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Anlage 1.6 LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR GEBÄUDETECHNIK STUNDENTAFEL1
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)
| | Wochenstunden | | Lehrver-pflichtungs- |
| | Jahrgang | Summe | pflich- |
| Pflichtgegenstände | tungs- |
| | I.römisch eins. | II.römisch zwei. | III.römisch drei. | IV.römisch vier. | V.römisch fünf. | | gruppe |
A. | Allgemeine Pflichtgegenstände | | | | | | | |
1. | Religion | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (III)(römisch drei) |
2. | Deutsch | 3 | 2 | 2 | 2 | 2 | 11 | (I)(römisch eins) |
3. | Englisch | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (I)(römisch eins) |
4. | Geografie, Geschichte und Politische Bildung2 | 2 | 2 | 2 | 2 | - | 8 | IIIrömisch drei |
5. | Wirtschaft und Recht3 | - | - | - | 3 | 2 | 5 | II bzw. IIIrömisch zwei bzw. römisch drei |
6. | Bewegung und Sport | 2 | 2 | 2 | 1 | 1 | 8 | IVarömisch vier a |
7. | Angewandte Mathematik | 3 | 3 | 3 | 2 | 2 | 13 | Irömisch eins |
8. | Naturwissenschaften | 3 | 2 | 2 | 2 | - | 9 | IIrömisch zwei |
9. | Angewandte Informatik | 2 | 2 | - | - | - | 4 | Irömisch eins |
| | | | | | | | |
B. | Fachtheorie und Fachpraxis | | | | | | | |
1. | Planung und Projektierung4 | 6(4) | 6(2) | 4(2) | 3(3) | 3(3) | 22 | Irömisch eins |
2. | Heizungstechnik | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | Irömisch eins |
3. | Lüftungs- und Klimatechnik | - | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | Irömisch eins |
4. | Kältetechnik | - | - | 2 | 2 | 3 | 7 | Irömisch eins |
5. | Sanitärtechnik | - | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | Irömisch eins |
6. | Energie- und Projektmanagement5 | - | - | 2 | 3 | 3 | 8 | Irömisch eins |
7. | Elektro-, Regelungs- und Leittechnik | - | - | 2 | 3 | 3 | 8 | Irömisch eins |
8. | Laboratorium | - | - | - | 3 | 3 | 6 | Irömisch eins |
9. | Werkstätte und Produktionstechnik6 | 6 | 8 | 8 | 3 | 3 | 28 | III bzw. IVrömisch drei bzw. römisch vier |
| | | | | | | | |
| Verbindliche Übung | | | | | | | |
| Soziale und personale Kompetenz7 | 2(2) | - | - | - | - | 2 | IIIrömisch drei |
| Gesamtwochenstundenzahl | 35 | 37 | 39 | 39 | 35 | 185 | |
| | | | | | |
| | | | | | | |
| Pflichtpraktikum | mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt in den V. Jahrgang:mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt in den römisch fünf. Jahrgang: |
| | | | | | | | | |
| | Wochenstunden | | Lehrver- |
| Freigegenstände, Unverbindliche | Jahrgang | | pflich- |
| Übung, Förderunterricht | tungs- |
| | I.römisch eins. | II.römisch zwei. | III.römisch drei. | IV.römisch vier. | V.römisch fünf. | | gruppe |
C. | Freigegenstände | | | | | | | |
1. | Zweite lebende Fremdsprache8 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | | (I)(römisch eins) |
2. | Kommunikation und Präsentationstechnik | - | - | 2 | 2 | - | | IIIrömisch drei |
3. | Naturwissenschaftliches Laboratorium | 2 | 2 | 2 | 2 | - | | IIIrömisch drei |
4. | Forschen und Experimentieren | 2 | 2 | - | - | - | | IIIrömisch drei |
| | | | | | | | |
D. | Unverbindliche Übung | | | | | | | |
| Bewegung und Sport | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | | (IVa)(römisch vier a) |
| | | | | | | | |
E. | Förderunterricht9 | | | | | | | |
1. | Deutsch | | | | | | | |
2. | Englisch | | | | | | | |
3. | Angewandte Mathematik | | | | | | | |
4. | Fachtheoretische Pflichtgegenstände | | | | | | | |
___________________________
1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes III abgewichen werden.1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes römisch drei abgewichen werden.
2 Einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen.
3 Die Lehrverpflichtungsgruppe II bezieht sich im Ausmaß von 2 Wochenstunden auf die Kompetenzbereiche „Wirtschaft“ und „Rechungswesen, die Lehrverpflichtungsgruppe III bezieht sich im Ausmaß von 3 Wochenstunden auf den Kompetenzbereich „Recht“.3 Die Lehrverpflichtungsgruppe römisch zwei bezieht sich im Ausmaß von 2 Wochenstunden auf die Kompetenzbereiche „Wirtschaft“ und „Rechungswesen, die Lehrverpflichtungsgruppe römisch drei bezieht sich im Ausmaß von 3 Wochenstunden auf den Kompetenzbereich „Recht“.
4 Mit Darstellender Geometrie und mit Übungen im Ausmaß der in Klammern angeführten Wochenstunden.
5 Einschließlich Betriebstechnik.
6 Mit Teilungen in Schülergruppen und Einstufung wie im „Werkstättenlaboratorium“ im Ausmaß der im IV. und V. Jahrgang angeführten Wochenstunden; Teilungen in Schülergruppen und Einstufung der übrigen Wochenstunden wie im Gegenstand „Werkstätte“.6 Mit Teilungen in Schülergruppen und Einstufung wie im „Werkstättenlaboratorium“ im Ausmaß der im römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang angeführten Wochenstunden; Teilungen in Schülergruppen und Einstufung der übrigen Wochenstunden wie im Gegenstand „Werkstätte“.
7 Mit Übungen sowie in Verbindung und inhaltlicher Abstimmung mit einem oder mehreren der in Abschnitt A. bzw. und B. angeführten Pflichtgegenständen.
8 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
9 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIELrömisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage 1.
Fachbezogenes Qualifikationsprofil Einsatzgebiete und Tätigkeitsfelder:
Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Gebäudetechnik sind befähigt, eigenverantwortlich in der Planung, Ausschreibung, Abwicklung von Bewilligungsverfahren und in der Bauleitung gebäudetechnischer Anlagen sowie im Facility Management tätig zu werden. Sie können in Zusammenarbeit mit Planern aus anderen Gewerken, mit Bauherren sowie mit den Gebietskörperschaften die speziellen Belange der gebäudetechnischen Teilbereiche in einer integrierten Betrachtung zusammenfassen, um zu einer die spezifischen Erfordernisse von Gebäuden oder Anlagen berücksichtigenden Gesamtplanung sowie zu optimierten Betriebsmöglichkeiten zu gelangen.
Die Schwerpunkte der Gebäudetechnik liegen in der Versorgung von Gebäuden mit den erforderlichen Energien zum Zwecke des Heizens, Lüftens und Klimatisierens und in der Ver- und Entsorgung der Gebäude mit bzw. von Fluiden und Gasen. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Regelungs-, Leit- und Sicherheitstechnik, die sich mit der elektronischen Vernetzung der verschiedenen Teilanlagen auseinandersetzt. Alle aufgeführten Aspekte sind vom Konzept, der Planung und Errichtung, dem Betrieb, der Umwidmung bis zur Entsorgung von Gebäuden bzw. gebäudetechnischen Anlagen zu verstehen. Der Fokus liegt generell auf einer technischen, wirtschaftlichen und besonders ökologischen Betrachtung über den gesamten Lebenszyklus der Gebäude und gebäudetechnischen Anlagen.
Kompetenzfelder der Fachrichtung und Unterrichtsgegenstände:
In Ergänzung und zur näheren Beschreibung der im allgemeinen Bildungsziel angeführten Kompetenzen besitzen die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Gebäudetechnik im Besonderen
ein fundiertes Verständnis vom Aufbau und der Funktion von gebäudetechnischen Anlagen, das sie im Theorieunterricht und begleitenden Praxisunterricht insbesondere in den Unterrichtsgegenständen „Heizungstechnik“, „Lüftungs- und Klimatechnik“, „Kältetechnik“, „Sanitärtechnik“ sowie „Elektro-, Regelungs- und Leittechnik“ erworben haben;
eine solide planerische Kompetenz unter Zugrundelegung einer technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Gesamtbetrachtung von gebäudetechnischen Anlagen, die durch inhaltliche und organisatorische Vernetzung der Unterrichtsgegenstände „Planung und Projektierung“ und „Energie- und Projektmanagement“ vermittelt wird;
ein hohes Maß an Anwendungssicherheit in den genannten Tätigkeitsbereichen, das sie durch praktische Arbeiten in Werkstätten und Laboratorien, in Konstruktionsübungen sowie durch praxisbezogene Projektarbeiten und betriebliche Pflichtpraktika erworben haben;
das erforderliche Verständnis der mathematischen, naturwissenschaftlichen und informationstechnischen Grundlagen, das in den Unterrichtsgegenständen „Angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaften“ und „Angewandte Informatik“ vermittelt werden;
kommunikative Kompetenzen, die auch die Fachterminologie und die im Fachgebiet verwendeten Kommunikations- und Präsentationsformen einschließen und in den Unterrichtsgegenständen „Deutsch“ und „Englisch“ vermittelt werden sowie
unternehmerische Kompetenzen, die betriebswirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse, Wissen und Erfahrungen im Energie- und Projektmanagement sowie Managementkenntnisse einschließen und in den Unterrichtsgegenständen „Wirtschaft und Recht“, „Energie- und Projektmanagement“, „Geographie, Geschichte und Politische Bildung“ vermittelt werden.
Zentrale berufsbezogene Lernergebnisse:
Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Gebäudetechnik können
gebäudetechnische Anlagen unter Berücksichtigung von Kundenvorgaben bzw. Normen und Vorschriften entwerfen, planen und realisieren;
die Versorgung von Gebäuden mit den erforderlichen Energien zum Zwecke des Heizens, Lüftens und Klimatisierens effizient umsetzen;
die Ver- und Entsorgung der Gebäude mit/von den wichtigen Stoffen Wasser, Luft und Betriebsmedien realisieren;
die Regelungs-, Leit- und Sicherheitstechnik konzipieren und die verschiedenen Teilanlagen elektronisch vernetzen;
Gebäude und haustechnische Anlagen aufnehmen und bewerten und einer technisch, wirtschaftlich und ökologisch gesamtheitlichen Analyse unterziehen;
gebäudetechnische Anlagen betreiben, Fehlfunktionen feststellen und Betriebswerte mit geeigneten Mess-, Prüf- und Diagnoseverfahren erheben;
Arbeitsabläufe und Projekte planen und organisieren und durch sachgerechte Entscheidungen steuern und überwachen sowie technische Daten unter Berücksichtigung von Vorgaben der Qualitätssicherung erfassen und dokumentieren;
sich in den für die Gebäudetechnik relevanten Bereichen selbstständig weiterbilden, betriebsintern und mit Kunden in Deutsch und Englisch kommunizieren, englischsprachige Dokumentationen und Fachvorträge erstellen und präsentieren.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGENrömisch drei. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage 1.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZErömisch vier. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage 1.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHTrömisch fünf. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage 1.
VI. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFF DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDErömisch sechs. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFF DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE Pflichtgegenstände A. Allgemeine Pflichtgegenstände
„Deutsch“, „Englisch“, „Geografie, Geschichte und Politische Bildung“, „Wirtschaft und Recht“, „Bewegung und Sport“, „Naturwissenschaften“ und „Angewandte Informatik“:
Siehe Anlage 1.
7. ANGEWANDTE MATHEMATIK
Siehe Anlage 1 mit den folgenden Ergänzungen:
Kompetenzbereich „Algebra und Geometrie“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können Gleichungssysteme in Matrixform darstellen und mit Hilfe der inversen Matrix lösen.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Matrizen:
Matrizenprodukt, inverse Matrix.
Kompetenzbereich „Funktionale Zusammenhänge“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
können die Summe von Sinusfunktionen durch eine allgemeine Sinusfunktion darstellen;
können logarithmische Skalierungen verstehen und anwenden.
Lehrstoff:
II. und IV. Jahrgang:römisch zwei. und römisch vier. Jahrgang:
Darstellung von Funktionen:
Logarithmische Skalierungen und Überlagerung von Sinusschwingungen.
Kompetenzbereich „Analysis“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
können Funktionen in zwei Variablen geometrisch als Flächen im Raum interpretieren und an Hand von Beispielen veranschaulichen;
können partielle Ableitungen berechnen und mit Hilfe des Differentials Fehler abschätzen;
können Bedingungen angeben, unter denen Potenzreihen konvergieren und Beispiele für konvergente Potenzreihen anführen;
können Funktionen in Taylorreihen und periodische Funktionen in Fourierreihen entwickeln;
können Anfangswertprobleme mit linearen Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung aufstellen und lösen sowie Differenzengleichungen erster Ordnung aufstellen und lösen.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Integralrechnung:
Integralmittelwerte.
IV. und V. Jahrgang:römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang:
Funktionen mehrerer Variablen:
Partielle Ableitungen; lineare Fehlerfortpflanzung und maximaler Fehler.
Funktionenreihen:
Potenzreihen, Taylorpolynome, Fourierpolynome.
Differenzen- und Differentialgleichungen:
Lineare Differenzengleichungen erster Ordnung. Elementare Lösungsmethoden; lineare Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung mit konstanten Koeffizienten; Trennung der Variablen; numerische Lösung von Anfangswertproblemen.
B. Fachtheorie und Fachpraxis 1. PLANUNG UND PROJEKTIERUNG
Kompetenzbereich „Fertigungstechnik“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die wichtigsten Werkstoffe, Fertigungsverfahren und Fügetechniken;
können Fertigungsverfahren nach der Wirtschaftlichkeit auswählen und die Verwendung von Werkstoffkombinationen beurteilen.
Lehrstoff:
I. Jahrgang:römisch eins. Jahrgang:
Metallische Werkstoffe, nichtmetallische Werkstoffe, Legierungen, normgerechte Bezeichnungen, Werkstoffeigenschaften, Werkstoffprüfung.
Einteilung der Fertigungsverfahren, Urformen, Umformen, spanende Formgebung, Grundlagen der Fügetechnik.
Oberflächenbehandlung.
II. Jahrgang:römisch zwei. Jahrgang:
Vertiefende Fügetechnik, Kunststoffverarbeitung.
Kompetenzbereich „Mechanik“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Grundlagen der Statik, Dynamik und Festigkeitslehre;
können statische und dynamische Aufgabenstellungen lösen sowie die Spannungen und Verformungen von Bauteilen beurteilen.
Lehrstoff:
II. Jahrgang:römisch zwei. Jahrgang:
Ebene Kräftesysteme:
Gleichgewicht von Kräften, Freimachen von Bauteilen, Schwerpunkt, Standsicherheit.
Reibung:
Haft- und Gleitreibung; Zapfen- und Gewindereibung, Lager-, Roll- und Seilreibung; Anwendungen.
Festigkeit von Werkstoffen:
Elastischer fester Körper; Beanspruchungsarten, Spannungsarten, Belastungsfälle (dynamisch). Festigkeit und zulässige Spannung.
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Einfache Spannungsberechnungen, Dauerfestigkeit; Formänderung durch einfache Beanspruchungen; Kraftwirkungen hervorgerufen durch Bewegungsvorgänge, Fliehkräfte, Massenträgheit.
Kompetenzbereich „Maschinenelemente“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die wichtigsten Maschinenelemente;
können lösbare Verbindungen, Achsen und Wellen, Lager, Kupplungen und Getriebe einer Anwendung zuordnen.
Lehrstoff:
II. Jahrgang:römisch zwei. Jahrgang:
Konstruktionsablauf; Normungswesen; Toleranzen und Passungen.
Lösbare Verbindungen:
Bolzen, Stifte, Schrauben, Muttern, Sicherungselemente, Schraubenberechnung.
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Achsen, Wellen; Wälzlager; Mitnehmerverbindungen.
Auswahl und einfache Dimensionierung von Kupplungen, Grundlagen von Riementrieben und Zahnrädern.
Kompetenzbereich „Darstellende Geometrie“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen räumliche Koordinatensysteme und Abbildungsmethoden;
können in zugeordneten Normalrissen konstruieren und einfache Durchdringungen skizzieren.
Lehrstoff:
I. Jahrgang:römisch eins. Jahrgang:
Darstellung und Konstruktion ebenflächig begrenzter Körper in zugeordneten Normalrissen und Axonometrien.
Darstellung und Konstruktion krummer Flächen aus der Installationspraxis in zugeordneten Normalrissen und Axonometrien.
Kompetenzbereich „Zeichentechnische Grundlagen“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen Zeichnungsnormen, Darstellungstechniken und händische Zeichentechniken;
können einfache Entwurfszeichnungen und Konstruktionszeichnungen von einfachen Körpern erstellen;
können Baupläne lesen und interpretieren.
Lehrstoff:
I. Jahrgang:römisch eins. Jahrgang:
Zeichengeräte, händische Zeichentechniken, Normen, Bemaßung und Beschriftung.
Skizzieren und Darstellen einfacher technischer Körper nach Zeichnungsvorlage und Modell in den drei Hauptrissen und in genormter Axionometrie.
II. Jahrgang:römisch zwei. Jahrgang:
Isometrie von Leitungsteilen, Pläne der Gebäudetechnik, bautechnisches Zeichnen.
Kompetenzbereich „CAD“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Funktionen eines CAD-Programms;
können ein CAD-Programm bedienen und systematisch aufgebaute und strukturierte Zeichnungen erstellen;
können Architektenpläne auf ihre Funktionalität prüfen und einfache Projekte mit Branchensoftware planen.
Lehrstoff:
II. Jahrgang:römisch zwei. Jahrgang:
Einführung in ein CAD-Programm, Befehlsstruktur, Layertechnik, Zeichnungsaufbau, Isometrie, Erstellen von Blöcken, Attribute, dynamische Blöcke, Referenzen, Datenaustausch, Plotten im Layout, Branchensoftware.
Kompetenzbereich „Projekt Heizungstechnik“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Darstellungsformen einer Heizungsanlage;
können Anlagenteile und Rohrnetze dimensionieren und hydraulische Anwendungskonzepte erstellen und analysieren;
können Heizungsanlagen planen.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Erstellen von Plänen in der Heizungstechnik, Heizlast- und Heizflächenermittlung.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Projektierung einer Heizungsanlage für eine einfache Aufgabenstellung.
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Projektierung einer Heizungsanlage für eine komplexe Aufgabenstellung.
Kompetenzbereich „Projekt Lüftungs- und Klimatechnik“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Darstellungsformen für Lüftungs- und Klimaanlagen;
können Luftverteilsysteme computerunterstützt erstellen und berechnen;
können Klimazentralen dimensionieren und dazu eine Funktionsbeschreibung erstellen;
können Variantenuntersuchungen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit durchführen;
können Lüftungs- und Klimaanlagen planen.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Erstellen von Plänen in der Lüftungs- und Klimatechnik, Kühllastermittlung.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Projektierung einer Lüftungsanlage.
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Projektierung einer Klimaanlage.
Kompetenzbereich „Projekt Sanitärtechnik“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Darstellungsformen für sanitäre Anlagen;
können Anlagenteile und Rohrnetze dimensionieren, Variantenuntersuchungen hinsichtlich der ökologischen und ökonomischen Auswirkungen unter nutzerbedingten Vorgaben durchführen;
können Wasserversorgungs-, Abwasser- und Warmwassersysteme planen.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Zeichnerische Darstellung einer Sanitärgruppe im Grundriss, Isometrische Darstellung der Sanitärgruppe, Darstellung von Einrichtungsgegenständen mit Anschlüssen und Accessoires, Zeichnen von Strangschemen.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Projektierung einer Wasserver- und -entsorgungsanlage für eine einfache Aufgabenstellung.
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Projektierung einer Wasserver- und -entsorgungsanlage für eine komplexe Aufgabenstellung.
2. HEIZUNGSTECHNIK
Kompetenzbereich „Wärmelehre“ (in Verbindung mit dem Kompetenzbereich „Physikalische Phänomene und Methoden“ des Pflichtgegenstandes „Naturwissenschaften“):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Grundgesetze der Wärmeübertragung und des Wärmetransportes;
können U-Werte von Wänden und Rohren berechnen und den Wärmedurchgang hinsichtlich Temperaturverlauf und Taupunkt untersuchen;
können die Heizlast eines Gebäudes normgerecht ermitteln.
Lehrstoff:
I. Jahrgang:römisch eins. Jahrgang:
Einheitensysteme, Wärmeinhalt, Wärmeleistung, Wärmebilanz, Massenbilanz, Mischwassertemperatur, Brennstoffwärmeleistung, Wirkungsgrad, Nutzungsgrad, meteorologische Grundlagen, Behaglichkeit.
II. Jahrgang:römisch zwei. Jahrgang:
Wärmeübertragung, U-Wertberechnung, Heizlastberechnung.
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Heizlastberechnung für Sonderfälle.
Kompetenzbereich „Strömungslehre“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Grundgesetze der Strömungslehre;
können Rohr- und Einzelwiderstände ermitteln und hydraulische Netze analysieren.
Lehrstoff:
II. Jahrgang:römisch zwei. Jahrgang:
Eigenschaften von Flüssigkeiten, Hydrostatik.
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Grundgesetze der Hydrodynamik, Druckverlustermittlung, Rohrnennweitenermittlung.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Hydraulische Dimensionierung von Heizungssystemen, Anlagenkennlinie, Funktionsweise und Kennlinie der Kreiselpumpe, Auslegung von Heizungspumpen, Teillastverhalten von Pumpe und Anlage, Pumpenanpassung an den Heizleistungsbedarf, hydraulische Einregulierung von Heizungssystemen.
Kompetenzbereich „Systeme“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Systematik von Heizungsanlagen;
können die erforderlichen Sicherheitseinrichtungen auswählen und berechnen;
können ein passendes Heizungssystem für eine bestimmte Aufgabenstellung auswählen.
Lehrstoff:
I. Jahrgang:römisch eins. Jahrgang:
Einführung in die Gebäudetechnik.
II. Jahrgang:römisch zwei. Jahrgang:
Einteilung der Heizungssysteme, Einzelheizungen, zentrale Gebäudeheizungen. Pläne in der Heizungstechnik, Symbole.
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Sicherheitseinrichtungen für Heizungsanlagen.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Ölfeuerungsanlagen, Biomassefeuerungen, Fernwärmeanlagen.
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Gasfeuerungsanlagen, Wärmepumpenanlagen, Solaranlagen, Dampfkesselanlagen, Wasserqualität in Heizungs- und Solaranlagen.
Kompetenzbereich „Wärmebereitstellung“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen alle gängigen Energieformen;
können eine Verbrennungsrechnung durchführen, den Wirkungsgrad einer Energieumwandlung berechnen und beurteilen;
können Energieerzeuger für bestimmte Aufgabenstellungen berechnen und auswählen.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Fossile und erneuerbare Brennstoffe, Verbrennungsrechnung, Taupunkt der Rauchgase, Schadstoffemissionen, Energie- und Leistungsbilanz an einer Feuerung, Wirkungs- und Nutzungsgrade.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Anforderungen und Bauarten von Warmwasser-Kesseln, Abgasanlagen, Wärmetauscher.
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Heißwasser- und Dampferzeuger.
Kompetenzbereich „Wärmeverteilung“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Systematik von Energieverteilsystemen;
können die gängigen hydraulischen Grundschaltungen dimensionieren und den Einfluss der hydraulischen Schaltung auf die Funktionalität des Gesamtsystems abschätzen.
Lehrstoff:
I. Jahrgang:römisch eins. Jahrgang:
Rohre, Armaturen, Verbindungselemente.
II. Jahrgang:römisch zwei. Jahrgang:
Grundschaltungen, Verteilerarten, Speicher.
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Hydraulische Stellglieder, Kennwerte, Regelung von Raumheizflächen, hydraulische Grundschaltungen.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Auslegen von Regelventilen, Entwurf von hydraulischen Systemen.
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Komplexe hydraulische Schaltungen für bi- und multivalente Systeme.
Kompetenzbereich „Wärmeabgabesysteme“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Eigenschaften von den Wärmeabgabesystemen;
können Heizkörper und Flächenheizungen dimensionieren, die Einflüsse eines Energieabgabesystems auf das Raumklima beurteilen und einfache Leistungsverzeichnisse erstellen.
Lehrstoff:
II. Jahrgang:römisch zwei. Jahrgang:
Radiatoren und Heizkörper:
Bauformen, Wärmeleistung, Dimensionierung, Anordnung.
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Flächenheizungen:
Systeme, Einsatzgebiete, Auslegung.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Erstellen eines Leistungsverzeichnisses.
Kompetenzbereich „Gasversorgung“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die technischen Brenngase und Kennwerte;
können Gasleitungen dimensionieren;
können eine Gasanlage planen.
Lehrstoff:
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Technische Brenngase, gastechnische Grundbegriffe, öffentliche Gasversorgung, Flüssiggasanlagen, Regel-Sicherheitseinrichtungen, Gasverbrauchseinrichtungen, Gasgebläsebrenner, Abgasanlage, Dimensionierung, Richtlinien und technische Regelwerke, Behördenverfahren.
3. LÜFTUNGS- UND KLIMATECHNIK
Kompetenzbereich „Berechnung“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die inneren und äußeren Kühllasten eines Gebäudes;
können die Kühllastberechnung durchführen und Luftmengen ermitteln;
können die Auswirkungen der Kühllast auf die Systemwahl sowie die Investitions- und Betriebskosten ermitteln und die thermischen Luftbehandlungen berechnen.
Lehrstoff:
II. Jahrgang:römisch zwei. Jahrgang:
Meteorologische Grundlagen, Grundlagen der feuchten Luft, Kühllastanteile, Einflussgrößen.
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Kühllastberechnung, Berechnung der Luftmengen, Thermodynamik der feuchten Luft (Lufterwärmung, Luftkühlung, Luftbe- und -entfeuchtung, Luftmischung).
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Thermodynamik der feuchten Luft (Feuchtkugeltemperatur, Rückwärmezahl, Rückfeuchtezahl), Berechnung von Anlagensystemen (Nur-Luft- und Wasser-Luft-Anlagen, Stille Kühlung, Raumklimageräte).
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Berechnung von Anlagensystemen (VRV-Systeme, kontrollierte Wohnraumlüftung), Anlagenkonzeption und Garantiewerte, Ermittlung von Investitions- und Betriebskosten.
Kompetenzbereich „Systeme“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Systematik der Lüftungs- und Klimaanlagen;
können die notwendigen thermischen und mechanischen Luftbehandlungen entsprechend der Aufgabenstellung auswählen;
können den Einfluss des Lüftungs- und Klimasystems bezüglich des Energieverbrauchs abschätzen.
Lehrstoff:
II. Jahrgang:römisch zwei. Jahrgang:
Thermische Behaglichkeit und Luftqualität, grundlegende Normen, Einteilung der Lüftungs- und Klimasysteme, Übersicht über Bauelemente von Lüftungs- und Klimasystemen.
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Auswirkungen der Lasten auf den Raumzustand, Entwurf von Anlagensystemen (Nur-Luft- und Wasser-Luft-Anlagen).
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Entwurf von Anlagensystemen (Stille Kühlung, Raumklimageräte).
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Entwurf von Anlagensystemen (VRV-Systeme, kontrollierte Wohnraumlüftung).
Kompetenzbereich „Lüftungsgeräte“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die verschiedenen Komponenten einer Klimazentrale;
können Komponenten für den Anwendungsfall richtig auswählen, eine Klimazentrale dimensionieren und eine Funktionsbeschreibung erstellen.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Bauelemente von raumlufttechnischen Anlagen (Wärmetauscher, Luftbefeuchter und Luftentfeuchter).
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Bauelemente von raumlufttechnischen Anlagen (Wärmerückgewinnung, Ventilatoren, Filter, Schalldämpfer).
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Entwurf und Berechnung von Zentralgeräten, Erstellung einer Funktionsbeschreibung.
Kompetenzbereich „Luftverteilung“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Elemente und Bauarten der Luftverteilung;
können Luftverteilsysteme auswählen, dimensionieren und abgleichen, Luftverteilsysteme hinsichtlich der akustischen Raumbelastung bewerten und lufttechnische Anlagen einregulieren.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Luftleitungen inklusive Formstücke, Klappen, Brandschutzelemente, Gitter.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Auswahl des Luftverteilsystems, Berechnung eines Luftkanalnetzes, Abgleich der Stränge.
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Grundlagen der Schalltechnik, Geräuschentstehung, Schalldämpfung, Schallpegelermittlung, Schalldämmung, Berechnung und Messung von Schallimmissionen.
Kompetenzbereich „Luftauslässe“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die gängigen Luftauslässe;
können Luftauslässe und Absaughauben dimensionieren, die Raumluftströmung bewerten und Raumströmungskonzepte umsetzen.
Lehrstoff:
II. Jahrgang:römisch zwei. Jahrgang:
Grundlagen der Raumluftströmung, Zu- und Abluftelemente.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Dimensionierung von Luftauslässen und Absaughauben.
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Entwurf eines Raumströmungskonzeptes, Messung und Beurteilung von Raumluftströmungen hinsichtlich der Behaglichkeit.
Kompetenzbereich „Sicherheitssysteme“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Grundlagen der Brandschutztechnik und die zugehörigen Brandschutzmaßnahmen;
können Brandschutzklappen bemessen.
Lehrstoff:
II. Jahrgang:römisch zwei. Jahrgang:
Grundlagen der Brandschutztechnik, Vorschriften und Normen, Lösungsansätze.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Bemessung, Einbau und Prüfung von Brandschutzklappen.
4. KÄLTETECHNIK
Kompetenzbereich „Thermodynamik“ (in Verbindung mit dem Kompetenzbereich „Physikalische Phänomene und Methoden“ des Pflichtgegenstandes „Naturwissenschaften“):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Vergleichsprozesse und verstehen die Zustandsänderungen;
können den Kompressionskälteprozess darstellen und die Kennzahlen ermitteln;
können einen Realprozess bewerten.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Thermodynamisches System, thermodynamischer Zustand und Zustandsänderungen, 1. Hauptsatz für ein geschlossenes und offenes System, 2. Hauptsatz, Kreisprozesse, Realprozess.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Übersicht Kälteprozesse, Kaltdampfkompressionsprozess.
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Spezielle Anwendungsfälle für Wärmepumpenanlagen.
Kompetenzbereich „Kälteanlagen“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die gängigen Verfahren zur Kälteerzeugung;
können Kaltwassernetze und Kältemittelleitungen dimensionieren;
können die diversen Kältemittel hinsichtlich der rechtlichen, ökologischen und technischen Anforderungen bewerten und auswählen;
können Kälteanlagen planen.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Bezeichnung, Auswahlkriterien, Verwendungsbeschränkungen, Klassifikation, physikalische und chemische Eigenschaften, Toxizität von Kältemitteln. Kaltdampfkompressionsanlagen, Verbundanlagen, Kaskadenschaltungen.
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Absorptions- und Adsorptionskälteanlagen, Kälteanwendungen, Kaltwassersatz, Planung von Kälteanlagen.
Kompetenzbereich „Bauelemente“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die wichtigsten Bauteile einer Kälteanlage;
können die Bauteile einer Kälteanlage berechnen und aus technischen Unterlagen auswählen.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Übersicht Hauptkomponenten einer Kälteanlage, Sicherheitsventile, Überdruckeinrichtungen, Schutzeinrichtungen.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Bauelemente von Kälteanlagen (Kältemittelverdichter, Verflüssiger- und Verdampferbauarten, Armaturen und Einbauten).
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Interpretation von Datenblättern, Berechnungssoftware, Transportkühlung, Verkaufskühlmöbel.
Kompetenzbereich „Kälteverteilung“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Systematik der Kälteverteilung und Wärmesenken;
können Kaltwassernetze bemessen;
können die Verteilsysteme hinsichtlich Korrosion und Wirtschaftlichkeit beurteilen und einregulieren;
können Kühler für Klimaanlagen dimensionieren und in die Gesamtplanung integrieren.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Rohrleitungen, Kühlgeräte, Speicher, Kühlturm.
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Entwurf eines Hydraulikschemas, Rohrleitungsdimensionierung für direkte und indirekte Systeme, Pumpenauslegung, Dämmung.
Kompetenzbereich „Wärmepumpe“:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Wärmequellen und ihre Eigenschaften;
können eine Wärmepumpenanlage auslegen und auswählen;
können die Einflüsse eines Heizsystems und der Wärmequelle auf die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe analysieren;
können Wärmepumpenanlagen in Heizungssysteme integrieren und ausführen.
Lehrstoff:
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Wärmequellen und Wärmesenken, Betrieb und Wechselwirkung, Bauarten und Auslegung von Wärmepumpen, Kennzahlen, Anlagenhydraulik.
5. SANITÄRTECHNIK
Kompetenzbereich „Wasseraufbereitung“ (in Verbindung mit dem Kompetenzbereich „Chemische Technologie“ des Pflichtgegenstandes „Naturwissenschaften“):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die wichtigsten Wasseraufbereitungsverfahren;
können Wasseraufbereitungsanlagen dimensionieren und auswählen;
können die Wasseraufbereitungsanlagen planen und ausschreiben.
Lehrstoff:
II. Jahrgang:römisch zwei. Jahrgang:
Eigenschaften und Kennwerte des Wassers, allgemeine und chemische Anforderungen an das Trinkwasser, Wasseranalyse.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Wasseraufbereitungsverfahren, Berechnung und Auswahl von Wasseraufbereitungsanlagen für Trink-, Nutz- und Heizungswasser.
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Integration von Wasseraufbereitungsanlagen in die Sanitär- und Heizungsplanung, Erstellung von Leistungsverzeichnissen.
Kompetenzbereich „Wasserversorgung“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die relevanten Normen und Richtlinien für Trink- und Nutzwasser;
können Rohrleitungssysteme inklusive Druckerhöhungsanlagen und Pumpen normgerecht dimensionieren;
können Rohrleitungssysteme nach hygienischen Aspekten beurteilen und Rohrleitungssysteme hydraulisch einregulieren.
Lehrstoff:
II. Jahrgang:römisch zwei. Jahrgang:
Gesetze, Normen, Begriffsbestimmungen, Symbole in der Sanitärtechnik, Pläne in der Sanitärtechnik.
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Grundlagen für die Wasserversorgung; Rohreinbauteile in Wasserversorgungsanlagen; Planung und Auslegung von Wasserversorgungsanlagen für Objekte; Pumpen in der Sanitärtechnik.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Eigenwasserversorgung für Trink- und Nutzwasser, Druckerhöhungsanlagen mit Berechnung, Druckminderer.
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Regenwassernutzung, öffentliche Wasserversorgung, Wassergewinnung, Speicherung und Verteilung.
Kompetenzbereich „Abwasserentsorgung“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die relevanten Normen und Richtlinien der Abwasserentsorgung;
können die Entwässerungsleitungen und Hebeanlagen – auch Freispiegelleitungen – normgerecht dimensionieren;
können verschiedene Entwässerungsanlagen bezüglich Schall-, Brandschutz und Fließverhalten beurteilen.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Hydraulische Grundlagen für Entwässerungsleitungen.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Entwässerungsanlagen in Objekten (Systeme, Ausführungsrichtlinien, Auslegung, Rückstauschutz, Hebeanlagen).
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Öffentliche Abwasserentsorgung (Entwässerungssysteme, Schächte, Kläranlagen).
Kompetenzbereich „Warmwasserversorgung“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Warmwasserbereitungs- und Verteilungssysteme;
können eine Warmwasserbereitungsanlage auslegen, Warmwasserversorgungsanlagen nach hygienischen Gesichtspunkten beurteilen;
das Betriebsverhalten von Warmwasserbereitungsanlagen beurteilen.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Zentrale und dezentrale Systeme, Beheizungsarten, Speicher- und Durchflusssysteme.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Dimensionierung von Speicher- und Durchflusssystemen, Hygienekriterien einschließlich Normen und Gesundheitsgefährdungen, Zirkulationssysteme und Begleitheizung, Wärmeverluste von Rohrleitungen.
Kompetenzbereich „Sanitäre Bauelemente und Feuerlöscheinrichtungen“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die relevanten Brandschutzanlagen;
kennen die gängigen Sanitärkomponenten;
können die Sanitärgegenstände bedarfsgerecht auswählen.
Lehrstoff:
II. Jahrgang:römisch zwei. Jahrgang:
Begriffsbestimmungen und Anwendungsbereich, Sanitärgegenstände und deren Anschluss, Abstände, Stell- und Bewegungsflächen, barrierefreie Sanitäranlagen.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Feuerlöscheinrichtungen in Objekten: Hydrantenanlagen, Sprinkleranlagen.
6. ENERGIE- UND PROJEKTMANAGEMENT
Kompetenzbereich „Bauphysik und Bauökologie“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die relevanten Inhalte der fachspezifischen Verordnungen, Normen und Richtlinien zum Wärmeschutz;
können thermische Sanierungen von Gebäudehüllen unter dem Aspekt der Raumluftqualität berechnen und Gebäudehüllen bezüglich ihrer Tauglichkeit als Niedrigenergie- oder Passivhaus beurteilen.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Baustoffe, Bauteile, Bauformen, Teile der Gebäudehülle, Bauordnungen und Bautechnikverordnungen, U-Wertermittlung, Oberflächentemperaturen und Schichttemperaturen, Wasserdampfdiffusion, Behaglichkeitskriterien.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Thermische Sanierung von Gebäudehüllen, Niedrigenergie-, Passivhaustechnik.
Kompetenzbereich „Energiewirtschaft“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die wichtigsten nationalen und internationalen statistischen Energiedaten;
können Ökopotenziale der gängigen Energieträger auf Basis internationaler Standards berechnen, den Energieeinsatz wirtschaftlich bewerten und für Fallbeispiele Energieflussdiagramme erstellen.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Energieträger, Energiebegriffe, Nutzungsgrade, Emissionsbewertung des Energieeinsatzes. Energiesituation national, europäisch und international, Entwicklung der Energiesituation, Energieflussdiagramm.
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Angewandtes Projektmanagement (Fallstudien).
Kompetenzbereich „Projektmanagement und Betriebstechnik“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen Projektstrukturen, -rollen und -aufgaben;
können eine Projektdokumentation erstellen;
können ein energetisches System hinsichtlich seiner Beurteilungskriterien analysieren;
können eine Wirtschaftlichkeitsanalyse erstellen.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Grundlagen des Projektmanagements, Projektsteuerung, Projektdokumentation, Grundzüge des Personal- und Ressourcenmanagements, Kostenrechnung, Wirtschaftlichkeits- und Investitionsrechnung, Grundlagen der Finanzierung, Wirtschaftlichkeitsanalysen für gebäudetechnische Projekte.
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Angewandtes Projektmanagement (Fallstudien).
Kompetenzbereich „ Regenerative Energiesysteme“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die regenerativen Energiesysteme und deren Anwendungsgebiete;
können thermische Solaranlagen dimensionieren, den Einsatz von regenerativen Energiesystemen bewerten und regenerative Energiesysteme optimieren und integrieren.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Richtlinien und Normen, Aufbau, Anwendungsgebiete und Dimensionierung von regenerativen Energiesystemen in der Gebäudetechnik.
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Bewertung und Systemintegrierung von regenerativen Energiesystemen in der Gebäudetechnik.
Kompetenzbereich „Energiekennzahlen“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die anerkannten Energiekennzahlen von Gebäuden und deren Richtwerte;
können den Energiebedarf eines Objektes ermitteln und einen Energieausweis für ein Gebäude normgerecht erstellen.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Energiekennzahlen, Grenzwerte für Niedrigenergie- und Passivhäuser, Energieausweis.
Kompetenzbereich „Energy Engineering“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Arbeitsmethoden zur Bestandsaufnahme gebäudetechnischer Anlagen;
können Bestandsaufnahmen durchführen, Sanierungsmaßnahmen wirtschaftlich und ökologisch bewerten und ein Gesamtenergiekonzept erstellen und optimieren.
Lehrstoff:
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Arbeitsmethoden zur Bestandsaufnahme, Wirtschaftlichkeitsanalysen, Analyse- und Bewertungsverfahren zur energetischen und ökologischen Beurteilung von Gebäuden, Sanierungsmaßnahmen, Erstellung von Gesamtenergiekonzepten unter Einbindung erneuerbarer Energieformen.
7. ELEKTRO-, REGELUNGS- UND LEITTECHNIK
Kompetenzbereich „Grundlagen der Elektrotechnik“ (in Verbindung mit den Kompetenzbereichen „Grundlegende physikalische Größen und ihre Messung“ und „Physikalische Phänomene und Methoden“ des Pflichtgegenstandes „Naturwissenschaften“):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Grundgesetze der Elektrotechnik und Bauelemente;
können Stromkreise berechnen, elektrische Kenngrößen messtechnisch erfassen und analysieren.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:römisch drei. Jahrgang:
Gleichstromtechnik:
Elektrische Größen und Grundgesetze, Verschaltung von Widerständen, elektrisches und magnetisches Feld.
Wechselstromtechnik:
Begriffe, Kennwerte, Phasenverschiebung, Zeigerdiagramme, Wechselstromwiderstände, Wirk-, Blind- und Scheinleistung.
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Dreiphasenwechselstrom:
Schaltungen, Leistung, Energietransport; Messung der elektrischen Grundgrößen.
Kompetenzbereich „Aktorik“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
können die Funktionsprinzipien der elektrischen Betriebsmittel erklären, Stellantriebe auslegen und auswählen;
können Aktoren fachgerecht anschließen und das Betriebsverhalten erfassen und bewerten.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Aufbau und Betriebsverhalten der wichtigsten Motortypen, Drehzahlregelung; Magnetventile, Schütze, Stellantriebe.
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Stellantriebe und Ventilkennlinien in hydraulischen Kreisen.
Kompetenzbereich „Sensorik“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
können die Funktionen von elektrischen Messgeräten und Messschaltungen erklären und deren Einsatzgebiete angeben;
können Sensoren auswählen, Messdaten beurteilen und interpretieren.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Messung elektrischer Größen, Methoden und Messgeräte, Messung nichtelektrischer Größen in der Gebäudetechnik.
Kompetenzbereich „Steuern und Regeln“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
können die Funktionsprinzipien von Steuerungen und Regelungen erklären;
können die Komponenten einer Steuerung und einer Regelung auswählen;
können Regelstrecken beurteilen und Regler konfigurieren;
können einfache Steuerungen und Regelungen realisieren.
Lehrstoff:
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Aufbau und Funktion von Steuerungen und Regelungen; Konzeption von Steuerungen in der Gebäudetechnik, speicherprogrammierbare Steuerung; Grundlagen und Begriffe der Regelungstechnik, Regelstrecken, Reglerarten und Parametrierung, Entwurf und Auslegung von Regelkreisen.
Kompetenzbereich „Leittechnik“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
können die Architektur und die Bustechnologie von Leittechniksystemen erklären und Elemente der Gebäudeleittechnik auswählen;
können die Bereiche Visualisierung, Bedienung, Alarmierung und Bestätigung von GLT-Systemen beurteilen und interpretieren;
können ein einfaches Bussystem erstellen und visualisieren.
Lehrstoff:
V. Jahrgang:römisch fünf. Jahrgang:
Gebäudeleittechnik:
Architektur, Strukturen, Anwendungsbeispiele, Projektierungsansätze.
Kompetenzbereich „Installationstechnik“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die wichtigsten Komponenten einer elektrischen Gebäudeinstallation und einer Brandschutzanlage sowie die Elektroschutzkonzepte;
können elektrische Schaltpläne lesen, elektrische Schaltpläne erstellen und elektrische Anlagen messen und beurteilen;
können Photovoltaikanlagen bemessen und Zelltypen messtechnisch untersuchen.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:römisch vier. Jahrgang:
Elektroschutz (Schutzmaßnahmen, Konzepte, Schutzklassen, Vorschriften), Elektroinstallationen (Hausanschluss, Grundschaltungen, Leitungsauslegung und Leitungsschutz, Auslegung und Simulation von Photovoltaikanlagen), Brandmeldeanlagen (Grundkonzepte und Ausführung von Brandmeldeanlagen).
8. LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgaben:
Kompetenzfeld „Projektierung und Planung“:
Die Schülerinnen und Schüler
können einfache Projekte mit Branchensoftware planen;
können Ausschreibungsunterlagen mit Hilfe von Branchensoftware erstellen.
Kompetenzfeld „Heizungstechnik“:
Die Schülerinnen und Schüler
können hydraulische Netze analysieren (parallele und serielle Widerstände, dynamische Widerstände) und Widerstände messen;
können eine Pumpenkennlinie aufnehmen und den Wirkungsgrad bestimmen;
können Emissionen von Energiebereitstellungssystemen messen und das Luftreinhaltegesetz anwenden, den Wirkungsgrad einer Energieumwandlung messen und beurteilen;
können hydraulische Netze in Betrieb setzen;
können Gasanlagen warten und in Betrieb nehmen.
Kompetenzfeld „Lüftungs- und Klimatechnik“:
Die Schülerinnen und Schüler
können Zustandsänderungen messtechnisch erfassen und bewerten;
können Ventilatorkennlinien aufnehmen;
können Luftverteilsysteme hinsichtlich der akustischen Raumbelastung bewerten (Schalldämmung, Schalldämpfung) und messen, lufttechnische Anlagen einregulieren;
können Raumluftströmungen messen und hinsichtlich der Behaglichkeit beurteilen, Raumströmungskonzepte abnehmen und überprüfen.
Kompetenzfeld „Kältetechnik“:
Die Schülerinnen und Schüler
können Realprozesse messen und bewerten;
können einen einfachen Kältemittelkreislauf aufbauen und in Betrieb nehmen;
können die Verteilsysteme hinsichtlich Korrosion und Wirtschaftlichkeit beurteilen und einregulieren;
können die Einflüsse eines Heizsystems und der Wärmequelle auf die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe analysieren.
Kompetenzfeld „Sanitärtechnik“:
Die Schülerinnen und Schüler
können eine Trinkwasseranalyse erstellen und daraufhin entsprechende Wasseraufbereitungsverfahren auswählen;
können Rohrleitungssysteme inklusive Druckerhöhungsanlagen und Pumpen in Betrieb setzen, Rohrleitungssysteme hydraulisch einregulieren;
können verschiedene Entwässerungsanlagen bezüglich Schall-, Brandschutz und Fließverhalten beurteilen;
können das Betriebsverhalten von Warmwasserbereitungsanlagen aufnehmen und beurteilen.
Kompetenzfeld „Energie- und Projektmanagement“:
Die Schülerinnen und Schüler
können U-Werte von Gebäudehüllen messen und den Taupunkt ermitteln;
können ein Gebäude mit Hilfe von Messverfahren (Thermografie) energetisch beurteilen;
können einen Energieausweis für ein Gebäude normgerecht erstellen;
können Bestandsaufnahmen durchführen, dokumentieren und analysieren.
Kompetenzfeld „Elektro-, Regelungs- und Leittechnik“:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen Messgeräte und Messmethoden elektrischer Größen;
können Aktoren fachgerecht anschließen und das Betriebsverhalten erfassen und bewerten;
können elektrische Anlagen beurteilen und interpretieren, Regelstrecken beurteilen und Regler konfigurieren;
können einfache Steuerungen und Regelungen realisieren und ein einfaches Bussystem visualisieren;
können Photovoltaikanlagen bemessen und Zelltypen messtechnisch untersuchen.
Lehrstoff:
IV. und V. Jahrgang:römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang:
Übungen und Projekte (auch gegenstandsübergreifend) zu den angeführten Kompetenzfeldern in Abstimmung mit den fachtheoretischen Pflichtgegenständen und dem Pflichtgegenstand „Werkstätte und Produktionstechnik“.
9. WERKSTÄTTE UND PRODUKTIONSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe aller Kompetenzbereiche:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen im jeweiligen Kompetenzbereich die gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken;
kennen die rechtlichen Vorgaben der Sicherheitstechnik und Unfallverhütung und können diese in der Werkstätte und im Werkstättenlaboratorium beurteilen und anwenden.
Lehrstoff aller Kompetenzbereiche:
Werkstättenbetrieb und Werkstättenordnung; Schutzmaßnahmen, Unfallverhütung; Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung, Pflege von Werkzeugen, Maschinen und Geräten, Recycling.
Herstellung eines oder mehrerer facheinschlägiger Produkte und Durchführung von Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten auf Projektbasis unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bearbeitungstechniken, Materialien und Prüfverfahren unter Verwendung der im Folgenden angeführten Werkstätten (I. bis III. Jahrgang) und Werkstättenlaboratorien (IV. und V. Jahrgang).Herstellung eines oder mehrerer facheinschlägiger Produkte und Durchführung von Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten auf Projektbasis unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bearbeitungstechniken, Materialien und Prüfverfahren unter Verwendung der im Folgenden angeführten Werkstätten (römisch eins. bis römisch drei. Jahrgang) und Werkstättenlaboratorien (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang).
Kompetenzfeld „Fertigungstechnik“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die wichtigsten Fertigungsverfahren für metallische und nichtmetallische Werkstoffe;
können einfache Bauteile mit spanabhebenden und nicht spanabhebenden Werkzeugen und Maschinen erzeugen und dokumentieren;
können form- und kraftschlüssige Verbindungen in der Gebäudetechnik für die gängigen Werkstoffe herstellen.
Lehrstoff:
Werkstätte „Gebäudetechnische Grundausbildung“ (I. und II. Jahrgang):Werkstätte „Gebäudetechnische Grundausbildung“ (römisch eins. und römisch zwei. Jahrgang):
Manuelle Bearbeitungsverfahren relevanter Werkstoffe der Gebäudetechnik. Installations- und Befestigungstechniken.
Werkstätte „Zerspanungstechnik“ (I. Jahrgang):Werkstätte „Zerspanungstechnik“ (römisch eins. Jahrgang):
Mechanische Bearbeitung von relevanten Werkstoffen der Gebäudetechnik.
Werkstätte „Kunststofftechnik“ (I. Jahrgang):Werkstätte „Kunststofftechnik“ (römisch eins. Jahrgang):
Manuelle, maschinelle und thermische Bearbeitung von Kunststoffen.
Werkstätte „Blechbearbeitung“ (I. und II. Jahrgang):Werkstätte „Blechbearbeitung“ (römisch eins. und römisch zwei. Jahrgang):
Spanabhebende und spanlose Bearbeitung von Blechen; Fertigung von gebäudetechnischen Formteilen.
Werkstätte „Verbindungstechnik“ (II. Jahrgang):Werkstätte „Verbindungstechnik“ (römisch zwei. Jahrgang):
Thermische Bearbeitung von Werkstoffen; Löt- und Schweißverfahren; form- und kraftschlüssige Verbindungen.
Kompetenzfeld „Planung und Projektierung“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die wesentlichen Abläufe der Arbeitsvorbereitung;
können Maßnahmen der Arbeitsvorbereitung planen und durchführen.
Lehrstoff:
Werkstätte „Arbeitsvorbereitung“ (III. Jahrgang):Werkstätte „Arbeitsvorbereitung“ (römisch drei. Jahrgang):
Kalkulation, Planung, Materialwirtschaft für gebäudetechnische Bauteile und Anlagen.
Werkstättenlaboratorium „Arbeitsvorbereitung“ (IV. und V. Jahrgang):Werkstättenlaboratorium „Arbeitsvorbereitung“ (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang):
Praktische Umsetzung der Arbeitsvorbereitung bei einer gebäudetechnischen Projektabwicklung.
Kompetenzfeld „Heizungstechnik“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die wichtigsten Verbindungstechniken und Bauteile einer Heizungsanlage;
können Baugruppen von Heizungsanlagen herstellen;
können die Betriebswerte einer Heizungsanlage einstellen und messen;
können heizungstechnische Anlagen errichten, in Betrieb setzen und dokumentieren.
Lehrstoff:
Werkstätte „Isoliertechnik“ (II. Jahrgang):Werkstätte „Isoliertechnik“ (römisch zwei. Jahrgang):
Wärmedämmung von Rohrleitungen und Komponenten in haustechnischen Anlagen, Schalldämmung, Brandschutz.
Werkstätte „Heizungstechnik“ (II. und III. Jahrgang):Werkstätte „Heizungstechnik“ (römisch zwei. und römisch drei. Jahrgang):
Wärmeerzeugungsanlagen, Regel- und Sicherheitseinrichtungen, In- und Außerbetriebnahme.
Werkstätte „Gastechnik“ (III. Jahrgang):Werkstätte „Gastechnik“ (römisch drei. Jahrgang):
Gasversorgung und Gasgeräte, Regel- und Sicherheitseinrichtungen.
Werkstätte „Ökoenergietechnik“ (III. Jahrgang):Werkstätte „Ökoenergietechnik“ (römisch drei. Jahrgang):
Solaranlagen und Anlagen für biogene Brennstoffe.
Werkstättenlaboratorium Heizungstechnik (IV. und V. Jahrgang):Werkstättenlaboratorium Heizungstechnik (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang):
Überprüfen, einstellen und messen.
Werkstättenlaboratorium „Gastechnik“ (IV. und V. Jahrgang):Werkstättenlaboratorium „Gastechnik“ (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang):
Messen und überprüfen, In- und Außerbetriebnahme von Gasanlagen.
Werkstättenlaboratorium „Ökoenergietechnik“ (IV. und V. Jahrgang):Werkstättenlaboratorium „Ökoenergietechnik“ (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang):
Messen, einstellen und überprüfen.
Kompetenzfeld „Lüftungs- und Klimatechnik“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Verfahren zur Herstellung von Luftleitungen und Bauteilen einer Lüftungsanlage;
können Form- und Bauteile für Luftleitungen herstellen;
können Lüftungs- und Klimaanlagen in Betrieb setzen und dokumentieren.
Lehrstoff:
Werkstätte „Lüftungsbau“ (III. Jahrgang):Werkstätte „Lüftungsbau“ (römisch drei. Jahrgang):
Aufbau von Lüftungs- und Klimaanlagen, Herstellung von Lüftungskomponenten, In- und Außerbetriebnahme.
Werkstättenlaboratorium „Lüftungsbau“ (IV. und V. Jahrgang):Werkstättenlaboratorium „Lüftungsbau“ (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang):
Einstellen, Messen und Überprüfen von Lüftungskomponenten.
Kompetenzfeld „Kältetechnik“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
können einen Kältekreislauf aufbauen;
können die Kennzahlen eines Kältekreislaufes messen und interpretieren;
können einen Kältekreislauf in Betrieb setzen und dokumentieren.
Lehrstoff:
Werkstätte „Kältetechnik“ (III. Jahrgang):Werkstätte „Kältetechnik“ (römisch drei. Jahrgang):
Aufbau von kältetechnischen Anlagen.
Werkstättenlaboratorium „Kältetechnik“ (IV. und V. Jahrgang):Werkstättenlaboratorium „Kältetechnik“ (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang):
In- und Außerbetriebnahme.
Kompetenzfeld „Sanitärtechnik“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die gängigen Installationstechniken und Bauteile der Sanitärtechnik;
können Ver- und Entsorgungsanlagen herstellen;
können Trinkwassersysteme und Abwassersysteme analysieren;
können eine Nassgruppe herstellen, in Betrieb setzen und dokumentieren.
Lehrstoff:
Werkstätte „Sanitärtechnik“ (III. Jahrgang):Werkstätte „Sanitärtechnik“ (römisch drei. Jahrgang):
Aufbau von sanitärtechnischen Anlagen, Regel- und Sicherheitseinrichtungen, In- und Außerbetriebnahme.
Werkstättenlaboratorium „Sanitärtechnik“ (IV. und V. Jahrgang):Werkstättenlaboratorium „Sanitärtechnik“ (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang):
Einstellen und Überprüfen von sanitären Anlagen.
Kompetenzfeld „Elektro-, Regelungs- und Leittechnik“:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die wichtigsten Komponenten einer elektrischen Gebäudeinstallation;
können einfache elektrische Installationsarbeiten durchführen;
können Installationen und Regelungen überprüfen;
können einfache Regelungen parametrieren und dokumentieren.
Lehrstoff:
Werkstätte „Elektrotechnik“ (II. und III. Jahrgang):Werkstätte „Elektrotechnik“ (römisch zwei. und römisch drei. Jahrgang):
Installationstechnik, elektrische Grundschaltungen.
Aufbau, Inbetriebsetzung von Computersystemen, Netzwerke, Konfiguration, Diagnose und Fehlerbehebung.
Werkstättenlaboratorium „Elektrotechnik“ (IV. und V. Jahrgang):Werkstättenlaboratorium „Elektrotechnik“ (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang):
Analysieren und Interpretieren von Schaltplänen, Messmethoden, Steuerungen und Regelungen.
Verbindliche Übung SOZIALE UND PERSONALE KOMPETENZ
Siehe Anlage 1.
Pflichtpraktikum
Siehe Anlage 1.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage 1.
D. Unverbindliche Übung
Siehe Anlage 1.
E. Förderunterricht
Siehe Anlage 1.