Rechtstracker.at

§ 9 BFV

Fassungen
ab 12.01.2012 — BGBl. II Nr. 12/2012 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
§ 9 heute12.01.2012 BGBl. II Nr. 12/2012 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Kurztitel

Betriebsfunkverordnung

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 12 aus 2012,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 9

Inkrafttretensdatum

12.01.2012BGBl. II Nr. 12/2012

Außerkrafttretensdatum

Abkürzung

BFV

Index

91/01 Fernmeldewesen

Text

4. Abschnitt

Innerstaatliche Planungsgrundlagen

Einsatzgebiet und geschützte Nutzfeldstärke im nicht-öffentlichen beweglichen Landfunkdienst

Paragraph 9,

  1. Absatz eins,Das Einsatzgebiet ist jenes Gebiet, an dessen Rand die geschützte Nutzfeldstärke erreicht oder überschritten wird.
  2. Absatz 2,Geschützte Nutzfeldstärke bei analogen Übertragungsverfahren, gemessen in 3 m Höhe über Grund:

Frequenzbereich

geschützte Nutzfeldstärke

29,7 – 47 MHz

+8 dBµV/m

68 – 87,5 MHz

+14 dBµV/m

146 – 174 MHz

+20 dBµV/m

230,0 – 399,9 MHz

+26 dBµV/m

406,1 – 470 MHz

+28 dBµV/m

Um 6 dB höhere Werte gelten für Funknetze, die

  1. Litera a
    für öffentliche Zwecke betrieben werden, oder
  2. Litera b
    zum Schutz des menschlichen Lebens dienen.
  1. Absatz 3,Geschützte Nutzfeldstärke bei digitalen Übertragungsverfahren, gemessen in 3 m Höhe über Grund:

Frequenzbereich

geschützte Nutzfeldstärke

380 – 399,9 MHz

+37 dBµV/m

415 – 420 MHz

+37 dBµV/m

425 – 430 MHz

+37 dBµV/m

870 – 880 MHz

+43 dBµV/m

915 – 925 MHz

+43 dBµV/m

In anderen Frequenzbereichen sind für digitale Übertragungsverfahren keine Planungswerte festgelegt.

Im RIS seit

24.01.2012

Zuletzt aktualisiert am

24.01.2012

Gesetzesnummer

20007644

Dokumentnummer

NOR40135534