Kurztitel
Übereinkommen (Nr. 187) über den Förderungsrahmen für den Arbeitsschutz; Empfehlung (Nr. 197) über den Förderungsrahmen
Änderung
BGBl. III Nr. 156/2013 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 131/2014 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 234/2017 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 224/2019 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 139/2021 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 188/2021 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 204/2022 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 190/2023 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 83/2024 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 103/2024 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 186/2024 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 103/2025 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 201/2025 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 80/2026 (K – Geltungsbereich)
Vertragsparteien
*Albanien III 131/2014 *Angola III 103/2025 *Antigua/Barbuda III 139/2021 *Argentinien III 131/2014 *Aserbaidschan III 80/2026 *Australien III 186/2024 *Bangladesch III 201/2025 *Barbados III 103/2025 *Belgien III 224/2019 *Bosnien-Herzegowina III 101/2011 *Brunei III 103/2024 *Bulgarien III 83/2024 *Burkina Faso III 234/2017 *Chile III 101/2011 *Côte d’Ivoire III 234/2017 *Dänemark III 101/2011 *Deutschland III 101/2011 *Dominikanische R III 234/2017 *Finnland III 101/2011 *Frankreich III 234/2017 *Griechenland III 188/2021 *Guinea III 234/2017 *Indonesien III 234/2017 *Irak III 234/2017 *Island III 224/2019 *Italien III 190/2023 *Japan III 101/2011 *Kanada III 156/2013 *Kasachstan III 234/2017 *Korea/R III 101/2011 *Kuba III 101/2011 *Laos III 204/2022 *Lesotho III 190/2023 *Luxemburg III 139/2021 *Madagaskar III 190/2023 *Malawi III 224/2019 *Malaysia III 156/2013 *Marokko III 224/2019 *Mauritius III 156/2013 *Moldau III 101/2011 *Montenegro III 234/2017 *Niederlande III 186/2024 *Niger III 101/2011 *Nigeria III 204/2022 *Nordmazedonien III 156/2013 *Norwegen III 234/2017 *Philippinen III 224/2019 *Portugal III 234/2017 *Ruanda III 224/2019 *Russische F III 101/2011 *Sambia III 131/2014 *Samoa III 103/2024 *São Tomé/Príncipe III 103/2024 *Saudi-Arabien III 103/2024 *Schweden III 101/2011 *Senegal III 139/2021 *Serbien III 101/2011 *Sierra Leone III 139/2021 *Singapur III 156/2013 *Slowakei III 101/2011 *Slowenien III 131/2014 *Somalia III 139/2021 *Spanien III 101/2011 *St. Lucia III 103/2025 *Thailand III 234/2017 *Togo III 156/2013 *Tschechische R III 101/2011 *Tunesien III 139/2021 *Türkei III 131/2014 *Uruguay III 103/2025 *Usbekistan III 188/2021 *Vereinigtes Königreich III 101/2011 *Vietnam III 131/2014 *Zypern III 101/2011*Albanien römisch drei 131 aus 2014, *Angola römisch drei 103 aus 2025, *Antigua/Barbuda römisch drei 139 aus 2021, *Argentinien römisch drei 131 aus 2014, *Aserbaidschan römisch drei 80 aus 2026, *Australien römisch drei 186 aus 2024, *Bangladesch römisch drei 201 aus 2025, *Barbados römisch drei 103 aus 2025, *Belgien römisch drei 224 aus 2019, *Bosnien-Herzegowina römisch drei 101 aus 2011, *Brunei römisch drei 103 aus 2024, *Bulgarien römisch drei 83 aus 2024, *Burkina Faso römisch drei 234 aus 2017, *Chile römisch drei 101 aus 2011, *Côte d’Ivoire römisch drei 234 aus 2017, *Dänemark römisch drei 101 aus 2011, *Deutschland römisch drei 101 aus 2011, *Dominikanische R römisch drei 234 aus 2017, *Finnland römisch drei 101 aus 2011, *Frankreich römisch drei 234 aus 2017, *Griechenland römisch drei 188 aus 2021, *Guinea römisch drei 234 aus 2017, *Indonesien römisch drei 234 aus 2017, *Irak römisch drei 234 aus 2017, *Island römisch drei 224 aus 2019, *Italien römisch drei 190 aus 2023, *Japan römisch drei 101 aus 2011, *Kanada römisch drei 156 aus 2013, *Kasachstan römisch drei 234 aus 2017, *Korea/R römisch drei 101 aus 2011, *Kuba römisch drei 101 aus 2011, *Laos römisch drei 204 aus 2022, *Lesotho römisch drei 190 aus 2023, *Luxemburg römisch drei 139 aus 2021, *Madagaskar römisch drei 190 aus 2023, *Malawi römisch drei 224 aus 2019, *Malaysia römisch drei 156 aus 2013, *Marokko römisch drei 224 aus 2019, *Mauritius römisch drei 156 aus 2013, *Moldau römisch drei 101 aus 2011, *Montenegro römisch drei 234 aus 2017, *Niederlande römisch drei 186 aus 2024, *Niger römisch drei 101 aus 2011, *Nigeria römisch drei 204 aus 2022, *Nordmazedonien römisch drei 156 aus 2013, *Norwegen römisch drei 234 aus 2017, *Philippinen römisch drei 224 aus 2019, *Portugal römisch drei 234 aus 2017, *Ruanda römisch drei 224 aus 2019, *Russische F römisch drei 101 aus 2011, *Sambia römisch drei 131 aus 2014, *Samoa römisch drei 103 aus 2024, *São Tomé/Príncipe römisch drei 103 aus 2024, *Saudi-Arabien römisch drei 103 aus 2024, *Schweden römisch drei 101 aus 2011, *Senegal römisch drei 139 aus 2021, *Serbien römisch drei 101 aus 2011, *Sierra Leone römisch drei 139 aus 2021, *Singapur römisch drei 156 aus 2013, *Slowakei römisch drei 101 aus 2011, *Slowenien römisch drei 131 aus 2014, *Somalia römisch drei 139 aus 2021, *Spanien römisch drei 101 aus 2011, *St. Lucia römisch drei 103 aus 2025, *Thailand römisch drei 234 aus 2017, *Togo römisch drei 156 aus 2013, *Tschechische R römisch drei 101 aus 2011, *Tunesien römisch drei 139 aus 2021, *Türkei römisch drei 131 aus 2014, *Uruguay römisch drei 103 aus 2025, *Usbekistan römisch drei 188 aus 2021, *Vereinigtes Königreich römisch drei 101 aus 2011, *Vietnam römisch drei 131 aus 2014, *Zypern römisch drei 101/2011
Ratifikationstext
Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 20. Mai 2011 beim Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes hinterlegt; das Übereinkommen tritt daher gemäß seinem Art. 8 Abs. 3 für Österreich am 20. Mai 2012 in Kraft.Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 20. Mai 2011 beim Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes hinterlegt; das Übereinkommen tritt daher gemäß seinem Artikel 8, Absatz 3, für Österreich am 20. Mai 2012 in Kraft.
Nach Mitteilungen des Generaldirektors des Internationalen Arbeitsamtes haben folgende weitere Staaten das Übereinkommen ratifiziert:
Bosnien und Herzegowina, Chile, Dänemark, Deutschland, Finnland, Japan, Republik Korea, Kuba, Moldau, Niger, Russische Föderation, Schweden, Serbien, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Vereinigtes Königreich, Zypern.
Präambel/Promulgationsklausel
Der Nationalrat hat beschlossen:
1. Der Abschluss des gegenständlichen Staatsvertrages wird gemäß Art. 50 Abs. 1 Z 1 B-VG genehmigt. 1. Der Abschluss des gegenständlichen Staatsvertrages wird gemäß Artikel 50, Absatz eins, Ziffer eins, B-VG genehmigt.
2. Dieser Staatsvertrag ist im Sinne des Art. 50 Abs. 2 Z 3 B-VG durch Erlassung von Gesetzen zu erfüllen. 2. Dieser Staatsvertrag ist im Sinne des Artikel 50, Absatz 2, Ziffer 3, B-VG durch Erlassung von Gesetzen zu erfüllen.
Die Empfehlung (Nr. 197) über den Förderungsrahmen für den Arbeitsschutz wird zur Kenntnis genommen.
INTERNATIONALE ARBEITSKONFERENZ
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Übereinkommen 187
ÜBEREINKOMMEN ÜBER DEN FÖRDERUNGSRAHMEN FÜR DEN ARBEITSSCHUTZ
Die Allgemeine Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation,
diedie vom Verwaltungsrat des Internationalen Arbeitsamtes nach Genf einberufen wurde und am 31. Mai 2006 zu ihrer fünfundneunzigsten Tagung zusammengetreten ist,
anerkenntanerkennt das globale Ausmaß arbeitsbedingter Unfälle, Erkrankungen und Todesfälle und die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zu ihrer Reduzierung,
erinnerterinnert daran, dass der Schutz der Arbeitnehmer gegen allgemeine und Berufskrankheiten sowie gegen Arbeitsunfälle zu den Zielen der Internationalen Arbeitsorganisation gehört, wie sie in ihrer Verfassung dargelegt sind,
anerkennt, dass arbeitsbedingte Unfälle, Erkrankungen und Todesfälle sich negativ auf die Produktivität und die wirtschaftliche und soziale Entwicklung auswirken,
verweistverweist auf Absatz III (g) der Erklärung von Philadelphia, dem zufolge die Internationale Arbeitsorganisation die feierliche Verpflichtung hat, bei den einzelnen Nationen der Welt Programme zu fördern, die einen angemessenen Schutz für das Leben und die Gesundheit der Arbeitnehmer bei allen Beschäftigungen erreichen,
istist sich der Erklärung der IAO über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit und ihre Folgemaßnahmen, 1998, bewusst,
verweistverweist auf das Übereinkommen (Nr. 155) über den Arbeitsschutz, 1981, die Empfehlung (Nr. 164) betreffend den Arbeitsschutz, 1981, und andere Instrumente der Internationalen Arbeitsorganisation, die für den Förderungsrahmen für den Arbeitsschutz relevant sind,
erinnerterinnert daran, dass die Förderung des Arbeitsschutzes Teil der Agenda der Internationalen Arbeitsorganisation für menschenwürdige Arbeit für alle ist,
verweistverweist auf die von der 91. Tagung (2003) der Internationalen Arbeitskonferenz angenommenen „Schlussfolgerungen über normenbezogene Tätigkeiten der IAO im Bereich des Arbeitsschutzes – Eine globale Strategie“, insbesondere in Bezug darauf sicherzustellen, dass dem Arbeitsschutz in nationalen Agenden Vorrang eingeräumt wird,
betontbetont die Bedeutung der ständigen Förderung einer innerstaatlichen präventiven Arbeitsschutzkultur,
hathat beschlossen, verschiedene Anträge anzunehmen betreffend den Arbeitsschutz, eine Frage, die den vierten Gegenstand ihrer Tagesordnung bildet, und
dabeidabei bestimmt, dass diese Anträge die Form eines internationalen Übereinkommens erhalten sollen.
Die Konferenz nimmt heute, am 15. Juni 2006, das folgende Übereinkommen an, das als Übereinkommen über den Förderungsrahmen für den Arbeitsschutz, 2006, bezeichnet wird.
Anmerkung
Dokumentalistische Gliederung:
Anlage 1 = Empfehlung (Nr. 197)
Anlage 2 = Anhang Urkunden der Internationalen Arbeitsorganisation, die für den Förderungsrahmen für den Arbeitsschutz relevant sind