Rechtstracker.at

Anl. 1/6

Fassungen
01.09.2011 bis 31.08.2019 — BGBl. II Nr. 300/2011 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
Anl. 1/601.09.201131.08.2019 BGBl. II Nr. 300/2011 (Stammfassung) · aufgehoben durch BGBl. II Nr. 262/2015

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Lehrpläne der Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 300 aus 2011, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 262 aus 2015,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins /, 6

Inkrafttretensdatum

01.09.2011BGBl. II Nr. 300/2011

Außerkrafttretensdatum

31.08.2019aufgehoben durch BGBl. II Nr. 262/2015

Index

64/02 Bundeslehrer, 70/02 Schulorganisation, 70/07 Schule und Kirche

Beachte

Jahrgangsweise gestaffeltes Inkrafttreten, vergleiche Paragraph 4,

Zum gestaffelten Außerkrafttreten vergleiche Paragraph 5,

Text

Anlage 1.6 LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR GEBÄUDETECHNIK STUNDENTAFEL1

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)

 

 

Wochenstunden

 

Lehrver-pflichtungs-

 

 

Jahrgang

Summe

pflich-

 

Pflichtgegenstände

tungs-

 

 

römisch eins.

römisch zwei.

römisch drei.

römisch vier.

römisch fünf.

 

gruppe

A.

Allgemeine Pflichtgegenstände

 

 

 

 

 

 

 

1.

Religion

2

2

2

2

2

10

(römisch drei)

2.

Deutsch

3

2

2

2

2

11

(römisch eins)

3.

Englisch

2

2

2

2

2

10

(römisch eins)

4.

Geografie, Geschichte und Politische Bildung2

2

2

2

2

-

8

römisch drei

5.

Wirtschaft und Recht3

-

-

-

3

2

5

römisch zwei bzw. römisch drei

6.

Bewegung und Sport

2

2

2

1

1

8

römisch vier a

7.

Angewandte Mathematik

3

3

3

2

2

13

römisch eins

8.

Naturwissenschaften

3

2

2

2

-

9

römisch zwei

9.

Angewandte Informatik

2

2

-

-

-

4

römisch eins

 

 

 

 

 

 

 

 

 

B.

Fachtheorie und Fachpraxis

 

 

 

 

 

 

 

1.

Planung und Projektierung4

6(4)

6(2)

4(2)

3(3)

3(3)

22

römisch eins

2.

Heizungstechnik

2

2

2

2

2

10

römisch eins

3.

Lüftungs- und Klimatechnik

-

2

2

2

2

8

römisch eins

4.

Kältetechnik

-

-

2

2

3

7

römisch eins

5.

Sanitärtechnik

-

2

2

2

2

8

römisch eins

6.

Energie- und Projektmanagement5

-

-

2

3

3

8

römisch eins

7.

Elektro-, Regelungs- und Leittechnik

-

-

2

3

3

8

römisch eins

8.

Laboratorium

-

-

-

3

3

6

römisch eins

9.

Werkstätte und Produktionstechnik6

6

8

8

3

3

28

römisch drei bzw. römisch vier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verbindliche Übung

 

 

 

 

 

 

 

 

Soziale und personale Kompetenz7

2(2)

-

-

-

-

2

römisch drei

 

Gesamtwochenstundenzahl

35

37

39

39

35

185

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pflichtpraktikum

mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt in den römisch fünf. Jahrgang:

 

 

Wochenstunden

 

Lehrver-

 

Freigegenstände, Unverbindliche

Jahrgang

 

pflich-

 

Übung, Förderunterricht

tungs-

 

 

römisch eins.

römisch zwei.

römisch drei.

römisch vier.

römisch fünf.

 

gruppe

C.

Freigegenstände

 

 

 

 

 

 

 

1.

Zweite lebende Fremdsprache8

2

2

2

2

2

 

(römisch eins)

2.

Kommunikation und Präsentationstechnik

-

-

2

2

-

 

römisch drei

3.

Naturwissenschaftliches Laboratorium

2

2

2

2

-

 

römisch drei

4.

Forschen und Experimentieren

2

2

-

-

-

 

römisch drei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

D.

Unverbindliche Übung

 

 

 

 

 

 

 

 

Bewegung und Sport

2

2

2

2

2

 

(römisch vier a)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

E.

Förderunterricht9

 

 

 

 

 

 

 

1.

Deutsch

 

 

 

 

 

 

 

2.

Englisch

 

 

 

 

 

 

 

3.

Angewandte Mathematik

 

 

 

 

 

 

 

4.

Fachtheoretische Pflichtgegenstände

 

 

 

 

 

 

 

___________________________

1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes römisch drei abgewichen werden.

2 Einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen.

3 Die Lehrverpflichtungsgruppe römisch zwei bezieht sich im Ausmaß von 2 Wochenstunden auf die Kompetenzbereiche „Wirtschaft“ und „Rechungswesen, die Lehrverpflichtungsgruppe römisch drei bezieht sich im Ausmaß von 3 Wochenstunden auf den Kompetenzbereich „Recht“.

4 Mit Darstellender Geometrie und mit Übungen im Ausmaß der in Klammern angeführten Wochenstunden.

5 Einschließlich Betriebstechnik.

6 Mit Teilungen in Schülergruppen und Einstufung wie im „Werkstättenlaboratorium“ im Ausmaß der im römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang angeführten Wochenstunden; Teilungen in Schülergruppen und Einstufung der übrigen Wochenstunden wie im Gegenstand „Werkstätte“.

7 Mit Übungen sowie in Verbindung und inhaltlicher Abstimmung mit einem oder mehreren der in Abschnitt A. bzw. und B. angeführten Pflichtgegenständen.

8 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.

9 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.

römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Siehe Anlage 1.

Fachbezogenes Qualifikationsprofil Einsatzgebiete und Tätigkeitsfelder:

Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Gebäudetechnik sind befähigt, eigenverantwortlich in der Planung, Ausschreibung, Abwicklung von Bewilligungsverfahren und in der Bauleitung gebäudetechnischer Anlagen sowie im Facility Management tätig zu werden. Sie können in Zusammenarbeit mit Planern aus anderen Gewerken, mit Bauherren sowie mit den Gebietskörperschaften die speziellen Belange der gebäudetechnischen Teilbereiche in einer integrierten Betrachtung zusammenfassen, um zu einer die spezifischen Erfordernisse von Gebäuden oder Anlagen berücksichtigenden Gesamtplanung sowie zu optimierten Betriebsmöglichkeiten zu gelangen.

Die Schwerpunkte der Gebäudetechnik liegen in der Versorgung von Gebäuden mit den erforderlichen Energien zum Zwecke des Heizens, Lüftens und Klimatisierens und in der Ver- und Entsorgung der Gebäude mit bzw. von Fluiden und Gasen. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Regelungs-, Leit- und Sicherheitstechnik, die sich mit der elektronischen Vernetzung der verschiedenen Teilanlagen auseinandersetzt. Alle aufgeführten Aspekte sind vom Konzept, der Planung und Errichtung, dem Betrieb, der Umwidmung bis zur Entsorgung von Gebäuden bzw. gebäudetechnischen Anlagen zu verstehen. Der Fokus liegt generell auf einer technischen, wirtschaftlichen und besonders ökologischen Betrachtung über den gesamten Lebenszyklus der Gebäude und gebäudetechnischen Anlagen.

Kompetenzfelder der Fachrichtung und Unterrichtsgegenstände:

In Ergänzung und zur näheren Beschreibung der im allgemeinen Bildungsziel angeführten Kompetenzen besitzen die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Gebäudetechnik im Besonderen

  • Strichaufzählung
    ein fundiertes Verständnis vom Aufbau und der Funktion von gebäudetechnischen Anlagen, das sie im Theorieunterricht und begleitenden Praxisunterricht insbesondere in den Unterrichtsgegenständen „Heizungstechnik“, „Lüftungs- und Klimatechnik“, „Kältetechnik“, „Sanitärtechnik“ sowie „Elektro-, Regelungs- und Leittechnik“ erworben haben;
  • Strichaufzählung
    eine solide planerische Kompetenz unter Zugrundelegung einer technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Gesamtbetrachtung von gebäudetechnischen Anlagen, die durch inhaltliche und organisatorische Vernetzung der Unterrichtsgegenstände „Planung und Projektierung“ und „Energie- und Projektmanagement“ vermittelt wird;
  • Strichaufzählung
    ein hohes Maß an Anwendungssicherheit in den genannten Tätigkeitsbereichen, das sie durch praktische Arbeiten in Werkstätten und Laboratorien, in Konstruktionsübungen sowie durch praxisbezogene Projektarbeiten und betriebliche Pflichtpraktika erworben haben;
  • Strichaufzählung
    das erforderliche Verständnis der mathematischen, naturwissenschaftlichen und informationstechnischen Grundlagen, das in den Unterrichtsgegenständen „Angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaften“ und „Angewandte Informatik“ vermittelt werden;
  • Strichaufzählung
    kommunikative Kompetenzen, die auch die Fachterminologie und die im Fachgebiet verwendeten Kommunikations- und Präsentationsformen einschließen und in den Unterrichtsgegenständen „Deutsch“ und „Englisch“ vermittelt werden sowie
  • Strichaufzählung
    unternehmerische Kompetenzen, die betriebswirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse, Wissen und Erfahrungen im Energie- und Projektmanagement sowie Managementkenntnisse einschließen und in den Unterrichtsgegenständen „Wirtschaft und Recht“, „Energie- und Projektmanagement“, „Geographie, Geschichte und Politische Bildung“ vermittelt werden.

Zentrale berufsbezogene Lernergebnisse:

Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Gebäudetechnik können

  • Strichaufzählung
    gebäudetechnische Anlagen unter Berücksichtigung von Kundenvorgaben bzw. Normen und Vorschriften entwerfen, planen und realisieren;
  • Strichaufzählung
    die Versorgung von Gebäuden mit den erforderlichen Energien zum Zwecke des Heizens, Lüftens und Klimatisierens effizient umsetzen;
  • Strichaufzählung
    die Ver- und Entsorgung der Gebäude mit/von den wichtigen Stoffen Wasser, Luft und Betriebsmedien realisieren;
  • Strichaufzählung
    die Regelungs-, Leit- und Sicherheitstechnik konzipieren und die verschiedenen Teilanlagen elektronisch vernetzen;
  • Strichaufzählung
    Gebäude und haustechnische Anlagen aufnehmen und bewerten und einer technisch, wirtschaftlich und ökologisch gesamtheitlichen Analyse unterziehen;
  • Strichaufzählung
    gebäudetechnische Anlagen betreiben, Fehlfunktionen feststellen und Betriebswerte mit geeigneten Mess-, Prüf- und Diagnoseverfahren erheben;
  • Strichaufzählung
    Arbeitsabläufe und Projekte planen und organisieren und durch sachgerechte Entscheidungen steuern und überwachen sowie technische Daten unter Berücksichtigung von Vorgaben der Qualitätssicherung erfassen und dokumentieren;
  • Strichaufzählung
    sich in den für die Gebäudetechnik relevanten Bereichen selbstständig weiterbilden, betriebsintern und mit Kunden in Deutsch und Englisch kommunizieren, englischsprachige Dokumentationen und Fachvorträge erstellen und präsentieren.

römisch drei. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN

Siehe Anlage 1.

römisch vier. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Siehe Anlage 1.

römisch fünf. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

römisch sechs. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFF DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE Pflichtgegenstände A. Allgemeine Pflichtgegenstände

„Deutsch“, „Englisch“, „Geografie, Geschichte und Politische Bildung“, „Wirtschaft und Recht“, „Bewegung und Sport“, „Naturwissenschaften“ und „Angewandte Informatik“:

Siehe Anlage 1.

7. ANGEWANDTE MATHEMATIK

Siehe Anlage 1 mit den folgenden Ergänzungen:

Kompetenzbereich „Algebra und Geometrie“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können Gleichungssysteme in Matrixform darstellen und mit Hilfe der inversen Matrix lösen.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Matrizen:

Matrizenprodukt, inverse Matrix.

Kompetenzbereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können die Summe von Sinusfunktionen durch eine allgemeine Sinusfunktion darstellen;
  • Strichaufzählung
    können logarithmische Skalierungen verstehen und anwenden.

Lehrstoff:

römisch zwei. und römisch vier. Jahrgang:

Darstellung von Funktionen:

Logarithmische Skalierungen und Überlagerung von Sinusschwingungen.

Kompetenzbereich „Analysis“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können Funktionen in zwei Variablen geometrisch als Flächen im Raum interpretieren und an Hand von Beispielen veranschaulichen;
  • Strichaufzählung
    können partielle Ableitungen berechnen und mit Hilfe des Differentials Fehler abschätzen;
  • Strichaufzählung
    können Bedingungen angeben, unter denen Potenzreihen konvergieren und Beispiele für konvergente Potenzreihen anführen;
  • Strichaufzählung
    können Funktionen in Taylorreihen und periodische Funktionen in Fourierreihen entwickeln;
  • Strichaufzählung
    können Anfangswertprobleme mit linearen Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung aufstellen und lösen sowie Differenzengleichungen erster Ordnung aufstellen und lösen.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Integralrechnung:

Integralmittelwerte.

römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang:

Funktionen mehrerer Variablen:

Partielle Ableitungen; lineare Fehlerfortpflanzung und maximaler Fehler.

Funktionenreihen:

Potenzreihen, Taylorpolynome, Fourierpolynome.

Differenzen- und Differentialgleichungen:

Lineare Differenzengleichungen erster Ordnung. Elementare Lösungsmethoden; lineare Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung mit konstanten Koeffizienten; Trennung der Variablen; numerische Lösung von Anfangswertproblemen.

B. Fachtheorie und Fachpraxis 1. PLANUNG UND PROJEKTIERUNG

Kompetenzbereich „Fertigungstechnik“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die wichtigsten Werkstoffe, Fertigungsverfahren und Fügetechniken;
  • Strichaufzählung
    können Fertigungsverfahren nach der Wirtschaftlichkeit auswählen und die Verwendung von Werkstoffkombinationen beurteilen.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Metallische Werkstoffe, nichtmetallische Werkstoffe, Legierungen, normgerechte Bezeichnungen, Werkstoffeigenschaften, Werkstoffprüfung.

Einteilung der Fertigungsverfahren, Urformen, Umformen, spanende Formgebung, Grundlagen der Fügetechnik.

Oberflächenbehandlung.

römisch zwei. Jahrgang:

Vertiefende Fügetechnik, Kunststoffverarbeitung.

Kompetenzbereich „Mechanik“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Grundlagen der Statik, Dynamik und Festigkeitslehre;
  • Strichaufzählung
    können statische und dynamische Aufgabenstellungen lösen sowie die Spannungen und Verformungen von Bauteilen beurteilen.

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Ebene Kräftesysteme:

Gleichgewicht von Kräften, Freimachen von Bauteilen, Schwerpunkt, Standsicherheit.

Reibung:

Haft- und Gleitreibung; Zapfen- und Gewindereibung, Lager-, Roll- und Seilreibung; Anwendungen.

Festigkeit von Werkstoffen:

Elastischer fester Körper; Beanspruchungsarten, Spannungsarten, Belastungsfälle (dynamisch). Festigkeit und zulässige Spannung.

römisch drei. Jahrgang:

Einfache Spannungsberechnungen, Dauerfestigkeit; Formänderung durch einfache Beanspruchungen; Kraftwirkungen hervorgerufen durch Bewegungsvorgänge, Fliehkräfte, Massenträgheit.

Kompetenzbereich „Maschinenelemente“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die wichtigsten Maschinenelemente;
  • Strichaufzählung
    können lösbare Verbindungen, Achsen und Wellen, Lager, Kupplungen und Getriebe einer Anwendung zuordnen.

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Konstruktionsablauf; Normungswesen; Toleranzen und Passungen.

Lösbare Verbindungen:

Bolzen, Stifte, Schrauben, Muttern, Sicherungselemente, Schraubenberechnung.

römisch drei. Jahrgang:

Achsen, Wellen; Wälzlager; Mitnehmerverbindungen.

Auswahl und einfache Dimensionierung von Kupplungen, Grundlagen von Riementrieben und Zahnrädern.

Kompetenzbereich „Darstellende Geometrie“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen räumliche Koordinatensysteme und Abbildungsmethoden;
  • Strichaufzählung
    können in zugeordneten Normalrissen konstruieren und einfache Durchdringungen skizzieren.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Darstellung und Konstruktion ebenflächig begrenzter Körper in zugeordneten Normalrissen und Axonometrien.

Darstellung und Konstruktion krummer Flächen aus der Installationspraxis in zugeordneten Normalrissen und Axonometrien.

Kompetenzbereich „Zeichentechnische Grundlagen“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen Zeichnungsnormen, Darstellungstechniken und händische Zeichentechniken;
  • Strichaufzählung
    können einfache Entwurfszeichnungen und Konstruktionszeichnungen von einfachen Körpern erstellen;
  • Strichaufzählung
    können Baupläne lesen und interpretieren.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Zeichengeräte, händische Zeichentechniken, Normen, Bemaßung und Beschriftung.

Skizzieren und Darstellen einfacher technischer Körper nach Zeichnungsvorlage und Modell in den drei Hauptrissen und in genormter Axionometrie.

römisch zwei. Jahrgang:

Isometrie von Leitungsteilen, Pläne der Gebäudetechnik, bautechnisches Zeichnen.

Kompetenzbereich „CAD“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Funktionen eines CAD-Programms;
  • Strichaufzählung
    können ein CAD-Programm bedienen und systematisch aufgebaute und strukturierte Zeichnungen erstellen;
  • Strichaufzählung
    können Architektenpläne auf ihre Funktionalität prüfen und einfache Projekte mit Branchensoftware planen.

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Einführung in ein CAD-Programm, Befehlsstruktur, Layertechnik, Zeichnungsaufbau, Isometrie, Erstellen von Blöcken, Attribute, dynamische Blöcke, Referenzen, Datenaustausch, Plotten im Layout, Branchensoftware.

Kompetenzbereich „Projekt Heizungstechnik“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Darstellungsformen einer Heizungsanlage;
  • Strichaufzählung
    können Anlagenteile und Rohrnetze dimensionieren und hydraulische Anwendungskonzepte erstellen und analysieren;
  • Strichaufzählung
    können Heizungsanlagen planen.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Erstellen von Plänen in der Heizungstechnik, Heizlast- und Heizflächenermittlung.

römisch vier. Jahrgang:

Projektierung einer Heizungsanlage für eine einfache Aufgabenstellung.

römisch fünf. Jahrgang:

Projektierung einer Heizungsanlage für eine komplexe Aufgabenstellung.

Kompetenzbereich „Projekt Lüftungs- und Klimatechnik“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Darstellungsformen für Lüftungs- und Klimaanlagen;
  • Strichaufzählung
    können Luftverteilsysteme computerunterstützt erstellen und berechnen;
  • Strichaufzählung
    können Klimazentralen dimensionieren und dazu eine Funktionsbeschreibung erstellen;
  • Strichaufzählung
    können Variantenuntersuchungen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit durchführen;
  • Strichaufzählung
    können Lüftungs- und Klimaanlagen planen.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Erstellen von Plänen in der Lüftungs- und Klimatechnik, Kühllastermittlung.

römisch vier. Jahrgang:

Projektierung einer Lüftungsanlage.

römisch fünf. Jahrgang:

Projektierung einer Klimaanlage.

Kompetenzbereich „Projekt Sanitärtechnik“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Darstellungsformen für sanitäre Anlagen;
  • Strichaufzählung
    können Anlagenteile und Rohrnetze dimensionieren, Variantenuntersuchungen hinsichtlich der ökologischen und ökonomischen Auswirkungen unter nutzerbedingten Vorgaben durchführen;
  • Strichaufzählung
    können Wasserversorgungs-, Abwasser- und Warmwassersysteme planen.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Zeichnerische Darstellung einer Sanitärgruppe im Grundriss, Isometrische Darstellung der Sanitärgruppe, Darstellung von Einrichtungsgegenständen mit Anschlüssen und Accessoires, Zeichnen von Strangschemen.

römisch vier. Jahrgang:

Projektierung einer Wasserver- und -entsorgungsanlage für eine einfache Aufgabenstellung.

römisch fünf. Jahrgang:

Projektierung einer Wasserver- und -entsorgungsanlage für eine komplexe Aufgabenstellung.

2. HEIZUNGSTECHNIK

Kompetenzbereich „Wärmelehre“ (in Verbindung mit dem Kompetenzbereich „Physikalische Phänomene und Methoden“ des Pflichtgegenstandes „Naturwissenschaften“):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Grundgesetze der Wärmeübertragung und des Wärmetransportes;
  • Strichaufzählung
    können U-Werte von Wänden und Rohren berechnen und den Wärmedurchgang hinsichtlich Temperaturverlauf und Taupunkt untersuchen;
  • Strichaufzählung
    können die Heizlast eines Gebäudes normgerecht ermitteln.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Einheitensysteme, Wärmeinhalt, Wärmeleistung, Wärmebilanz, Massenbilanz, Mischwassertemperatur, Brennstoffwärmeleistung, Wirkungsgrad, Nutzungsgrad, meteorologische Grundlagen, Behaglichkeit.

römisch zwei. Jahrgang:

Wärmeübertragung, U-Wertberechnung, Heizlastberechnung.

römisch drei. Jahrgang:

Heizlastberechnung für Sonderfälle.

Kompetenzbereich „Strömungslehre“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Grundgesetze der Strömungslehre;
  • Strichaufzählung
    können Rohr- und Einzelwiderstände ermitteln und hydraulische Netze analysieren.

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Eigenschaften von Flüssigkeiten, Hydrostatik.

römisch drei. Jahrgang:

Grundgesetze der Hydrodynamik, Druckverlustermittlung, Rohrnennweitenermittlung.

römisch vier. Jahrgang:

Hydraulische Dimensionierung von Heizungssystemen, Anlagenkennlinie, Funktionsweise und Kennlinie der Kreiselpumpe, Auslegung von Heizungspumpen, Teillastverhalten von Pumpe und Anlage, Pumpenanpassung an den Heizleistungsbedarf, hydraulische Einregulierung von Heizungssystemen.

Kompetenzbereich „Systeme“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Systematik von Heizungsanlagen;
  • Strichaufzählung
    können die erforderlichen Sicherheitseinrichtungen auswählen und berechnen;
  • Strichaufzählung
    können ein passendes Heizungssystem für eine bestimmte Aufgabenstellung auswählen.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Einführung in die Gebäudetechnik.

römisch zwei. Jahrgang:

Einteilung der Heizungssysteme, Einzelheizungen, zentrale Gebäudeheizungen. Pläne in der Heizungstechnik, Symbole.

römisch drei. Jahrgang:

Sicherheitseinrichtungen für Heizungsanlagen.

römisch vier. Jahrgang:

Ölfeuerungsanlagen, Biomassefeuerungen, Fernwärmeanlagen.

römisch fünf. Jahrgang:

Gasfeuerungsanlagen, Wärmepumpenanlagen, Solaranlagen, Dampfkesselanlagen, Wasserqualität in Heizungs- und Solaranlagen.

Kompetenzbereich „Wärmebereitstellung“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen alle gängigen Energieformen;
  • Strichaufzählung
    können eine Verbrennungsrechnung durchführen, den Wirkungsgrad einer Energieumwandlung berechnen und beurteilen;
  • Strichaufzählung
    können Energieerzeuger für bestimmte Aufgabenstellungen berechnen und auswählen.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Fossile und erneuerbare Brennstoffe, Verbrennungsrechnung, Taupunkt der Rauchgase, Schadstoffemissionen, Energie- und Leistungsbilanz an einer Feuerung, Wirkungs- und Nutzungsgrade.

römisch vier. Jahrgang:

Anforderungen und Bauarten von Warmwasser-Kesseln, Abgasanlagen, Wärmetauscher.

römisch fünf. Jahrgang:

Heißwasser- und Dampferzeuger.

Kompetenzbereich „Wärmeverteilung“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Systematik von Energieverteilsystemen;
  • Strichaufzählung
    können die gängigen hydraulischen Grundschaltungen dimensionieren und den Einfluss der hydraulischen Schaltung auf die Funktionalität des Gesamtsystems abschätzen.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Rohre, Armaturen, Verbindungselemente.

römisch zwei. Jahrgang:

Grundschaltungen, Verteilerarten, Speicher.

römisch drei. Jahrgang:

Hydraulische Stellglieder, Kennwerte, Regelung von Raumheizflächen, hydraulische Grundschaltungen.

römisch vier. Jahrgang:

Auslegen von Regelventilen, Entwurf von hydraulischen Systemen.

römisch fünf. Jahrgang:

Komplexe hydraulische Schaltungen für bi- und multivalente Systeme.

Kompetenzbereich „Wärmeabgabesysteme“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Eigenschaften von den Wärmeabgabesystemen;
  • Strichaufzählung
    können Heizkörper und Flächenheizungen dimensionieren, die Einflüsse eines Energieabgabesystems auf das Raumklima beurteilen und einfache Leistungsverzeichnisse erstellen.

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Radiatoren und Heizkörper:

Bauformen, Wärmeleistung, Dimensionierung, Anordnung.

römisch drei. Jahrgang:

Flächenheizungen:

Systeme, Einsatzgebiete, Auslegung.

römisch vier. Jahrgang:

Erstellen eines Leistungsverzeichnisses.

Kompetenzbereich „Gasversorgung“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die technischen Brenngase und Kennwerte;
  • Strichaufzählung
    können Gasleitungen dimensionieren;
  • Strichaufzählung
    können eine Gasanlage planen.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Technische Brenngase, gastechnische Grundbegriffe, öffentliche Gasversorgung, Flüssiggasanlagen, Regel-Sicherheitseinrichtungen, Gasverbrauchseinrichtungen, Gasgebläsebrenner, Abgasanlage, Dimensionierung, Richtlinien und technische Regelwerke, Behördenverfahren.

3. LÜFTUNGS- UND KLIMATECHNIK

Kompetenzbereich „Berechnung“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die inneren und äußeren Kühllasten eines Gebäudes;
  • Strichaufzählung
    können die Kühllastberechnung durchführen und Luftmengen ermitteln;
  • Strichaufzählung
    können die Auswirkungen der Kühllast auf die Systemwahl sowie die Investitions- und Betriebskosten ermitteln und die thermischen Luftbehandlungen berechnen.

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Meteorologische Grundlagen, Grundlagen der feuchten Luft, Kühllastanteile, Einflussgrößen.

römisch drei. Jahrgang:

Kühllastberechnung, Berechnung der Luftmengen, Thermodynamik der feuchten Luft (Lufterwärmung, Luftkühlung, Luftbe- und -entfeuchtung, Luftmischung).

römisch vier. Jahrgang:

Thermodynamik der feuchten Luft (Feuchtkugeltemperatur, Rückwärmezahl, Rückfeuchtezahl), Berechnung von Anlagensystemen (Nur-Luft- und Wasser-Luft-Anlagen, Stille Kühlung, Raumklimageräte).

römisch fünf. Jahrgang:

Berechnung von Anlagensystemen (VRV-Systeme, kontrollierte Wohnraumlüftung), Anlagenkonzeption und Garantiewerte, Ermittlung von Investitions- und Betriebskosten.

Kompetenzbereich „Systeme“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Systematik der Lüftungs- und Klimaanlagen;
  • Strichaufzählung
    können die notwendigen thermischen und mechanischen Luftbehandlungen entsprechend der Aufgabenstellung auswählen;
  • Strichaufzählung
    können den Einfluss des Lüftungs- und Klimasystems bezüglich des Energieverbrauchs abschätzen.

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Thermische Behaglichkeit und Luftqualität, grundlegende Normen, Einteilung der Lüftungs- und Klimasysteme, Übersicht über Bauelemente von Lüftungs- und Klimasystemen.

römisch drei. Jahrgang:

Auswirkungen der Lasten auf den Raumzustand, Entwurf von Anlagensystemen (Nur-Luft- und Wasser-Luft-Anlagen).

römisch vier. Jahrgang:

Entwurf von Anlagensystemen (Stille Kühlung, Raumklimageräte).

römisch fünf. Jahrgang:

Entwurf von Anlagensystemen (VRV-Systeme, kontrollierte Wohnraumlüftung).

Kompetenzbereich „Lüftungsgeräte“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die verschiedenen Komponenten einer Klimazentrale;
  • Strichaufzählung
    können Komponenten für den Anwendungsfall richtig auswählen, eine Klimazentrale dimensionieren und eine Funktionsbeschreibung erstellen.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Bauelemente von raumlufttechnischen Anlagen (Wärmetauscher, Luftbefeuchter und Luftentfeuchter).

römisch vier. Jahrgang:

Bauelemente von raumlufttechnischen Anlagen (Wärmerückgewinnung, Ventilatoren, Filter, Schalldämpfer).

römisch fünf. Jahrgang:

Entwurf und Berechnung von Zentralgeräten, Erstellung einer Funktionsbeschreibung.

Kompetenzbereich „Luftverteilung“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Elemente und Bauarten der Luftverteilung;
  • Strichaufzählung
    können Luftverteilsysteme auswählen, dimensionieren und abgleichen, Luftverteilsysteme hinsichtlich der akustischen Raumbelastung bewerten und lufttechnische Anlagen einregulieren.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Luftleitungen inklusive Formstücke, Klappen, Brandschutzelemente, Gitter.

römisch vier. Jahrgang:

Auswahl des Luftverteilsystems, Berechnung eines Luftkanalnetzes, Abgleich der Stränge.

römisch fünf. Jahrgang:

Grundlagen der Schalltechnik, Geräuschentstehung, Schalldämpfung, Schallpegelermittlung, Schalldämmung, Berechnung und Messung von Schallimmissionen.

Kompetenzbereich „Luftauslässe“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die gängigen Luftauslässe;
  • Strichaufzählung
    können Luftauslässe und Absaughauben dimensionieren, die Raumluftströmung bewerten und Raumströmungskonzepte umsetzen.

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Grundlagen der Raumluftströmung, Zu- und Abluftelemente.

römisch vier. Jahrgang:

Dimensionierung von Luftauslässen und Absaughauben.

römisch fünf. Jahrgang:

Entwurf eines Raumströmungskonzeptes, Messung und Beurteilung von Raumluftströmungen hinsichtlich der Behaglichkeit.

Kompetenzbereich „Sicherheitssysteme“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Grundlagen der Brandschutztechnik und die zugehörigen Brandschutzmaßnahmen;
  • Strichaufzählung
    können Brandschutzklappen bemessen.

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Grundlagen der Brandschutztechnik, Vorschriften und Normen, Lösungsansätze.

römisch vier. Jahrgang:

Bemessung, Einbau und Prüfung von Brandschutzklappen.

4. KÄLTETECHNIK

Kompetenzbereich „Thermodynamik“ (in Verbindung mit dem Kompetenzbereich „Physikalische Phänomene und Methoden“ des Pflichtgegenstandes „Naturwissenschaften“):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Vergleichsprozesse und verstehen die Zustandsänderungen;
  • Strichaufzählung
    können den Kompressionskälteprozess darstellen und die Kennzahlen ermitteln;
  • Strichaufzählung
    können einen Realprozess bewerten.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Thermodynamisches System, thermodynamischer Zustand und Zustandsänderungen, 1. Hauptsatz für ein geschlossenes und offenes System, 2. Hauptsatz, Kreisprozesse, Realprozess.

römisch vier. Jahrgang:

Übersicht Kälteprozesse, Kaltdampfkompressionsprozess.

römisch fünf. Jahrgang:

Spezielle Anwendungsfälle für Wärmepumpenanlagen.

Kompetenzbereich „Kälteanlagen“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die gängigen Verfahren zur Kälteerzeugung;
  • Strichaufzählung
    können Kaltwassernetze und Kältemittelleitungen dimensionieren;
  • Strichaufzählung
    können die diversen Kältemittel hinsichtlich der rechtlichen, ökologischen und technischen Anforderungen bewerten und auswählen;
  • Strichaufzählung
    können Kälteanlagen planen.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Bezeichnung, Auswahlkriterien, Verwendungsbeschränkungen, Klassifikation, physikalische und chemische Eigenschaften, Toxizität von Kältemitteln. Kaltdampfkompressionsanlagen, Verbundanlagen, Kaskadenschaltungen.

römisch fünf. Jahrgang:

Absorptions- und Adsorptionskälteanlagen, Kälteanwendungen, Kaltwassersatz, Planung von Kälteanlagen.

Kompetenzbereich „Bauelemente“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die wichtigsten Bauteile einer Kälteanlage;
  • Strichaufzählung
    können die Bauteile einer Kälteanlage berechnen und aus technischen Unterlagen auswählen.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Übersicht Hauptkomponenten einer Kälteanlage, Sicherheitsventile, Überdruckeinrichtungen, Schutzeinrichtungen.

römisch vier. Jahrgang:

Bauelemente von Kälteanlagen (Kältemittelverdichter, Verflüssiger- und Verdampferbauarten, Armaturen und Einbauten).

römisch fünf. Jahrgang:

Interpretation von Datenblättern, Berechnungssoftware, Transportkühlung, Verkaufskühlmöbel.

Kompetenzbereich „Kälteverteilung“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Systematik der Kälteverteilung und Wärmesenken;
  • Strichaufzählung
    können Kaltwassernetze bemessen;
  • Strichaufzählung
    können die Verteilsysteme hinsichtlich Korrosion und Wirtschaftlichkeit beurteilen und einregulieren;
  • Strichaufzählung
    können Kühler für Klimaanlagen dimensionieren und in die Gesamtplanung integrieren.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Rohrleitungen, Kühlgeräte, Speicher, Kühlturm.

römisch fünf. Jahrgang:

Entwurf eines Hydraulikschemas, Rohrleitungsdimensionierung für direkte und indirekte Systeme, Pumpenauslegung, Dämmung.

Kompetenzbereich „Wärmepumpe“:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Wärmequellen und ihre Eigenschaften;
  • Strichaufzählung
    können eine Wärmepumpenanlage auslegen und auswählen;
  • Strichaufzählung
    können die Einflüsse eines Heizsystems und der Wärmequelle auf die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe analysieren;
  • Strichaufzählung
    können Wärmepumpenanlagen in Heizungssysteme integrieren und ausführen.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Wärmequellen und Wärmesenken, Betrieb und Wechselwirkung, Bauarten und Auslegung von Wärmepumpen, Kennzahlen, Anlagenhydraulik.

5. SANITÄRTECHNIK

Kompetenzbereich „Wasseraufbereitung“ (in Verbindung mit dem Kompetenzbereich „Chemische Technologie“ des Pflichtgegenstandes „Naturwissenschaften“):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die wichtigsten Wasseraufbereitungsverfahren;
  • Strichaufzählung
    können Wasseraufbereitungsanlagen dimensionieren und auswählen;
  • Strichaufzählung
    können die Wasseraufbereitungsanlagen planen und ausschreiben.

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Eigenschaften und Kennwerte des Wassers, allgemeine und chemische Anforderungen an das Trinkwasser, Wasseranalyse.

römisch vier. Jahrgang:

Wasseraufbereitungsverfahren, Berechnung und Auswahl von Wasseraufbereitungsanlagen für Trink-, Nutz- und Heizungswasser.

römisch fünf. Jahrgang:

Integration von Wasseraufbereitungsanlagen in die Sanitär- und Heizungsplanung, Erstellung von Leistungsverzeichnissen.

Kompetenzbereich „Wasserversorgung“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die relevanten Normen und Richtlinien für Trink- und Nutzwasser;
  • Strichaufzählung
    können Rohrleitungssysteme inklusive Druckerhöhungsanlagen und Pumpen normgerecht dimensionieren;
  • Strichaufzählung
    können Rohrleitungssysteme nach hygienischen Aspekten beurteilen und Rohrleitungssysteme hydraulisch einregulieren.

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Gesetze, Normen, Begriffsbestimmungen, Symbole in der Sanitärtechnik, Pläne in der Sanitärtechnik.

römisch drei. Jahrgang:

Grundlagen für die Wasserversorgung; Rohreinbauteile in Wasserversorgungsanlagen; Planung und Auslegung von Wasserversorgungsanlagen für Objekte; Pumpen in der Sanitärtechnik.

römisch vier. Jahrgang:

Eigenwasserversorgung für Trink- und Nutzwasser, Druckerhöhungsanlagen mit Berechnung, Druckminderer.

römisch fünf. Jahrgang:

Regenwassernutzung, öffentliche Wasserversorgung, Wassergewinnung, Speicherung und Verteilung.

Kompetenzbereich „Abwasserentsorgung“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die relevanten Normen und Richtlinien der Abwasserentsorgung;
  • Strichaufzählung
    können die Entwässerungsleitungen und Hebeanlagen – auch Freispiegelleitungen – normgerecht dimensionieren;
  • Strichaufzählung
    können verschiedene Entwässerungsanlagen bezüglich Schall-, Brandschutz und Fließverhalten beurteilen.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Hydraulische Grundlagen für Entwässerungsleitungen.

römisch vier. Jahrgang:

Entwässerungsanlagen in Objekten (Systeme, Ausführungsrichtlinien, Auslegung, Rückstauschutz, Hebeanlagen).

römisch fünf. Jahrgang:

Öffentliche Abwasserentsorgung (Entwässerungssysteme, Schächte, Kläranlagen).

Kompetenzbereich „Warmwasserversorgung“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Warmwasserbereitungs- und Verteilungssysteme;
  • Strichaufzählung
    können eine Warmwasserbereitungsanlage auslegen, Warmwasserversorgungsanlagen nach hygienischen Gesichtspunkten beurteilen;
  • Strichaufzählung
    das Betriebsverhalten von Warmwasserbereitungsanlagen beurteilen.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Zentrale und dezentrale Systeme, Beheizungsarten, Speicher- und Durchflusssysteme.

römisch vier. Jahrgang:

Dimensionierung von Speicher- und Durchflusssystemen, Hygienekriterien einschließlich Normen und Gesundheitsgefährdungen, Zirkulationssysteme und Begleitheizung, Wärmeverluste von Rohrleitungen.

Kompetenzbereich „Sanitäre Bauelemente und Feuerlöscheinrichtungen“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die relevanten Brandschutzanlagen;
  • Strichaufzählung
    kennen die gängigen Sanitärkomponenten;
  • Strichaufzählung
    können die Sanitärgegenstände bedarfsgerecht auswählen.

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Begriffsbestimmungen und Anwendungsbereich, Sanitärgegenstände und deren Anschluss, Abstände, Stell- und Bewegungsflächen, barrierefreie Sanitäranlagen.

römisch vier. Jahrgang:

Feuerlöscheinrichtungen in Objekten: Hydrantenanlagen, Sprinkleranlagen.

6. ENERGIE- UND PROJEKTMANAGEMENT

Kompetenzbereich „Bauphysik und Bauökologie“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die relevanten Inhalte der fachspezifischen Verordnungen, Normen und Richtlinien zum Wärmeschutz;
  • Strichaufzählung
    können thermische Sanierungen von Gebäudehüllen unter dem Aspekt der Raumluftqualität berechnen und Gebäudehüllen bezüglich ihrer Tauglichkeit als Niedrigenergie- oder Passivhaus beurteilen.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Baustoffe, Bauteile, Bauformen, Teile der Gebäudehülle, Bauordnungen und Bautechnikverordnungen, U-Wertermittlung, Oberflächentemperaturen und Schichttemperaturen, Wasserdampfdiffusion, Behaglichkeitskriterien.

römisch vier. Jahrgang:

Thermische Sanierung von Gebäudehüllen, Niedrigenergie-, Passivhaustechnik.

Kompetenzbereich „Energiewirtschaft“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die wichtigsten nationalen und internationalen statistischen Energiedaten;
  • Strichaufzählung
    können Ökopotenziale der gängigen Energieträger auf Basis internationaler Standards berechnen, den Energieeinsatz wirtschaftlich bewerten und für Fallbeispiele Energieflussdiagramme erstellen.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Energieträger, Energiebegriffe, Nutzungsgrade, Emissionsbewertung des Energieeinsatzes. Energiesituation national, europäisch und international, Entwicklung der Energiesituation, Energieflussdiagramm.

römisch fünf. Jahrgang:

Angewandtes Projektmanagement (Fallstudien).

Kompetenzbereich „Projektmanagement und Betriebstechnik“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen Projektstrukturen, -rollen und -aufgaben;
  • Strichaufzählung
    können eine Projektdokumentation erstellen;
  • Strichaufzählung
    können ein energetisches System hinsichtlich seiner Beurteilungskriterien analysieren;
  • Strichaufzählung
    können eine Wirtschaftlichkeitsanalyse erstellen.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Grundlagen des Projektmanagements, Projektsteuerung, Projektdokumentation, Grundzüge des Personal- und Ressourcenmanagements, Kostenrechnung, Wirtschaftlichkeits- und Investitionsrechnung, Grundlagen der Finanzierung, Wirtschaftlichkeitsanalysen für gebäudetechnische Projekte.

römisch fünf. Jahrgang:

Angewandtes Projektmanagement (Fallstudien).

Kompetenzbereich „ Regenerative Energiesysteme“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die regenerativen Energiesysteme und deren Anwendungsgebiete;
  • Strichaufzählung
    können thermische Solaranlagen dimensionieren, den Einsatz von regenerativen Energiesystemen bewerten und regenerative Energiesysteme optimieren und integrieren.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Richtlinien und Normen, Aufbau, Anwendungsgebiete und Dimensionierung von regenerativen Energiesystemen in der Gebäudetechnik.

römisch fünf. Jahrgang:

Bewertung und Systemintegrierung von regenerativen Energiesystemen in der Gebäudetechnik.

Kompetenzbereich „Energiekennzahlen“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die anerkannten Energiekennzahlen von Gebäuden und deren Richtwerte;
  • Strichaufzählung
    können den Energiebedarf eines Objektes ermitteln und einen Energieausweis für ein Gebäude normgerecht erstellen.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Energiekennzahlen, Grenzwerte für Niedrigenergie- und Passivhäuser, Energieausweis.

Kompetenzbereich „Energy Engineering“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Arbeitsmethoden zur Bestandsaufnahme gebäudetechnischer Anlagen;
  • Strichaufzählung
    können Bestandsaufnahmen durchführen, Sanierungsmaßnahmen wirtschaftlich und ökologisch bewerten und ein Gesamtenergiekonzept erstellen und optimieren.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Arbeitsmethoden zur Bestandsaufnahme, Wirtschaftlichkeitsanalysen, Analyse- und Bewertungsverfahren zur energetischen und ökologischen Beurteilung von Gebäuden, Sanierungsmaßnahmen, Erstellung von Gesamtenergiekonzepten unter Einbindung erneuerbarer Energieformen.

7. ELEKTRO-, REGELUNGS- UND LEITTECHNIK

Kompetenzbereich „Grundlagen der Elektrotechnik“ (in Verbindung mit den Kompetenzbereichen „Grundlegende physikalische Größen und ihre Messung“ und „Physikalische Phänomene und Methoden“ des Pflichtgegenstandes „Naturwissenschaften“):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Grundgesetze der Elektrotechnik und Bauelemente;
  • Strichaufzählung
    können Stromkreise berechnen, elektrische Kenngrößen messtechnisch erfassen und analysieren.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Gleichstromtechnik:

Elektrische Größen und Grundgesetze, Verschaltung von Widerständen, elektrisches und magnetisches Feld.

Wechselstromtechnik:

Begriffe, Kennwerte, Phasenverschiebung, Zeigerdiagramme, Wechselstromwiderstände, Wirk-, Blind- und Scheinleistung.

römisch vier. Jahrgang:

Dreiphasenwechselstrom:

Schaltungen, Leistung, Energietransport; Messung der elektrischen Grundgrößen.

Kompetenzbereich „Aktorik“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können die Funktionsprinzipien der elektrischen Betriebsmittel erklären, Stellantriebe auslegen und auswählen;
  • Strichaufzählung
    können Aktoren fachgerecht anschließen und das Betriebsverhalten erfassen und bewerten.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Aufbau und Betriebsverhalten der wichtigsten Motortypen, Drehzahlregelung; Magnetventile, Schütze, Stellantriebe.

römisch fünf. Jahrgang:

Stellantriebe und Ventilkennlinien in hydraulischen Kreisen.

Kompetenzbereich „Sensorik“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können die Funktionen von elektrischen Messgeräten und Messschaltungen erklären und deren Einsatzgebiete angeben;
  • Strichaufzählung
    können Sensoren auswählen, Messdaten beurteilen und interpretieren.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Messung elektrischer Größen, Methoden und Messgeräte, Messung nichtelektrischer Größen in der Gebäudetechnik.

Kompetenzbereich „Steuern und Regeln“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können die Funktionsprinzipien von Steuerungen und Regelungen erklären;
  • Strichaufzählung
    können die Komponenten einer Steuerung und einer Regelung auswählen;
  • Strichaufzählung
    können Regelstrecken beurteilen und Regler konfigurieren;
  • Strichaufzählung
    können einfache Steuerungen und Regelungen realisieren.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Aufbau und Funktion von Steuerungen und Regelungen; Konzeption von Steuerungen in der Gebäudetechnik, speicherprogrammierbare Steuerung; Grundlagen und Begriffe der Regelungstechnik, Regelstrecken, Reglerarten und Parametrierung, Entwurf und Auslegung von Regelkreisen.

Kompetenzbereich „Leittechnik“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können die Architektur und die Bustechnologie von Leittechniksystemen erklären und Elemente der Gebäudeleittechnik auswählen;
  • Strichaufzählung
    können die Bereiche Visualisierung, Bedienung, Alarmierung und Bestätigung von GLT-Systemen beurteilen und interpretieren;
  • Strichaufzählung
    können ein einfaches Bussystem erstellen und visualisieren.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Gebäudeleittechnik:

Architektur, Strukturen, Anwendungsbeispiele, Projektierungsansätze.

Kompetenzbereich „Installationstechnik“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die wichtigsten Komponenten einer elektrischen Gebäudeinstallation und einer Brandschutzanlage sowie die Elektroschutzkonzepte;
  • Strichaufzählung
    können elektrische Schaltpläne lesen, elektrische Schaltpläne erstellen und elektrische Anlagen messen und beurteilen;
  • Strichaufzählung
    können Photovoltaikanlagen bemessen und Zelltypen messtechnisch untersuchen.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Elektroschutz (Schutzmaßnahmen, Konzepte, Schutzklassen, Vorschriften), Elektroinstallationen (Hausanschluss, Grundschaltungen, Leitungsauslegung und Leitungsschutz, Auslegung und Simulation von Photovoltaikanlagen), Brandmeldeanlagen (Grundkonzepte und Ausführung von Brandmeldeanlagen).

8. LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgaben:

Kompetenzfeld „Projektierung und Planung“:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können einfache Projekte mit Branchensoftware planen;
  • Strichaufzählung
    können Ausschreibungsunterlagen mit Hilfe von Branchensoftware erstellen.

Kompetenzfeld „Heizungstechnik“:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können hydraulische Netze analysieren (parallele und serielle Widerstände, dynamische Widerstände) und Widerstände messen;
  • Strichaufzählung
    können eine Pumpenkennlinie aufnehmen und den Wirkungsgrad bestimmen;
  • Strichaufzählung
    können Emissionen von Energiebereitstellungssystemen messen und das Luftreinhaltegesetz anwenden, den Wirkungsgrad einer Energieumwandlung messen und beurteilen;
  • Strichaufzählung
    können hydraulische Netze in Betrieb setzen;
  • Strichaufzählung
    können Gasanlagen warten und in Betrieb nehmen.

Kompetenzfeld „Lüftungs- und Klimatechnik“:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können Zustandsänderungen messtechnisch erfassen und bewerten;
  • Strichaufzählung
    können Ventilatorkennlinien aufnehmen;
  • Strichaufzählung
    können Luftverteilsysteme hinsichtlich der akustischen Raumbelastung bewerten (Schalldämmung, Schalldämpfung) und messen, lufttechnische Anlagen einregulieren;
  • Strichaufzählung
    können Raumluftströmungen messen und hinsichtlich der Behaglichkeit beurteilen, Raumströmungskonzepte abnehmen und überprüfen.

Kompetenzfeld „Kältetechnik“:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können Realprozesse messen und bewerten;
  • Strichaufzählung
    können einen einfachen Kältemittelkreislauf aufbauen und in Betrieb nehmen;
  • Strichaufzählung
    können die Verteilsysteme hinsichtlich Korrosion und Wirtschaftlichkeit beurteilen und einregulieren;
  • Strichaufzählung
    können die Einflüsse eines Heizsystems und der Wärmequelle auf die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe analysieren.

Kompetenzfeld „Sanitärtechnik“:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können eine Trinkwasseranalyse erstellen und daraufhin entsprechende Wasseraufbereitungsverfahren auswählen;
  • Strichaufzählung
    können Rohrleitungssysteme inklusive Druckerhöhungsanlagen und Pumpen in Betrieb setzen, Rohrleitungssysteme hydraulisch einregulieren;
  • Strichaufzählung
    können verschiedene Entwässerungsanlagen bezüglich Schall-, Brandschutz und Fließverhalten beurteilen;
  • Strichaufzählung
    können das Betriebsverhalten von Warmwasserbereitungsanlagen aufnehmen und beurteilen.

Kompetenzfeld „Energie- und Projektmanagement“:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können U-Werte von Gebäudehüllen messen und den Taupunkt ermitteln;
  • Strichaufzählung
    können ein Gebäude mit Hilfe von Messverfahren (Thermografie) energetisch beurteilen;
  • Strichaufzählung
    können einen Energieausweis für ein Gebäude normgerecht erstellen;
  • Strichaufzählung
    können Bestandsaufnahmen durchführen, dokumentieren und analysieren.

Kompetenzfeld „Elektro-, Regelungs- und Leittechnik“:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen Messgeräte und Messmethoden elektrischer Größen;
  • Strichaufzählung
    können Aktoren fachgerecht anschließen und das Betriebsverhalten erfassen und bewerten;
  • Strichaufzählung
    können elektrische Anlagen beurteilen und interpretieren, Regelstrecken beurteilen und Regler konfigurieren;
  • Strichaufzählung
    können einfache Steuerungen und Regelungen realisieren und ein einfaches Bussystem visualisieren;
  • Strichaufzählung
    können Photovoltaikanlagen bemessen und Zelltypen messtechnisch untersuchen.

Lehrstoff:

römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang:

Übungen und Projekte (auch gegenstandsübergreifend) zu den angeführten Kompetenzfeldern in Abstimmung mit den fachtheoretischen Pflichtgegenständen und dem Pflichtgegenstand „Werkstätte und Produktionstechnik“.

9. WERKSTÄTTE UND PRODUKTIONSTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe aller Kompetenzbereiche:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen im jeweiligen Kompetenzbereich die gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken;
  • Strichaufzählung
    kennen die rechtlichen Vorgaben der Sicherheitstechnik und Unfallverhütung und können diese in der Werkstätte und im Werkstättenlaboratorium beurteilen und anwenden.

Lehrstoff aller Kompetenzbereiche:

Werkstättenbetrieb und Werkstättenordnung; Schutzmaßnahmen, Unfallverhütung; Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung, Pflege von Werkzeugen, Maschinen und Geräten, Recycling.

Herstellung eines oder mehrerer facheinschlägiger Produkte und Durchführung von Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten auf Projektbasis unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bearbeitungstechniken, Materialien und Prüfverfahren unter Verwendung der im Folgenden angeführten Werkstätten (römisch eins. bis römisch drei. Jahrgang) und Werkstättenlaboratorien (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang).

Kompetenzfeld „Fertigungstechnik“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die wichtigsten Fertigungsverfahren für metallische und nichtmetallische Werkstoffe;
  • Strichaufzählung
    können einfache Bauteile mit spanabhebenden und nicht spanabhebenden Werkzeugen und Maschinen erzeugen und dokumentieren;
  • Strichaufzählung
    können form- und kraftschlüssige Verbindungen in der Gebäudetechnik für die gängigen Werkstoffe herstellen.

Lehrstoff:

Werkstätte „Gebäudetechnische Grundausbildung“ (römisch eins. und römisch zwei. Jahrgang):

Manuelle Bearbeitungsverfahren relevanter Werkstoffe der Gebäudetechnik. Installations- und Befestigungstechniken.

Werkstätte „Zerspanungstechnik“ (römisch eins. Jahrgang):

Mechanische Bearbeitung von relevanten Werkstoffen der Gebäudetechnik.

Werkstätte „Kunststofftechnik“ (römisch eins. Jahrgang):

Manuelle, maschinelle und thermische Bearbeitung von Kunststoffen.

Werkstätte „Blechbearbeitung“ (römisch eins. und römisch zwei. Jahrgang):

Spanabhebende und spanlose Bearbeitung von Blechen; Fertigung von gebäudetechnischen Formteilen.

Werkstätte „Verbindungstechnik“ (römisch zwei. Jahrgang):

Thermische Bearbeitung von Werkstoffen; Löt- und Schweißverfahren; form- und kraftschlüssige Verbindungen.

Kompetenzfeld „Planung und Projektierung“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die wesentlichen Abläufe der Arbeitsvorbereitung;
  • Strichaufzählung
    können Maßnahmen der Arbeitsvorbereitung planen und durchführen.

Lehrstoff:

Werkstätte „Arbeitsvorbereitung“ (römisch drei. Jahrgang):

Kalkulation, Planung, Materialwirtschaft für gebäudetechnische Bauteile und Anlagen.

Werkstättenlaboratorium „Arbeitsvorbereitung“ (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang):

Praktische Umsetzung der Arbeitsvorbereitung bei einer gebäudetechnischen Projektabwicklung.

Kompetenzfeld „Heizungstechnik“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die wichtigsten Verbindungstechniken und Bauteile einer Heizungsanlage;
  • Strichaufzählung
    können Baugruppen von Heizungsanlagen herstellen;
  • Strichaufzählung
    können die Betriebswerte einer Heizungsanlage einstellen und messen;
  • Strichaufzählung
    können heizungstechnische Anlagen errichten, in Betrieb setzen und dokumentieren.

Lehrstoff:

Werkstätte „Isoliertechnik“ (römisch zwei. Jahrgang):

Wärmedämmung von Rohrleitungen und Komponenten in haustechnischen Anlagen, Schalldämmung, Brandschutz.

Werkstätte „Heizungstechnik“ (römisch zwei. und römisch drei. Jahrgang):

Wärmeerzeugungsanlagen, Regel- und Sicherheitseinrichtungen, In- und Außerbetriebnahme.

Werkstätte „Gastechnik“ (römisch drei. Jahrgang):

Gasversorgung und Gasgeräte, Regel- und Sicherheitseinrichtungen.

Werkstätte „Ökoenergietechnik“ (römisch drei. Jahrgang):

Solaranlagen und Anlagen für biogene Brennstoffe.

Werkstättenlaboratorium Heizungstechnik (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang):

Überprüfen, einstellen und messen.

Werkstättenlaboratorium „Gastechnik“ (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang):

Messen und überprüfen, In- und Außerbetriebnahme von Gasanlagen.

Werkstättenlaboratorium „Ökoenergietechnik“ (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang):

Messen, einstellen und überprüfen.

Kompetenzfeld „Lüftungs- und Klimatechnik“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Verfahren zur Herstellung von Luftleitungen und Bauteilen einer Lüftungsanlage;
  • Strichaufzählung
    können Form- und Bauteile für Luftleitungen herstellen;
  • Strichaufzählung
    können Lüftungs- und Klimaanlagen in Betrieb setzen und dokumentieren.

Lehrstoff:

Werkstätte „Lüftungsbau“ (römisch drei. Jahrgang):

Aufbau von Lüftungs- und Klimaanlagen, Herstellung von Lüftungskomponenten, In- und Außerbetriebnahme.

Werkstättenlaboratorium „Lüftungsbau“ (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang):

Einstellen, Messen und Überprüfen von Lüftungskomponenten.

Kompetenzfeld „Kältetechnik“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können einen Kältekreislauf aufbauen;
  • Strichaufzählung
    können die Kennzahlen eines Kältekreislaufes messen und interpretieren;
  • Strichaufzählung
    können einen Kältekreislauf in Betrieb setzen und dokumentieren.

Lehrstoff:

Werkstätte „Kältetechnik“ (römisch drei. Jahrgang):

Aufbau von kältetechnischen Anlagen.

Werkstättenlaboratorium „Kältetechnik“ (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang):

In- und Außerbetriebnahme.

Kompetenzfeld „Sanitärtechnik“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die gängigen Installationstechniken und Bauteile der Sanitärtechnik;
  • Strichaufzählung
    können Ver- und Entsorgungsanlagen herstellen;
  • Strichaufzählung
    können Trinkwassersysteme und Abwassersysteme analysieren;
  • Strichaufzählung
    können eine Nassgruppe herstellen, in Betrieb setzen und dokumentieren.

Lehrstoff:

Werkstätte „Sanitärtechnik“ (römisch drei. Jahrgang):

Aufbau von sanitärtechnischen Anlagen, Regel- und Sicherheitseinrichtungen, In- und Außerbetriebnahme.

Werkstättenlaboratorium „Sanitärtechnik“ (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang):

Einstellen und Überprüfen von sanitären Anlagen.

Kompetenzfeld „Elektro-, Regelungs- und Leittechnik“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die wichtigsten Komponenten einer elektrischen Gebäudeinstallation;
  • Strichaufzählung
    können einfache elektrische Installationsarbeiten durchführen;
  • Strichaufzählung
    können Installationen und Regelungen überprüfen;
  • Strichaufzählung
    können einfache Regelungen parametrieren und dokumentieren.

Lehrstoff:

Werkstätte „Elektrotechnik“ (römisch zwei. und römisch drei. Jahrgang):

Installationstechnik, elektrische Grundschaltungen.

Aufbau, Inbetriebsetzung von Computersystemen, Netzwerke, Konfiguration, Diagnose und Fehlerbehebung.

Werkstättenlaboratorium „Elektrotechnik“ (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang):

Analysieren und Interpretieren von Schaltplänen, Messmethoden, Steuerungen und Regelungen.

Verbindliche Übung SOZIALE UND PERSONALE KOMPETENZ

Siehe Anlage 1.

Pflichtpraktikum

Siehe Anlage 1.

C. Freigegenstände

Siehe Anlage 1.

D. Unverbindliche Übung

Siehe Anlage 1.

E. Förderunterricht

Siehe Anlage 1.

Schlagworte

Wasserentsorgungsanlage, Luftentfeuchtung, Projektrolle, Projektaufgabe, Lüftungstechnik, Energiemanagement, Elektrotechnik, Regelungstechnik, Versorgung, Leittechnik, Kommunikationsform, Messverfahren, Prüfverfahren, Bildungsaufgabe, Differenzengleichung, Haftreibung, Zapfenreibung, Lagerreibung, Rollreibung, Heizlastermittlung, Wasserversorgungssystem, Abwassersystem, Wasserversorgungsanlage, Rohrwiderstand, Heizungsanlage, Wirkungsgrad, Heißwasserbereich, Investitionskosten, Luftbefeuchtung, Zuluftelement, Absorptionsanlage, Verflüssigerbauart, Trinkwasser, Nutzwasser, Sanitärplanung, Schallverhalten, Warmwasserbereitungssystem, Speichersystem, Stellfläche, Niedrigenergiehaus, Niedrigenergietechnik, Personalmanagement, Wirtschaftlichkeitsrechnung, Analyseverfahren, Wirkleistung, Blindleistung, Werkstoff, Wartungsarbeit, Installationstechnik, Lötverfahren, Regeleinrichtung, Inbetriebnahme, Formteil

Im RIS seit

19.09.2011

Zuletzt aktualisiert am

29.10.2015

Gesetzesnummer

20007451

Dokumentnummer

NOR40131766