einem Enterprise Resource Planning -System anlegen und die entsprechenden Beschaffungs-, Produktions- und Vertriebsprozesse abbilden können.

Lehrstoff:

1. und 2. Semester:

Grundlagen:

Hardware, Software, Betriebssysteme, Netzwerke, Standardsoftwareprodukte (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation).

Branchensoftware:

Benutzerführung spezieller Branchensoftware.

3. Semester:

Enterprise Resource Planning (ERP) – Systeme:

ERP-Systeme und Anbieter, Module eines ERP-Systems.

Anmeldung, Oberfläche, Menü, Navigation, Systemhilfen, Reports, Ausdrucke.

Anwendung von Enterprise Resource Planning (ERP)-Systemen:

Materialwirtschaft, Produktionsplanung und –steuerung, Vertrieb, Beschaffung.

7. HOLZBE- UND HOLZVERARBEITUNG Bildungs- und Lehraufgabe aller Semester:

Die Studierenden können

  • Strichaufzählung
    die im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
  • Strichaufzählung
    die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.

Lehrstoff aller Semester:

Werkstättenbetrieb und Werkstättenordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung; Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung; Instandhaltung; Recycling.

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden sollen

  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Wirkungsweise der wichtigsten Holzbearbeitungsmaschinen sowie deren Werkzeuge kennen.

Lehrstoff:

1. Semester:

Maschinenelemente, die wichtigsten Maschinenelemente aus denen Holzbearbeitungsmaschinen aufgebaut sind; lösbare Verbindungen, unlösbare Verbindungen, Lagerungen, Wellen, Kraftübertragungselemente (Hülltriebe, ZR), Kupplungen, Holzbearbeitungswerkzeuge und deren Instandsetzung.

2. Semester:

Sägewerkshauptmaschinen und Nebenmaschinen.

3. Semester:

Fördertechnik (in der Holzverarbeitung und pneumatische Förderer), Sicherheit bei Absauganlagen, Grundlagen der Hydraulik.

4. Semester:

Kehlmaschinen, Werkzeugkunde und Maschinenaufbau, Sonderzubehör.

Grundlagen der CNC-Technik (computergestützte numerische Steuerung).

8. HOLZTECHNOLOGIE Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden sollen

  • Strichaufzählung
    die anatomischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften von Holz kennen;
  • Strichaufzählung
    die einheimischen Holzarten und die wichtigsten Importhölzer bestimmen und ihre Eigenschaften ermitteln können;
  • Strichaufzählung
    Holzmerkmale erkennen und deren Auswirkungen auf die Holzeigenschaften abschätzen können;
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Holzwerkstoffe bestimmen, ihre Eigenschaften ermitteln und ihre Produktionsprozesse analysieren können;
  • Strichaufzählung
    die Verfahren der Holzbehandlung und -vergütung (Trocknen, Dämpfen, Modifikation) kennen;
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Klebstoffe und Oberflächenbehandlungen (Holzschutz ua.), ihre Eigenschaften und deren Verarbeitung kennen;
  • Strichaufzählung
    bei Produktentwicklungen und für bestimmte Anforderungen Klebstoffe und Oberflächenbehandlungen auswählen können.

Lehrstoff:

1. Semester:

Dendrologie, Holzanatomie, Anatomie und chemischer Aufbau des Holzes, physikalische und mechanische Eigenschaften des Holzes, Brandverhalten von Holz, sortierrelevante Merkmale von Holz und Sortierung von Holz.

2. Semester:

Kochen und Dämpfen des Holzes, Klebstoffe und deren Verarbeitung, Holzmodifikation, Holzschutz, Oberflächenbehandlung von Holz, Klebstoffprüfung.

3. Semester und 4. Semester:

Herstellung und Prüfung von Massivholzwerkstoffen, Herstellung und Prüfung von Furnier-, Span-, Faser- und Verbundwerkstoffen, Halb- und Fertigprodukte aus Holz.

9. UNTERNEHMENSFÜHRUNG Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden sollen

  • Strichaufzählung
    Organisationsformen grafisch darstellen und hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen charakterisieren können;
  • Strichaufzählung
    Prozessbeschreibungen grafisch darstellen können;
  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Regeln und Begriffe in Zusammenhang mit der Erstellung eines Jahresabschlusses kennen;
  • Strichaufzählung
    wesentliche Informationen aus dem Jahresabschluss entnehmen können;
  • Strichaufzählung
    den Aufbau eines Kosten- und Leistungsrechnungssystems kennen sowie mit vorgegebenen Daten Produktkostenkalkulationen durchführen können;
  • Strichaufzählung
    Verfahren der statischen und dynamischen Investitionsrechnung kennen und anwenden;
  • Strichaufzählung
    wesentliche Arten der Unternehmensfinanzierung kennen;
  • Strichaufzählung
    die Funktionsweise marketingpolitischer Instrumente und deren Auswirkungen beurteilen können.

Lehrstoff:

1. Semester:

Unternehmensorganisation:

Unternehmensgründung, betriebliche Leistungserstellung, Aufbauorganisation, Ablauforganisation, Management-, Planungs- und Entscheidungstechniken.

2. Semester:

Buchhaltung, Bilanzierung und Controlling:

Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten, Jahresabschlussanalyse – Kennzahlen der Vermögens-, Finanz-, Ertrags- und Liquiditätslage des Unternehmens, Grundlagen des Controllings, Methoden und Werkzeuge des strategischen und operativen Controllings.

3. Semester:

Finanzierung und Investitionsrechnung:

Grundlagen der Finanzierung, Innen- und Außenfinanzierung, Kreditarten.

Grundlagen und Methoden der Investitionsrechnung, Investitionsarten, Investitionsentscheidungsprozess, statische Investitionsrechnung, dynamische Investitionsrechnung, Aufbau und Zweck eines Liquiditätsplans.

4. Semester:

Personalmanagement:

Aufgaben des Personalmanagements, angewandte Personalentwicklung und Mitarbeiterführung.

Marketing und Innovationsmanagement:

Grundlagen des Marketings, Marktforschung, Marketing-Mix, Innovationsmanagement, Prozessmanagement, Methoden und Werkzeuge.

10. BETRIEBSTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden sollen

  • Strichaufzählung
    den Ablauf und die einzelnen Schritte des Beschaffungsprozesses in einem Unternehmen beschreiben können und die wichtigsten Beschaffungsstrategien kennen;
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Lagerarten, Kommissioniersysteme und innerbetriebliche Fördermittel kennen;
  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Instrumente der Arbeitsplanung und Arbeitssteuerung kennen und diese für ein einfaches Fertigungsteil anwenden können;
  • Strichaufzählung
    Methoden und Werkzeuge des Qualitäts- und Umweltmanagements auswählen und einsetzen können;
  • Strichaufzählung
    Arbeitsplätze und Funktionsbereiche nach ergonomischen und sicherheitstechnischen Vorgaben beurteilen können.

Lehrstoff:

1. Semester:

Materialwirtschaft und Logistik:

Grundlagen der Materialwirtschaft, Aufgaben und Ziele, Bereiche der Logistik, Lagerung und Transport, Beschaffungsarten und -strategien, Beschaffungsprozesse.

2. Semester:

Arbeitsvorbereitung und PPS (Produktionsplanungs- und Steuerungssystem):

Aufgaben der Arbeitsvorbereitung, Erzeugnisstruktur, Stücklisten, Arbeitsplan, Zeitermittlung.

Produktionsplanung und Produktionssteuerung:

Aufgaben, Ziele, Instrumente, Systeme.

3. Semester:

Qualitäts- und Umweltmanagement:

Aufgaben, Methoden und Werkzeuge des Qualitäts- und Umweltmanagements, Normenreihe ISO 9000ff und ISO 14000ff, Dokumentation, Audits und Zertifizierung, Ökobilanzen.

4. Semester:

Arbeitsplatz- und Betriebsstättenplanung:

Gestaltungs- und Planungsgrundsätze für Funktionsbereiche, Arbeitsumgebung, Ergonomie.

11. ELEKTROTECHNIK, MESS- UND REGELTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden sollen

  • Strichaufzählung
    die grundlegenden Funktionsprinzipien von elektrischen und elektronischen Komponenten von Fertigungsanlagen und der dazu gehörigen Energieübertragungseinrichtungen verstehen;
  • Strichaufzählung
    die Grundlagen der Signalverarbeitung in Steuerungssystemen und der Messtechnik verstehen;
  • Strichaufzählung
    einfache Schaltkreise lesen, darstellen und berechnen können;
  • Strichaufzählung
    elektrische Leistungs- und Energieberechnungen durchführen können;
  • Strichaufzählung
    in Zusammenarbeit mit Spezialisten Steuerungssysteme konzipieren können;
  • Strichaufzählung
    Systeme der Produktionssteuerung und der Messtechnik anwenden können;
  • Strichaufzählung
    Fehler in elektrischen Anlagen grundlegend beurteilen und Mängel bei Schutzeinrichtungen erkennen können;
  • Strichaufzählung
    Antriebssysteme vergleichen und bewerten können;
  • Strichaufzählung
    Sensoren für bestimmte Anforderungen vergleichen und auswählen können.

Lehrstoff:

1. und 2. Semester:

Elektrotechnikgrundlagen, Stromversorgungsnetze, Schutztechnik, Grundlagen der Steuerungstechnik, Sensorik, Aktorik und Messtechnik, Antriebstechnik.

Steuerungstechnik, Regelungstechnik, Messtechnik, Prozessautomatisierungssysteme.

12. RESSOURCENMANAGEMENT, ENERGIE- UND UMWELTTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden sollen

  • Strichaufzählung
    die gängigen Produktionsprozesse im Energieverbrauch bewerten können;
  • Strichaufzählung
    Anlagen zur Energieerzeugung vergleichen und bewerten können;
  • Strichaufzählung
    Einsparpotentiale aufzeigen können.

Lehrstoff:

2. Semester:

Qualitäts- und Mengenermittlung von Roh- und Halbfertigprodukten, Wertschöpfungskette Holz, Logistik, Warenströme, Holzmärkte.

3. und 4. Semester:

Grundlagen der Energie- und Umwelttechnik, Energiemanagement, Energieerzeugung (thermisch), Verbrennungsanlagen, alternative Energieformen.

13. PROJEKTSTUDIEN UND PROJEKTMANAGEMENT Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden sollen:

  • Strichaufzählung
    die Werkzeuge des Projektmanagements zur Planung, Steuerung und den Abschluss von Projekten anwenden können;
  • Strichaufzählung
    Aufgaben aus dem Fachgebiet in Projektform umsetzen können.

Lehrstoff:

3. Semester:

Projektmerkmale, Projektarten, Projektphasen, Projektorganisation, Werkzeuge des Projektmanagements, Projektcontrolling.

4. Semester:

Projektarbeit(en) aus den Themenbereichen der Pflichtgegenstände.

Schulautonome Pflichtgegenstände

„Englisch“:

Siehe Anlage B.

HOLZBAU Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden sollen

  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Bauteile im Massivbau und Holzbau kennen;
  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Bauteile im Holzbau technisch vergleichen und bewerten können;
  • Strichaufzählung
    die Grundlagen und Anforderungen in den Bereichen Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz kennen;
  • Strichaufzählung
    die Grundlagen und Anforderungen in der Bauökologie und der Baubiologie kennen;
  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Bauteile im Holzbau bauphysikalisch, ökologisch und baubiologisch vergleichen und bewerten können;
  • Strichaufzählung
    die verschiedenen Vorfertigungsgrade der wesentlichen Holzbausysteme kennen;
  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Verbindungssysteme im vorgefertigten Holzbau kennen;
  • Strichaufzählung
    den Grad der Vorfertigung projekt- und firmenbezogen beurteilen können;
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Instrumente der Raumordnung (REK, FWP, BBP, BPE) kennen.

Lehrstoff:

3. Semester:

Bauteile und Baukonstruktionen:

Grundlegender Aufbau von Wandkonstruktionen im Massiv- und Holzbau; grundlegender Aufbau von Deckenkonstruktionen im Massiv- und Holzbau; Dachstuhl und Ausbauteile.

Bauphysik und Bauökologie:

Wärmeschutz, Schallschutz, Brandschutz Ökologie und Baubiologie.

4. Semester:

Holzbausysteme:

Blockbau, Holzrippenbau, Brettsperrholzbau und firmengebundene Systeme.

Industrieller Holzbau:

Fertighausbau, vorgefertigter Holzbau.

Ingenieurmäßiger Holzbau:

Hallenbau und Brückenbau.

Rahmenbedingungen:

Raumordnung, OIB Richtlinien.

SÄGE- UND HOLZBEARBEITUNG Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden sollen

  • Strichaufzählung
    die wesentliche Abläufe und Planungsschritte im Säge- und Hobelwerk kennen;
  • Strichaufzählung
    sowie den Einsatz von CNC Anlagen beherrschen.

Lehrstoff:

3. Semester:

Sägewerkstechnologie:

Abläufe im Sägewerk, Einschnittplanung und Einschnittoptimierung, branchenbezogene EDV-Programme.

Massivholzbe- und Massivholzverarbeitung:

Hobeltechnik, Anlagen und Produktionsabläufe für Massivholzwerkstoffe, Klebetechnologie in der Massivholzverarbeitung.

4. Semester:

CNC-Technik (computergestützte numerische Steuerung):

CNC-Programmerstellung, Übungen an der CNC-Maschine, Ausführung, Planung und Optimierung von Produktionsabläufen.

HOLZWERKSTOFFE Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden sollen

  • Strichaufzählung
    die wesentliche Abläufe und Produktionsschritte in der Holzwerkstoffproduktion kennen;
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Holzwerkstoffe, ihre Zusammensetzung, ihre Eigenschaften und Anwendungen kennen.

Lehrstoff:

3. Semester:

Rohstoffe für die Span- und Faserplattenproduktion:

Holz und verholzte Materialien, Übernahme, chemische Bestandteile und ihre Eigenschaften.

Holzwerkstoffe:

Normen, Bezeichnungen und Eigenschaften von Furnier-, Span- und Faserwerkstoffen.

Holzwerkstoffproduktion:

Maschinen, Anlagen und Produktionsabläufe für die Herstellung von Furnier, Span- und Faserwerkstoffen.

4. Semester:

Holzwerkstoffproduktion:

Maschinen, Anlagen und Produktionsabläufe für die Herstellung von Furnier, Span- und Faserwerkstoffen, Engineered Wood Products, Sonderformen von Holzwerkstoffen.

Beschichtungen:

Beschichtungsmaterialien für die Kanten- und Flächenbeschichtung, Herstellung von Beschichtungsmaterialien, Beschichtungstechnologie und Anlagen für die Beschichtung von Holzwerkstoffen.

Qualitätssicherung und Produktprüfung in der Holzwerkstoffindustrie.

Verarbeitung von Holzwerkstoffen.

MÖBEL- UND INNENAUSBAU Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden sollen

  • Strichaufzählung
    die wesentliche Materialien und Bauteile für den Möbelbau und den Innenausbau kennen;
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Möbelkonstruktionen kennen;
  • Strichaufzählung
    Fertigungen und Anlagen für den industriellen Möbelbau und den Innenausbau kennen.

Lehrstoff:

3. und 4. Semester:

Grundlagen des Möbelbaus, Tischler- und Möbelkonstruktionen, Beschläge, Materialien und Bauteile für den Möbelbau und den Innenausbau.

Planung und Entwurf von Möbel- und Einrichtungsgegenständen und Innenausbau.

Maschinen und Anlagen für die Möbelfertigung.

MATERIAL- UND PRODUKTPRÜFUNG Bildungs- und Lehraufgabe aller Semester:

Die Studierenden können

  • Strichaufzählung
    die im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
  • Strichaufzählung
    die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.

Lehrstoff aller Bereiche:

Laborbetrieb und Laborordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung, Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung, Instandhaltung, Recycling.

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden sollen aufbauend auf den theoretischen Unterrichtsgegenständen

  • Strichaufzählung
    Laboreinrichtungen kennen und mit der praktischen Anwendung vertraut sein;
  • Strichaufzählung
    normgerechte Materialprüfungen und Produktprüfungen kennen und anwenden.

Lehrstoff:

3. und 4.Semester:

Prüf- und Messeinrichtungen, Laboreinrichtungen, normgerechte Material- und, Produktprüfungen.

KONSTRUKTIONSÜBUNGEN Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden sollen

  • Strichaufzählung
    Grundkenntnisse im Umgang mit einem CAD (computer-aided design) -Programm erwerben;
  • Strichaufzählung
    einfache Zeichnungen mit CAD (computer-aided design) erstellen oder von anderen erstellte Zeichnungen modifizieren und ausdrucken können.

Lehrstoff:

1. Semester:

CAD (computer-aided design)-Oberfläche, kartesisches Koordinatensystem, Zeichnungsansichten, Linientypen, Erstellen von Linien, Ändern von Elementen, Zeichenhilfen, weitere Zeichenbefehle (Kreis, Bogen, Polygon ua.), Objekterzeugung (Bogen, Kreis, Ellipse).

2. Semester:

Erstellen einer Zeichnungsvorlage mit definierten Layern, Manipulation von Objekten, Schraffur, Text und Bemaßung, Layoutmodus, Drucken von Zeichnungen, Übungen.

C. Freigegenstände

Siehe Anlage B.

Schlagworte

Holzverarbeitung, Mitarbeiterausbildung, Holzvergütung, Beschaffungsstrategie, Holzbearbeitung, Messtechnik, Energietechnik, Sägetechnik, Möbelausbau, Materialprüfung, Rohprodukt, Halbfertigprodukt, Planungssysten, Bildungsaufgabe, Beschaffungsprozess, Produktionsprozess, Werkstoff, Furnierwerkstoff, Spanwerkstoff, Faserwerkstoff, Halbprodukt, Managementtechnik, Vermögenslage, Finanzlage, Ertragslage, Innenfinanzierung, Qualitätsmanagement, Produktionsplanungssystem, Arbeitsplatzplanung, Gestaltungsgrundsatz, Leistungsberechnung, Massivbau, Massivholzbearbeitung, Spanplattenproduktion, Kantenbeschichtung, Tischlerkonstruktion, Prüfeinrichtung

Im RIS seit

06.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

07.05.2020

Gesetzesnummer

20005911

Dokumentnummer

NOR40175006