Rechtstracker.at

Anl. 1/4

Fassungen
01.09.2011 bis 31.08.2019 — BGBl. II Nr. 300/2011 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
Anl. 1/401.09.201131.08.2019 BGBl. II Nr. 300/2011 (Stammfassung) · aufgehoben durch BGBl. II Nr. 262/2015

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Lehrpläne der Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 300 aus 2011, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 262 aus 2015,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins /, 4

Inkrafttretensdatum

01.09.2011BGBl. II Nr. 300/2011

Außerkrafttretensdatum

31.08.2019aufgehoben durch BGBl. II Nr. 262/2015

Index

64/02 Bundeslehrer, 70/02 Schulorganisation, 70/07 Schule und Kirche

Beachte

Jahrgangsweise gestaffeltes Inkrafttreten, vergleiche Paragraph 4,

Zum gestaffelten Außerkrafttreten vergleiche Paragraph 5 ,

Text

Anlage 1.4 LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR INFORMATIK römisch eins. STUNDENTAFEL1

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)

 

 

Wochenstunden

 

Lehrver-

 

 

 

 

 

 

 

 

pflich-

 

Pflichtgegenstände

Jahrgang

Summe

tungs-

 

 

römisch eins.

römisch zwei.

römisch drei.

römisch vier.

römisch fünf.

 

gruppe

A.

Allgemeine Pflichtgegenstände

 

 

 

 

 

 

 

1.

Religion

2

2

2

2

2

10

(römisch drei)

2.

Deutsch

3

2

2

2

2

11

(römisch eins)

3.

Englisch

2

2

2

2

2

10

(römisch eins)

4.

Geografie, Geschichte und Politische Bildung2

2

2

2

2

-

8

römisch drei

5.

Bewegung und Sport

2

2

2

1

1

8

(römisch vier a)

6.

Angewandte Mathematik

4

3

3

2

2

14

römisch eins

7.

Naturwissenschaften

3

3

2

2

-

10

römisch zwei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

B.

Fachtheorie und Fachpraxis

 

 

 

 

 

 

 

1.

Technische Informatik3

3(2)

2(1)

2

-

-

7

römisch eins bzw. römisch vier a

2.

Programmieren und Software Engineering4

5(3)

6(3)

6(2)

5(2)

4

26

römisch eins

3.

Datenbanken und Informationssysteme5

2(2)

2(2)

3(2)

4(2)

4

15

römisch eins bzw. römisch zwei

4.

Netzwerksysteme und Verteilte Systeme6

-

2(1)

3(2)

4(2)

4

13

römisch eins

5.

Betriebswirtschaft und Management7

4

4

4(1)

4

3

19

römisch eins, römisch zwei bzw. römisch drei

6.

Systemplanung und Projektentwicklung4

-

-

3

6(3)

8(5)

17

römisch eins

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verbindliche Übung

 

 

 

 

 

 

 

 

Soziale und personale Kompetenz8

1(1)

1(1)

-

-

-

2

römisch drei

 

Gesamtwochenstundenzahl

33

33

36

36

32

170

 

 

Pflichtpraktikum

mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt in den römisch fünf. Jahrgang

 

 

Wochenstunden

 

Lehrver-

 

Freigegenstände, Unverbindliche

 

pflich-

 

Übung, Förderunterricht

Jahrgang

 

tungs-

 

 

römisch eins.

römisch zwei.

römisch drei.

römisch vier.

römisch fünf.

 

gruppe

C.

Freigegenstände

 

 

 

 

 

 

 

1.

Zweite lebende Fremdsprache9

2

2

2

2

2

 

(römisch eins)

2.

Kommunikation und Präsentationstechnik

-

-

2

2

-

 

römisch drei

3.

Naturwissenschaftliches Laboratorium

2

2

2

2

-

 

römisch drei

4.

Forschen und Experimentieren

2

2

-

-

-

 

römisch drei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

D.

Unverbindliche Übung

 

 

 

 

 

 

 

 

Bewegung und Sport

2

2

2

2

2

 

(römisch vier a)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

E.

Förderunterricht10

 

 

 

 

 

 

 

1.

Deutsch

 

 

 

 

 

 

 

2.

Englisch

 

 

 

 

 

 

 

3.

Angewandte Mathematik

 

 

 

 

 

 

 

4.

Fachtheoretische Pflichtgegenstände

 

 

 

 

 

 

 

________________________

1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes römisch zwei abgewichen werden.

2 Einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen.

3 Mit Übungen im Computerpraktikum im römisch eins. Jahrgang und Übungen in elektronischer Datenverarbeitung im römisch zwei. Jahrgang, jeweils im Ausmaß der in Klammern beigefügten Wochenstunden. Die Lehrverpflichtungsgruppe römisch vier a bezieht sich auf das Computerpraktikum; Teilung des Computerpraktikums in Schülergruppen wie im Pflichtgegenstand „Werkstätte“.

4 Mit Übungen in elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß der in Klammern beigefügten Wochenstunden.

5 Mit Übungen in elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß der in Klammern beigefügten Wochenstunden. Die Lehrverpflichtungsgruppe römisch zwei bezieht sich auf den Kompetenzbereich „Endbenutzerwerkzeuge und Standardsoftware“ der im römisch eins. und römisch zwei. Jahrgang im Ausmaß von jeweils 2 Wochenstunden vorgesehen ist.

6 Mit Übungen im Laboratorium im römisch zwei. Jahrgang und mit Übungen in elektronischer Datenverarbeitung im römisch drei. und römisch vier. Jahrgang, jeweils im Ausmaß der in Klammern beigefügten Wochenstunden.

7 Mit Übungen in elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß einer Wochenstunde im römisch drei. Jahrgang. Die Lehrverpflichtungsgruppe römisch eins bezieht sich auf die Kompetenzbereiche „externe und interne Unternehmensrechnung“ (im Gesamtausmaß von 8 Wochenstunden), die Lehrverpflichtungsgruppe römisch drei auf die Kompetenzbereiche „Recht“ (im Ausmaß von 2 Wochenstunden im römisch vier. Jahrgang) und „Unternehmensgründung und -auflösung“ (im Ausmaß von 1 Wochenstunde im römisch fünf. Jahrgang) und die Lehrverpflichtungsgruppe römisch zwei auf alle übrigen Kompetenzbereiche.

8 Mit Übungen sowie in Verbindung und inhaltlicher Abstimmung mit einem oder mehreren der in den Abschnitten A. bzw. B. angeführten Pflichtgegenständen.

9 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.

10 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Wochenstunden pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.

römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Siehe Anlage 1.

Fachbezogenes Kompetenzprofil

Einsatzgebiete und Tätigkeitsfelder:

Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Informatik können ingenieurmäßige Tätigkeiten als Applikations- und Softwareentwickler, Informationssystem-Organisator, System- und Anforderungsanalytiker, Applikationsdesigner, Datenbankdesigner und -programmierer, Anwendungs- und Systemprogrammierer, Software Engineer, Systemberater, Projektmanager, Datenschutz- und Datensicherheitstechniker, Systemadministrator, Systemmanager oder Informatik-Trainer ausführen. Sie sind auch besonders zur Aufnahme einer adäquaten selbstständigen unternehmerischen Tätigkeit ausgebildet.

Kompetenzfelder der Fachrichtung und Unterrichtsgegenstände:

In Ergänzung und teilweiser Präzisierung der im allgemeinen Bildungsziel angeführten Kompetenzen besitzen die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Informatik im Besonderen

  • Strichaufzählung
    Kenntnisse und Fertigkeiten, um Softwaresysteme in allen relevanten Bereichen der Informationstechnik zu entwickeln, zu adaptieren und zu betreiben; die entsprechenden Kompetenzen werden in den Unterrichtsgegenständen „Technische Informatik“, „Programmieren und Software Engineering“ sowie „Datenbanken und Informationssysteme“ erworben;
  • Strichaufzählung
    fundiertes Wissen über alle Phasen von komplexen System- und Softwareentwicklungsprozessen, welches im Unterrichtsgegenstand „Systemplanung und Projektentwicklung“ vermittelt wird;
  • Strichaufzählung
    vertiefte Kenntnisse über Softwaretechnologie, einschlägige mathematische Verfahren, Logik und Algorithmen, Systemanalyse und -entwurf sowie über Datenbanken und Informationssysteme, Betriebs- und Netzwerksysteme sowie Verteilte Systeme, die in den Unterrichtsgegenständen „Programmieren und Software Engineering“, „Datenbanken und Informationssysteme“, „Netzwerksysteme und Verteilte Systeme“ und „Angewandte Mathematik“ vermittelt werden;
  • Strichaufzählung
    Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Vernetzung und Absicherung von komplexen Systemen, die in den Unterrichtsgegenständen „Technische Informatik“ und „Netzwerksysteme und Verteilte Systeme“ vermittelt und praktisch umgesetzt werden;
  • Strichaufzählung
    die erforderlichen Kenntnisse, um Systementwicklungsprozesse mit den Methoden des Projektmanagements auszuführen und unter Verwendung aktueller Werkzeuge zu planen und zu überwachen, sowie die erforderlichen betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Kenntnisse für die Modellierung geeigneter Informationsstrukturen und Abläufe sowie deren Implementierung, die in den Unterrichtsgegenständen „Systemplanung und Projektentwicklung“ und „Betriebswirtschaft und Management“ vermittelt werden;
  • Strichaufzählung
    die erforderlichen kommunikativen Kompetenzen, um sich im technischen und kommerziellen Umfeld sicher bewegen zu können; zum Erwerb dieser Kompetenzen tragen alle Unterrichtsgegenstände bei, aber auch der verstärkten Einsatz von Englisch als Arbeitssprache.

Zentrale berufsbezogene Lernergebnisse:

Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Informatik können

  • Strichaufzählung
    die Eignung konkreter Computersysteme für bestimmte Anwendungen bewerten und die Leistungs- und Funktionsfähigkeit sowie Kompatibilität einzelner Komponenten beurteilen und Fehler lokalisieren;
  • Strichaufzählung
    Skripte für die Automatisierung von Systemabläufen unter Verwendung von Systemfunktionen entwickeln;
  • Strichaufzählung
    geeignete organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz von IKT-Systemen sowie für Projekte der System- und Softwareentwicklung konzipieren;
  • Strichaufzählung
    Webapplikationen nach konkreten Spezifikationen unter Einbindung von Datenbanken entwickeln sowie für Projekte der System- und Softwareentwicklung konzipieren;
  • Strichaufzählung
    Projekte im Bereich der System- sowie der Softwareentwicklung unter Verwendung aktueller Methoden und Werkzeug initiieren, planen, deren Aufwand abschätzen, sie kalkulieren, durchführen und erfolgreich abschließen;
  • Strichaufzählung
    für komplexe Aufgabenstellungen eine effiziente Gesamtlösung erarbeiten und dabei Algorithmen kombinieren, adaptieren, entwickeln sowie in einer Programmiersprache umsetzen;
  • Strichaufzählung
    Entwicklungssysteme für komplexe Applikationen planen sowie den konkreten Bedürfnissen anpassen und verwenden;
  • Strichaufzählung
    Konzepte für Testverfahren für alle Phasen einer Applikationsentwicklung ausarbeiten;
  • Strichaufzählung
    umfassende Maßnahmen zur Absicherung von Netzwerken und IKT-Systemen organisatorisch und technisch umsetzen;
  • Strichaufzählung
    den Entwurf verteilter Systeme bewerten sowie implementierte Systeme analysieren und entwickelte Konzepte auf einer aktuellen Entwicklungsplattform implementieren, in Betrieb nehmen und strukturiert testen;
  • Strichaufzählung
    Informationssysteme unter Einsatz von relationalen Datenmodellen, die den Kriterien der relationalen Entwurfstheorie entsprechen, samt Implementierung prozeduraler Erweiterungen, entwickeln;
  • Strichaufzählung
    Informationssysteme, deren Datenhaltung auch komplexe Anfragen zu umfassenden Datenanalysen ermöglichen, entwerfen und implementieren;
  • Strichaufzählung
    Organisationsstrukturen dokumentieren, entwerfen, sowie Abläufe und Prozesse reorganisieren und auf operativer Ebene erheben;
  • Strichaufzählung
    die Organisationskultur unterschiedlicher Betriebe beurteilen und Konzepte zum erfolgreichen Umgang mit dieser planen;
  • Strichaufzählung
    strategische, operative und technische Ablauf- und Prozessmodelle beschreiben, analysieren, anwenden und mit dem Ziel der Prozessverbesserung anpassen.

römisch drei. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN

Siehe Anlage 1.

römisch vier. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Siehe Anlage 1.

römisch fünf. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

römisch sechs. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABE SOWIE LEHRSTOFF DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE Pflichtgegenstände A. Allgemeine Pflichtgegenstände

„Deutsch“, „Englisch“, „Geografie, Geschichte und Politische Bildung“, „Bewegung und Sport“ und „Naturwissenschaften“:

Siehe Anlage 1.

6. ANGEWANDTE MATHEMATIK

Siehe Anlage 1 mit den folgenden Ergänzungen:

Kompetenzbereich „Zahlen und Maße“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können Dezimalzahlen in Dualzahlen (und umgekehrt) konvertieren sowie Dualzahlen addieren und subtrahieren.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Reelle Zahlen:

Zahlensysteme; Konversion von Zahlen unterschiedlicher Zahlensysteme.

Kompetenzbereich „Algebra und Geometrie“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können mathematische Sachverhalte durch Aussagen präzise formulieren und kennen die Boole´schen Verknüpfungen;
  • Strichaufzählung
    können Gleichungssysteme in Matrixform darstellen und mit Hilfe von inversen Matrizen lösen;
  • Strichaufzählung
    kennen die Begriffe „Gruppe“ und „Körper“, können mit Restklassen rechnen und Kalküle einer Relationenalgebra anwenden;
  • Strichaufzählung
    können die Anzahl möglicher Anordnungen von unterscheidbaren und nicht unterscheidbaren Objekten mit und ohne Berücksichtigung der Reihenfolge bestimmen;
  • Strichaufzählung
    können die algebraischen und zahlentheoretischen Grundlagen der Codierung und Chiffrierung zur Lösung von Aufgaben des Fachgebietes anwenden;
  • Strichaufzählung
    können an Hand von fachrelevanten Beispielen Codierungen und Decodierungen durchführen;
  • Strichaufzählung
    können zwischen symmetrischen und asymmetrischen Verschlüsselungsmethoden unterscheiden und die Anwendung dieser Methoden durch Beispiele darstellen;
  • Strichaufzählung
    kennen mathematisch relevante Aspekte der Graphentheorie, können entsprechende Problemstellungen zuordnen und Lösungsmethoden anwenden;
  • Strichaufzählung
    können lineare Optimierungsaufgaben formulieren und geeignete Lösungsmöglichkeiten anwenden.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Grundlagen der Mathematik:

Aussagen, Verknüpfungen von Aussagen, Wahrheitstabellen.

römisch drei. Jahrgang:

Rechnen in algebraischen Strukturen:

Menge, Gruppe, Körper, Zahlenkörper, Restklassen. Relationen, Relationenalgebra.

Matrizen:

Matrizenprodukt, inverse Matrix.

römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang:

Boole´sche Algebra:

Schaltfunktionen und Boole`sche Ausdrücke.

Kombinatorik:

Permutationen, Kombinationen, Variationen.

Codierung und Chiffrierung:

Algebraische und zahlentheoretische Grundlagen der Codierung und Chiffrierung; symmetrische und asymmetrische Verschlüsselung.

Mathematische Aspekte der Graphentheorie:

Grundlagen; Definitionen; Problemstellungen; Lösungsmöglichkeiten.

Lineare Optimierung:

Anwendungsbeispiele; Lineare Ungleichungen, Lösungsverfahren.

Kompetenzbereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können zu vorgegebenen Stützstellen und Stützwerten Interpolationspolynome n-ten Grades berechnen.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Interpolation:

Interpolationspolynome.

Kompetenzbereich „Analysis“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können Funktionen in zwei Variablen geometrisch als Flächen im Raum interpretieren und an Hand von Beispielen veranschaulichen;
  • Strichaufzählung
    können partielle Ableitungen berechnen und mit Hilfe des Differentials Fehler abschätzen.
  • Strichaufzählung
    können Funktionen in Taylorreihen entwickeln und damit näherungsweise Funktionswerte berechnen;
  • Strichaufzählung
    können periodische Funktionen durch trigonometrische Polynome approximieren und die Fourierkoeffizienten interpretieren.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Funktionen mehrerer Variablen:

Darstellung von Funktionen von zwei Variablen; partielle Ableitungen; totales Differential, lineare Fehlerfortpflanzung und maximaler Fehler.

Funktionenreihen:

Taylorpolynome, Potenzreihen, Konvergenzkriterien; Approximation von Funktionen durch trigonometrische Polynome; Fourierentwicklung.

Kompetenzbereich „Stochastik“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können Schätzwerte für Verteilungsparameter bestimmen und Konfidenzintervalle für den Mittelwert einer normalverteilten Zufallsvariablen berechnen und interpretieren
  • Strichaufzählung
    können signifikante und nicht signifikante Testergebnisse interpretieren.

Lehrstoff:

römisch zwei. und römisch vier. Jahrgang:

Beurteilende Statistik:

Verteilung des Stichprobenmittels, zentraler Grenzwertsatz, Intervallschätzung; Prinzip des Alternativtests, T-Test.

B. Fachtheorie und Fachpraxis 1. TECHNISCHE INFORMATIK

Kompetenzbereich „Hardwarearchitektur“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die wesentlichen Komponenten von gängigen Hardwarearchitekturen und deren Funktionsweise;
  • Strichaufzählung
    können Komponenten für Computersysteme mit bestimmten Benutzeranforderungen auswählen;
  • Strichaufzählung
    können die Eignung konkreter Computersysteme für bestimmte Anwendungen beurteilen.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Aufbau und Funktionsweise; Computerinterne Informationsdarstellung; Hardwarekomponenten; Schnittstellen; Peripherie; Mobile Geräte; aktuelle Entwicklungen.

Kompetenzbereich „Computerpraktikum“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können in gängigen Computersystem Komponenten identifizieren und ihre Funktionsweise beschreiben und kennen die grundlegenden Techniken zur Vernetzung von Computersystemen;
  • Strichaufzählung
    können Computersysteme assemblieren und erweitern, Standardbetriebssysteme installieren und konfigurieren, fehlerhafte Komponenten ersetzen und einfache Netzwerkstrukturen erstellen;
  • Strichaufzählung
    können die Leistungs- und Funktionsfähigkeit sowie Kompatibilität einzelner Komponenten beurteilen und Fehler lokalisieren.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Praktikumsbetrieb und Praktikumsordnung; Schutzmaßnahmen, Unfallverhütung; Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung; technische Dokumentation; Konfiguration und Installation von informationstechnischen Systemen und Anlagen; Durchführung von Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten; Assemblierung von Computerkomponenten; Standardinstallation von Betriebssystemen und Anwendungssoftware; Fehlersuche und Reparatur; Vernetzung.

Kompetenzbereich „Basis-Webtechniken“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die wesentlichen Komponenten und Sprachelemente zur Gestaltung von Webseiten;
  • Strichaufzählung
    können Webseiten unter Einsatz von Skriptsprachen gestalten, dynamische Elemente einbinden und Gestaltungsvorlagen erstellen;
  • Strichaufzählung
    können die Anforderungen an eine Webapplikation aufgrund von Anwendervorgaben analysieren;
  • Strichaufzählung
    können Webapplikationen nach konkreten Spezifikationen unter Einbindung von Datenbanken entwickeln.

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Beschreibungssprachen; Formatierungstechniken; Skriptsprachen; Datenanbindung.

Kompetenzbereich „Betriebssysteme“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die wesentlichen Komponenten von Betriebssystemen und verstehen deren Aufgaben, Funktionsweisen und Zusammenwirken;
  • Strichaufzählung
    können Betriebssystemumgebungen einrichten und Kommandosprachen anwenden;
  • Strichaufzählung
    können die Effizienz von unterschiedlichen Betriebssystemen für konkrete Anwendungsbereiche beurteilen und mögliche Probleme erkennen;
  • Strichaufzählung
    können potenzielle Sicherheitsrisiken in Betriebssystemen beurteilen und Maßnahmen zu deren Vermeidung treffen;
  • Strichaufzählung
    können Skripte für die Automatisierung von Systemabläufen unter Verwendung von Systemfunktionen entwickeln.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Architektur und Arten von Betriebssystemen; Prozessverwaltung; Speicherverwaltung; Geräteverwaltung; Dateiverwaltung; Benutzerverwaltung; Verwaltungsschnittstelle, Kommandosprachen; Virtualisierung; Optimierungsmaßnahmen.

2. PROGRAMMIEREN UND SOFTWARE ENGINEERING Kompetenzbereich „Theoretische Informatik“ (in Verbindung mit den Kompetenzbereichen „Zahlen und Maße“ und „Algebra und Geometrie“ des Pflichtgegenstandes „Angewandte Mathematik“): Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können umgangssprachliche Sätze in logische Formeln übertragen;
  • Strichaufzählung
    können Wahrheitstabellen auswerten und geeignete Sachverhalte in prädikatenlogischer Form darstellen;
  • Strichaufzählung
    können Normalformen erzeugen und vereinfachen sowie Modelle für einfache Formelmengen erstellen;
  • Strichaufzählung
    können Methoden zur Entwicklung einer Lösungsformel angeben sowie Modelle für Formelmengen interpretieren;
  • Strichaufzählung
    kennen Standardalgorithmen und können sie für eine konkrete Problemstellung auswählen;
  • Strichaufzählung
    verstehen Algorithmen und können Algorithmen in einer Programmiersprache umsetzen;
  • Strichaufzählung
    können Algorithmen nach Kriterien der Komplexität und Effizienz auswählen;
  • Strichaufzählung
    können für komplexe Aufgabenstellungen Algorithmen kombinieren und adaptieren;
  • Strichaufzählung
    kennen numerische Problemstellungen und können Lösungsverfahren angeben;
  • Strichaufzählung
    kennen Begriffe von formalen Sprachen und Automaten und entsprechende Darstellungsformen;
  • Strichaufzählung
    können Grammatiken für gegebene Sprachen erstellen;
  • Strichaufzählung
    können Syntaxdiagramme und Automaten für die Syntaxanalyse verwenden;
  • Strichaufzählung
    kennen Aufbau und die Eigenschaften von Graphen;
  • Strichaufzählung
    können Graphen in geeigneter Form darstellen und analysieren;
  • Strichaufzählung
    können Problemstellungen graphentheoretisch modellieren und Strategien zur Lösung auswählen;
  • Strichaufzählung
    können für komplexe graphentheoretische Probleme geeignete Algorithmen auswählen und kombinieren.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Standardalgorithmen.

römisch zwei. Jahrgang:

Aussagenlogik und Prädikatenlogik: Wahrheitstabellen, Normalformen, Äquivalenzumformungen, Quantoren und Funktoren, Mehrwertige Logik, Interpretation und Modellbildung; Algorithmen: Rekursive Strukturen, Komplexität von Algorithmen, Optimierung.

römisch drei. Jahrgang:

Aussagenlogik und Prädikatenlogik: Wahrheitstabellen, Normalformen, Äquivalenzumformungen, Quantoren und Funktoren, Mehrwertige Logik, Interpretation und Modellbildung; Algorithmen: Rekursive Strukturen, Komplexität von Algorithmen, Optimierung; Grundzüge der Computernumerik; Formale Sprachen und Automaten: Grammatiken, Metasprachen, Semantik, Endliche Automaten, Kellerautomaten, Syntaxanalyse, Grundlagen des Compilerbaus; Graphentheorie: Strukturen und Eigenschaften von Graphen, Speicherung von Graphen, Algorithmen in Graphen, Anwendungen und Problemlösungen.

Kompetenzbereich „Softwaredesign“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Begriffe des Softwaredesigns und Möglichkeiten der metasprachlichen Problembeschreibung;
  • Strichaufzählung
    können Problemstellungen mit metasprachlichen Methoden umsetzen;
  • Strichaufzählung
    können Zusammenhänge eines Problems erfassen und mit metasprachlichen Methoden darstellen;
  • Strichaufzählung
    können Zusammenhänge von komplexen Anwendungen analysieren, Entwürfe erstellen und Architekturentscheidungen treffen.

Lehrstoff:

römisch eins. und römisch zwei. Jahrgang:

Metasprachliche Problembeschreibung.

römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang:

Problemanalyse und Spezifikation; Modularisierung; Softwarearchitektur.

Kompetenzbereich „Benutzeroberflächen und graphisches Design“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die unterschiedlichen Mensch-Maschinen-Schnittstellen und deren Elemente sowie Programmiertechniken zur Umsetzung von Userinterfaces;
  • Strichaufzählung
    können vorgegebene Userinterfaces mit Hilfe fertiger Controls erstellen und auf Benutzereingaben angemessen reagieren;
  • Strichaufzählung
    können die Anforderungen der Aufgabenstellungen ausarbeiten und verschiedene Userinterface-Elemente auswählen und bewerten;
  • Strichaufzählung
    können neue Userinterfaces für komplexe Anwendungen verschiedener aktueller Clients designen und unter Verwendung angemessener Programmiertechniken die Kommunikation mit der Datenschicht der Applikation implementieren.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Userinterfaces.

römisch zwei. Jahrgang:

Userinterfaces; Elemente von graphischen Benutzeroberflächen; Eventhandling; Hilfesystem.

römisch drei. Jahrgang:

Userinterfaces; Elemente von graphischen Benutzeroberflächen; Design, Layout, Usability; Eventhandling; Hilfesystem.

römisch vier. Jahrgang:

Userinterfaces; Design, Layout, Usability; Databinding; Eventhandling; Hilfesystem.

römisch fünf. Jahrgang:

Databinding; Hilfesystem.

Kompetenzbereich „Programmiertechniken“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Elemente und die grundlegenden Techniken des Programmierens;
  • Strichaufzählung
    können Aufgaben nach Vorgaben der Lösungsalgorithmen ausprogrammieren und testen;
  • Strichaufzählung
    können vorgegebene Vererbungshierarchien entwickeln und gemeinsam mit grundlegenden Klassen der Bibliothek zur Lösung von Aufgaben einsetzen;
  • Strichaufzählung
    können die richtigen Programmiertechniken für konkrete Probleme auswählen und umsetzen;
  • Strichaufzählung
    können Problemlösungen für konkrete Aufgabenstellungen konzipieren und Programme selbständig entwerfen und realisieren.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Anweisungen; Kontrollstrukturen; Datentypen; Funktionen, Prozeduren; Fehlerbehandlung.

römisch zwei. Jahrgang:

Anweisungen; Kontrollstrukturen; Datentypen; Funktionen, Prozeduren; Rekursion; Objektorientiertes Design; Klassen und Interfaces; Vererbung und Polymorphie; Exception Handling; Klassenbibliotheken.

römisch drei. Jahrgang:

Objektorientiertes Design; Vererbung und Polymorphie; Exception Handling; Klassenbibliotheken.

römisch vier. Jahrgang:

Objektorientiertes Design; Klassenbibliotheken.

Kompetenzbereich „Datenstrukturen und Verwendung externer Daten“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können die unterschiedlichen Formen der Informationsdarstellung und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten erklären;
  • Strichaufzählung
    kennen die unterschiedlichen Methoden der Datenspeicherung und des Datenaustausches;
  • Strichaufzählung
    können Informationen in vorgegebenen Datenstrukturen darstellen;
  • Strichaufzählung
    können in Programmen externe Datenzugriffe realisieren;
  • Strichaufzählung
    können die Effizienz unterschiedlicher Datenstrukturen bezüglich Datenumfang, Sicherheit und Konvertierungsaufwand beurteilen;
  • Strichaufzählung
    können für ein aktuelles Problem geeignete externe Datenzugriffe und Datenaustauschverfahren erkennen und beurteilen;
  • Strichaufzählung
    können geeignete Datenstrukturen und Codierungsalgorithmen für verschiedene Problemstellungen bezüglich Menge, Zeit und Sicherheit auswählen und implementieren;
  • Strichaufzählung
    können für Applikationen geeignete externe Speichermethoden und Austauschformate konzipieren und implementieren.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Skalare und zusammengesetzte Datentypen; Operatoren für Datenstrukturen; Collections; Dateizugriffe.

römisch zwei. Jahrgang:

Skalare und zusammengesetzte Datentypen; Operatoren für Datenstrukturen; Abstrakte und generische Datentypen; Statische und dynamische Strukturen; Speicherklassen und Speicherverwaltung; Collections; Dateizugriffe; Datenbankzugriffe.

römisch drei. Jahrgang:

Statische und dynamische Strukturen; Speicherklassen und Speicherverwaltung; Serialisierung; Dateizugriffe; Datenbankzugriffe.

römisch vier. Jahrgang:

Speicherklassen und Speicherverwaltung; Serialisierung; Multimedia Datentypen; Datenbankzugriffe; Datenaustauschformate.

römisch fünf. Jahrgang:

Multimedia Datentypen; Datenaustauschformate.

Kompetenzbereich „Entwicklungssysteme und Testverfahren“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen Entwicklungsumgebungen samt deren Komponenten und Funktionen;
  • Strichaufzählung
    kennen die unterschiedlichen Tests und deren Notwendigkeit;
  • Strichaufzählung
    können Entwicklungsumgebungen für die Software-Entwicklung verwenden und die Arbeit dokumentieren;
  • Strichaufzählung
    können nach Anleitung Tests durchführen;
  • Strichaufzählung
    können die geeigneten Entwicklungswerkzeuge für eine Aufgabe auswählen;
  • Strichaufzählung
    können für die jeweilige Phase einer Softwareentwicklung die geeigneten Tests erkennen und beurteilen sowie Testfälle für konkrete Problemstellungen entwickeln;
  • Strichaufzählung
    können Entwicklungssysteme für komplexe Applikationen planen sowie den konkreten Bedürfnissen anpassen und verwenden;
  • Strichaufzählung
    können Konzepte für Testverfahren für alle Phasen der Applikationsentwicklung ausarbeiten.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Integrierte Entwicklungsumgebungen; Teststrategien.

römisch zwei. Jahrgang:

Integrierte Entwicklungsumgebungen; Versionsverwaltung; Codegenerierung; Dokumentationstools; Teststrategien; Unit Tests.

römisch drei. Jahrgang:

Integrierte Entwicklungsumgebungen; Plug-ins; Versionsverwaltung; Bibliotheken; Codegenerierung; Dokumentationstools; Teststrategien; Unit Tests; Integrations- und Systemtests.

römisch vier. Jahrgang:

Integrierte Entwicklungsumgebungen; Plug-ins; Versionsverwaltung; Bibliotheken; Codegenerierung; Dokumentationstools; Integrations- und Systemtests; Akzeptanztests; Performancetests.

römisch fünf. Jahrgang:

Integrierte Entwicklungsumgebungen; Plug-ins; Bibliotheken; Dokumentationstools; Integrations- und Systemtests; Akzeptanztests; Performancetests; Validierung.

Kompetenzbereich „Softwaretechnologien“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Begriffe von aktuellen Programmiertechnologien und deren Komponenten;
  • Strichaufzählung
    können mit vorgegebenen Softwarekomponenten nach Anleitung programmieren;
  • Strichaufzählung
    können nach Vorgaben nebenläufige Programme erstellen;
  • Strichaufzählung
    können Problemstellungen analysieren und geeignete Methoden der modernen Softwaretechnologien zur Problemlösung einsetzen;
  • Strichaufzählung
    können für große Applikationen programmiertechnologische Konzepte ausarbeiten und Programmiervorgaben konzipieren.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Prozesse und Threads; Synchronisation, Race Conditions; Kommunikation zwischen Prozessen; Programmierparadigmen; Designpatterns.

römisch vier. Jahrgang:

Prozesse und Threads; Synchronisation, Race Conditions; Kommunikation zwischen Prozessen; Programmierparadigmen; Softwarekomponenten; Designpatterns; Modellierung; Generische Programmierung; Reflection; Remote Methoden; Persistenz; Deployment.

römisch fünf. Jahrgang:

Programmierparadigmen; Softwarekomponenten; Designpatterns; Modellierung; Generische Programmierung; Reflection; Remote Methoden; Persistenz; Deployment.

3. DATENBANKEN UND INFORMATIONSSYSTEME

Kompetenzbereich „Endbenutzerwerkzeuge und Standardsoftware“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die wichtigsten Endbenutzerwerkzeuge und Standardsoftwareprodukte;
  • Strichaufzählung
    können Endbenutzerwerkzeuge und Standardsoftwareprodukte in geeigneter Weise anwenden;
  • Strichaufzählung
    können Problemstellungen analysieren und bewerten, welche Produkte aus dem Bereich Endbenutzerwerkzeuge und Standardsoftware einzusetzen sind;
  • Strichaufzählung
    können für entsprechende Problemstellungen Lösungen unter Einsatz von Endbenutzerwerkzeugen und Standardsoftwareprodukten entwickeln.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Textverarbeitung; Grafik, Bildbearbeitung; Tabellenkalkulation; Präsentation.

römisch zwei. Jahrgang:

Grafik, Bildbearbeitung; Desktopdatenbanken; Multimedia-Objekte; Content Management Systeme.

Kompetenzbereich „Datenbankkonzepte, Datenmodelle und Datenbanktechnologie“ (in Verbindung mit dem Kompetenzbereich „Algebra und Geometrie“ des Pflichtgegenstandes „Angewandte Mathematik“):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen grundlegende Datenbankkonzepte und prinzipielle Eigenschaften von Datenbanksystemen;
  • Strichaufzählung
    können verschiedene Datenmodelle bei der Realisierung von Anwendungen einsetzen;
  • Strichaufzählung
    können Datenmodelle vergleichen und auf ihre Eignung zur Lösung von bestimmten Problemstellungen beurteilen;
  • Strichaufzählung
    können Datenbankanwendungen unter Verwendung geeigneter Datenbanktechnologien realisieren.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Eigenschaften von Datenbanksystemen; Drei-Ebenen-Architektur, Datenunabhängigkeit; Datenmodelle samt Strukturen und Operationen; Semistrukturierte Daten.

römisch vier. Jahrgang:

Datenmodelle samt Strukturen und Operationen; Semistrukturierte Daten.

römisch fünf. Jahrgang:

Datenmodelle samt Strukturen und Operationen; Objektorientierte Datenbanken, Objektrelationale Datenbanken; Multimedia-Datenbanken, Geo-Informationssysteme; Legacy Systeme.

Kompetenzbereich „Daten- und Informationsmodellierung“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Begriffe und die Methodik der Konzeptionellen Datenmodellierung;
  • Strichaufzählung
    können die Vorgangsweise des Konzeptionellen Datendesigns umsetzen;
  • Strichaufzählung
    können verschiedene Strategien der Informationsmodellierung untereinander bewerten;
  • Strichaufzählung
    können Konzeptionelle Datenmodelle für komplexe Informationsstrukturen entwickeln und diese in geeignete Datenmodelle transformieren.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Konzeptionelles Datendesign; Struktur und Semantik konzeptioneller Modelle; Darstellungsarten; Business Rules; Transformation in Datenmodelle; Redundanz.

Kompetenzbereich „Relationales Datenmodell“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen den Aufbau und die Strukturen des Relationalen Datenmodells;
  • Strichaufzählung
    können Definitionen, Anfragen und Manipulationen in Relationalen Datenbanken vornehmen;
  • Strichaufzählung
    können Relationale Datenbanken, im Besonderen bezüglich Normalisierung und Datenintegrität, analysieren;
  • Strichaufzählung
    können Informationssysteme unter Einsatz von Relationalen Datenmodellen, die den Kriterien der relationalen Entwurfstheorie entsprechen, samt Implementierung Prozeduraler Erweiterungen, entwickeln.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Datendefinitionssprache, Constraints, Datenintegrität; Datenmanipulations- und Anfragesprache; Datensichten; Prozedurale Erweiterungen samt Stored Routines und Triggers.

römisch vier. Jahrgang:

Datendefinitionssprache, Constraints, Datenintegrität; Datenmanipulations- und Anfragesprache; Relationale Entwurfstheorie, Normalisieren; Prozedurale Erweiterungen samt Stored Routines und Triggers.

Kompetenzbereich „Datenkonsistenz und Datensicherheit“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Problemstellungen im Bereich Recovery und Concurrency und können Lösungskonzepte hierfür angeben;
  • Strichaufzählung
    können die Mechanismen, die eine Verletzung der Datenkonsistenz verhindern, anwenden;
  • Strichaufzählung
    können die verschiedenen Möglichkeiten zur Einhaltung von Datensicherheit in Bezug auf ihre Effizienz bewerten;
  • Strichaufzählung
    können Datenbankanwendungen so entwickeln, dass Datenkonsistenz und Datensicherheit optimal gewährleistet sind.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Transaktionsverwaltung (OLTP); Fehlerbehandlung; Datensicherung, Verfügbarkeit; Mehrbenutzersynchronisation; Verteilte Datenhaltung, Datenreplikation.

Kompetenzbereich „Physische Datenorganisation“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die gängigen Strukturen der physischen Datenorganisation;
  • Strichaufzählung
    können Datenzugriffe unter gezielter Verwendung interner Speicherstrukturen vornehmen;
  • Strichaufzählung
    können für konkrete Problemstellungen geeignete Strukturen der internen Datenorganisation auswählen;
  • Strichaufzählung
    können physische Datenstrukturen entwerfen, die entsprechende Optimierungen beim Datenzugriff ermöglichen.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Speichermedien; Organisations- und Zugriffsformen; Indizes; Hashing, Clustering; Anfragebearbeitung und -optimierung.

Kompetenzbereich „Datenbanksystemarchitektur und Betrieb von Informationssystemen“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die wesentlichen Elemente der interne Architektur konkreter Datenbankprodukte;
  • Strichaufzählung
    können Datenbank- und Informationssysteme einrichten und betreiben;
  • Strichaufzählung
    können kritische Performancesituationen beurteilen und entsprechende Maßnahmen zur Leistungsoptimierung setzen;
  • Strichaufzählung
    können Datenbank-Metadaten bei der Entwicklung von Informationssystemen fachgerecht verarbeiten.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Installation, Konfiguration, Portierung; Datenbankadministration, Managementtools, Dienstprogramme.

römisch vier. Jahrgang:

Installation, Konfiguration, Portierung; Datenbankadministration, Managementtools, Dienstprogramme; Datenbank-Metadaten.

römisch fünf. Jahrgang:

Interner Aufbau von Datenbank-Management-Systemen; Installation, Konfiguration, Portierung; Leistungsbewertung und Performanceoptimierung, Tuning; Datenbankadministration, Managementtools, Dienstprogramme.

Kompetenzbereich „Datenschutz in Informationssystemen“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen typische Bedrohungssituationen bezüglich unbefugten Zugriff auf Informationen;
  • Strichaufzählung
    können Maßnahmen setzen, die missbräuchliche Verwendung und Manipulation von Daten unterbinden;
  • Strichaufzählung
    können verschiedene Verfahren der Kryptologie vergleichen und geeignete auswählen;
  • Strichaufzählung
    können bei der Realisierung von Informationssystemen passende Vorkehrungen zur Einhaltung des Datenschutzes treffen.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Modelle für die Zugriffskontrolle; Ressourcen, Benutzer, Rechte, Rollen; Authentifizierung und Protokollierung; Kryptologie; Angriffstechniken und Bedrohungsanalysen.

römisch fünf. Jahrgang:

Kryptologie; Angriffstechniken und Bedrohungsanalysen.

Kompetenzbereich „Analytische Systeme und Betriebliche Informationssysteme“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die prinzipiellen Strukturen und Funktionen in analytischen Systemen und betrieblichen Informationssystemen sowie repräsentative Softwareprodukte;
  • Strichaufzählung
    können Informationssysteme, im Besonderen auch analytische, einsetzen, konfigurieren und betreiben;
  • Strichaufzählung
    können die Charakteristika diverser Arten von Informationssystemen fachgerecht beurteilen und vergleichen;
  • Strichaufzählung
    können Informationssysteme, deren Datenhaltung auch komplexe Anfragen zu umfassenden Datenanalysen ermöglichen, entwerfen und implementieren.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Dokumentenmanagementsysteme; Data Warehouse, Online Analytical Processing Systeme (OLAP), Datamining, Business Intelligence; Management Information Systeme (MIS), Decision Support Systeme (DSS); Enterprise Ressource Planning-Systeme (ERP-Systeme).

4. NETZWERKSYSTEME UND VERTEILTE SYSTEME

Kompetenzbereich „Netzwerktechnologien“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die grundlegenden Netzwerktechnologien und können Unterschiede beschreiben;
  • Strichaufzählung
    können Netzwerke entsprechend den Anforderungen konfigurieren;
  • Strichaufzählung
    können Netzwerke hinsichtlich der verwendeten Technologien und Komponenten bewerten;
  • Strichaufzählung
    können Netzwerke planen, geeignete Technologien und Komponenten auswählen und diese implementieren.

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang: (Labor: Netzwerklabor)

Topologien; Netzwerkkomponenten; Übertragungsmedien; Adressierungsmodelle; Protokolle; Switching und Routing.

römisch drei. Jahrgang:

Protokolle; Private Server-Netze; Switching und Routing.

römisch vier. Jahrgang:

Öffentliche Netze.

Kompetenzbereich „Netzwerkdienste“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die prinzipiellen Aufgaben und Funktionsweisen von Netzwerkdiensten;
  • Strichaufzählung
    können geeignete Netzwerkdienste nach anwendungsspezifischen Kriterien konfigurieren;
  • Strichaufzählung
    können die Funktionalität von Netzwerkdiensten evaluieren;
  • Strichaufzählung
    können Netzwerkdienste in bestimmten Systemen fachgerecht implementieren.

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang: (Labor: Netzwerklabor)

Funktionen von Netzwerkdiensten; Konfiguration.

römisch drei. Jahrgang:

Konfiguration; Integration.

Kompetenzbereich „Netzwerkmanagement und -sicherheit“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können die Grundlagen und die Vorgangsweise für den Entwurf von Netzwerken sowie die Aufgaben des Netzwerkmanagements erklären;
  • Strichaufzählung
    kennen die wesentlichen Aspekte und Bedrohungen der Netzwerk-Sicherheit;
  • Strichaufzählung
    können Netzwerke entwerfen und den Entwurf dokumentieren;
  • Strichaufzählung
    können Verwaltungssysteme von Netzwerken konfigurieren, in Betrieb nehmen und Maßnahmen zum Schutz von Netzwerken und Systemen umsetzen;
  • Strichaufzählung
    können Netzwerke und Systeme analysieren, auf ihre Eignung für spezifische Anwendungsfälle bewerten und Fehler strukturiert suchen;
  • Strichaufzählung
    können bestehende Netzwerke und Systeme auf Schwachstellen hinsichtlich Datensicherheit und Datenschutz untersuchen;
  • Strichaufzählung
    können die Anforderungen an Netzwerke definieren und die Implementierung planen sowie Vorschläge zur Verbesserung der Verfügbarkeit und Performance entwickeln, diese umsetzen und testen;
  • Strichaufzählung
    können umfassende Maßnahmen zur Absicherung von Netzwerken und Systemen organisatorisch und technisch umsetzen.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Entwurfsmethoden; Netzwerkmodelle; Betrieb; Fehlersuche; Verfügbarkeit.

römisch vier. Jahrgang:

Entwurfsmethoden; Netzwerkmodelle; Betrieb; Lastverteilung; Performancetuning; Verwaltungssysteme; Sicherheitsrisiken; Komponenten von Sicherheitslösungen; Security Policies; Sicherheitsverwaltung.

Kompetenzbereich „Architektur und Entwicklung verteilter Systeme“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können die Architektur verteilter Systeme erklären sowie die Aufgaben und die Funktionsweisen der verschiedenen Komponenten von verteilten Systemen beschreiben;
  • Strichaufzählung
    können die notwendigen Entwicklungsumgebungen für verteilte Systeme einrichten und dokumentieren;
  • Strichaufzählung
    können Synchronisationsmethoden in eigenen Applikationen korrekt verwenden;
  • Strichaufzählung
    können den Entwurf verteilter Systeme bewerten, implementierte Systeme analysieren sowie vorgegebene Algorithmen auf ihre Korrektheit überprüfen und testen;
  • Strichaufzählung
    können entwickelte Konzepte auf aktuellen Entwicklungsplattformen implementieren, in Betrieb nehmen und strukturiert testen.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Webapplikationen; Client-Server-Architektur; Algorithmen in verteilten Systemen samt Synchronisation und Interprozesskommunikation.

römisch fünf. Jahrgang:

Algorithmen in verteilten Systemen samt Synchronisation und Interprozesskommunikation; Serviceorientierte Architektur (SOA), Web-Services; Enterprise Application Architecture; Cloud Computing; Middleware; Multi Tier Systeme.

Kompetenzbereich „Betriebssystemnahe Programmierung“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die unterschiedlichen Arten von System Calls;
  • Strichaufzählung
    können Anwendungen nach Anleitung mittels Shell Programmierung umsetzen;
  • Strichaufzählung
    können die richtigen System Calls für konkrete Aufgaben auswählen und die Möglichkeiten von Shells optimal einsetzen;
  • Strichaufzählung
    können betriebssystemnahe Applikationen definieren und implementieren.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

System Calls; Shell Programmierung.

römisch vier. Jahrgang:

Shell Programmierung.

5. BETRIEBSWIRTSCHAFT UND MANAGEMENT

Kompetenzbereich „Externe Unternehmensrechnung“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die rechtlichen Grundlagen des Rechnungswesens;
  • Strichaufzählung
    können Belege des laufenden Geschäftsbetriebes kontieren, richtig verbuchen, ablegen und eine Umsatzsteuer-Voranmeldung durchführen;
  • Strichaufzählung
    können die Struktur der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung darstellen;
  • Strichaufzählung
    können Buchungen zum Jahresabschluss durchführen;
  • Strichaufzählung
    besitzen Basiswissen über Grundbegriffe des Steuerrechts;
  • Strichaufzählung
    können einfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen durchführen und interpretieren, außerdem aus gegebenen Daten die gesetzlichen Lohn- und Gehaltsabgaben sowie die Jahrespersonalkosten ermitteln;
  • Strichaufzählung
    können die Auswirkungen von Geschäftsfällen auf Vermögen und Kapital, Gewinn und Verlust beurteilen sowie aufgrund von Fallbeispielen Einnahmen-Ausgabenrechnungen durchführen und evaluieren;
  • Strichaufzählung
    können die Grundlagen des Rechnungswesens umsetzen und deren Auswirkung auf Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung beurteilen;
  • Strichaufzählung
    können den Jahresabschluss von einfachen Unternehmen vornehmen und bewerten;
  • Strichaufzählung
    können einfache Kennzahlen des Rechnungswesens ermitteln, interpretieren und sinnvolle Maßnahmen entwickeln.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Doppelte Buchhaltung; Steuerlehre.

römisch zwei. Jahrgang:

Doppelte Buchhaltung; Jahresabschluss und Bilanzierung; Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.

römisch drei. Jahrgang:

Jahresabschluss und Bilanzierung; Personalverrechnung.

römisch vier. Jahrgang:

Auswertung des Jahresabschlusses.

römisch fünf. Jahrgang:

Steuerlehre.

Kompetenzbereich „Interne Unternehmensrechnung“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können die Kostenrechnung im betrieblichen Umfeld einordnen und verstehen die Abgrenzung zur Finanzbuchhaltung;
  • Strichaufzählung
    können monetäre Führungsentscheidungen im Finanzierungs- und Investitionsbereich treffen und daraus resultierende Unternehmensentscheidungen treffen;
  • Strichaufzählung
    können aus dem Datenmaterial der Finanzbuchhaltung die Kosten einer Leistung kalkulieren, die Preisfindung vornehmen, den Kostenträgererfolg bestimmen, den Deckungsbeitrag einer Leistung ermitteln und relevante Schlussfolgerungen ziehen.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Kostenrechnung.

römisch fünf. Jahrgang:

Investitionsrechnung; Finanzierung; Finanzplan.

Kompetenzbereich „Betriebliche Funktionen“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen wesentliche Einflussfaktoren auf Beschaffungsvorgänge sowie deren Auswirkungen und können die betrieblichen Funktionen erklären;
  • Strichaufzählung
    verstehen die Bedeutung und die wesentlichen Eigenschaften ausgewählter Branchen aus den Bereichen Dienstleistung und Produktion;
  • Strichaufzählung
    können typische Aufgaben von ausgewählten Branchen lösen;
  • Strichaufzählung
    kennen die Funktionsweise der marketingpolitischen Instrumente und können deren Auswirkungen beurteilen.

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Beschaffung; Lagerung; Leistungserstellung anhand ausgewählter Branchen (Dienstleistung und Fertigung); Marketing; Absatz.

Kompetenzbereich „Unternehmen-Rechtsgrundlagen“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können Kaufverträge von der Anbahnung bis zur Erfüllung abwickeln;
  • Strichaufzählung
    können rechtliche Möglichkeiten bei nicht vertragskonformer Erfüllung von Kaufverträgen darstellen, analysieren und sinnvolle Handlungen daraus ableiten;
  • Strichaufzählung
    kennen wesentliche Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen, deren Vor- und Nachteile und können diese analysieren und beurteilen;
  • Strichaufzählung
    können Informationen aus dem Firmenbuch nutzen;
  • Strichaufzählung
    können grundlegende Merkmale von Wertpapieren sowie deren Vor- und Nachteile beurteilen.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Kaufvertrag (Anbahnung, Abschluss, Erfüllung, Unregelmäßigkeiten).

römisch zwei. Jahrgang:

Rechtsformen; Firmenbuch; Wertpapiere.

römisch fünf. Jahrgang:

Firmenbuch.

Kompetenzbereich „Organisation“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die verschiedenen Organisationsmodelle sowie die Unterschiede zwischen formeller und informeller Organisation;
  • Strichaufzählung
    können Methoden der Organisationsanalyse anwenden und organisatorische Aufgaben nach einem Phasenschema systematisch durchführen;
  • Strichaufzählung
    können Strukturen und Prozesse in einer Organisation erheben, dokumentieren und reorganisieren sowie Business Rules als Rahmenbedingungen der Implementierung von Informationssystemen analysieren;
  • Strichaufzählung
    können Organisationsstrukturen dokumentieren und entwerfen;
  • Strichaufzählung
    können die Organisationskultur unterschiedlicher Betriebe beurteilen und konzeptionieren.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Aufbauorganisation; Ablauforganisation; Organisationsmodelle; Methoden der Analyse; Geschäftsprozesse; Datenerhebung und Dokumentation; Organisationsphasen; Formelle und informelle Organisation; Organisationsentwicklung; Organisationskultur; Business Rules.

Kompetenzbereich „Personalmanagement“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können Erfolg versprechende Strategien für ihre Berufskarriere umsetzen;
  • Strichaufzählung
    kennen Methoden und Techniken des Managements;
  • Strichaufzählung
    kennen Konzepte der wichtigsten Führungstechniken und können eine geeignete Auswahl treffen;
  • Strichaufzählung
    können Methoden des Personalmanagements im jeweiligen Zuständigkeitsbereich analysieren;
  • Strichaufzählung
    können unternehmerische Strategien auf mittlerer Managementebene entwickeln.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Recruiting und Bewerbung; Karriereplanung; Auflösung eines Dienstverhältnisses.

römisch vier. Jahrgang:

Managementmethoden; Führungstechniken; Führungsstil.

römisch fünf. Jahrgang:

Recruiting und Bewerbung; Karriereplanung.

Kompetenzbereich „Unternehmensgründung und -auflösung“:

Bildungs- und Lehraufgabe sowie Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Siehe Kompetenzbereich „Wirtschaft“ im Pflichtgegenstand „Wirtschaft und Recht“ in Anlage 1.

Kompetenzbereich „Softskills und soziale Kompetenzen“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    haben Eigenschaften, Fähigkeiten und persönliche Kompetenzen, die zur Ausübung im Berufsleben erforderlich sind, erworben;
  • Strichaufzählung
    kennen Grundsätze und Methoden der Kommunikation und können diese anwenden;
  • Strichaufzählung
    sind fähig und bereit im Team zu arbeiten, können Situationen bewerten sowie adäquat auftreten und agieren;
  • Strichaufzählung
    können zielgerichtet argumentieren und Verhandlungen planen;
  • Strichaufzählung
    können mögliche Konfliktsituationen rechtzeitig erkennen und verschiedene Lösungsstrategien entwickeln.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Motivation; Kommunikation; Teambuilding; Verhandeln; Präsentationstechniken.

römisch fünf. Jahrgang:

Konfliktmanagement.

Kompetenzbereich „Recht“:

Bildungs- und Lehraufgabe sowie Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Siehe den Kompetenzbereich „Recht“ (römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang) im Pflichtgegenstand „Wirtschaft und Recht“ in Anlage 1.

6. SYSTEMPLANUNG UND PROJEKTENTWICKLUNG

Kompetenzbereich „Projektmanagement“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die aktuellen Ansätze und theoretischen Grundlagen im Projekt-, Programm- und Multiprojektmanagement und können die Rahmenbedingungen für Projekte, auch in einem internationalen Umfeld, beschreiben;
  • Strichaufzählung
    können – ausgehend von Beispielen, Fallstudien oder Praxisprojekten – die Methoden und Werkzeuge des Projektmanagements in den einzelnen Projektphasen, auch mit IT- (Informationstechnologie-) Unterstützung, anwenden;
  • Strichaufzählung
    können – ausgehend von Fallstudien oder Praxisprojekten – eine vorliegende Projektaufgabe analysieren, auswerten und darstellen, geeignete Methoden und Werkzeuge vorschlagen sowie eine geeignete Projektorganisationsform ableiten;
  • Strichaufzählung
    können Projekte in ihrer inhaltlichen und methodischen Vielfalt – insbesondere mit externen Auftraggeberinnen und Auftraggebern sowie Partnerinnen und Partnern – im Team erfolgreich initiieren, planen und kalkulieren, durchführen, abschließen, dokumentieren, evaluieren und reflektieren.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Projektmanagementansätze und Phasenmodelle; Methoden, Werkzeuge und Dokumente im Projektmanagementprozess; Projektplanung, -durchführung und -dokumentation; Projektmanagementorganisation.

römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang:

Projektmanagementansätze und Phasenmodelle; Methoden, Werkzeuge und Dokumente im Projektmanagementprozess; Projektplanung, -durchführung und -dokumentation; Projektmanagementorganisation; Kommunikation im Projekt; Führen und Steuern von Projekten.

Kompetenzbereich „Entwicklung von Softwaresystemen“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Rollen und die aktuellen Vorgehens- und Prozessmodelle im IKT- (Informations- und Kommunikationstechnologie-) Umfeld und in Software-Entwicklungsprojekten;
  • Strichaufzählung
    können Modelle und Methoden des Softwareengineerings anhand konkreter Aufgabenstellungen anwenden;
  • Strichaufzählung
    können – ausgehend von Analyse und Darstellung des bestehenden IKT-Systems und der Geschäftsprozesse – die Anforderungen für ein Software- und Systementwicklungsprojekt ableiten;
  • Strichaufzählung
    können im Bereich der System- und der Softwareentwicklung anhand von Fallstudien oder im Rahmen von Projekten unter Verwendung aktueller Methoden und Werkzeuge Lösungen entwickeln und planen, deren Aufwand abschätzen und Kosten kalkulieren, sie unter begleitender Qualitätssicherung umsetzen, dokumentieren, erfolgreich implementieren und evaluieren.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Prozessmodelle für die Softwareentwicklung; Methoden für Analyse, Entwurf und Entwicklung; Requirements Engineering; Aufwandschätzung; Qualitätsmanagement; Produktdokumentation.

römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang:

Prozessmodelle für die Softwareentwicklung; Methoden für Analyse, Entwurf und Entwicklung; Requirements Engineering; Aufwandschätzung; Qualitätsmanagement; Produktdokumentation; Change Management; Rollout.

Kompetenzbereich „Geschäftsprozessmodellierung“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die Begriffe des Geschäftsprozessmanagement und können Prozessmodelle erklären;
  • Strichaufzählung
    können Prozessteilnehmerinnen und Prozessteilnehmer sowie deren Rollen beschreiben;
  • Strichaufzählung
    können strategische, operative und technische Prozessmodelle anwenden und mit geeigneter Notation und geeigneten Werkzeugen Beschreibungen erstellen;
  • Strichaufzählung
    können bei der Erhebung, Dokumentation und Analyse von Prozessen Modellpattern sowie Methoden und Werkzeuge der System- und Prozessanalyse einsetzen und die Ergebnisse mit dem Ziel der Prozessverbesserung interpretieren;
  • Strichaufzählung
    können mit geeigneten Notationstechniken und Werkzeugen anhand von konkreten Abläufen Entwürfe für Geschäfts- und Ablaufprozesse konzipieren.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Strategische, operative und technische Prozessmodelle; Rollen in Prozessen; Methoden der Prozessbeschreibung; Werkzeuge zur Abbildung von Prozessen.

römisch fünf. Jahrgang:

Werkzeuge zur Abbildung von Prozessen; Referenzmodelle für Geschäftsprozesse; praktische Umsetzung von Prozessmodellen.

Kompetenzbereich „Betrieb von IKT-Systemen“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    können die Abläufe und Maßnahmen für Betrieb, Wartung, Weiterentwicklung und Management von IKT-Systemen darstellen und erklären;
  • Strichaufzählung
    können die notwendigen Maßnahmen für die am Unternehmensziel orientierte Gestaltung der IKT umsetzen und aktuelle Referenzmodelle für den IKT-Betrieb anwenden;
  • Strichaufzählung
    können den Aufbau und Ablauf inner- und zwischenbetrieblicher Informationsverarbeitung sowie der zugrunde liegenden Systeme modellhaft aus verschiedenen Sichtweisen darstellen und nach den Kriterien Kosten, Verfügbarkeit, Sicherheit und Umweltgerechtheit beurteilen;
  • Strichaufzählung
    können den Betrieb von IKT-Systemen mit Hilfe zeitgemäßer Methoden unter den Gesichtspunkten Verfügbarkeit, Sicherheit, Kosten und Umweltgerechtheit sowohl organisatorisch als auch technologisch konzipieren.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Strategische Ausrichtung der IKT (Governance); organisatorische und technologische Implementierung von IKT für Unternehmungen; Organisation und Services von IKT-Abteilungen; IKT-Ausprägung in den verschiedenen Unternehmensbereichen; Wirtschaftlichkeit (IT-Controlling), Qualitätssicherung und Umweltgerechtheit. Sicherheit und Verfügbarkeit.

römisch fünf. Jahrgang:

Wirtschaftlichkeit (IT-Controlling), Qualitätssicherung und Umweltgerechtheit; Sicherheit und Verfügbarkeit.

Kompetenzbereich „Beschaffungsprozesse“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen den aktuellen Hardware-, Betriebssystem-, Anwendungssoftware- und Dienstleistermarkt und können den Aufbau und die Organisation betrieblicher Informationssysteme erklären sowie deren betriebliche Bedeutung charakterisieren;
  • Strichaufzählung
    können die Vorgehensmodelle für die Systembeschaffung sowie die Methoden für den Leistungs- und Kostenvergleich für verschiedene Systemkomponenten und -entwürfe anwenden;
  • Strichaufzählung
    können die für den Beschaffungsvorgang im privatwirtschaftlichen wie auch öffentlichen Bereich erforderlichen Schritte in einer vorgegebenen Situation ableiten;
  • Strichaufzählung
    können – von einem konkreten Bedarf ausgehend – IKT-Systeme konzipieren, dimensionieren, kostenmäßig kalkulieren sowie ein Einführungskonzept erstellen und die Auswahl und Beschaffung bis zur Kaufentscheidung vorbereiten.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Aktueller Hardware-, Software- und Dienstleistermarkt.

römisch fünf. Jahrgang:

Aktueller Hardware-, Software- und Dienstleistermarkt; Systemkonzeption und Kommunikationsinfrastruktur, Architekturmodelle; Leistungs- und Kostenvergleich, Evaluierung; Business Case, Wirtschaftlichkeit; Systemauswahl; Beschaffung; Einführung.

Kompetenzbereich „Rahmenbedingungen der Systemplanung und Projektentwicklung“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    kennen die gesetzlichen Bestimmungen im IKT-Umfeld, können Vertragsvorlagen erläutern und ihre Notwendigkeit erklären sowie die gesellschaftlichen Auswirkungen der Informationstechnologie in einem globalisierten Umfeld darstellen und kritisch erläutern;
  • Strichaufzählung
    können gesetzliche Vorgaben für den Betrieb von IKT-Systemen und für IKT-Projekte umsetzen;
  • Strichaufzählung
    können – ausgehend von konkreten Situationen oder Fallbeispielen – rechtliche und gesellschaftliche Probleme bei Systemeinsatz und bei Projekten erkennen, analysieren und den Einsatz geeigneter Maßnahmen entscheiden;
  • Strichaufzählung
    können geeignete rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz von IKT-Systemen sowie für Projekte der System- und Softwareentwicklung konzipieren.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Auswirkungen des IKT-Einsatzes im betrieblichen und gesellschaftlichen Bereich, Akzeptanz; Zertifizierungen; Vertragsmanagement in Projekten; rechtliche Bestimmungen für Entwicklung und Nutzung von Software-Systemen; gesetzliche Vorgaben für den Betrieb von IKT-Systemen, Compliance.

römisch fünf. Jahrgang:

Auswirkungen des IKT-Einsatzes im betrieblichen und gesellschaftlichen Bereich, Akzeptanz; ergonomische Richtlinien für den IKT-Einsatz; Zertifizierungen; Vertragsmanagement in Projekten; rechtliche Bestimmungen für Entwicklung und Nutzung von Software-Systemen; rechtskonforme Vergabe von Leistungen.

Verbindliche Übung SOZIALE UND PERSONALE KOMPETENZ

Siehe Anlage 1.

Pflichtpraktikum

Siehe Anlage 1.

C. Freigegenstände

Siehe Anlage 1.

D. Unverbindliche Übung

Siehe Anlage 1.

E. Förderunterricht

Siehe Anlage 1.

Schlagworte

Datenbankprogrammierer, Systementwurf, Aufgabeoptimierung, Netzwerksicherheit, Unternehmensauflösung, Projektdurchführung, Projektdokumentation, Applikationsentwickler, Systemanalytiker, Anwendungsprogrammierer, Datenschutztechniker, Betriebssystem, Leistungsfähigkeit, Ablaufmodell, Bildungsaufgabe, Wartungsarbeit, Vorteil, Integrationstest, Datenmodellierung, Datenmanipulationssprache, Organisationsform, Datenbanksystem, Gewinnrechnung, Lohnabrechnung, Finanzierungsbereich, Projektmanagement, Programmmanagement, Vorgehensmodell, Informationstechnologie, Softwareprojekt, Geschäftsprozess, Hardwaresystem, Betriebssystemmarkt, Anwendungssoftwaremarkt

Im RIS seit

19.09.2011

Zuletzt aktualisiert am

29.10.2015

Gesetzesnummer

20007451

Dokumentnummer

NOR40131764